30. Dezember 2012

Glühender Wein


Heute zeige ich euch, wie man leckerschmecker Glüüühwein selbst macht.
Das Rezept habe ich hier gefunden, aber im Nachhinein noch etwas abgewandelt. 

Ihr kippt erstmal 2l Glühwein in einen großen Topf. In unserem Fall zwei kleine, weil kein großer im Haushalt da. Der Wein wird erhitzt, dann kommen Früchte dazu.Wir haben ein bisschen weniger Zitrone genommen beim zweiten Mal, weil uns das doch zu sauer war. Aber das müsst ihr ein bisschen selbst testen. Und wir haben nicht nur Nelken und Vanille als Gewürze genommen, sondern auch noch Zimt dazugetan.
Rum obendrauf und köcheln lassen. Und am besten Fenster auf, das sind ziemlich alkoholische Dämpfe. Mir war schon ganz seltsam :D




Wenn das Ganze dann gut durchgezogen ist nehmt ihr die Früchte raus, lasst sie abkühlen (das dauert auch ein Weilchen) und quetscht sie danach fleißig aus. Hier hat der Herzmann alte Sandkastenambitionen entdeckt. So sah die Küche auch aus.




Nun noch mit Zucker und Rum (in unserem Fall Amaretto für lecker) nochmals ein wenig anreichern und aufkochen, danach durchsieben/pürieren/filtern, was auch immer, und ab in eine Flasche.




Oder aber natürlich direkt in die Tasse und rinn in den Kopp. Wie ihrs mögt. Aber immer schön in Maßen, nech?
Des Herzmanns Eltern hat der Glühwein sehr gut geschmeckt, meine haben noch nicht gekostet. Nicht kalt genug, irgendwie.

Habt ihr schonmal selbst Glühwein gemacht?




Weihnachtsgeschenke DIY Teil 7: Eierbecher bemalen




Gestern habt ihr ja schon die erste Porzellanmalerein bewundern dürften, heute kommt dann die Fortsetzung.

Meine Eltern besitzen nämlich nur uralte Eierbecher, ich weiß, dass meine Mama neue haben möchte. Sie hat sich letztens noch geärgert, dass sie beim Schweden keine mitgenommen hat. Jetzt hoffe ich, dass sie bis Weihnachten nicht woanders welche kauft!

Aber Eierbecher an sich sind ja doch langweilig. Ich habe sie etwas aufgehübscht:

 


 Es ist so, dass mein Papa sein 5-Minuten Ei liebt. Das muss dann früher aus dem Eierkocher als die anderen, weil wir unsere Eier gerne hart essen. Mit den Eierbechern ist jetzt auch keine Verwechslung mehr möglich!




Die Idee für die Beschriftung hatte der Herzmann, ich fand sie richtig gut und vor allem witzig! Ich hoffe meine Eltern auch.


29. Dezember 2012

Socken rocken!



Hallo ihr Lieben!

Jetzt könnt ihr hoffentlich mal wieder was von mir lesen, also nichts vorprogrammiertes, sondern etwas in live, sozusagen. Das Internet in der Heimat macht nämlich etwas Probleme, und so kann ich kaum was machen. Aber jetzt läuft es wieder, wenn auch unglaublich langsam und sehr lückenhaft. 


Meine Weihnachtstage waren wirklich schön, und all die Beschenkten haben sich über ihre Geschenke gefreut. Brav und lieb waren sie, wie es sich gehört. :)
Auch ich bin wirklich sehr nett beschenkt worden, wenn wieder etwas mehr Zeit ist, dann zeige ich euch noch die ein oder andere Schönheit. So viel sei schonmal verraten: Die Wohnung muss umgeräumt werden, ich habe viel Zeugs für Wände bekommen, das nun einen Platz finden muss. Und ich brauche mehr Platz für Deko. Tischchen oder Regale oder sowas. 

Nun aber zurück zum heißen Brei, um den ich nicht länger herumreden will.

Nachdem all die Weihnachtsgeschenke erledigt waren, habe ich mir ein Herz gefasst und eine angefangene Socke zuendegestrickt. Ich habe euch mein erstes Paar Socken ja schon gezeigt, das war aber aus irgendwelcher Restwolle zu Testzwecken. Jetzt wollte ich gerne auch ein Paar aus richtiger, echter Sockenwolle!

Tja, und hier sind sie!







Mir gefallen sie wunderbärchen, allein schon weil ich stinkestolz werde, wenn ich sie nur anschaue. Selbstgestrickte Socken, hallo, wie cool! Und beim nächsten Paar werde ich dann bestimmt auch mal ein etwas längeres Bündchen schaffen ... bis jetzt war ich immer viel zu faul dafür und wollte endlich weiterkommen.
Das ist nämlich mein Problem: Es dauert so ewig! Ich denke, beim nächsten Mal nehme ich doppelt Wolle oder kaufe extra dicke ... dann sind die Socken auch flauschiger :) Ich werd mich mal im Netz umschauen. 

Was gibt es noch zu sagen? Eigentlich nicht viel. Wenn es klappt zeige ich euch morgen, wie der Herzmann und ich Glühwein für unsere Eltern gekocht haben, also seid gespannt. Ansonsten habt nen schönen Restabend!





Weihnachtsgeschenke DIY Teil 6: Tasse bemalen



 Für meinen Papa wollte ich unter anderem eine Tasse bemalen. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren, und das war die Gelegenheit! Als ich also beim Schweden fürs Brudergeschenk einkaufte, ist auch eine Tasse mitgekommen. Schlicht und weiß. Noch!



Übers Motiv habe ich lange nachgedacht, und dann irgendwann ist mir ein Geistesblitz gekommen. Mein Papa mag Oldtimer recht gerne, und der Jüngste ist er ja auch nicht mehr. Da fand ich dieses Wortspiel irgendwie witzig.

Im Internet habe ich dann schnell eine Vorlage gefunden, die ich mir zutraute. Noch etwas rumprobiert, auf Papier, und dann los.
 



Ich hab erstmal nur rumgepunktet, damit ich nicht gleich fatale Fehler machen konnte.
Trotzdem sieht es ein bisschen aus wie ein Trecker ...

 

























Aber dafür habe ich ja druntergeschrieben, was es sein soll. Damit die andere Seite nicht so nackt ist habe ich ihm noch eine Botschaft hinterlassen, und dann ist das Ganze in den Ofen gewandert. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn obwohl offenbar der teurere Stift vielleicht auch besser gewesen wäre ist es ein Unikat. Und bei selbstgemachten Geschenken macht der Gedanke dahinter schon die Hälfte der Freude aus, finde ich. Ich gehe davon aus, dass er sich freut. Und hoffentlich NUR NOCH aus dieser Tasse trinkt :) 


Morgen seht ihr, was ich noch so bemalt habe. Das war nämlich nicht das einzige!





28. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke DIY Teil 5: Frauenschal



Auch meine lieben Freundinnen wollte ich gerne beschenken, hier seht ihr das erste Geschenk für eine von ihnen. Ein Schal, nämlich. Habt ihr euch beim Titel gedacht, mh? Kluge Köpfchen :]

Die Wolle ist dieselbe wie beim Schal vom Herzmann, nur in einer anderen Farbe. Sie hat echt Spaß gemacht zu stricken! Schön dick und flauschig, dann kommt man gut voran.

Ich habe mich mal an einem neuen Muster ausprobiert, ein Rautenmuster. Zuerst aber ein links-rechts Bündchen, damit es schöner aussieht.  






Auf diesem Bild lässt sich das Muster besser erkennen als auf den anderen. Mir gefällt es gut! War aber auch ein Kampf, dreimal musste ich den Schal neu anfangen ... zuerst hatte ich die falsche Maschenzahl, weil ich vergessen hatte, dass ich größere Nadeln genommen habe, dann hatte ich die richtige Maschenzahl, aber das Muster falsch gelesen ... gar nicht so einfach mit mir! Letztendlich hat es aber geklappt und ich finde, dass er sich sehr schön trägt.

 

27. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke DIY Teil 4: Glitzerkugeln



Wer Glitzer nicht mag, der darf jetzt wieder gehen. Alle anderen schauen zu, was ich für meine Mama gebastelt habe. Es hat mir unglaublich Spaß gemacht und auch lange gedauert, deshalb gibt es viiiiiele Bilder. Aber wen stört es, es ist Glitzer drauf!

Hier seht ihr eigentlich schon das Ergebnis, aber kreative Köpfe interessiert ja auch der Weg dahin, oder?

 


Die Grundidee waren die seit zwei Jahren total beliebten bunten Kränze aus knallbunten Kugeln. Ihr wisst schon, was ich meine. Die fand ich echt hübsch. Und dann kam halt so ein Gedanke zum anderen. Erst wollte ich Kugeln mit Pailetten bekleben, schön bunt, aber irgendwie hat sich seit meiner Kindheit etwas verändert ... nirgendwo habe ich Pailetten gefunden! Entweder farblich sortiert für 1,50 pro Farbe oder in irgendwelchen komischen Formen. Also habe ich auf Glitzer umdisponiert:

 





Glitzer in ein Glas zu füllen und umzurühren bereitet uuuunglaublich Spaß, glaubt es mir! Aber legt Zeitung drunter, bitte. Ich find zwei Wochen später noch Glitzer an Orten in der Wohnung, die weit weg vom Ort des Geschehens liegen. 

 


Zusätzlich zum Glitzer habe ich noch Styroporkugeln gekauft. Die bekommt man im Bastelladen, genau wie diese Aufhängerdinger. Die habe ich dann zu allererst auch mal reingepiekt in die Kugeln.

 


Das Prozedere, was nun folgt, ist vermutlich etwas umständlich, aber so eine kleine Flasche Sprühkleber wollte ich mir nicht leisten, ich hab also dünn Flüssigkleber aufgetragen und dann Glitzer drüber gestreut. Das ging aber auch recht gut!

 



Die funkeln schon fein, oder? Obwohl das Bild nicht annähernd die Realität wiedergeben kann.

 




Eigentlich wollte ich die Kugeln am Ende ordentlich mit Sprüh-Klarlack eindecken, ich finde es nämlich sehr ätzend, wenn man Glitzersachen anfasst und am Ende Glitzer üüüüberall hat. Der hat aber leider Löcher ins Styropor gefressen, also bitte NICHT nachmachen. Haarspray geht auch, in vielen Schichten ;) Das aber dann am offenen Fenster, sonst wirds knapp mit der Luft.

Achja, alle meine selbstgemachten Geschenke sind übrigens mit einem Anhänger verziert, wie oben an der Packung der Kugeln. Mit einem Stempel den ich mir aus Pappe gebastelt hab, Nagellack und einem Stift habe ich Anhängerrohlinge gestaltet. Schließlich sollen alle wissen, dass sie ein Unikat bekommen!

 


Auf die Rückseite habe ich dann zu dem jeweiligen Geschenk passende Worte notiert.

 


Das war es, ein Geschenk für meine Mama. Ich hoffe sehr, dass es ihr gefällt, aber eigentlich mag sie so kitschige Dinge an Weihnachten gerne. Ich bin gespannt, ob die Kugeln in den Baum kommen oder an eine andere Stelle ...




26. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke DIY Teil 3: Männerschal

 Männer besitzen ja kleidungsmäßig meist nur das Nötigste. Eine Jacke, ein paar Schuhe, einen Schal.
So auch der Herzmann.
Als er im letzten Jahr seinen einzigen Schal in der Heimat vergaß, musste er ein paar Wochen einen meiner Schals tragen. Damit das in Zukunft nicht mehr nötig ist, habe ich wuunderbar dicke Wolle gekauft und ihm flugs einen Zweitschal gezaubert.

Weil er neuem eher kritisch gegenüber steht, habe ich es so einfach wie möglich gehalten. Neutrales schwarz, keine aufregenden Muster, kein Rundschal. Momo mag ihn jedenfalls.







Ich bin sehr gespannt, ob er ihm gefällt. Wenn nicht, dann nehme ich ihn. Ich hab auch noch keinen schwarzen Schal :)





25. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke DIY Teil 2: Memo-Boards

Einen wunderschönen 1. Weihnachtsfeiertag wünsche ich euch! Die meisten werden wohl heute der Sippe einen Besuch abstatten, oder Besuch bekommen, oder? Wer trotzdem etwas Zeit hat darf sich anschauen, wie ich ein Geschenk für mein Brüderchen gebastelt habe.

Der hat sich nämlich etwas Deko für sein Zimmer gewünscht. Nachdem ich zuhause ausgezogen bin hat er mein altes Zimmer bekommen, das größer ist als sein altes, und da fehtl noch ein bisschen was für die Wände. Ich habe ein wenig überlegt und wollte dann unbedingt ein hübsches Memoboard machen. Anfangs sollte es ein großes werden, eine ganz normale Kork-Pinnwand, mit Stoff bezogen. Zwecks Stoffkauf bin ich dann zum schwedischen Möbelhaus, und dort auf die kleinen runden Korkuntersetzer gestoßen. Noch besser, fand ich, und flugs waren die und passender Stoff im Korb gelandet. Von einer lieben Freundin noch ein monstermäßig cooles Gerät ausgeliehen und los ging es!



Ich wollte gerne verschiedene Stoffe haben, aber trotzdem sollte es schlicht sein. Weil in seinem Zimmer blau eine vorherrschende Farbe ist - typisch Junge halt - habe ich mich dafür entschieden, und für den hübschen, maritimen grauen Stoff. Die Korkuntersetzer also auf den Stoff legen und groooßzügig drumherum ausschneiden.

 


Und dann ordentlich spannen und festtackern. Bei Motivstoff natürlich schauen, wie es vorn aussieht. Und bitte, vorsichtig sein! Das ist ein richtig fieses Ding und ich bin froh, dass die Tackernadeln nur im Kork gelandet sind. Bei jedem "Peng" bin ich zusammengezuckt. Hülfe!

 


Zwecks Aufhängung habe ich noch ein Stück Wolle mit angetackert. 

 


Fertig sind sie, die Pinnwände! Ein paar farblich passende Nadeln haben sich auch schon gefunden, und fertig ist es. Ich bin ziemlich zufrieden damit, weil es doch eine schnelle Sache war, aber sehr wirkungsvoll. 

 



Das könnte ich für meine Bude ja glatt auch nochmal machen ....

24. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke DIY Teil 1: Wärmflasche

Auf gehts!


Das folgende Geschenk ist für eine Freundin aus der Uni. Wir haben mit 4 Mädels gewichtelt und uns auf einen Wert von 5 Euronen geeinigt. Die Wolle war fix gekauft, davon gebraucht habe ich nur einen Bruchteil, und auch die kleine Wärmflasche habe ich schnell gefunden. 





















Dann habe ich den Umriss auf ein Papier gezeichnet, eine Maschenprobe gemacht weil auf der Banderole nix stand und dann mal so in etwa angefangen. Nach zwei Reihen habe ich an jeder Seite nochmal zwei Maschen aufgenommen, um die Form etwas besser hinzubekommen. Und dann habe ich einfach immer weiter hochgestrickt, nach folgendem Muster: 6M Perlmuster, 4M rechts, 5M links, 4M rechts, 5M links, 4M rechts, 6M Perlmuster. Gezopft habe ich alle 6 Reihen, glaube ich :D


 Dann war irgendwann die passende Höhe erreicht und ich habe abgestrickt. Das Ganze nochmal, für die Rückseite, und der grobe Teil ist schon fertig!
Nun die beiden Teile rechts auf rechts legen und an den langen Seiten sowie unten zusammenhäkeln.



Nun ist die Hülle ja noch viereckig, so eine Wärmflasche hat aber ja einen Hals. Ich habe dafür aus drei Fäden der Wolle zwei relativ lange Bänder geflochten und durch die Wärmflasche gezogen, sodass an jeder Seite zwei Enden rausschauten und man an diesen die Hülle zusammenziehen kann ... schwer zu erklären, aber ihr seid ja pfiffig ;)
Für die Enden habe ich dann noch jeweils ein Herzchen gehäkelt, bzw zwei und mit Watte gefüllt.

 





Die Fotos von der fertigen Wärmflasche sind leider alle nicht so gut geworden, aber mit ein bisschen Phantasie könnt ihr bestimmt erkennen, wie wunderschön sie ist ;) Ich bin jedenfalls sehr zufrieden und werde das für meine eigene Wärmflasche bestimmt auch noch wiederholen. Es macht Spaß und sieht so hübsch aus!