28. Mai 2012

Junkie!?

Hallo liebe Leser!

Heute möchte ich ein Thema ansprechenschreiben, das schon ein wenig meiner wöchentlichen Zeit raubt: Serien.

Ich schaue gerne Serien, wenn dann aber nur die englische Originalversion. Angefangen hat alles mit NCIS vor mehreren Jahren, damals aber noch auf Deutsch. Um mein Englisch zu verbessern bin ich irgendwann umgestiegen und siehe da: Es ist ja viel lustiger!

Über eine kurze Affäre mit Greys Anatomy und Private Practice bin ich dann zu Glee geschlendert. Dazu kamen dann noch New Girl und Make it or Break it, und diese letzten drei sind eigentlich die, die ich noch gucke.

Nun erstmal eine kurze Vorstellung, denn so bekannt sind sie nicht unbedingt.




Glee ist eine Art Musical als Serie, spielt in einer amerikanischen High School in Ohio und handelt vom sogenannten "Glee Club", dem Schulchor, wenn man es so nennen will. Dieser wird zu Anfang der Serie neu gegründet und entwickelt sich über die mittlerweile drei Staffeln von einem Club für Außenseiter und Nerds zu einer angesagten Schülergruppe.
Nun, die Handlung: Teeniekram. Liebe, Familie, Schule und natürlich Musik, Träume, Zukunft. Klingt nicht so interessant. Aber die Art und Weise, wie all diese Themen angesprochen werden, machen es interessant.
Ab und zu nimmt sich die Serie gern auch selbst aufs Korn, wenn es beispielsweise um die Musiker geht, die passenderweise immer dann zur Stelle sind, wenn gesungen wird.
Auch die Präsentation der Songs unterscheidet sich: Mal sind es eben Lieder, die der Glee Club einstudiert um sie aufzuführen bzw die wöchentlichen Aufgaben zu erfüllen, mal spielen sie aber auch "im Kopf" der Protagonisten und sind gar nicht für alle wahrnehmbar.
Besonders an dieser Serie ist einfach der Witz. Es gibt herrlich lustige Situationen, die Songauswahl ist ab und zu wirklich der Hammer. Die Figuren sind alle so einzigartig und nicht unbedingt immer sympathisch. Keine heile Welt, auch Dramen passieren, natürlich.
In Deutschland läuft Glee auf SuperRTL ... ich werde regelmäßig vom Herzmann ausgelacht. Wenn man bedenkt, was diese Serie in den USA ausgelöst hat, wie viele Erwachsene Stars sich zu Fans bekennen ... und hier läuft es zwischen SpongeBob und anderem Schwachsinn. Nunja, wer will, kann ja mal reinschauen. Die erste Folge ist nicht unbedingt der Brüller, aber es wird besser!

Ein paar Einblicke:

Songs: (persönliche Favoriten, aber es gibt so einen Facettenreichtum!)
Somewhere over the rainbow
We are young
Man in the Mirror
ABC

Die Wikipedia-Seite: hier , die "List of songs in Glee" zu den Staffeln 1-3.




New Girl sollten schon mehr Leute kennen, diese Serie ist auch in Deutschland mittlerweile recht erfolgreich.
Sie handelt von Jess, die in eine WG mit zwei/drei Jungs zieht die alle sehr eigenartige Charaktere sind. Trotzdem liebenswert! Auch diese Serie besticht durch Charme und Witz, auf ganzer Linie. Außerdem sind die Folgen nur 20 Minuten lang, was eigentlich kurz ist. Gefällt mir aber ganz gut!
Das ist wirklich eine Serie, wo ich in jeder Folge laut lachen muss. Herrlich! Nur zu empfehlen. Leicht und lustig, Freundschaft und Liebe, Schwachsinn und Durchdrehen.

Auch hier ein Einblick in die leicht verdrehte Welt: I saw his peepee
Und die passende Wikipedia-Seite


Zuletzt nun Make it or Break it. Ich bezweifel, dass jemand diese Serie kennt, eine Freundin von mir hat sie mir empfohlen.
Sie handelt von Sportlerinnen, Turnerinnen. 4 Mädchen die ihr Leben und den Sport meistern.
Zunächst mal begeistern mich diese atemberaubenden Küren (? im englischen "Routines"), die Schnelligkeit und Schönheit davon.
Dazu kommen die ganz normalen Alltagsthemen von Jugendlichen, die aber dann doch irgendwie mit diesem anspruchsvollen Sport kollidieren. Ziel der Mädels sind die Olympics 2012, und so langsam geht es mit großen Schritten darauf zu ...
Ich denke, man muss das Thema des Turnens mögen, um sich für diese Serie begeistern zu können. Aber auch hier gilt: Reinschauen! Passend dazu der Artikel auf Wikipedia.



Nun, der eigentliche Anlass dieses Posts ist aber ein anderer: Oben hatte ich schon erwähnt, dass ich diverse andere Serien verfolgt habe. Aber dann irgendwann nicht mehr. Woran liegt das?
Bis jetzt habe ich immer die Erfahrung gemacht: Serien werden schlechter. Besonders bei Glee fällt mir das im Moment stark auf: Wo sich sonst noch die Handlung komplett durch die Staffel gezogen hat, werden jetzt die Folgen zusammenhanglos hintereinandergesetzt. Wichtige Szenen werden nicht fortgesetzt, jede Folge wirkt aus dem Zusammenhang gerissen. Nicht konstant, irgendwie.
Auch bei NCIS war es irgendwann so. Es wurde schlicht und einfach langweilig.
Woran das liegt? Nun ja, irgendwann sind Themen ausgeschöpft. Jemand war schwanger, wollte sich umbringen, hat Drogen genommen, ist fremdgegangen, Liebeskummer usw.
Wenn es dann losgeht, dass wie in Vorabendsoaps jeder mit jedem ... (bsp. Greys Anatomy), dann habe auch ich keinen Spaß mehr daran.
Das Sprichwort "man soll aufhören, wenn es am schönsten ist" trifft wohl irgendwie zu. Denke ich.
Natürlich hoffe ich, dass auch Glee noch wieder besser wird. Die Quoten bleiben, der Sender gibt das weiter und es wird weiter produziert, bis dann schließlich mehr und mehr Leute abschalten.

Ich weiß nicht, wie es mit diesen Serien weitergeht. Noch können mich alle drei unterhalten, und so lange werde ich dann auch weiter zusehen. Ich hoffe, das dauert noch lange :)


Wie sieht es bei euch aus? Welche Serien schaut ihr? Auch schon einen Qualitätsschwund bemerkt?

Gruuß,
Tüt

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