1. Juni 2012

Blogparade: 5 Dinge, die Kinder unbedingt gemacht haben sollten

Ich möchte gerne mitmachen bei der Blogparade von Maja von Pusteblumenbaby



Maja ist eine junge, alleinerziehende Mama von einem kleinen süßen Mädchen, schreibt hauptsächlich über Erziehung und ihren Lebensstil und macht momentan auch ein Gewinnspiel, an dem jeder teilnehmen kann wenn er ein wenig herumklickt ;) Also schaut mal vorbei!

Nun aber zur Blogparade.
Es geht darum, fünf Dinge zu benennen, die ein Kind erlebt haben sollte.
Das kann man natürlich als Mutter benennen, mit Rückblick auf die eigenen Kinder, oder eben als Menschlein mit Rückblick auf die eigene Kindheit. Mir bleibt dann nur letzteres, aber trotzdem spannend!
Ich werde mich jetzt zurücklehnen und mir die fünf Erinnerungen aufrufen, die mir für meine Kindheit am wichtigsten sind und am meisten bedeuten. Es wird aber keine Rangfolge sein, sondern eine schlichte Aufzählung.

1.) Das Meer sehen, fühlen und riechen.
Ich war noch als kleiner Furz mit meinen Eltern auf der berühmten spanischen Insel, als sie noch nicht von Betrunkenen überbevölkert war. Natürlich erinnere ich mich nicht speziell an diesen Urlaub, aber solange ich mich zurückerinnern kann sind wir jedes Jahr ans Meer gefahren/geflogen. Und besonders die letzten Jahre war das immer sehr besonders für mich, da habe ich schätzen gelernt, dass diese Urlaube nicht selbstverständlich sind und aufhören, wenn ich für mich selbst sorgen muss bis ich dann selbst genug Geld verdiene.
Ich fühle mich dem Meer sehr verbunden. Das muss natürlich nicht an den Urlauben liegen, vielleicht liegt es auch am Urinstinkt, weil wir nunmal alle aus lustigen kleinen Minilebewesen aus dem Meer entwickelt sind.
Aber das Meer mit seinen Wellen hat etwas beruhigendes, und für Kinder ist es immer wieder ein Erlebnis. Sandburgen bis zum Himmel, komisch schmeckendes Wasser, es ist warm, es gibt viel Eis, die Eltern sind entspannt und glücklich ... ja, vielleicht sollte jedes Kind das Meer erleben dürfen. Da reicht auch die Nordsee. Oder vielleicht erstmal nur das nächste Baggerloch. Je nach Möglichkeiten.

2.) Die Natur kennen- und liebenlernen
Ich bin in einer Kleinstadt direkt an der Ems aufgewachsen. Hinter unserem Haus sind nur noch Wiesen und Wälder, soweit das Auge reicht. Mit meinen Freundinnen habe ich tagelang draußen gespielt, wir haben Baumhäuser gebaut und viele lustige Spiele erfunden. Tiere eingefangen und wieder freigelassen, bei Hochwasser in den Pfützen gespielt. Müll gesammelt und uns superverantwortlich für die Umwelt gefühlt. Wenn ich jetzt daran denke bin ich froh, dass ich diese Möglichkeit hatte. Ich glaube nicht, dass mich elektronisches Spielzeug so zufrieden gestellt hätte. Und ein sehnlicher Wunsch ist auch, meinen Kindern, wenn es sie dann irgendwann geben sollte, so ein Umfeld zu ermöglichen.

3.) Schmerzen
Stop! Bevor jetzt Proteste anfangen: Kein Kind darf geschlagen werden oder auf irgendeine andere Art misshandelt werden. Unnötige Schmerzen sollten immer vermieden werden. Aber ich glaube, dass jedes Kind (mal direkt gesagt) einmal auf die Fresse fliegen muss. Ein aufgeschürftes Knie bringt niemanden um, lässt Kinder aber viel schneller lernen, dass man mit dem Dreirad schlecht nur auf einem Rad um die Ecke fiezen kann als Muttis ewige Predigt, der eh keiner zuhört.
Wer sein Kind nur behütet und in Watte eingepackt aufwachsen lässt muss sich auch nicht wundern wenn die erste Ungerechtigkeit die kleine Welt gleich zum Einsturz bringt. Wenn sich zwei mal um die Schüppe streiten, dann nicht gleich immer hinrennen. Kinder können auch kommunizieren und werden das wohl irgendwie klären. Es sei denn, der Stärkere schlägt mit der Schüpp um sich. Dann natürlich hin!
Genauso diese ewige Angst vor Bakterien. Ich glaube kaum, dass ein Mund voll Blumenerde große Schäden anrichtet. Mein Bruder hat früher so viel davon gefuttert, dass es in der Windel knirschte, und trotzdem ist er heute topfit.

4.) Besondere Tage
Das ist schnell erklärt: Damit meine ich Tage, die aus dem Alltagstrott herausstechen. Ein Besuch im Zoo, ein längerer Ausflug, ein "wir bleben auf dem Sofa und kuscheln-Tag", ein "Schweinetag" (den gab es früher beim Herzmann: Ein Tag in der Woche, an dem mit den Händen gegessen werden durfte). Etwas, das besonders ist eben.

5.) Zelten
Wir haben öfter mal einfach nur im Garten gezeltet, aber das war so superspannend! Geschichten mit Taschenlampe vorgelesen, den Geräuschen draußen lauschen und sich wie ein Abenteurer fühlen. Ich habe sogar mal in einem ganz normalen Zimmer gezeltet (ohne Heringe, versteht sich) und selbst das war cool! :D

So,das waren sie auch schon. Wer noch mitmacht kann sich ja mal melden, finde das sehr interessant!

Tüt

5.)

Kommentare:

  1. Schöne Dinge, die ich in meiner Kindheit erlebt habe und auch super schön fand :) Würde dir bei jedem Punkt zustimmen.
    Zu dem Punkt "Schmerzen" fällt mir immer wieder ein, wie ich eine Glastür übersehen und volles Pfund dagegen gerannt bin :D Da wusste ich dann endlich was Mama immer meinte mit "Pass auf wo du hinläufst" :D

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    1. Das es in der Windel knirschte :D Nett formuliert :D

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  2. Haha, der Punkt Schmerzen ist ja im ersten Moment echt krass :D aber so wahr! Bringt ja nix zu sagen der Topf ist heiß, wenn das Kind gar nicht weiß was heiß bedeutet... Auch deine anderen Punkte find ich toll :-)

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