1. Juli 2012

Buchempfehlungen die zweite

Viel brauche ich wohl nicht zu sagen, so einleitend. Es gibt wieder mal ein paar schöne Bücher, die ich vorstellen möchte.





Zuerst ein Klassiker für Kinder: In einem tiefen, dunklen Wald von Paul Maar.

Die Inhaltsangabe:
Weil ihr keiner der Bewerber, die um ihre Hand anhielten, gefiel - sie war nämlich nicht nur ziemlich schön, sondern auch ziemlich hochmütig -, kam Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora auf die ungewöhnliche Idee, sich von einem Untier entführen zu lassen. Wenn der König dann ausrufen ließ, dass derjenige, der seine Tochter befreite, sie zur Frau und das halbe Königreich dazu erhalten sollte, würden die mutigsten und schönsten Prinzen von weit her kommen. Aber das Untier - vermutlich ein Vegetarier - war überhaupt nicht an der Prinzessin interessiert, sondern nur an den leckeren Pralinen, die sie bei sich hatte. Henriette-Rosalinde-Audora musste sich also mehr oder weniger selbst entführen, wenn ihr Vorhaben gelingen sollte. Und auch sonst lief nicht alles nach Plan ...

Nun mein Senf zu dem Buch: Allein schon wegen der Zeichnungen ist es definitiv lesens- bzw. schauenswert. So goldig!
Ich habe jetzt noch meinen Spaß daran durch die Seiten zu blättern.
Außerdem erzählt die Geschichte von einem taffen Mädchen das es wirklich in sich hat und ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Eine tolle Alternative zu Dornröschen, Rapunzel und all den anderen glitzernden rosaroten Prinzessinnen. Die sind natürlich auch toll. Würden in der realen Welt aber hilflos verloren sein. Ein bisschen Mut und Stärke können da nicht schaden, und die vermittelt das Buch.
Außerdem ist das Untier wirklich originell.






Das nächste Buch ist in meinem Fall die englische Version, es gibt sie aber mittlerweile auch auf Deutsch:
Numbers - Time to run von Rachel Ward

Inhaltsangabe:

Since the day her mother died, Jem has known about the numbers. When she looks in someone's eyes, she can see the date they will die. Life ist hard, until she meets a boy called Spider. Suddenly her world seems brighter. But on a trip to London, Jem foresee a chain of events that will shatter their lives for ever ...
Ich hoffe jeder versteht die paar englische Sätze daoben. Falls nicht, nochmal die Kurzfassung: Jem sieht in den Augen der Menschen, wann sie sterben. Was sicherlich nicht schön ist. Sie lernt einen Jungen kennen und ein Abenteuer beginnt.
Ich muss sagen, das Buch war schon fesselnd. Zunächst die typische Jugendatmosphäre die aufkommt. Dann die Sache mit den Zahlen: man überlegt, wie es wohl ist bei jedem Menschen sofort zu wissen, wann er stirbt. Schrecklich! Wie kann das arme Mädchen damit klarkommen? Und zack, sie ist einem sympathisch.
Besonders das Ende hat es in sich. Ein riesiger Überraschungseffekt folgt auf den nächsten.

Dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche empfehlenswert!



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