2. Juli 2012

Ein Wasser, bitte!

Im lockeren Gespräch mit meinen Eltern ist mir letztens aufgefallen, dass ich, was Wasser angeht, eigentlich auch anders leben könnte.
Seit ein paar Jahren schon trinke ich eigentlich hauptsächlich stilles Wasser. Außer mit Saft gemischt, da schmeckt Sprudel dann doch besser. Aber sonst bevorzuge ich das stille, weil es nicht so abgestanden schmeckt wenn man eine große Flasche den ganzen Tag mit sich rumschleppt. Weil man nicht andauernd die Luft halbwegs elegant von sich geben muss, die nach oben drückt. Und weil ich mehr davon trinke als von Sprudelwasser. Da tränen mir die Augen schon nach einem Schluck, selbst wenn es Medium ist.

Ich habe also jahrelang die großen PET-Flaschen gekauft. Besonders jetzt, wo ich eine eigene Wohnung, aber kein eigenes Auto habe ist die Schlepperei schon recht nervig.
Und dann kam das Gespräch mit meinen Eltern. Warum trinke ich eigentlich kein Leitungswasser? Ne hübsche Flasche kaufen und los gehts!

Gesagt, getan. Ich habe ne Weile gegoogelt (und mich ewig geärgert, dass es so wenig 1L Flaschen gibt, bis mir aufgefallen ist, dass ich mein Leitungswasser unterwegs ja auch auffüllen kann. In der Uni z.b. brauche ich schon locker nen Liter, aber da kann ich beim Toilettengang auch eben das Wasser auffüllen. Nicht aus der Toilette, natürlich.) und bin dann auf diese Seite gestoßen. Die Flaschen sahen nett aus!
Letztendlich hab ich dann bei amazon bestellt. Und das Paket ist angekommen. Wunderlich, mh?

Um die Versandkosten zu sparen hab ich noch ein Buch mitgenommen.



















Die Flasche fasst 0,6l, ich denke, das ist einigermaßen vernünftig. Ich hab mich für Plastik entschieden, weil ich mit den Aludingern irgendwie schlechte Erfahrungen hatte. In der Grundschule sind die Mistdinger immer ausgelaufen, irgendwann splitterte die Farbe ab und sie bekamen Dellen.

Meine Variante gefällt mir besser. Und sie ist rot! ROT! Rot ist eine tolle Farbe :) Das Ding ist BPA-frei, wie ein Schildchen mitteilt, Spülmaschinenfest, Geschmacks- und geruchsneutral (nach dem Auspacken roch es doch etwas chemisch, aber nach einmal Spülmaschinenwaschgang stimmt das), bruchfest (hab ich noch nicht getestet ...), 100% auslaufsicher und nur für Getränke ohne Kohlensäuregehalt. Passt also genau zu meinen Bedürfnissen.

Das Buch ist übrigens die Fortsetzung zu dem gestern vorgestellten.

Und da ich in der Wohnung nicht immer mit der Flasche rumrennen mag, bzw sie zwischendurch schon gerne durchspülen will, hab ich eine Karaffe von meinem Opa ausgekramt. Wasser rin und es geht los.








Wer jetzt Zweifel hat wegen der Qualität des Wassers, der schaue mal hier vorbei, da gibt es noch ein paar Infos.
Grundsätzlich ist Leitungswasser besser kontrolliert als das Trinkwasser in den Flaschen. Es hat auch viel strengere Einschränkungen. Und klar, alte Rohre sind vielleicht nicht der Knaller, aber wenn man das Wasser laufen lässt bis es deutlich kühler wird ist das abgestandene weg und dann ist es eigentlich unbedenklich.
Wer weiß schon, was die ganzen billigen PET-Flaschen so abgeben?
Und die Mineralien, die in diesem Wasser in diesen Flaschen sind ... Freunde. Wir nehmen diese Mineralien locker durch unsere tägliche Ernährung auf. Dafür brauchen wir das Wasser nicht. Wirklich.

Wer übrigens auf Blubberwasser steht: Es gibt ja auch diese lustigen Wassersprudler wo man nur noch Kohlensäure zusetzt. Wäre vielleicht auch eine Alternative?

Denn klar ist: Die Plastikflaschen, die wir täglich leertrinken, werden nicht wiederverwendet. Es ist Müll, der 500 Jahre braucht um zu verschwinden. Die zukünftigen Generationen bedanken sich!
Heute schon sind die Ozeane Plastikmeere. Überall Minipartikel, Tiere sterben weil sie Plastik fressen.

Ich für meinen Teil bin froh, meinen Müllberg um ein winziges bisschen zu reduzieren. Es fühlt sich gut an!

1 Kommentar:

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