7. August 2012

Schwesterherzen


Was kann man auf einer langen Zugfahrt am besten tun?
Richtig: Lesen.
Deshalb habe ich auch mal wieder ein Buch für euch:

Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult.
Ein weiteres Buch aus der Feder dieser Dame steht noch auf meiner Leseliste.

Der Herzmann wollte gerne das Buch halten.

Wie üblich erstmal zum Inhalt:

Ohne ihre Schwester Anna kann Kate Fitgerald nicht leben: Sie hat Leukämie. Doch eines Tages weigert sich die dreizehnjährige Anna, weiterhin Knochenmark für ihre todkranke Schwester zu spenden ...


Nicht viel, gibt aber schonmal eine Vorahnung auf die Spannung, die noch folgt.
Anna nimmt sich nämlich einen Anwalt und klagt das Recht über ihren Körper ein. Sie will kein Ersatzteillager mehr sein. Das alles stiftet natürlich totale Unordnung in der Familie, gerade weil Kate dringend eine Niere benötigt.

Das Buch ist voller Perspektivenwechsel, jede der Teilhabenden Personen, also alle Familienmitglieder, der Anwalt und die Verfahrenspflegerin haben ihre Anteile und bilden zusammen die Geschichte. Eine tolle Art, denn so kann man wirklich das Verhalten jeder einzelnen Person nachvollziehen.

Das Ende ist zweifach überraschend und schockt. Und regt wirklich, wirklich zum Nachdenken an. Liebe Leute, lest dieses Buch.


Ich habe den Film vorher gesehen, aber von der Intention her sind es zwei komplett verschiedene Geschichten. Film und Buch haben bis auf eine ähnlichen Verlauf wenig gemeinsam!


Ich möchte euch noch einen kleinen Ausschnitt zeigen, den ich wirklich erwähnenswert finde:




Weitere Worte halte ich nicht für notwendig.

Bis bald ihr Lieben!

1 Kommentar:

Und was sagst du dazu?