10. Oktober 2012

Der Herbst, der Herbst ...

 ... der Herbst ist da. Er bringt uns Wind, Heihussassa.


Mögt ihr den Herbst? Warum? Oder warum nicht?

Ich kann fast jeder Jahreszeit etwas Gutes abgewinnen, und eigentlich freue ich mich auch immer über den Beginn einer Jahreszeit. Oft läuft es so: Oh schön, Frühling, alles blüht, die Bäume werden grün, ist das toll! - jetzt könnte es mal wärmer werden und weniger regnen, ich will Sommer! - Oh, ist das schön warm, man kann so viel draußen machen, toll! - Ganz schön heiß, es kann so langsam ruhig kühler werden! - Der Herbst, wie schön es doch ist, die Sonne noch so warm und die Blätter so schön bunt - Ganz schön regnerisch und irgendwie nicht kalt und nicht warm. Jetzt aber endlich richtiger Winter! - Toll, Winter! Schnee! Weihnachten!  - Es ist KALT. Ich will FRÜHLING!

Das ist meine Jahresuhr, sozusagen. 
Auch dem Herbst kann ich also Vor- und Nachteile abringen. Ich freue mich tierisch über die bunten Blätter, Kastanien (Nostalgie!), endlich die Lieblingsboots aus dem Schrank kramen, die Strumpfhosen und Wollröcke, Stricken mit Strickfeeling, die ersten selbstgemachten Schals wieder hervorholen und stolz durch die Welt tragen. Tee trinken, es sich gemütlich machen. Gemütlichkeit verbinde ich sehr stark mit den kalten Jahreszeiten! Kerzlenlicht, Kekse, Tee und viele Decken und Klamotten ist einfach urgemütlich!

Aber der Herbst kann auch nerven.
Grad wollten der Herzmann und ich eigentlich joggen gehen. Die Koordination zwischen zwei Stundenplänen ist gar nicht so leicht, vor allem weil es früh morgens und abends so rattenkalt ist, dass wir eigentlich besser tagsüber joggen gehen können. Aber da haben wir halt Uni. Und jetzt grad ziehen dicke, böse, graue Wolken auf und es sieht nicht so aus, als ob wir das heute noch schaffen. Das ist nicht gut! Denn je länger die Pause ist, desto schwerer fällt mir der nächste Schritt.

A pro pos joggen, wir sind nun wieder bei zweimal acht Minuten angekommen. Es macht immer noch eher weniger Spaß, aber es ist okay. Es ist Sport, und danach fühlt man sich dann doch irgendwie gut.

Also, ich koche mir jetzt vermutlich nen Tee und beobachte den Himmel. Und im Endeffekt bin ich vermutlich gar nicht sooo unzufrieden wenn wir heute nicht joggen gehen, weil ich ja doch auch faul bin. Ups.

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