11. Oktober 2012

Endzeitstimmung

Ich will euch heute mal wieder ein Buch vorstellen, dass ich vor ein paar Tagen ausgelesen habe.

Es handelt sich um den Roman Der Zorn von Denis Marquet




 Erst brechen in einer kleinen amerikanischen Stadt Menschen auf offener Straße zusammen und sterben in Minuten an einem tödlichen Virus, dann häfuen sich die Schreckensmeldungen aus aller Welt: Hunde zerfleischen ihre Besitzer. Schwimmer verschwinden im Ozean. An den Bäumen wächst giftiges Obst. Springfluten, Wirbelstürme und Erdbeben häufen sich in erschreckendem Ausmaß. Umweltkatastrophe oder ein heimtückischer Schlag mit biologischen Waffen? Wer ist der Feind? Regierung und Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel. Nur zwei Menschen wissen, was wirklich passiert ...



Uuuuuh, mag manch einer jetzt denken. Das klingt aber mysteriös!

Nun, zeitweise ist es das auch. Und sogar etwas gruselig, wenn man sich vorstellt, dass ein herzensguter Hund plötzlich sein Frauchen zerfleischt ... schauerlich. 
Diese Ereignisse finden also statt, und die Regierung versucht so viel wie möglich zu vertuschen während sie die besten Wissenschaftler des Landes zusammenkramt und nach einer Lösung suchen lässt. Die Situation verschlimmert sich allerdings immer mehr und scheint ausweglos zu sein.
Erst ziemlich spät wird klar, wer eigentlich die Hauptpersonen dieses Romans sind, denn zu Anfang werden verschiedene Ereignisse geschildert und auch recht ausführlich weitergeführt. So wird erst in der Mitte des Buches (zumindest für mich, vielleicht ist ja wer anders schlauer) eindeutig, dass der Wissenschaftler Greg die Hauptfigur ist, zusammen mit seiner Freundin Mary, die auf einer Exkursion im Regenwald unterwegs ist und dort eine sehr spirituelle Erfahrung macht.

Letztendlich wird eindeutig, dass die Erde sich gegen den Menschen wendet, der sich nicht darauf besinnt, wie wichtig sie für ihn ist, der sie ausnutzt.
Diese Moral finde ich an und für sich gut. Denn viel zu oft wird rücksichtslos gehandelt, wo wir doch nur diesen einen Planeten haben. Der Mars wird zwar detailliert in Betracht genommen, aber wohnen werden wir da in den nächsten Jahren wohl eher nicht. Wir sollten also sorgsam mit unserer Umwelt umgehen.
Allerdings wird die Botschaft zeitweise auch sehr ... esoterisch. Der Mensch verliert die Verbindung zu seiner Seele, und das macht alles kaputt, oder so. Der Teil hat mir nicht so gut gefallen. 

Ansonsten erinnert es glaube ich an "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen, aber es fliegt noch hier rum und wartet darauf. Allerdings ist die Thematik ähnlich soweit ich weiß, also brauche ich jetzt erstmal etwas anderes.



Ich empfehle das Buch also bedingt. Es ist ganz nett und zeitweise auch echt spannend, aber auch eben esoterisch und ein bisschen ... unrealistisch.


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