25. Februar 2013

Weisheit der Woche #2



Juhu! Ich wünsche allen einen schönen Montag!
Meiner war richtig gut, der erste Tag im Praktikum hat mir super gefallen und ich bin echt froh, dass dem so ist :)

Gut, auch für heute ist mir grad eben ein Spruch eingefallen, den ihr vermutlich aalle kennt, in der einen oder anderen Form. Man nennt ihn auch goldene Regel, glaube ich:

Was du nicht willst was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu!

So habe ich es im Kindergarten oder von Mama gesagt bekommen, ich weiß nicht mehr genau wo, ich war jedenfalls noch ein Kind.
Und ich glaube gerade für dieses Alter ist der Spruch ziemlich gut geeignet. Er ist einfach, er nutzt das Mittel der Perspektivenübernahme und erklärt so gleich seine Gültigkeit. Tu nichts Schlechtes ist ja schließlich relativ. Was genau ist schlecht? Wo ist die Grenze? Aber all das, was man selbst nicht möchte, auch anderen nicht zuzufügen, das ist logisch. Wenn ein Kind dann die Schüppe schon in der Hand hat, um sie dem nächsten über den Kopp zu ziehen, dann überlegt es sich vielleicht, dass das doch ganz schön zieht inne Birne und legt die Schüppe wieder weg. Wäre ganz gut. 
Aber da sehe ich auch schon ein kleines Problemchen: Nicht immer bleibt genug Zeit um mal kurz zu überlegen, wie man selbst nun dieses oder jenes finden würde. Gerade wenn etwas im Affekt gesagt/getan wird tut es einem ja oft hinterher Leid, aber es ist dann nunmal passiert.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich an dieser Regel nicht viel auszusetzen habe. Ich mag die Formulierung, die Einfachheit, und eigentlich kann man es wirklich nicht falsch verstehen oder interpretieren. Klar, wer eine falsche Vorstellung hat und wem schon verinnerlicht ist, dass Verletzungen, gerade emotionale, zur Tagesordnung gehören, dem bringt so eine Regel auch nicht mehr. Wer zuhause viel ausgeschimpft wird, dem ist es schnurzpiepe, dass das Gegenüber sich jetzt vielleicht unwohl fühlt, weil man selbst ein bisschen Dampf ablassen muss. Aber das sind Ausnahmen, die haben größere Probleme als falsch verstandene Sprichworte.

Ich mag es. Ich werde es vermutlich auch irgendwann meinen Kindern vorbeten, und ich hoffe, dass es ihnen hilft, ihre eigene Vorstellung von gut/böse sowie richtig/falsch auszubilden. Denn das ist wohl der Sinn, der dahintersteckt. Und natürlich Empathie, unglaublich wichtig!


Habt einen guten Start, ihr Lieben!

1 Kommentar:

  1. Hatte heute auch meinen ersten Tag im Praktikum vom Praxissemester... mir brummt der Schädel vom vielen Input, ok.. und der allgemeinen Lautstärke in nem Kindergarten. ;o)
    Wünsch dir eine tolle Praktikumszeit,

    lg
    zelakram.blogspot.com

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