31. März 2013

Jesus lebt!


Darauf endlich wieder ein Stück Schokolade!

Ich wünsche euch frohe Ostern und melde mich in ein paar Tagen mit einem neuen Strickwerk. :)

29. März 2013

Der Schweinehund meldet sich zurück



Es ist ja schon ein Weilchen her, dass ich euch über meine sportlichen Erfolge zugetextet habe. 
Deshalb nutze ich den faulen Feiertag mal, um euch ein bisschen zu erzählen.

Wer es nicht weiß: Ich bin vor Monaten angefangen zu joggen, und war da erstmal nicht sooo super. Mittlerweile muss ich aber sagen, dass es echt gut lief!
Im Herbst sind der Herzmann und ich ja noch regelmäßig dreimal die Woche unterwegs gewesen und haben da unsere Stammrunde gelaufen, letztendlich sogar etwa 24 Minuten am Stück. Dann kam der Winter mit Regen, Schnee und Eis. Die Joggingstrecke wurde nicht geräumt und auch aufm Bürgersteig war es eher unsicher. Und vor allem ließ sich der Schweinehund bei solchen Temperaturen wirklich nicht überreden. Es lief also auf eine wochenlange Pause hinaus.

Dann kam eine kurze, nicht mehr so ganz kalte Phase, vor zwei Monaten in etwa schätze ich. Um die 0 Grad, aber kein Schnee. Ziemlich hoffnunglos schlüpfte ich in meine Schuhe und rechnete damit, allerhöchstens 10 Minuten durchzuhalten nach so einer langen Pause. Falsch gedacht! Ganze 20 Minuten habe ich geschafft und war stinkestolz. Die nächsten Wochen habe ich dann etwa einmal pro Woche diese Zeit gelaufen, wenn das Wetter es zugelassen hat. 

Und dann kam wieder kalt und ih und Lernphase. Wieder ein paar Wochen Pause. Gestern hab ich mich dann überwunden und bin zusammen mit meiner lieben Mama los. Und habe tatsächlich 40 Minuten durchgelaufen! Wow! Ich war selbst überrascht! Dass ich ziemlich langsam unterwegs war, mag dazu beigetragen haben, aber das ist mir eigentlich ziemlich egal. 
Also, wenn der Frühling sich dann doch so langsam mal raustraut dann peile ich ganz fest die Stunde an, so gegen Sommer. Denn wenn ich erstmal wieder mit dem Herzmann laufe, dann wird meine Zeit sich auch reduzieren. Der ist sooo schnell immer!


25. März 2013

Weisheit der Woche #4



Kommt Zeit, kommt Rat.

Manchmal vielleicht, aber nicht immer. Heute zum Beispiel: Ich habe endlich mal angefangen, mich um einen Praktikumsplatz für die Sommerferien zu bewerben. Offensichtlich schon zu spät, bei einigen Stellen habe ich direkt ne Absage bekommen, weil die schon jemanden hatten. Hätte ich mir noch mehr Zeit gelassen ... nix mit Rat. Na gut, doch: Ich hätte mir wohl selbst geraten, demnächst mal früher anzufangen!

Aber der Spruch ist ja nicht nur für mich geschrieben.
Bei einigen Dingen ist es sicherlich nicht falsch, mal durchzuatmen, alles stehen und liegen zu lassen und später weiterzumachen. Ich kenne das noch von Matheaufgaben: Man steht da wie Ochs vorm Berg und sieht die Lösung nicht, knallt alles wütend in die Ecke, macht was anderes, kommt später wieder angekrochen und stellt fest: simpler Vorzeichenfehler. Oder so. Eine kurze Pause bringt oft eine neue Sichtweise, und die ist immer hilfreich. 

Trotzdem sollte man sich nicht mit allem viel Zeit lassen. Dann wird nix draus, und das ist unschön.
Jeder weiß wohl selbst, wie er seine Zeit managen muss. Hoffe ich!

Habt einen schönen Montagabend, ihr Lieben, und bis bald!



Bunter Mix vom Sonntag


Mein Sonntag war eigentlich ziemlich unspektakulär.
Morgens hab ich Taxi für meine Eltern gespielt, und dann zum Lernzeug gegriffen und fleißig viel in meinen Kopf reingezwungen.


Zwischendurch, als Erholungspause und für das Kind in mir, ein 2,50€ Spiel gespielt. Juhuu!
(Dass dieses Spiel meiner Meinung nach nicht ab 0 freigegeben sein sollte - ich meine, der Protagonist sagt Dinge wie "Und da wartet eine blonde, wunderschöne willige Dame auf mich" - Hallo? Dass einem auf dem Startbildschirm gewisse Körperteile ins Auge springen, erwähne ich auch mal nur nebenbei)

Und zwischendurch hab ich dann ein bisschen gestrickt. Es wird was!

Und weil ihr so interessiert gefragt habt, hier ein Bild von mir mit Brille. Und wuuunderbar attraktivem Gesichtsausdruck. Jetzt wisst ihr, warum der Herzmann mich mag. Genau deswegen.

Ich seh aus, als hätte ich irgendwas verschluckt oder so ... egal. Ihr wolltet die Brille sehen. Bittesehr.

Hach, ich muss ja doch ein bisschen lachen.
Und jetzt schluss mit lustig, es wird weitergelernt. 

Grüße!


24. März 2013

Eine Woche Brille


Ich dachte mir, ich berichte euch mal ein wenig von meinen bisherigen Erfahrungen.
Anfangs stand ich dem Thema Brille ja eher mit gemischten Gefühlen gegenüber, aber ich muss sagen, ich bin positiv überrascht! Ich fühle mich nicht eingeschränkt - glücklicherweise, das war eigentlich meine größte Befürchtung, dass mich das kleine Sichtfeld stören würde. Aber da habe ich mit den großen Gläsern wohl eine gute Entscheidung getroffen, bis jetzt habe ich noch gar keine Probleme damit gehabt.
Die erste Fahrradfahrt durch Schnee habe ich auch schon hinter mir, hat auch gut geklappt.

Dusche ist natürlich doof, ohne großartig mehr zu sehen als Schemen, aber das war mir klar und ist nicht weiter dramatisch. Ich gehe mal davon aus, dass ich trotzdem sauber werde und keine fetten Dreckflecken übersehe ;)

Ich habe sogar schon die Vorteile genossen: Am Samstag haben wir ziemlich lange TV geschaut, und als es langweilig wurde, hab ich einfach schonmal die Augen zugemacht. Und später dann konnte ich trotzdem vernünftig gucken und musste mir keine festgeklebten Linsen von den Augen kratzen. Pluspunkt!

Mein Kontostand schmerzt mich natürlich schon noch ein bisschen ... aber dann muss ich halt ein biiisschen sparsamer sein in nächster Zeit und dann gibt sich das auch wieder. 

Ich fasse zusammen: Es war eine gute Entscheidung, glaube ich. Ich fühle mich wohl, und das ist das wichtigste.

Habt einen schönen Sonntag! Ich lerne jetzt und dann wird gestrickt, und bald kann ich euch ein neues Ergebnis zeigen.

21. März 2013

Frühlingskleid




Erschreckt euch nicht, liebe Leser, ich hab es uns hier etwas ruhiger gemacht. Weniger Chaos, dafür mehr Konzentration auf den Inhalt. Ich mag Kitsch zwar immernoch, aber vielleicht kann ich mit Schlichtheit etwas länger zufrieden sein. Und die Eule spricht dafür, dass es passt. 

Ich hoffe, ihr fühlt euch wohl?

Klingelingeling, klingelingeling, hier kommt die Häkelklingel


Guten Morgen!
Auch, wenn es draußen noch nicht so aussieht, irgendwann wird es mal wieder wärmer, und dann kommt der Frühling. Dann werde ich auch wieder häufiger mein Rad aus der Ecke holen und damit von A nach B fahren. Und damit das noch mehr Spaß macht, habe ich eine kleine Schönheitsoperation durchgeführt.


Eine umhäkelte Klingel! Ich bin echt zufrieden damit, und es war ziemlich einfach. Zuerst hab ich die Klingel abgeschraubt und mit ins Haus genommen. Ich besitze übrigens eine ziemlich große Klingel.

Ziemlich direkt stand für mich fest: Ich will ein Blümchen! Das hab ich dann ziemlich frei Schnauze gemacht, erst einen Ring aus Stäbchen, und dann Blütenblätter etwa so: Eine feste Masche, ein halbes Stäbchen, ein Stäbchen, drei doppelStäbchen, ein Stäbchen, ein halbes Stäbchen. Hat gut geklappt. Dann habe ich einfach weitergehäkelt, sodass es rund wurde, und als es vom Umfang mit der Klingel gut passte, langsam Maschen übersprungen. Da, wo der Klingelbetätigungshebel (gibt es da ein echtes Wort für?) sitzt, habe ich ein Stück feste Maschen gehäkelt statt Stäbchen und in der nächsten Reihe eine kurze Luftmaschenkette. Ging auch gut.  Unten festgemacht, wieder angeschraubt, und gefreut!


Und das ist das nächste größere Projekt, an dem ich immer mal wieder zwischendurch arbeite. Jetzt habe ich auch wieder ein weenig Zeit dafür, die nächste Prüfung steht erst in zwei Wochen an. War dann auch die letzte für diese Semester"ferien". Aber dann fängt das neue Semester sowieso schon wieder an.

Ich wünsche euch einen tollen Donnerstag! :)

20. März 2013

Gewinn für mich!


Juhu, ich habe etwas gewonnen!
Und zwar bei Marit von Littlest Things. Vor ein paar Wochen hat sie ein Gewinnspiel veranstaltet, und wie so oft habe ich ohne große Hoffnungen mitgemacht, obwohl sie echt schöne Gewinne hatte.

Und dann habe ich doch tatsächlich gewonnen, und dann auch noch wie für mich gemacht. Aber seht selbst:

Schonmal rot eingepackt, wie passend! Ich maag rot :)


Und dann der eigentliche Gewinn (ja, mich kann man auch schon mit schönem Geschenkpapier erfreuen): Eine Feder/Kosmetiktasche mit Eulen drauf! Ach, wie hübsch!


Meine alte "Krimskrams der mit in die Handtasche muss" - Tasche war schon ziemlich oll, und nun habe ich eine neue, die wirklich viel schöner ist :) 

Und wer jetzt noch Zeit hat, der kann ja mal bei Marit vorbeischauen, es ist wirklich zauberhaft dort!


18. März 2013

Weisheit der Woche #3


Ups.
Da hab ich doch glatt meine neu eingeführte Rubrik gleich wieder schleifen lassen. Ich würde jetzt gerne eine total sinnvolle und verständliche Ausrede liefern, aber ich bin mal ehrlich: Ich habs vergessen.
Aber es ist mir wieder eingefallen, und jetzt mach ich auch weiter damit! (Hoffentlich ohne Lücken ..)


Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.


Zuerst: So ein Glück für das arme Huhn! Wäre unglaublich schade, wenn es verhungern müsste. Allerdings picken die immer so schnell und irgendwie sieht es nicht immer gezielt aus ... vielleicht ist ein Korn bei einem blinden Huhn auch nicht mehr Zufall als bei anderen? Kennt sich irgendwer mit Hühnern aus?

Okay, nun etwas philosophisch-tiefsinniger: Natürlich gehts hier nicht um Hühner. Nagut, das kann nun jeder sehen, wie er will, aber ich interpretiere das Sprichwort so: Auch wenn man glaubt, nicht die Möglichkeiten/Fähigkeiten für etwas zu haben, kann man es trotzdem erreichen. Es geht nur nicht so schnell.
Das blinde Huhn, das das Korn leider nicht sieht, wird es trotzdem irgendwann finden, auch wenn es vielleicht ein langer Weg ist, der keinen Spaß macht.
Eigentlich lässt sich das Sprichwort auf jeden Lebensbereich anwenden, der nicht so viel Spaß macht, aber eben notwendig ist. Ein Schulabschluss, beispielsweise, wenn das lernen einfach nicht gelingen will. Eine sportliche Leistung, für die wieder und wieder trainiert werden muss.
Auch, wenn die Weisheit da irgendwie nicht so hundertprozentig passt ... aber blindes Huhn klingt auhchirgendwie so ... abfällig. Ich meine, mich zu erinnern, dass ich diesen Spruch auch schonmal im Zusammenhang mit Beziehungskrams gehört habe, nach dem Motto : "Die hat zwar nix, was ich toll finde, aber hat trotzdem wen gefunden." Ist gemein, ich weiß, aber ihr versteht das Prinzip?

Jetzt hab ich mich irgendwie selbst verwirrt und weiß gar nicht mehr, was ich von dieser Weisheit halten soll. Wie versteht ihr sie?

16. März 2013

I see you


Ich berichtete euch ja schon vor ein paar Tagen von der Brillenauswahleskapade.
Obwohl der Augenarzt so furchtbar unkooperativ war, habe ich es geschafft und heute meine neue Brille abgeholt.

Aber fangen wir von vorne an: Irgendwann vor ein paar Monaten überlegte ich, dass Brille ja eigentlich nicht sooo schlecht ist. Zwar überwiegen immernoch ziemlich schlagkräftige Argumente auf der Seite der Kontaktlinsen (Schöne Sonnenbrillen tragen, nix beschlägt, bei Regen kein Drama, Duschen und Schwimmen gehen und dabei etwas sehen ...) aber ein sehr, sehr schlagkräftiges Argument ist nunmal der Preis. Da ich superspecial unterschiedliche Augen habe, ist das mit den Linsen bei mir ziemlich kompliziert und ziemlich teuer. Auf dem einen Augen habe ich ne 3Monatslinse, auf dem anderen normale Monatslinsen, und für ein halbes Jahr habe ich bisher 160 Tacken gezahlt.
Jetzt haben die netten Leute von Apollo (Ja, Schleichwerbung, aber ich bin wirklick zufrieden mit ihnen, dann darf ich das ja wohl erwähnen) mir zwar schon ein neues Angebot gemacht, und ich würd nun Linsen für die Hälfte des Preises bekommen - trotzdem sind es dann noch 160 Tacken im Jahr. 
Eine Brille ist zwar erstmal auch ziemlich teuer, aber wird ja dann auch ein Weilchen getragen. 

Bei Apollo hab ich dann also meine aktuellen Werte erfahren (leider wieder verschlechtert, links immer noch -2,75, rechts habe ich mittlerweile auch die 6 geknackt) und dann ging es ans Aussuchen.
Mir war vor allem eines wichtig: Ein großes Sichtfeld. Denn wer Kontaktlinsen trägt, der kann ja, wie Mensch mit gesunden Augen, überall hinschauen und sieht scharf. Mit einer Brille wie meiner alten ist das überhaupt gar nicht möglich.
Was außerdem wichtig war: Nicht zu teuer. 

Ich hab dann noch drei Gestelle mit nach Hause nehmen dürfen und ein bisschen Meinungsumfrage bei Freunden und Familie betrieben und mich dann letztendlich für dieses Modell entschieden:




Ja, im Moment trägt fast jeder so eine Brille, aber mir gefällt sie halt. Das versteckte Zebra ist irgendwie witzig, und ansonsten ist sie schlicht und passt damit zu allem. Ich mag schließlich bunt. Stabil sollte sie auch sein, und zu teuer war es auch nicht.
Momentan sind meine Augen noch etwas verwirrt von der neuen Stärke, aber das wird sich wohl geben. 

Was ebenfalls schade ist: Zu Weihnachten bekam ich diese sensationellen Linsenverpackung und kann sie nun nicht mehr täglich benutzen.



Und wenn ich dann doch mal schwimmen gehen  mag, ich hab ein paar Linsen gratis bekommen, zum Testen. Wie lieb!

Und, was sagt ihr? Voll Hipster, eeey, oder doch ganz okay?
Liebster Gruß!


12. März 2013

Gegen kalt hilft ein Schal!


Und am besten hilft natürlich ein selbstgestrickter Schal, denn da steckt Liebe drin!

Hier seht ihr mal die beiden Seiten des neuen Schmuckstücks.



Macht schon was her, oder? Ich dachte ja, dass die "Rückseite", also die auf dem ersten Bild, wegen der ollen Farbwechsel hässlich wäre. Aber eigentlich gefällt sie mir fast noch besser als die andere Seite!
Mein Papa hat nun jedenfalls einen neuen Schal und ist glaube ich ziemlich zufrieden. Mit überschwänglichen Äußerungen ist er ziemlich sparsam, aber ich glaube schon, dass er ihm gefällt. Mir war ja auch ziemlich freie Hand gelassen. "Papa, hättest du gerne bestimmte Farben?" "Nö." "Guck mal, Papa, ich hab jetzt dieses grau und blau bestellt." "Das ist grau? Nicht grün?"
Mein Papa witzelt nämlich immer mal gerne damit herum, dass er ein wenig farbenblind ist. Aber nicht so stark, wie er immer tut. 
Nunja, Drops Merino ist es, sechs Knäuel sind für diesen Schal draufgegangen. Er ist schön lang, lässt sich zweimal wickeln und ist ziiiemlich warm. Gestrickt habe ich ja erst im Patent, das hat mir auch echt gut gefallen, aber hat leider auch ziemlich die Wolle gefressen und ich hätte nachbestellen müssen. Und das war mir dann auch zu doof, denn allzu viel Geld für die Wolle mag ich für einen Schal auch nicht zahlen. Und Papa bestimmt auch nicht. Von dem muss ich noch Geld eintreiben, muhaha. 
Ja, dann hab ich jedenfalls wieder aufgeribbelt und knapp 300 Maschen aufgenommen, weil Längsstreifen nunmal viiiel besser sind als Querstreifen. Dafür hab ich auch eeewig an einer Reihe gestrickt. Aber es ging dann doch ganz fix, der Schal ist fertig und alle sind glücklich.

Im Moment ist ja wieder Lernphase bei mir, also wird nicht so viel gewerkelt. Aber Wolle und Ideen sind schon da, Stoff wird heute auch noch gekauft, also sobald ich die Prüfungen hinter mir und wieder ein bisschen Luft habe, gibt es hier etwas zu sehen, hoffe ich. Und den Blog mag ich auch mal wieder etwas verändern, gefällt mir zwar noch, ist aber so tüddelig. Ich hab jetzt Bock auf schlicht. Mal sehen, wann ich Zeit dafür finde.

Fühlt euch gedrückt!



11. März 2013

Bilder des Tages


 Heute war einer der ziiemlich seltenen Brillentage. Und zwar aus unglaublicher Kompetenzlosigkeit meines Augenarztes. Finde ich. Folgende Geschichte: Anfang des Jahres hab ich beschlossen, dass ich wieder Brille tragen werde. Kontaktlinsen sind auf Dauer ganz schön teuer, und das möchte ich einfach nicht mehr ausgeben. Vielleicht irgendwann, wenn ich selbst Geld verdiene. Also machte ich einen Termin. Man bemerke: Anfang des Jahres. Heute war dieser Termin. Die Praxis ist nämlich leider immer extremst ausgebucht. Heute war ich dann da und musste um kurz nach acht schon ziemlich lang warten, aber das kenne ich von da und war noch vollkommen in Ordnung. Dann rein, noch nicht zum Doc, aber schonmal etwas ausmessen. Ich sag "Soll ich die Linsen dafür rausnehmen", sie sagt "Oh, für eine Brillenvermessung müssen die mindestens 12 Stunden vorher raus sein. Da können wir heute nix mehr machen."
Mahan! Und dann war ich wieder so sauer, dass ich hätte heulen können. So läuft das nämlich bei mir, wenn ich eigentlich rumschreien und meckern möchte, schießen mir die Tränen in die Augen. Das kommt dann voll nicht autoritär-einschüchternd rüber, sondern kleinmädchen-heulsusenhaft. Also hab ich lieber gar nix gesagt, auch nicht, als die Sprechstundenhilfe mir mitteilte, dass ich gern am 8.4. wiederkommen könnte (Unistart), ansonsten Ende Mai.

Ich hab dann beim Optiker angerufen, da kann man ja auch eine Vermessung machen lassen. Morgen Nachmittag. Tjaha. So, Augenarzt, wir haben nun miteinander abgeschlossen. Dich besuche ich nur noch, wenn mir mein Auge rausfällt. So.


Etwas erfreulicher: Der Schal ist mittlerweile fertig. Auf diesem Bild noch nicht, aber jetzt hier in echt schon. Zeige ich euch morgen, in lang und extra. Der aufmerksame Leser merkt: Das ist nicht der Anfang, den ich euch zeigte. Stimmt! Dazu dann morgen mehr.

Dafür wiederum etwas weniger erfreulich: Frau Holle hat offenbar nochmal ganz kräftig geschüttelt, alles weiß. Um dem Winterfrust entgegenzuwirken hab ich mir die Fingernägel frühlinglich gefärbt. Und dann gelernt. Das war nicht unbedingt Frustauslöschend, aber nunmal notwendig.

Morgen wird ne Brille ausgesucht, ich freu mich so!



8. März 2013

Praktikumsbericht

Zwei Wochen sind ganz schön schnell vergangen. Zwei Wochen Praktikum in einem Hospiz. Ich bin ziemlich ohne Erwartungen daran gegangen, einfach weil ich noch nicht genau wusste, was ich machen werde, nur, dass ich viel in der Küche bin, weil ich ja für pflegerische Tätigkeiten gar nicht ausgebildet bin. Und schon am ersten Tag war ich begeistert, und bin es auch nach zwei Wochen immer noch. Am liebsten wäre ich da geblieben. Die Kollegen waren alle unglaublich nett und offen, so freundlich und warmherzig. Und auch die Gäste, die ja nunmal alle sterben und deshalb guten Grund haben, fies und böse zu sein, waren ausnahmslos wirklich lieb und einfach zum knuddeln, in vielen Fällen. Eine Frau, die mich sehr an meine Oma erinnert hat, habe ich besonders ins Herz geschlossen, aber eigentlich mag ich sie alle. 
Das war mal eine Abwechslung zu dem ganzen drögen studieren. Und wieder einmal habe ich gemerkt, wie wenig ich von dem Wissen, was ich mir da anlese und -lerne, später brauchen werde, da ich wirklich nicht in die Forschung gehen möchte, sondern etwas tun. Genau das hat mir nämlich so sehr gefallen die letzten zwei Wochen, bei allem, was ich gemacht habe, habe ich gewusst, wofür es gut ist, dass sich jemand darüber freut, dass es etwas nützt. Und ich habe nichts großes gemacht, beim Essen zubereiten geholfen, für die, die nicht zum Tisch kommen wollten oder konnten ein Tablett aufs Zimmer gebracht, mal mit jemandem im Park gewesen. Kleinigkeiten, aber ich sehe, dass es etwas bringt.
Ich bin froh, dass ich diesen Einblick gewonnen habe und kann mir auch gut vorstellen, in einem Hospiz zu arbeiten wenn ich mit dem Studium endlich durch bin.

7. März 2013

These boots are made for walking


Juhu, ihr Lieben! Ich hoffe, ihr seid genauso beschäftigt wie ich und deshalb fällt es euch nicht sehr auf, dass es hier sehr still ist? Ich gelobe Besserung und habe vorgestern voller guter Vorsätze und mit ziemlich viel Lust am Vaterschal gestrickt ... wohl zu lang, denn gestern hat mein Handgelenk geschmerzt, aber hallo! Selbstverordnete Strickpause .. seit heute geht es wieder, aber ich lasse es nun noch etwas langsamer angehen.

Was ich euch heute zeigen will: Schuhe!



Mein Problem ist nämlich: Ich bin groß, und habe dementsprechend auch relativ große Füße. Und Schuhe kaufen, das was Frauen ja ach so unglaublich viel tun, ist für mich meistens ätzend. Es läuft so:
"Oh, ein Schuhladen. Na guck ich mal, ob ein Schnäppchen dabei ist! Wow, die 3 Regale in Größe 38 sind aber toll, da stehen aber viele hübsche ... Oh. Ein halbes Regal 41. Und Omaschuhe. Schade. Dann geh ich wohl wieder."

Wahlweise auch so: "Wow, so viele schöne Schuhe, und nicht nach Größen sortiert! Der ist toll! Schade, nur noch in 38 da. Aber der, toll! Ach scheiße, nur noch bis 39. Jetzt aber, der ist wirklich schön! Verdammter Laden, ich hack mir die Zehen ab!"

Tja. Deshalb sind das auch, abgesehen von einem Paar Flip-Flops im Sommer, die ersten Schuhe, die seit über einem Jahr bei mir einziehen.
Ich suche nämlich seit Ewigkeiten schlichte Ballerinas. Ich hab so meine Probleme mit Ballerinas, oft finde ich, dass sie meine Füße noch größer machen, und eigentlich finde ich hohe Ballerinas auch irgendwie schöner. Aber ich bin groß genug, und wenn es warm ist gibt es einiges, was schöner ist als hohe Schuhe zu tragen. Das sind also eigentlich die einzigen Ballerinas, die ich besitze, aber sie gefallen mir! Ich hoffe, dass es jetzt bald warm wird, damit ich sie tragen kann. Und zwar zu allem, sie sind schließlich schlicht!

Das zweite Paar musste mit, weil es reduziert war. 10 Euro nach, wat solls, her damit. Ich mag sie, braune Schuhe habe ich eigentlich auch noch nicht, und der Absatz sollte grad noch niedrig genug sein damit ich den Herzmann nicht überrage. Das wird später getestet.
Damit ist meine Schuhshopplust auch wieder befriedigt für dieses Jahr, denke ich. Vielleicht noch ein Paar Turnschuhe, wenn die alten entgültig auseinander fallen, aber mehr auch nicht. 

Und ihr so? Typisch Frau mit unglaublich vielen Schuhen, oder eher sparsam? Gezwungen oder weil keine Lust daran?

4. März 2013

Wildes Getier im Wildfreigehege


Mit dem Herzmann war ich am Samstag in einem Wildfreigehege, schon zum zweiten Mal. Früher, als ich noch klein war, sind wir oft dort gewesen, und er kannte es nicht. Unerhört! Nachdem ich ihn das erste Mal hingeschleift habe fand er es eigentlich auch ganz gut. Und deshalb haben wir noch einen Besuch gemacht, bei den wundersüßen Tieren. Kalt wars, aber schön!


Kleine Winzziegen


Man kann am Eingang für nen Euro eine Tüte Futter kaufen, was über die Zeit natürlich dazu geführt hat, dass die meisten Tiere ziemlich zahm sind, gerade die Ziegen oder Schafe zum Beispiel. Aber auch die Rehe fressen aus der Hand, das nenne ich mal ein Erlebnis!






Einiges Vogelgetier, wie auch der Pfau, dürfen frei dort herumlaufen, der Rest aber wohnt hinter Gittern. Allerdings sieht man in den meisten Fällen nur den vorderen Teil des Bereiches, in dem die Tiere wohnen, oft kann man die hintere Begrenzung nicht erkennen. Sie haben also ziiiemlich viel mehr Platz als im Zoo. Das Ganze liegt mitten im Wald, und dort fühlen sie sich bestimmt auch wohl. 
Was wir noch gesehen, aber nicht fotografiert haben: Riesige pelzige Schweine mit Schlappohren und keinem Ringelschwanz, Meerschweinchen, ne Menge Gefiedertier, Esel, einen Wolf, einen Luchs, Füchse .... viel! Und auch wenn es keine Tiere sind, die man in Europa nicht kennt, wie Tiger und Co, sind es vermutlich viele Tiere, die manche Kinder weniger gut kennen als Tiger und Co. Schade, oder? 

1. März 2013

Das Leben


... ist momentan ganz schön voll bei mir!
Die Prüfungsphase ist für ein paar Wochen vorbei, und ich bin für zwei Wochen Praktikantin in einem Hospiz. Das ist ein Haus, in dass Menschen kommen, die sterben müssen. Es ist anstrengend, aber es ist auch wirklich schön und macht mir Spaß. 

Aber es ist schon ganz schön stressig im Moment. Denn zu dem Praktikum, das mich bis in den frühen Nachmittag beschäftigt, kommt "Freizeitstress": Ich bin in der Heimat, und das ist immer viel unternehmungslustiger als die Zeit in Dortmund. Da sind zum einen meine Familie, ich freue mich immer sehr für längere Zeit wieder zuhause zu sein und möchte die Zeit dann auch nutzen. Gemeinsam ausgedehnt Mahlzeiten einnehmen, mal was unternehmen. Dann sind da noch die ehemaligen Schulfreunde, die aus ganz Deutschland ebenfalls wieder hergekommen sind, und gerade für die muss ich die Zeit nutzen, denn die sehe ich im Semester sonst nicht, was ich sehr schade finde.
Und dann ist da ja auch noch der Herzmann, der bei seinen Eltern zuhause ist. Wir sehen uns also nicht jeden Tag, so wie wir es gewohnt sind, möchten uns aber trotzdem so oft wie möglich sehen.
Deshalb bin ich schon froh, wenn ich mal eine halbe Stunde zwischendurch allein bin und nichts zu tun hab.

Ich hoffe, das klingt jetzt nicht jämmerlich oder so, denn genau das gefällt mir eigentlich. Ich mag volle und durchgeplante Tage, zumindest, wenn es Dinge sind, die mir Spaß machen. Und das ist im Moment so, immerhin!
Noch eine Woche Praktikum, dann wird es wohl etwas ruhiger werden. Allerdings steht dann auch noch eine letzte Klausur und eine letzte mündliche Prüfung vor der Tür, und dann fängt eigentlich auch schon das neue Semester wieder an.
Und dann, und dann, und dann. Die Welt dreht sich, unaufhörlich.


Habt ein wunderbares Wochenende, liebe Leser!