30. April 2013

Falls der Frühling doch noch nicht kommen will ...


habe ich zumindest warme Füße! Heute morgen habe ich nämlich ein Paar Socken fertiggestrickt und bin ein bisschen verliebt:


Im Hintergrund zu sehen: Ein geerbtes Nachthemd meiner Oma, das ich unbedingt flicken muss. Ich mag es!
Gestrickt habe ich die Socken mit Drops Big Fabel und 4,5er-Nadeln, und in dieser Kombi könnten das Sockenstricken und ich noch richtige Freunde werden! Pro Socke hab ich vielleicht 2-3 Abende gebraucht, das geht bei weitem schneller als die fisseligen letzten Socken, die ich gestrickt habe.
Außerdem habe ich diese Anleitung hier versucht, bei der man mit der Sockenspitze beginnt. Es beinhaltet irgendwie weniger Einzelschritte, und ich brauch mit meiner völlig unnötigen "Ich-hab-nicht-genug-Wolle-"Panik nicht an der Sockenlänge sparen. So kann ich nämlich nach dem Fuß hochstricken bis ich keine Lust mehr habe. Und es hat geklappt, die Socken sind diesmal vernünftig lang geworden!


Die Farben find ich auch super, leider kommen sie auf den Bildern nicht so ganz über. Ein kleines Problem habe ich aber mit der Anleitung noch: An der Ferse entsteht eine Art Reihe, die etwas löchrig und dick ist, und das finde ich nicht so schick. Fürs Tragen okay, aber sie sollen ja auch toll aussehen! Die perfekte Anleitung ist das für mich also noch nicht, aber die werde ich schon noch finden. Allerdings brauche ich jetzt erstmal wieder Sockenwolle ...



Seht ihr die Kante? Wo die zwei Dreiecke aufeinander zulaufen? Irgendwie nicht so der Knaller. Aber so dramatisch ist das nicht, ich mag sie trotzdem sehr gerne und bin etwas traurig, dass ich wohl bis zum Winter warten muss, bis ich sie anziehen kann. Aber dann freue ich mich umso mehr!

Und da man Socken absolut nicht schön oder elegant präsentieren kann, hab ich halt mal das Gegenteil gemacht: Unsinn! Kann ich gut :) 


Habt noch einen schönen Dienstag, und morgen einen schönen freien Tag! Was habt ihr vor? Klassische Maiwanderung? Oder wird heute Abend in den Mai getanzt/der Maibaum aufgestellt und ihr müsst morgen einen Kater behandeln? Ich weiß noch nicht, was wir machen. Hauptsache wir kommen überhaupt aus dem Haus, morgen ist nämlich eine Neonazi-Demo hier in Dortmund, und die könnte auch durch unsere Straße führen. Gruselig!


29. April 2013

Weisheit der Woche #7


Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lache, weil es so schön war.

Ich glaube gerade im Zusammenhang mit Sterbefällen hört man diesen Satz immer wieder. Er passt ja auch. Ist respektvoll, aber trotzdem ein wenig aufmunternd und einfühlend. Ich finde ihn definitv besser als "Die Zeit heilt alle Wunden" oder so ein Schmarrn. Und ich glaube es hilft auch, wenn man sich an das Schöne erinnert. Denn, ernsthaft: Irgendwie erinnert man sich doch meist mehr an die schönen Momente im Leben. Wenn ich mal sterbe, dann wünsche ich mir auch, dass sich alle in Erinnerung rufen, wo sie den meisten Spaß mit mir hatten, anstatt zu weinen und zu trauern und zu klagen. Natürlich ist es schrecklich, aber ändern kann man es nunmal nicht mehr, nur verbessern. 
Das ist natürlich alles gutes Gerede. Manchmal muss man weinen, will man es sogar. Und traurig sein ist ja auch nicht schlecht. Aber das Weinen sollte nicht verdrängen, warum man überhaupt weint: Weil etwas tolles zuende gegangen ist. Wenn ich am Ende meines Urlaubs weine, soll mir nicht auf ewig in Erinnerung bleiben, wie traurig ich war als er vorbei war, sondern, dass ich traurig war, weil der Urlaub so toll war, weil ich dies und jenes erlebt habe.

Was sagt ihr dazu?

26. April 2013

Happy Birthday Blog!


Ihr Lieben, genau ein Jahr ist es her, dass ich hier meinen ersten Post veröffentlicht habe.

Seitdem habe ich unglaublich viel erlebt und einiges davon mit euch geteilt. Das Bloggen macht mir Spaß, ich freue mich immer schon auf Kommentare und trage ein breites Grinsen, wenn ich besonders liebe Worte lesen darf. Vielen Dank! 

Viele Blogs veranstalten zu so einem Ereignis ein Gewinnspiel, aber mir fehlte dafür Zeit und Idee. Ich werde es aber noch nachholen, irgendwann in nächster Zeit. Es wird auf jeden Fall etwas selbst gemachtes sein.

Ein wenig Statistik:

62 Leser GFC, 12 bei Bloglovin
547 Kommentare
285 Posts
16996 Seitenaufrufe

Die drei beliebtesten Posts waren die Eulenstulpen, die Laptoptasche und eine gehäkelte Mütze. Abgesehen von Frage-Foto-Freitagen, aber die lasse ich da mal raus, da werden die Klicks ja doch beeinflusst durch die Verlinkung.

(8 Leute haben über die Suche nach pupillenerweiternden Tropfen bei Google zu mir gefunden und haben sich sicherlich köstlich über diesen Post amüsiert. Herrlich! )


Ich habe viel Freude, ihr Lieben, mache Luftsprünge bei jedem, der mir einen Kommentar hinterlässt oder mir folgt und bin doppelt froh, wenn ich dann ebenfalls einen neuen und interessanten Blog finde. 
Auf das nächste Jahr!

24. April 2013

Rock!


Gestern hatte ich euch eine Premiere versprochen, und hier ist sie.
Ich habe mir etwas genäht! Keine Deko, nichts zum verschenken, sondern was für mich! Zum Anziehen! Wenn man mal die Ofenhandschuhe rauslässt, dann ist das wohl das erste Kleidungsstück. Dementsprechend stolz bin ich.
Aber gut, erstmal ein Vorgeschmack, und dann dürft ihr meine Herangehensweise nachvollziehen.



Woow, oder? Ich hatte ja schon lange vor, mir mal etwas zum Anziehen zu nähen, denn eigentlich ist das ja irgendwie der Sinn dahinter. Ich habe aber doch immer ein wenig Angst gehabt, außerdem kann ich das Geld ja auch nicht für x Meter Stoff herzaubern. Also sollte es etwas leichtes sein, wo ich kaum Fehler machen kann und das ich auch anziehe. Damit war mir schnell klar: Ein Rock!
Um diesen Entschluss zu verwirklichen kaufte ich mir eine Burda und stellte fest: Alle Röcke mit Reißverschluss. Nöö! Ich wollte wirklich, wirklich einfach!
Egal. Erstmal Stoff kaufen. Ich hab mir also die Mutti geschnappt, die ja früher viel für uns Kinder genäht habe, und wir sind in einen kleinen Stoffladen. Rein aus gewohnheit gucke ich ja immer überall, wo "Sale" oder ähnliches dran steht ... tja, und den oben zu sehenden Stoff habe ich dann für ein wenig Kleingeld dort gefunden und mich sofort verliebt. Der sollte es werden!

Der Schnitt war dann letztendlich frei Schnauze: Obere Weite an der Taille und an einem vergleichbaren Rock abgemessen, Länge ebenfalls, untere Weite geschätzt. Und dann ging es schon los.
Zuerst habe ich die beiden Rockteile zugeschnitten. Wie man sieht, mal wieder grandios: Überhaupt nicht gleichmäßig. Aber gut, war nicht dramatisch.


Dann habe ich die unteren Kanten zweimal umgeschlagen und festgesteppt, damit nix franst. Das hat sogar ziemlich gerade geklappt! *Schulterklopf*


Für den Gummibund hatte ich schon ein breites Gummiband gekauft, nun habe ich dafür den Tunnel genäht, wie ich glaube etwas umständlich: zwei breite Streifen, diese an den kurzen Seiten zusammengenäht, dann in der Mitte gefalten und gebügelt, das Gummiband eingesteckt und unter dem Gummiband hergenäht ... versehentlich habe ich dabei das Gummiband auch festgenäht :D. Das ist dann auch nicht so ganz gerade geworden, weil ich ja das Gummiband immer ziehen musste ...

Tunnelanprobe: Passt!


 Anschließend habe ich die Seiten des Rocks geschlossen und versäubert, und dann den Tunnel und den Rock zusammengefügt. Ihr seht unten, wie. Die Naht dann auch nochmal versäubert, und fertig war er. Mein ganz eigener, unverwechselbarer Rock.




Beim Nähen sind mir schon einige Dinge aufgefallen, die ich beim nächsten Mal anders machen würde. Den Tunnel nicht extra nähen, sondern den Stoff oben etwas länger machen und den Tunnel gleich dort einnähen. 
Außerdem will ich unbedingt nochmal einen Rock mit einem Bündchenstoff oben nähen, aber da habe ich noch etwas Bammel vor. Aber jetzt ist der Anfang gemacht, ein Ausflug ins Stoffgeschäft steht schon fest und ich habe große Pläne!
Trotz schiefer Nähte bin ich also vollauf zufrieden, denn das war eigentlich mein Ziel: Etwas zu produzieren, dass ich anziehen mag und mir gefällt. Mehr nicht. Das ist mir geglückt, und ich habe einen supertollen Sommerrock, der heute auch schon mit Strumpfhose zusammen ausgeführt und für super befunden wurde. Nur einen Unterrock brauche ich noch, aber das sollte ja ebenfalls leicht sein ...


Und damit, ihr Lieben, mache ich heute zum ersten Mal mit beim Me Made Mittwoch! Aufregend!


Was sagt ihr zu meinem ersten großen Nähprojekt?


23. April 2013

Film-Tag (nein, nicht das 24 Stunden-Ding sondern das Englische)

Gesehen habe ich es auf Katies Blog, und fand es gut. Ich habe meist Freude an Posts, durch die ich etwas über die Menschen hinter dem Blog erfahre, also gebe ich das mal weiter und hoffe, euch gefällt es auch. Wenn nicht, wartet bis morgen, da gibts ne fette Premiere hier!



1. Guckst du gerne Disney-Filme? Wenn ja, welche?

Ich LIEBE Disney-Filme! Bei den meisten muss ich mich zwar zusammenreißen um nicht rumzuflennen, aber das ist dann auch egal. Die Schöne und das Biest, Tarzan, Mulan, Cinderella, Dschungelbuch, Arielle, Pocahontas und Rapunzel, der neueste unter ihnen, sind meine Favoriten. Ich freue mich jetzt schon, irgendwann Kinder zu haben und all diese Filme hemmungslos rauf und runter zu schauen. Ich stehe übrigens auch voll auf die Lieder :) 

2. Guckst du auch Dokumentationen?

Nicht gezielt, aber ich mag sie. Ich finde Dokus immer sehr entspannend im Kontrast zu den mit Effekten und Werbung voll geknallten anderen Sendungen. Und über Tiere oder so find ich es immer ganz nett und interessant. 

3. Was war dein Lieblingsfilm in deiner Kindheit?

Da muss ich jetzt wohl ein wenig flunkern, so genau weiß ich es nicht. Ich habe Heidi immer sehr geliebt, Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga ... kennt ihr Amy und die Wildgänse? Oder das mit der Kuh, die unbedingt ein Rentier sein will ... schrecklich traurig, aber schrecklich schön. Also vorrangig Kinderfilme. Meine Eltern haben aber auch immer sehr darauf geachtet was und wie viel ich gesehen habe. Ich durfte nie SuperRTL schauen, deshalb habe ich da wohl viele Filme verpasst.

4. Welche Film-Genres schaust du gern?

Gar nicht leicht zu beschreiben! Liebeskomödien müssen schon echt gut sein, damit ich sie mag. Generell finde ich Komödien aber ganz gut, solang sie nicht total albern und simpel sind. Ansonsten Krimis, auf jeden Fall. Action eher selten, aber manchmal. Fantasy muss ebenfalls wohldosiert sein. Narnia fand ich doof, Harry Potter nicht. (Offensichtlich. Da hätte wohl keiner von euch dran gezweifelt.)

5. Was sind deine Lieblingsfilme?

Das kann ich gar nicht sagen! Sissi, auf jeden Fall, die schaue ich jedes Jahr wieder gerne. Die Frau hat mich aber auch irgendwie immer schon begeistert. Schon die Zeichenserie für Kinder habe ich geliebt :D
Mamma Mia mag ich auch ziemlich gerne. Aber nen Lieblingsfilm habe ich nicht. 

6. Hast du viele Filme auf DVD?

Genau 7 Stück, davon vier Kinder-/Jugendfilme die ich wohl nicht mehr so häufig sehen werde. Also, nein. Die sind aber auch immer so teuer! Ich hätte gerne mehr, aber dann stehe ich immer vor diesen riesen Regalen und weiß gar nicht, welchen ich nun kaufen soll, und dann lass ich es lieber ganz bleiben :D

7. Was war der erste Film den du im Kino gesehen hast? 

Biene Maja muss das gewesen sein. Mit Papa und meinem Bruder. Aber ich glaube wir haben gar nicht so viel mitbekommen, weil wir allein im Kino waren und es viel interessanter fanden, dort herumzurennen ...

8. Welchen Film kannst du nicht empfehlen?

Das Ding ist ja, das Geschmäcker ja total verschieden sind, und Stimmungen auch. Ich mag nicht jeden Tag Kitsch, aber manchmal schon. Ich habe aber zum Beispiel Dark Shadows gesehen und davon einiges mehr erwartet, als letztendlich geboten wurde, da war ich schon sehr enttäuscht. Und die Twilight-Reihe. Ich war mir ja schon sicher, dass die Bücher niemals getroffen werden können, denn das ist einfach nicht möglich. Aber dass es so lächerlich wird! Ich habe beim ersten Film viel gelacht, aber nicht an den witzigen Stellen. Und nur durch die Verfilmungen wurde das Ganze so in den Dreck gezogen. Die Bücher fand ich persönlich nämlich ziemlich gut, wenn man das jetzt aber sagt, wird man ausgelacht ... sehr schade.

9. Welchen Film würdest du dir immer wieder ansehen?

Siehe oben, Sissi. Definitiv kann ich da niemals von genug haben :D

10. Wenn du einen eigenen Film drehen würdest, wovon würde er handeln?

Ich glaube von Freundschaft. Liebe ist einfach schon so häufig. Oder mal von etwas, was kaum jemand macht. Er wäre auf jeden Fall nicht traurig und auch nicht schrecklich, sondern schön. Ziemlich beste Freunde ist übrigens auch ein ziemlich guter Film!

11. Lieblings-Horrorfilm/Liebesfilm?

Ich hasse Horrorfilme. Ich grusel mich unglaublich und möchte wegrennen, also habe ich schon ewig keinen mehr gesehen. Lieblings Liebesfilm? Hugh Grant! Notting Hill, Hochzeit meines besten Freundes und all die Klassiker mag ich sehr gerne. 


12. Ekelhaftester Film? 


Ich hab mal ein winziges bisschen von Saw gesehen, das fand ich schon ziemlich ekelhaft. Allerdings bin ich da nicht so zimperlich. Also, mich schauderts schon wenn irgendwas abgetrennt wird, beispielsweise, aber mit so Splatterfilmen hab ich bei weitem weniger Probleme als mit Horrorfilmen, wo eigentlich nichts passiert, nur andauernd gruselige Dinge ... quietsch und knartsch und so.

13. Wie heißt der Film, den du als letzten im Kino gesehen hast? Und welchen wirst du dir demnächst ansehen?

Puh, das könnte Cloud Atlas gewesen sein. Ich bin kein häufiger Kinogänger, weil es so teuer ist. Dementsprechend ist auch noch kein nächster Film geplant. Doch, definitiv werde ich den Hobbit sehen! Also, den zweiten Teil. Wenn der erste übrigens nach Cloud Atlas gelaufen ist, dann war der Hobbit der letzte Film, den ich im Kino gesehen habe.

14. Der Film, den du als letzten gekauft hast?

Notting Hill, auf Englisch, auf Studienfahrt in Schottland ... ich hab ihn seitdem noch nicht gesehen. Schande über mein Haupt.


Na, was sagt ihr? War das mal ganz nett? Wer möchte, darf die Fragen natürlich gerne übernehmen und mal von sich erzählen!         



    

22. April 2013

Back to the roots Teil 3: Harry Potter und der Gefangene von Askaban



Ich hab ja schon geschrieben, dass ich wieder drin bin. Und so ist es. Samstagmorgen angefangen, gestern Abend ausgelesen. War ein schönes Wochenende!

Harry Potter und der Gefangene von Askaban von Joanne K. Rowling


Natürlich weiß Harry, dass das Zaubern in den Ferien strengstens verboten ist, und trotzdem befördert er seine schreckliche Muggel-Tante Magda mit einem Schwebezauber an die Decke. Die Konsequenz ist normalerweise: Schulverweis! Nicht so bei Harry; im Gegenteil, man behandelt ihn wie ein rohes Ei. Hat es etwas damit zu tun, dass ein gefürchteter Verbrecher in die Schule eingedrungen ist und es auf Harry abgesehen hat? Mit seinen Freunden Ron und Hermine versucht Harry ein Geflecht aus Verrat, Rache, Feigheit und Verleumdung aufzulösen und stößt dabei auf Dinge, die ihn fast an seinem Verstand zweifeln lassen.

Wie vor etlichen Jahren auch schon: Ich hatte das erste Buch gelesen und war hin und weg. Sofort mussten meine Eltern mir die zwei folgenden Bände besorgen, die ich ebenfalls verschlang, und ab da hieß es warten auf den nächsten Band.
Nun aber zum dritten Teil der Saga.
Sirius taucht auf, und hier fehlt dann doch der Überraschungseffekt: Ich habe mich tierisch gegruselt damals vor diesem Hund, den Harry gesehen hat, und hatte auch unheimliche Angst vor Black, der war schließlich ein Mörder! Heute bin ich erstens älter, zweitens weiß ich, wass es mit ihm auf sich hat, und dass ich wahrscheinlich wieder weinen werde, wenn er stirbt. So schnell kann man jemanden lieb gewinnen! Aber dazu mehr, wenn es soweit ist.
Remus Lupin taucht auf, ein Charakter, den ich ziemlich ins Herz geschlossen habe. Natürlich auch, weil er ein Freund von Harrys Vater ist, weil er ihm beibringt, wie der Patronus funktioniert und ihm damit einen Teil seines Vaters übergibt. Aber auch einfach, weil er ein wenig bemitleidenswert und drollig ist, und so lieb.
Und auch, weil ich damals so einige Fanfictions las, die die Rumtreiber behandelten, und zwar (bis auf Peter) so unglaublich witzig und sympathisch, das mir das immer noch nachhängt.

Das Finale ist dann dementsprechend für mich auch nicht sonderlich verwirrend gewesen, obwohl ich die Sache mit dem Zeitumkehrer sehr gerne nochmal gelesen habe. 

Ich freue mich auf den nächsten, auch wenn ich den sehr gut kenne, weil es der einzige ist, dessen Verfilmung ich auf DVD habe und da ich sowieso in etwa 5 DVDs besitze habe ich ihn dementsprechend schon recht häufig gesehen. Aber egal, lesen ist anders!


Weisheit der Woche #6



Wenn du eine Hand brauchst, die dir helfen soll, 
dann suche sie zuerst am Ende deines rechten Armes.

Was sagt man dazu? Mein erster Gedanke war "pessimistisch". Weil ich bei Hilfe irgendwie daran denke, andere Menschen zu fragen. Man fragt schließlich um Hilfe, aber ja nicht sich selbst.
Aber vielleicht ist es genau dieser Gedanke, der uns manchmal daran hindert, unsere Probleme selbst zu lösen. Zu wenig Selbstvertrauen in uns und unsere Fähigkeiten, und auch der Hang dazu, alles möglichst einfach zu regeln. Klar kann ich meinen Papa fragen, ob er etwas repariert. Das macht er garantiert gut und schön. Aber vielleicht sollte ich es auch mal selbst probieren? Immer kann er schließlich nicht kommen. Und Übung macht den Meister (Weisheit in der Weisheit, uuuh!), dann brauche ich vielleicht für manche Dinge keine Hilfe mehr. Und Unabhängigkeit ist ja auch schön.

Ich glaube, man muss lernen, zu differenzieren. Dort, wo man selbst nicht weiterkommen kann, soll man sich natürlich Hilfe holen. Aber wenn man etwas selbst schaffen kann und daran auch noch wächst, dann sollte man mal mutig sein und es probieren. Vielleicht klappts ja! Und wenn nicht, kann man ja immer noch wieder um Hilfe bitten.

In diesem Sinne, einen guten Start in die Woche!


21. April 2013

Back to the roots 2: Harry Potter und die Kammer des Schreckens






Donnerstag hatte ich es ausgelesen, heute die Rezension auf dem Blog. Etwas verspätet, aber ein ereignisreiches Wochenende hat mir keine Zeit fürs virtuelle Leben gelassen.

Harry Potter und die Kammer des Schreckens von Joanne K. Rowling.



Endlos und zäh wie Kaugummi erschienen Harry die SOmmerferien. Wenn seine Pflegeeltern, die Dursleys, nicht Angst hätten, er würde sie in Mistkäfer verwandeln, müsste er sicherlich die ganze Zeit im Besenschrank verbringen. Auf das neue Jahr in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, aber freut sich Harry sehr. Doch - wie sollte es anders sein - auch dieses Schuljahr verläuft nicht ohne abenteuerliche Zwischenfälle. Erst verpasst er mit seinem Freund Ron den Zug nach Hogwarts, dann läuft beim ersten Quidditch-Spiel alles schief und schließlich taucht etwas Unheimliches im Schloss auf, für das sogar der weise Dumbledore keine Erklärung hat.


Ihr werdet die Rezensionen in den nächsten Wochen vermutlich nur so um die Ohren geknallt bekommen, denn diese Bücher zu lesen macht mir uunglaublich Freude und ich nehme mir viel Zeit dafür. Das dritte Buch habe ich heute im Zug ausgelesen und berichte morgen davon. Nun muss ich mich also etwas sammeln um nichts durcheinanderzuwerfen.

Den zweiten Teil der Serie - ach, was schreib ich da, der Saga, der epischen ... gut, Schluss. Also, Harry kommt über Umwege ins Schloss, und zwar mit dem fliegenden Wagen von Rons Vater. Das geht natürlich nicht gut aus, aber da bin ich wie Hermine und meckere vor mich hin: "Ihr habt Regeln gebrochen, das war unverantwortlich blabla." Ich traue mich nämlich nicht mal zu spicken und bin immer wieder entsetzt darüber, was die drei so alles anstellen ... aber genug von meiner Spießerei.
Im Schloss fängt Harry dann an, Stimmen zu hören, und dieses Mysterium zieht sich durch das ganze Buch. Man, ich hab sogar jetzt noch mitgefiebert, als sie endlich geschnallt haben, dass es ein Basilisk ist und es um Leben und Tod ging! 
Und als Harry dann in der Kammer war ging in meinem Kopf ebenfalls eine Party: "Maan, das ist Voldemort, der will dich umbringen, rette dich!"
Ich bin wieder voll drin, muss ich gestehen. Und es macht immer noch so viel Spaß. Herrlich! 
Ach, und was mir dann auch sehr bewusst aufgefallen ist: Wie schön Joanne die Dinge umschreibt. Der "Geist" von Voldemort ist dann eine "Erinnerung". Er sagt natürlich nicht, dass es ein Horkrux ist. Und doch freut man sich tierisch, dass Harry (warum auch immer) diesen fetten Basiliskenzahn in das Buch reinrammt. Toll gemacht, Junge!
Der beste Satz des ganzen Buches, übrigens:

Viel mehr, als unsere Fähigkeiten, sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.


Liebe, sag ich euch. 




18. April 2013

Reste-Granny wird zu Grannybild


Irgendwann habe ich mal angefangen die ganzen Restfäden, die beim Häkeln so überblieben, vor allem bei meiner Decke, zu sammeln und zu verhäkeln. Ein immer größer werdendes Granny entstand, und lange wusste ich nicht, was draus werden soll. Und dann kam die Idee! Pack es auf ne Leinwand!


Und das war dann eigentlich ganz einfach. Ich hatte eh noch zwei kleinere hier, die ich mal bemalt hatte, nun aber nicht mehr so schön fand. Ich habe das Granny dann so groß gehäkelt, dass es etwas größer war als die Leinwand, und dann habe ich am Rand eine Art Tunnel gebastelt mit einem Faden, sodass ich das Granny hinten zuzuiehen konnte. Versteht ihr? Zwecks Farbhervorhebung habe ich noch schwarzen Stoff zwischen das Granny und die Leinwand gepackt.

Nun hängt es über meiner Nähecke und sieht irgendwie ganz schön schön aus. Da kommen mir gleich viele neue Ideen! Als Ohrring-Aufbewahrung! Pinnwand! 


 Ich finde es super, weil so sogar die kürzesten Restfitzelchen Wolle, die meine Oma so liebevoll aufbewahrt hat (oft nichtmal n halber Meter ...) eine Verwendung gefunden haben. Und ein Teil zum großen Ganzen beitragen. Hach.

Was ich euch noch zeigen wollte: Ich bin letztens übel veräppelt worden. Oder vererdbeert. Schaut euch diesen Joghurtbecher gaanz genau an. 

Na, wem ist aufgefallen, dass oben Himbeere und unten Erdbeere steht? Kann man nicht so gut lesen, ich weiß. Aber ich wollte es auf einem Bild, sonst glaubt mir das ja keiner! Ich wollte einen Himbeerjoghurt, und im Laden stehen die Becher ja so, dass man von oben draufschaut. Und dann mach ich den auf, und was seh ich? Erdbeere! Natürlich auch noch genau die Sorte Joghurt, die ich so gar nicht abkann. Die Stücke darin sind mir irgendwie immer sehr suspekt. Ich hab ihn brav gegessen, war aber schon enttäuscht. Demnächst also auch immer auf den Becher schauen!


So. Für morgen erbitte ich mir eine kleine Portion Glück von euch, wenn der Tag nämlich gut läuft habe ich einen Nebenjob und einen Praktikumsplatz, was beides ziemlich wichtig und vor allem toll wäre! 
Bis bald!


16. April 2013

Weisheit der Woche #5


Wir tun jetzt einfach mal so, als ob Montag wäre, ja? Ich gelobe Besserung und werde mir jetzt schonmal meinen Kalender krallen, damit ich hier nicht weiterhin so nachlässig rüberkomme.

Heute mache ich mir Gedanken um eine japanische Weisheit, so steht es zumindest in meinem alten Poesiealbum, dass ich mir als Quelle rausgekramt habe.

Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere.

Hat ein wenig etwas von der ersten Weisheit, die ich hier diskutiert habe. Wobei ich finde, dass das heutige Beispiel noch ein wenig detaillierter ist. An Stelle des undefinierten "Nachgebens" wird hier deutlich, dass es freundlich geschehen soll, mit einem Lächeln. Gar nicht mal schlecht, finde ich! Denn wer motzend nachgibt und von da an böse ist auf die andere Person, der hat ja auch nichts gewonnen.

Außerdem möchte mir die Weisheit sagen, dass "ruhig Blut" nicht schaden kann. Wer sich aufregt, rumzetert und meckert, der kommt kaum souverän und zielstrebig rüber. Beispiel: Ich finde meine Benotung in der Schule ungerecht. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten, dem Lehrer gegenüberzutreten. A) Sieht man mir meine Wut an, ich spreche von Ungerechtigkeit und Unmöglichkeit, drohe schlimmstenfalls noch mit irgendetwas und habe dabei einen dementsprechenden Tonfall drauf. Oder aber B) Lächele ich freundlich und frage, ob man da eventuell noch etwas machen könnte und erinnere vielleicht noch mal an gute Leistungen. Was führt wohl eher zum Ziel?
Menschen wollen schließlich mit Respekt behandelt werden, und wenn das nicht klappt, dann ist auch keiner bereit, sich entgegenkommend zu zeigen oder sonst wie zu helfen. 
Man sollte sich nicht immer so schnell aufregen. Oft klärt sich ja auch vieles später noch, und das ganze Herzrasen, der Bluthochdruck, das Schnaufen und Schlagen war völlig sinnlos und ist im Nachhinein vielleicht sogar peinlich.

15. April 2013

Auch du brauchst mal ein neues Kleid!


Sagte ich zu unserer Wohnzimmerlampe. In diesem Post könnt ihr das alte Kleid sehen, eher provisorisch und vor allem, bevor ich Granny Squares kennengelernt hatte!
Da ich nun aber damit ziemlich bekannt sind und wir uns vor allem ziemlich gut verstehen, habe ich beschlossen, die Lampe neu einzukleiden. Ihr altes Gewand war ja doch etwas gewagt kurz, so läuft eine alte Dame nicht herum, das ist ja ungesittet.
Also habe ich einen TV-Abend genutzt, die Häkelnadel ein wenig geschwungen und aus den Resten der Granny-Square Decke acht simple Grannys gehäkelt. Ursprünglich wollte ich eigentlich ein florales Muster, aber ich habe da auf die Schnelle nichts gefunden. Und bei dem simplen Muster ist der Vorteil, dass man die Größe gut anpassen kann. In meinem Fall 10cm.




Zusammengehäkelt habe ich sie dann gestern Abend noch fix, und schon war es fertig, das neue Kleid. Die Lampe ist zufrieden und zeigt ihre Freude mit angenehm gedimmtem Licht, das nicht mehr in die Augen sticht. Weiß ist immer in, da kann sie nichts mit falsch machen :) 

So, Kinder, und jetzt alle raus, wenn ihr könnt, der Frühling hat sich endlich zu uns gesellt! Herzlich Willkommen, Frühling, du hast mir gefehlt! Ich freu mich, wenn du die Pflanzen dazu bringst, hübsche hellgrüne Blättchen und bunte Blüten zu zeigen und ich meine liebsten Klamotten wieder ausführen darf. Und vielen Dank für die Sonne und die Vitamine! Du darfst bleiben :]



13. April 2013

Review back to the roots: Harry Potter und der Stein der Weisen


Ja, ihr habt richtig gelesen.
Ein Plan, den ich schon ewig hatte: Mal endlich alle Harry Potter Bände zusammenhängend zu lesen, ohne die Wartepausen zur Erscheinung des nächsten Buchs. 
Nun also: Harry Potter und der Stein der Weisen von Joanne K. Rowling

Für alle, die den Inhalt nicht kennen sollten, obwohl das sicherlich nicht viele sind ...

Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist.
Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben.
Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.

Ich weiß, dass dieses Buch ein Kinderbuch ist, aber für mich ist es einiges mehr!
Bekommen habe ich den ersten Band zum Weihnachtsfest 2000, also mit 8 Jahren. Zuerst fand ich es ziemlich langweilg, der Anfang ist schließlich auch nicht spannend. Außerdem waren da viele Dinge, die ich nicht kannte oder nicht wusste, wie sie auszusprechen waren. Dumbledore hieß bei mir lange Dumbledore ... genauso gesprochen. Nicht Dambledor, sonder Dumbledore. Mit "e" am Ende. Und was dieses Mr. und Mrs. bedeutete musste ich meine Eltern auch fragen. 
Aber dann! Dann hab ich es verschlungen, die nächsten zwei Bände mussten gekauft werden und ich war dem Fieber verfallen. Ich habe sie immer wieder gelesen, den ersten Band auf jeden Fall über zehn mal. Ich habe nämlich Liste geführt, darüber. Bis jetzt ist diese Liste leider noch nicht wieder aufgetaucht, aber vielleicht finde ich sie irgendwann. 
Ich habe die Bücher also weiterverfolgt, den letzten habe ich dann sogar auf Englisch gelesen, weil ich nicht warten wollte, bis die Übersetzung rauswar. Harry hat mich somit eigentlich durch meine ganze Jugend begleitet. 
Es kommt nämlich noch härter: Ich war ein richtiges Fangirl! Aus den Teenie-Zeitschriften hab ich alle relevanten Poster und Artikel gesammelt, ich habe Fanfictions geschrieben und gelesen, ich war so richtig drin. Im Nachhinein finde ich das oft lustig, aber es war eine sehr schöne Zeit und gerade das macht das erneute Lesen nach so vielen Jahren so herrlich. Es ist ein bisschen, wie nach Hause zu kommen. Ich weiß genau, was auf der nächsten Seite passiert, aber trotzdem ist es irgendwie spannend. Ein paar Details habe ich schließlich auch vergessen. Und Mrs. Rowling hat auch einfach einen sagenhaften Schreibstil, wie ich finde. Gerade ihren Humor liebe ich sehr. 
In Freundebüchern wollte ich übrigens immer Autorin werden, wer dann mein Vorbild wurde, könnt ihr euch denken ..

Man nimmt viele Dinge jetzt beim Lesen ganz anders auf, als früher, nun, wo man das Ende kennt. Der Hass auf Professor Snape, den ich früher innigst mitgefühlt habe, ist nun eher ein "ihr solltet euch auf anderes konzentrieren!". 
Oder wenn Harry fragt, warum er denn nicht getötet wurde von Voldemort, da sagt Dumbledore, dass er das irgendwann erfährt. Und nun weiß ich schon, was er erfahren wird. Ein ganz anderer Blickwinkel, auf die Zusammenhänge und die tausendmillionen Fäden, die Rowling da quer durch die Bücher gespannt hat!


Also, auch nach dem geschätzten 12. Mal lesen des ersten Bandes bin ich begeistert und freue mich auf den nächsten. Es hat Spaß gemacht, alles zu lesen und ist so unglaublich niedlich zeitweise. Und es geht schön schnell, auch ein Vorteil. 
Ich kann es allen nur empfehlen, mal wieder einen Blick in die liebsten Kinder- und Jugendbücher zu werfen. Es ist wirklich, wirklich toll!




12. April 2013

FFF Nummer 13



Heute will ich nach Ewigkeiten mal wieder beim Frage-Foto-Freitag von Steffi mitmachen. Donnerstags stellt sie die Fragen, Freitags antwortet die Bloggerwelt. Los gehts!

Etwas aufregendes?

Die Sache mit dem Praktikum für die Sommersemesterferien wird so langsam! Ich bin ziemlich aufgeregt und gespannt und werde euch mehr berichten.


Etwas neues?

Das neue Semester. Viele neue Infos, viel zu organisieren.

Etwas schönes?

Eine Karte vom Herzmann. ♥

Etwas blumiges?

Wie passend! Ich habe diese Woche vom Herzmann Blumen bekommen :)


Etwas auf meinem Schreibtisch, dass ich sehr liebe?

Zählt auf der Fensterbank am Schreibtisch auch? Dann Hasenmama und -kind, zu Ostern bekommen von der Mama. Sie sehen aus wie die weißt-du-eigentlich-wie-lieb-ich-dich-hab-Hasen!




11. April 2013

Utensiloo


Seit Ewigkeiten mal wieder habe ich die Nähmaschine aufgebaut. Zwei Klamotten lagen herum, die schon lange geflickt werden wollten, und heute hab ich dann gedacht: Los jetzt!
Und wo es schonmal aufgebaut war, hab ich mir noch fix ein Utensilo genäht, für meine Schminkö. 


Die hat vorher aufrecht hingestellt in einer kleinen Dose gewohnt. Da wir aber im Bad keine einzige Abstellfläche außer der Waschmaschine haben und diese häufig sportliche Tendenzen zeigt, besonders wenn sie Bettwäsche schleudert, sind immer mal wieder Dinge runtergeworfen worden. Bevorzugt HINTER die Maschine, sodass ich mit nem Stock in der Hand versuchen musste, es wieder hervorzuholen. Das hat nun ein Ende.

Die Stoffe werdet ihr vermutlich schnell enttarnen, sind vom Schweden. Ich mag die stabilen Baumwollstoffe für solche Sachen. Und die Mischunge gefällt mir auch echt gut. Sieht grad n bisschen schief aus, aber das ist ja nicht so wichtig ;) 

 Und wenn man so nett kreuzförmig zuschneidet, bleibt in etwa die richtige Menge Stoff übrig, um nochmal fix einige Taschentuchaufbewahrungsverpackungen zu zaubern. Ich weiß, im supertollen Bloggerfachjargon heißen die anders, aber ich mag den Namen nicht. Also denke ich mir neue aus :) 

Missachtet schiefe Nähte, oder aber denkt, dass sie gewollt sind. Das rote Taschentuchding ist schon in meine Handtasche gewandert.






Und, zu guter Letzt: Das Radio kündigte heute Morgen Regen an, mein Blick in den Himmel befürchtete gleiches, also packte ich einen Schirm ein. Weil unser Knirps sich leider schon vor Monaten verabschiedet hat, besitzen wir nur noch zwei große. Natürlich hat es den ganzen Tag nicht geregnet, wenn ich draußen war, und als ich mich vor meiner Kommilitonin ein wenig darüber ärgerte, dass ich den Schirm nun den ganzen Tag herumgetragen hatte, sagte sie "Du kannst doch so gut häkeln, mach dir doch da ne Schnur für, dass du den umhängen kannst."
Brilliant!
Direkt gemacht, für supergut gefunden. Jetzt freue ich mich schon, ihn morgen auszutragen :)


So, jetzt verschwinde ich mit Wolle und Häkelnadel auf die Couch und schaue mir Models an. Amüsant, sag ich nur!

Einen schönen Abend, ihr Lieben!


10. April 2013

Häkelwimpelkette



Die Häkelnadel war ganz angetan von den Farben der Grannys der letzten Tage. Ich auch. Also hab ich gestern Abend noch flink eine Kleinigkeit fabriziert. 
Seit einer kleinen Umstellaktion im Wohnzimmer inklusive Bilder umhängen waren da zwei nackte Nägel in der Wand. Unschön. Geht schöner. So:



Einfach kleine Dreiecke gehäkelt und mit einer Luftmaschenkette verbunden. War ratz-fatz gemacht und sieht irgendwie echt niedlich aus. Ein wenig krüppelig, aber niedlich :)

Was meint ihr? Top oder Flop?

9. April 2013

Blumentopf gepimpt



Die letzten Tage über bin ich mal wieder fleißig mit der Häkelnadel unterwegs gewesen und habe etwas erledigt, dass ich schon lange machen wollte. Und zwar haben wir eine hübsche Pflanze, in einem nicht gaaanz so hübschen Topf. Das wollte ich ändern.


Also hab ich ein wenig im Restekorb gewühlt mir drei verschiedene Grün- und Pinktöne gesucht, im Häkelbuch der Mutti geschaut und mich für die Anleitung "Gänseblümchen" entschieden. Und es sieht so hübsch aus! Das hat mir richtig Spaß gemacht, weil jede Runde so hübsch war! Ganz anders als die Decke, da waren ja die Runden alle gleich. Und hier war es jedesmal etwas neues. Spannend, sag ich euch! :) Trotzdem konnte ich die Anleitung nach dem vierten oder fünften dann auch auswendig, und ab da ging es dann ratzfatz.
Tja, zusammengehäkelt, und fertig!






 Jetzt sieht es schon wieder ein wenig wohnlicher aus im Wohnzimmer und gefällt mir gut. Fast schon zu schade, dass der Topf so in der Ecke steht!



8. April 2013

Weisheit der Woche #5


Ich wünsche euch allen einen guten Wochenstart!
Für mich geht heute das neue Semester los. Ab jetzt wird wieder jeden Tag die Uni besucht, Vorlesungen zusammengefasst und sowas spaßiges. Auch der lange Urlaub in der Heimat ist nun leider vorbei. Dafür werden die Freunde aus der Uni wieder häufiger in meiner Gesellschaft sein, das ist auch ziemlich gut. Und es wird Frühling! So schönes Wetter die letzten Tage!

Gut, kommen wir nun zum Thema. Für diese Woche habe ich mir eine Weisheit über Freundschaft ausgesucht.

Gute Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.

Ich mochte diesen Spruch eigentlich schon immer. Ein wenig romantisch, so mit Sternen und so, und auch irgendwie schön. Mut zusprechend. Geborgenheit vermittelnd. Denn selbst wenn man sich allein fühlt, kann man sich auf seine Freunde verlassen. Selbst wenn sie nicht da sind, kann der Gedanke an eben diese Personen vielleicht schon helfen. Oder ein Telefonat. 
Vielleicht will die Weisheit auch beim Vermissen helfen: Selbst wenn Freunde weit weg sind, sind sie ja trotzdem Freunde. Die an einen denken, denen man wichtig ist. Und umgekehrt. Und dieses Wissen um ihre Existenz kann beruhigen. Oder hat etwa jemand von euch mal angezweifelt, dass die Sterne in der Nacht nicht auftauchen werden? Sie sind immer da, zuverlässig und wunderhübsch, wenn man sie denn sieht.

Drückt eure Lieben, wenn ihr könnt. :)

7. April 2013

Vergebung


So, es ist vollbracht, ich habe nun auch das letzte Werk von Stieg Larsson ausgelesen. 
Wie beim zweiten auch war ich leider etwas enttäuscht: Viele Teile, die einfach unglaublich zähflüssig waren und ziemlich uninteressant. Das hat mir ein wenig den Spaß am Lesen geraubt und dementsprechend hat es auch gedauert, bis ich wieder gelesen habe. Natürlich kam da auch die ein oder andere Prüfung dazwischen, dann kann ich mich sowieso nicht so gut auf Bücher konzentrieren.

Also. Das Ende war superspannend, die letzten 300 Seiten waren schon echt lesenswert und haben mir auch richtig Spaß und Spannung gebracht. Der Kram davor war zeitweise so trocken, dass ich nach zwei Seiten schon wieder aufgehört habe.
Die Geschichte an sich ist natürlich super, gerade der triumphale Prozess um Lisbeth ist der Knaller und schön zu lesen.

Viel mehr will ich auch gar nicht dazu sagen. Das erste Buch war toll, die anderen waren auch gut. Ich freue mich, die Filme bei Gelegenheit mal zu sehen.

4. April 2013

Die Jugend von heute


Eigentlich zähle ich ja irgendwie noch dazu, zu der Jugend. So mit 20 ist es ja sogar rechtlich noch so, dass man nicht unbedingt wie ein Erwachsener behandelt wird. Wenn ich mir allerdings das hier ansehe, dann bin ich definitiv weit weg davon. Das ist ziemlich gruselig, ich weiß gar nicht, was ich dazu schreiben soll!

Mir ist schon klar gewesen, dass Jugendliche heute einen ziemlich einfachen Zugang zu Pronografie haben und diesen auch nutzen. Weltfremd bin ich ja nu auch nicht. 

Aber wie stark das ihr Leben beeinflusst, damit habe ich nicht gerechnet. Das sie kaum merken, dass diese Filme eventuell nicht die Realität wiederspiegeln macht mich schon betroffen. Da fiebern sie ihrem ersten Mal entgegen, damit es endlich geschafft ist, man damit angeben kann und weiß, wie das ist. Bei den Vorstellungen, die die davon haben, gibt das aber nen dicken Knacks fürs Selbstbewusstsein, glaube ich. Wenn sie davon ausgehen, dass das stundenlang geht, mit den wildesten Verrenkungen ... ups. Kann auch daneben gehen :D 

Ich glaube es ist ziemlich wichtig, dass Eltern über dieses Verhalten bescheid wissen. Und darüber reden, und es nicht verteufeln. Sondern erklären, dass das Filme sind, die nach Drehbuch laufen, und keineswegs die Normalität zeigen. 
Gebt den Link also weiter, wenn ihr mögt. So arme 14-jährige, die im Nachhinein alles anders machen möchten und in Sex nur noch etwas sehen, dass zum Status in der Clique beiträgt, sind doch auch nicht wünschenswert.

2. April 2013

Eine richtig echte Strickjacke


Sowas tolles! Ich habe mir endlich mal ein richtiges Kleidungsstück gestrickt, nicht nur ein Accessoire!


Ich denke an den nicht vorhandenen Gesichtsausdruck habt ihr euch mittlerweile gewöhnt? Das ist es, das Schmuckstück, an seiner Besitzerin.
Hier hatte ich euch die bestellte Wolle gezeigt, ist schon ein Weilchen her. Aber zuerst musste ja der Papa bestrickt werden mit seinem Schal, und dann durfte die Jacke endlich gebastelt werden.
Ich hab sie ziemlich brav nach der Anleitung von Drops gestrickt: Holly. Nur ab und an mal nachgemessen. Aber da ich ja echt nicht viel Ahnung hab was nach Anleitung stricken angeht, war ich auch nicht so bereit für Experimente. Im Nachhinein hätte ich die Jacke vermutlich etwas weniger breit gestrickt, aber gut.

Erstmal back to the roots: Angefangen hab ich das Rückenteil, dann die Vorderteile. Hier ist eins davon schon fertig:


Als dann auch der erste Ärmel echt simpel war ging es sogar ziemlich fix. Ruckzuck mussten nur noch Blenden dran gestrickt werden. Auch das Zusammennähen war einfacher als ich befürchtet hatte!

Ich hab sogar Knopflöcher gestrickt! Auch ziemlich einfach, aber irgendwie witzig. Nur die richtigen Knöpfe hab ich noch nicht gefunden. Aber ich habe auch nicht danach gesucht, kein Wunder also. Wird noch erledigt, aber wohl eher Zierde. Irgendwie sehen geschlossene Strickjacken/Cardigans an mir seltsam aus.

Eigentlich sollte auch die Blende am Hals in blau sein, so wie die Seiten, aber dafür reichte die Wolle dann nicht mehr. Finde ich persönlich nicht schlimm.


 Hier ist mein Gesicht zwar auch nicht besser, aber was solls, man will es schließlich angezogen sehen, oder?


Es ist super, dass dieses Stück so gut und ohne aufribbeln oder sonst welche Probleme gelaufen ist, jetzt bin ich nämlich ziemlich motiviert auch weiterzumachen! Wäre das ne volle Niete gewesen hätte ich vermutlich weiterhin alle Welt mit Schals bestrickt ... so aber bin ich ziemlich zufrieden und hab schon wieder Wolle bestellt ... juhu!

Was sagt ihr zu meinem Werk?