16. April 2013

Weisheit der Woche #5


Wir tun jetzt einfach mal so, als ob Montag wäre, ja? Ich gelobe Besserung und werde mir jetzt schonmal meinen Kalender krallen, damit ich hier nicht weiterhin so nachlässig rüberkomme.

Heute mache ich mir Gedanken um eine japanische Weisheit, so steht es zumindest in meinem alten Poesiealbum, dass ich mir als Quelle rausgekramt habe.

Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere.

Hat ein wenig etwas von der ersten Weisheit, die ich hier diskutiert habe. Wobei ich finde, dass das heutige Beispiel noch ein wenig detaillierter ist. An Stelle des undefinierten "Nachgebens" wird hier deutlich, dass es freundlich geschehen soll, mit einem Lächeln. Gar nicht mal schlecht, finde ich! Denn wer motzend nachgibt und von da an böse ist auf die andere Person, der hat ja auch nichts gewonnen.

Außerdem möchte mir die Weisheit sagen, dass "ruhig Blut" nicht schaden kann. Wer sich aufregt, rumzetert und meckert, der kommt kaum souverän und zielstrebig rüber. Beispiel: Ich finde meine Benotung in der Schule ungerecht. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten, dem Lehrer gegenüberzutreten. A) Sieht man mir meine Wut an, ich spreche von Ungerechtigkeit und Unmöglichkeit, drohe schlimmstenfalls noch mit irgendetwas und habe dabei einen dementsprechenden Tonfall drauf. Oder aber B) Lächele ich freundlich und frage, ob man da eventuell noch etwas machen könnte und erinnere vielleicht noch mal an gute Leistungen. Was führt wohl eher zum Ziel?
Menschen wollen schließlich mit Respekt behandelt werden, und wenn das nicht klappt, dann ist auch keiner bereit, sich entgegenkommend zu zeigen oder sonst wie zu helfen. 
Man sollte sich nicht immer so schnell aufregen. Oft klärt sich ja auch vieles später noch, und das ganze Herzrasen, der Bluthochdruck, das Schnaufen und Schlagen war völlig sinnlos und ist im Nachhinein vielleicht sogar peinlich.

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