22. April 2013

Weisheit der Woche #6



Wenn du eine Hand brauchst, die dir helfen soll, 
dann suche sie zuerst am Ende deines rechten Armes.

Was sagt man dazu? Mein erster Gedanke war "pessimistisch". Weil ich bei Hilfe irgendwie daran denke, andere Menschen zu fragen. Man fragt schließlich um Hilfe, aber ja nicht sich selbst.
Aber vielleicht ist es genau dieser Gedanke, der uns manchmal daran hindert, unsere Probleme selbst zu lösen. Zu wenig Selbstvertrauen in uns und unsere Fähigkeiten, und auch der Hang dazu, alles möglichst einfach zu regeln. Klar kann ich meinen Papa fragen, ob er etwas repariert. Das macht er garantiert gut und schön. Aber vielleicht sollte ich es auch mal selbst probieren? Immer kann er schließlich nicht kommen. Und Übung macht den Meister (Weisheit in der Weisheit, uuuh!), dann brauche ich vielleicht für manche Dinge keine Hilfe mehr. Und Unabhängigkeit ist ja auch schön.

Ich glaube, man muss lernen, zu differenzieren. Dort, wo man selbst nicht weiterkommen kann, soll man sich natürlich Hilfe holen. Aber wenn man etwas selbst schaffen kann und daran auch noch wächst, dann sollte man mal mutig sein und es probieren. Vielleicht klappts ja! Und wenn nicht, kann man ja immer noch wieder um Hilfe bitten.

In diesem Sinne, einen guten Start in die Woche!


Kommentare:

  1. Ich finde diese Weisheit sehr diskriminierend für Linkshänder :D

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    1. *brüüüüll* Katie, du bist genial!

      Tüt, starte auch du fein in die Woche!

      Herzensgrüße,
      Jen

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    2. Da hab ich aber gelacht. Obwohl du recht hast! Also denken wir uns alle ein "suche sie am Ende deines Armes.". Wenn ich das Sprichwort verändere mach ich mich nachher noch strafbar ;)

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Und was sagst du dazu?