29. April 2013

Weisheit der Woche #7


Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lache, weil es so schön war.

Ich glaube gerade im Zusammenhang mit Sterbefällen hört man diesen Satz immer wieder. Er passt ja auch. Ist respektvoll, aber trotzdem ein wenig aufmunternd und einfühlend. Ich finde ihn definitv besser als "Die Zeit heilt alle Wunden" oder so ein Schmarrn. Und ich glaube es hilft auch, wenn man sich an das Schöne erinnert. Denn, ernsthaft: Irgendwie erinnert man sich doch meist mehr an die schönen Momente im Leben. Wenn ich mal sterbe, dann wünsche ich mir auch, dass sich alle in Erinnerung rufen, wo sie den meisten Spaß mit mir hatten, anstatt zu weinen und zu trauern und zu klagen. Natürlich ist es schrecklich, aber ändern kann man es nunmal nicht mehr, nur verbessern. 
Das ist natürlich alles gutes Gerede. Manchmal muss man weinen, will man es sogar. Und traurig sein ist ja auch nicht schlecht. Aber das Weinen sollte nicht verdrängen, warum man überhaupt weint: Weil etwas tolles zuende gegangen ist. Wenn ich am Ende meines Urlaubs weine, soll mir nicht auf ewig in Erinnerung bleiben, wie traurig ich war als er vorbei war, sondern, dass ich traurig war, weil der Urlaub so toll war, weil ich dies und jenes erlebt habe.

Was sagt ihr dazu?

1 Kommentar:

  1. "Manchmal muss man weinen, will man es sogar. Und traurig sein ist ja auch nicht schlecht. Aber das Weinen sollte nicht verdrängen, warum man überhaupt weint: Weil etwas tolles zuende gegangen ist."
    Das trifft es eigentlich ganz genau. Ich kann dem eigentlich nichts mehr hinzufügen. Klar ist man traurig wenn etwas Schönes zuende geht, sei es nun ein Leben, ein Urlaub, ein Lebensabschnitt.. aber dann muss man auch daran denken wie schön es war (und dann muss man wahrscheinlich wieder heulen.. :D )

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