11. Juni 2013

Gelesen: Ostfriesenmoor

Hallo ihr Lieben!
Eigentlich hatte ich heute morgen meinen Tag ganz anders geplant, aber jetzt sitze ich mit fiesen Kopfschmerzen hier, gehe weder joggen, noch schreibe ich ein paar Einträge für den Blog vor. Eigentlich schmolle ich hauptsächlich, und versuche mich abzulenken. Aber das Buch, welches ich euch jetzt vorstelle, habe ich gestern ausgelesen, und ich möchte gerne davon berichten, so lange die Erinnerung noch frisch ist.

Es geht um Ostfriesenmoor von Klaus-Peter Wolf.





Ein Kind wird entführt - eine Moorleiche gefunden: Für Ann Kathrin Klaasen und ihr Team beginnt die fieberhafte Jagd nach einem Mörder und Entführer.
Den Anblick der perfekt ausgestopften Moorleiche würde Ann Kathrin Klaasen nie vergessen. Wer tut so etwas? Und vor allem: Wer kann so etwas? Kunstvoll hatte der Mörder mit Hilfe eines Maschendrahtes den Körper nachgeformt und darüber die Haut gespannt. Wie bei einem Fliegengitter, nur viel stabiler und beweglicher. Doch warum hat er sein Werk im Moor versenkt? Während Ann Kathrin Klaasen ersten Hinweisen nachgeht, wird in Norddeich ein Kind entführt. Hat sich der Moor-Mörder ein neues Opfer geholt?

Geschenkt bekommen habe ich dieses Buch von meinem Herzmann, und soweit ich das verstehe, ist es ein Buch aus einer ganzen Reihe Ostfriesenkrimis vom Herrn Wolf. Das wäre auch schon mein erster Kritikpunkt: Ich fand den Einstieg etwas schwierig. Die Personen wurden nur wenig beschrieben und alles war etwas holprig zu Anfang. Die Kritik geht aber da wohl eher an den Herzmann, da ich eben die Vorbände nicht kenne. Die Fans dieser Reihe kennen die Figuren wohl schon und würden sich über eine sechste Beschreibung nicht wirklich freuen. 
Übrigens ist es mir auch irgendwie aufgefallen, wie deutsch das Buch ist. Ich kann eigentlich nicht wirklich festmachen woran, aber irgendwie ... 

Okay, zurück zum Inhalt. Der klingt an und für sich spannend, aber leider fehlt da etwas der Pfeffer. Ich hatte erwartet, mehr Einblick in den Mörder, seine Gedanken und Taten zu bekommen, aber eigenlich ging es wirklich nur darum, wie dieses Team schlussfolgert und arbeitet. 
Womit wir beim nächsten Punkt wären, dem Team: Irgendwie waren die ja alle ziemlich verschroben, muss ich sagen. Der sexistische Rupert, den man als Frau gerne mal kräftig vermöbeln möchte, der Weller, der erst in der Mitte des Buches einen Vornamen bekommt, und ein wenig unselbstbewusst und aufbrausend ist, und die Ann Kathrin, die so unscheinbar wirkt, obwohl sie ja irgendwie die Hauptperson des Buches ist ... es sind alles ein wenig seltsame Figuren. Vielleicht gehört das ja so in Ostfriesland? Ich weiß ja nicht. 
Also, mein Fazit: Das Buch war ganz okay für zwischendurch, aber die anderen aus der Reihe muss ich nicht lesen. Für meinen Geschmack darf es bei einem Kriminalroman gerne etwas spannender und ekelhafter sein.


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