24. Juni 2013

Holunderblütensirup

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es hier auf dem Blog mal etwas ganz seltenes: Ein Rezept. Wer also daran interessiert ist, eine wunderbar duftende Bude zu haben, ein wenig durch Wälder zu streifen und im Anschluss sehr lecker zu trinken, der sollte dringenst weiterlesen!












Holunderblütensirup kennen die meisten bestimmt von DEM Trendgetränk aus dem letzten Sommer, Hugo. Den gibt es fertig in Flaschen. Oder man macht ihn sich selbst, das ist nämlich gar nicht schwer. Meine Mutter hat das dieses Jahr zum zweiten Mal gemacht, und ich habe geholfen und dann beschlossen, dass ich selbst auch etwas haben muss.
Und deshalb habe ich mich letzten Dienstag um halb acht aufs Radl geschwungen und bin in den Park gefietst. Das war dieser megaaffenheiße Dienstag, deshalb habe geschwitzt, obwohl es so früh war. Puh!




 Jedenfalls sind Holunderblüten eigentlich nicht schwer zu finden. Seitdem ich einmal darauf geachtet habe, sehe ich sie quasi überrall. Die an der Hauptstraße wachsenden würde ich vielleicht nicht empfehlen, aber ich verspreche euch, dass ihr in jedem beliebigen Park einen Holunderbusch findet.
Weiter im Rezept: Ihr benötigt 25 Holunderblütenbüschel. Wenn ihr davorsteht, versteht ihr schon was ich meine. Einfach abschneiden und mit nach Hause nehmen.

Zuhause solltet ihr sie dann abwaschen, da oft noch Käferzeugs dranhängt. Danach steckt ihr sie dann kopfüber, also mit den Blüten nach unten, in eine Schüssel. Nun kommt der Sirupteil: 1 Liter Wasser und 1kg Zucker zusammen aufkochen, sodass der Zucker sich auflöst. Dann zwei in Scheiben geschnittene Zitronen dazugeben, nur kurz. Zitronen wieder raus und die Plörre über die Holunderblüten gießen. Abdecken, zum Beispiel mit Frischhaltefolie, und drei Tage wegstellen.




 Nach den drei Tagen sind die Blüten braun und das ganze sieht ziemlich unsexy aus. Riecht aber toll! Nun müsst ihr es nur noch durch ein Tuch abgießen und in Flaschen füllen. Ich habe leider keine schönen Flaschen, deshalb kein Foto. Jedenfalls entstehen an die 1,5 l Holunderblütensirup.



Und schon könnt ihr mit dem Genießen beginnen: Klassisch, mit Sekt und Eiswürfeln (Minze passt auch super), oder mit kaltem Wasser ... es schmeckt toll und reicht ewig!

Ich kann das nur empfehlen, vor allem denen, die gerne Sekt trinken. So lecker, und so erfrischend!










1 Kommentar:

  1. Jo, Holunderblütensirup machen wir auch immer selber. Obwohl der gekaufte gar nicht sooo schlecht schmeckt und einiges an Arbeit erspart ;)

    Ich kann dir aber den Tip geben, die Blütendolden nicht zu waschen. So verliert man eine Menge an Blütenstaub, der den Geschmack im Sirup macht. Ich suche die Käferchen so raus. Und am Ende gießt du ja eh nochmal alles durch ein Tuch ab.
    Also, jeder wie er mag, aber mich stören zwei oder drei Käferchen während des Ziehenlassens nicht...

    Liebe Grüße!

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