30. Juli 2013

So und so



Guten Tag ihr lieben!

Ich möchte euch hiermit nur vorwarnen, dass es die nächsten Wochen ruhiger werden kann hier. Ich habe ab heute Praktikum, ganz normal Vollzeit, bis Ende September. Und die Anfahrt macht pro Weg auch nochmal etwas mehr als eine Stunde mit Rad, Bus und Bahn. Somit bleibt etwas weniger Freizeit zum kreativ sein und bloggen. Außerdem bin ich in der Heimat, bei Familie und Freunden, und die sind mir dann auch etwas wichtiger als der Blog, der darf da ruhig mal ein wenig zurückstecken.

Trotzdem werde ich natürlich immer mal wieder hier etwas berichten, aber es wird wohl weniger werden. 


Und dann möchte ich mich nochmal kurz über die Blogger auskotzen, die total nette Kommentare hinterlassen, und dann darum bitten, doch mal bei dem eigenen Blog vorbeizuschauen oder beim Gewinnspiel zu machen.
Sowas bekomme ich von Beautyblogs. Oder Fashionblogs.
Tut mir Leid, aber ich dachte, an meinem Blog und meinen Themen wäre relativ offensichtlich, dass das nicht sooo meine Themen sind. Und nein, ich werde nicht Leserin eines Blogs, nur um irgendetwas zu gewinnen. Er muss mir auch gefallen.

So. Ausgekotzt. Und damit schluss für heute.

26. Juli 2013

Sommerlicher Steinschmuck


Guten Tag ihr Lieben!

Letztens im heimischen Garten, beim Liegen auf der Liege im Kiesbeet, sprang mir ein Stein ins Auge. Also, glücklicherweise nicht wortwörtlich, sondern durch seine Erscheinung: Ein Loch drin, und eine tolle Form. Da kann man doch was draus machen, dachte ich mir. Und hatte Recht:


Die gute Dame, die das Schmuckstück tragen darf, ist übrigens von meiner Mama gemacht. Irgendwo muss sie ja herkommen, die Kreativität. Danke, Mama!


 Viel Zubehör ist nicht nötig, um so ein schönes Schmuckstück zu erschaffen. Ich hatte bis auf die Schnur alles da und konnte sofort loslegen.



Auch wenn es relativ selbsterklärend ist, nochmal zwei Sätze zur Vorgehensweise: Gewünschtes Muster abkleben, dabei gut festdrücken, und dann so oft mit Farbe bemalen, bis es deckend ist. Falls ihr das so wollt. Die einzelnen Schichten gut trocknen lassen, und ganz am Schluss den Klebestreifen wieder abziehen und sich über die witzige Kante freuen. Schnur durch, Knoten, fertig. Noch mehr freuen.



Mir hat das Steinchen sehr gut gefallen, und ich wollte mehr. Schließlich gibt es noch so viele Möglichkeiten! Ich bin zurück ins Kiesbeet gestiefelt und habe gesucht und gesucht, aber keinen Stein mit Loch gefunden. Pf. Ein bisschen grummelig geschimpft, Papa sagte, nimm doch den Bohrer. Okay. Mit etwas vorsichtiger Angst drangewagt und festgestellt: Das ist leicht, das kann ich. Und dann ging es los. Bis jetzt sind drei weitere Anhänger entstanden. Nun brauche ich Ketten, oder große Ringe und eine Kette, an der ich den Anhänger immer abwechsel. Eine neue Sommerbeschäftigung ist gefunden, zumindest so lange, bis sich die Eltern über das leerer werdende Beet beschweren ...

Na, wer von euch überlegt schon wo das nächste Steinbeet ist?



24. Juli 2013

Easypeasy Ohrringe



Guten Tag ihr Lieben!

Ich, als Bücherwurm, besitze schon recht viele Lesezeichen. Seit meiner Kindheit haben sich etliche angesammelt, und keines davon mag ich weggeben.
Darunter auch ein ganz klassisches: Hübsches Bildchen mit eingestanztem Loch oben, durch das ein Band gefädelt ist, welches wiederum am Ende mit zwei Holzperlen gesichert wird. Gerade diese Perlen gingen mir aber ein wenig auf den Geist. Erstens sieht es so kindlich aus, zweitens klemme ich die andauern ins Buch ein usw. Also habe ich sie abgefummelt. Und dann kam mir die Idee, doch Ohrringe draus zu machen. Und dann war ich auch schon fast fertig.


Noch schnell Haken im Bastelladen besorgt, so Stifte hatte ich noch. Perle, Holzperle,Perle auf den Stift, umbiegen, fertig. Das schwierigste an der ganzen Sache war die Entscheidung, ob ich weiße oder schwarze Perlen nehme. Und ob ich die Holzperlen noch anmalen will. Meine Entscheidung könnt ihr ja sehen, und ich bin zufrieden damit. Yay!





23. Juli 2013

Jetzt stickt sie auch noch!


Guten Tag ihr Lieben!

Tja, nun reiht sich auch das Sticken in die Reihe der Handarbeiten, die mir gefällt. Fehlt eigentlich nur noch das Klöppeln oder so, dann habe ich alles.
Zum Geburtstag bekam ich ein Stickset, mit wirklich dickem Garn, einer Vorlage und einer Nadel. Ich ließ es erst liegen, dachte, dass ich mir dafür ein wenig Zeit nehmen muss um das zu verstehen und so. Aber irgendwann packte mich dann die Neugier und ich legte los. Erstmal Farben sortieren. Das kann ich. Dachte ich! Es stellte sich nämlich nach etwa einer halben Stunde rätselei heraus, dass zwei der Farben sich sehr, SEHR ähnlich sind. So ähnlich, dass ich sie als eine sortiert hatte, und den Fehler nur im grellsten Tageslicht sah. Aber gut, irgendwann hatte ich dann die richtige Menge an unterschiedlichen Farben und fing an. Erst mit einem Muster. Der Farbwechsel war aber irgendwie nicht meins ... also wählte ich eine andere Strategie: Die Farben abarbeiten. Ich begann mit dem dunkelsten Rot und endete mit dem hellsten Grün.



Die ersten Tage schmerzten die Finger der rechten Hand vom Durchschieben der Nadel, aber es hat mir dann doch zu viel Spaß gemacht, als das mich das aufhalten würde. Dementsprechend war ich schnell fertig, innerhalb einer Woche glaube ich. Von Anfang an stand für mich fest, dass es ein Kissen werden sollte. Und schnell wusste ich auch, dass ich unbedingt helles Leinen haben wollte. Gesagt, gekauft, und Erwartungen übertroffen: Leinen mit Stretch, wie schön für ein Kissen!
Nun wollte ich aber gerne eine Art Rahmen um das Bild haben auf der Vorderseite. Dazu habe ich vier breite Streifen abgeschnitten und diese erstmal ganz knapp am Ende der gestickten Außenreihe angenäht, rechts auf rechts. Dann versäubert und umgeklappt, und endlos gefummelt. Eigentlich hätte ich gerne die Ecken wie auf dem rechten Bild gestaltet, aber das wollte nicht, war so fummelig. Denn das Stickbild ist ja sehr steif. Naja, dann nicht. Wieder auftrennen, neu überlegen.



 Zwischendurch habe ich festgestellt, dass die Farbgestaltung am Nähtisch doch recht hübsch ist ... Nähmaschine passt zum Leinen. Sehr gut!



Ein wenig Fummelei später war also das Vorderteil des Kissens fertig, und der Rest war dann ein Klacks. Hotelverschluss für hinten, und dann hat es noch ein wenig gedauert, bis ich ein Kisseninlet hatte. Dafür bin ich dann gestern zu Ikea gefahren, war ja nicht warm oder so. Aber es ist fertig! Ich bin sehr stolz, sehr zufrieden und mag es immer wieder anfassen. Die Knubbel fühlen sich sehr witzig an. Jetzt möchte ich weitersticken, mit dünnem Garn. Hat da jemand Tipps, für ein Anfängerset oder so?



Was haltet ihr von meinem neuen Kissen?




22. Juli 2013

The twelfth card



Einen schönen Sommertag wünsche ich euch!

Ziemlich warm da draußen, oder? Aber nachdem wir uns alle so lange den Sommer herbeigesehnt haben, kommt er nun eben mit voller Wucht. Was solls. Mich stört es nicht so sehr. 

Ich habe mal wieder ein Buch ausgelesen, diesmal auf Englisch:
The twelfth card von Jeffery Deaver




Geneva Settle, ein junges Mädchen, entkommt nur knapp dem Tod: Ein Mann versucht, sie zu erschlagen. Aber damit ist es nicht vorbei, denn offenbar ist irgendjemand hinter ihr her und gibt nicht auf. Und wie hängt das alles mit ihrem Vorfahren Charles Singleton und seinem Geheimnis zusammen?


Zu Anfang muss ich natürlich erwähnen, dass ich nicht oft englische Bücher lese. Ich glaube, dass mir der Fakt, dass ich die Geschichte nicht wortwörtlich verstehe, ein wenig das Lesevergnügen getrübt hat. Die Schule ist noch nicht so lange weg, und ich sehe gerne englische Filme/Serien, aber das Lesen bleibt da doch etwas zurück. Und als Nicht-Muttersprachler versteht man nunmal nicht jedes Wort, was ich aber gar nicht schlimm finde. Trotzdem fehlt dort vermutlich das gewisse Etwas.

Denn die Geschichte ist super, sie ist total spannend und verworren, und viele Überraschungen und Wendungen tauchen auf. Gut geschrieben, finde ich!

Sowieso sind mir die Hauptcharaktere sehr sympathisch: Ganz vorne Geneva selbst, die unglaublich gerne liest, sehr gut in der Schule ist und ihr Leben lebt, was manchmal gar nicht so leicht ist. Eine starke Persönlichkeit.
Auch der Hauptermittler, Lincoln Rhyme ist ein nettes Kerlchen. Zwar verschroben und schnell schlecht gelaunt, aber das ist mit denen ja irgendwie immer so.
Auch die anderen Figuren sind sehr liebenswert, und selbst ein gar nicht soo wichtiger Charakter bekommt seine eigene Geschichte, die man interessant findet.


Wer es interessant findet, kann sich ja mal die deutsche Version besorgen und mir berichten, wie es gefallen hat?



18. Juli 2013

Kurze Fragerunde


Das liebe Goldengelchen hat mich gefragt, ob ich Lust habe ein paar Fragen zu beantworten, die sie in einem Tag kreiert hat. Habe ich! Also, los gehts: 



1. Was sind deine (Urlaubs-)Pläne für den Sommer?

Die sind relativ bescheiden: Urlaub wird heißen, dass ich die meiste Zeit der Semesterferien in der Heimat bei meinen Eltern bin und somit mehr Möglichkeiten habe, ins Grüne zu kommen. Ansonsten habe ich nächste Woche frei, weil keine Uni mehr ist. Allerdings muss ich für eine Klausur lernen. Und dann beginnt ein zweimonatiges Praktikum. Dann ist Anfang Oktober und ich habe noch zwei Wochen "frei". Wobei da schon wieder das neue Semester geplant werden muss ...
Meine Urlaubspläne beschränken sich also auf: Lesen und Handarbeiten im elterlichen Garten und Ausflüge an den See etc. 
2. Bevorzugst du ein "richtiges" Buch oder einen E-Reader?

Ich liebe Bücher und volle Bücherregale. (Traum: Später eine große, hohe Bücherwand, mit LEITER!) Ich habe auch kein Problem damit, wenn meine Tasche noch ein bisschen schwerer ist. Ich schleppe eh immer ein halbes Survival-Paket mit.
Wenn mir jemand einen E-Reader schenken würde, würde ich ihn vermutlich recht praktisch finden, für Dinge wie Urlaub oder wenn man unterwegs ist, aber ich würde Bücher trotzdem immer vorziehen. Da ist das haptische "Haben-Gefühl" einfach zu stark. Und wie Bücher riechen, das kann ja eh nie ersetzt werden.

3. Womit verbringst du neben schlafen und Arbeit/Uni/Ausbildung die meiste Zeit?

Easy: Handarbeiten, Lesen, Herzmann. Oh, und Zugfahren!

4. Hast du ein Lieblingsrezept, wenn du wenig im Haus hast, du aber Hunger hast und es daher schnell gehen muss (so à la "sch... was koche ich heute!?")?

Nudeln mit Soße/Nudeln mit Ei in der Pfanne. Bratkartoffeln mit Ei.

5. Was ist dein Lieblingseinrichtungsgegenstand und wieso?

Ich mag meinen Schreibtisch, und die Nähmaschine in ihrem hübschen Schrank.

6. Wofür gibst du am liebsten Geld aus?

Wolle und Stoff und Bücher.

7. Hast du etwas, ohne das du nicht verreist/weiter wegfährst (außer die typischen Sachen wie Schlüssel, Portemonnaie, Papiere, Handy, Kamera)?

Mein Schutzengel, den ich hier schon gezeigt habe. Und Beschäftigung muss immer dabei sein, Strickzeug oder ein Buch, meistens beides. Außerdem was zu trinken und wenn es länger als eine Stunde ist auch was zu futtern. Ich könnte ja spontan verhungern.

8. Was würdest du an dir ändern, wenn du es so einfach könntest (Charakter oder Aussehen)?

Ich würde mich etwas gelassener machen, etwas weniger besorgt. Und mein Hohlkreuz würde ich auch gerne abgeben. Wer will?

9. Was tust du, um deine Laune aufzubessern, wenn du so einen richtig miesen Tag hattest?

Das fällt mir meistens ziemlich schwer. Entweder gönne ich mir eine Pause, denn oft habe ich schlechte Laune weil ich so viel am Schreibtsich sitze. Oder ich rede drüber. Oder ich gucke ein lustiges Video. Erinnert ihr euch an den Winkebär?

10. Was wolltest du immer schon von mir wissen? (wenn du nichts wissen willst, auch nicht schlimm, mir fiel nur keine zehnte Frage ein ;-)


Liebe Denise, hättest du mal Lust auf einen Kreativ-Tausch? :D




17. Juli 2013

Ringelsocken



Guten Tag ihr Lieben!

Das Wetter ist super, oder? Ich finde es toll. Und das, obwohl ich lernen muss und kaum rauskomme. Aber trotzdem schön, und am Wochenende nutze ich dann ein bisschen Freizeit und Sonnenschein und kann hoffentlich genug für die kommende Woche speichern. 

Ich habe Socken fertig. Und das obwohl es so gar nicht zu den Temperaturen passt. Aber vor einigen Wochen war ich bei Karstadt, nur mal gucken, eigentlich. Und da schrie mich die Wolle förmlich an. Die Farben fand ich einfach genial, also schnell eingepackt, das 100g Knäul von Schachenmayr. 
Sie hat meine Vorstellungen sogar übertroffen: Es sind Ringelsocken! Wie genial! Das Stricken hat mir irgendwie richtig Spaß gemacht, über jeden neuen Ringel habe ich mich gefreut. So wie ein Kleinkind. Dafür ging es aber auch recht fix, wie ich finde.




Sie sind mal wieder etwas kurz geworden. Ich bin einfach zu ungeduldig, aber irgendwann werde ich es lernen. 




Tolle Farben, oder? 
Euch wird auffallen, dass die Fersen unterschiedlich sind. (Wer jetzt nochmal aufs Bild guckt und es vorher nicht gemerkt hat, auch nicht weiter dramatisch.) Die linke Ferse habe ich auch bei diesem Paar Socken gestrickt, und schon da hat es mir weniger gut gefallen. Aber ich wollte ihr noch eine Chance geben. Hat sie nicht genutzt und ist nun ausgemuster: Der Noppen da sieht ja mal ganz komisch aus. Wie ein Nippel. Ich will keinen Nippel an meiner Hacke! Und auch die löchrige "Naht" stört mich total. Ne. Nix da. Ich wollte auch den zweiten Socken so nicht stricken, sondern lieber was neues ausprobieren. Glücklicherweise habe ich eine weitaus bessere Version gefunden, die zwar ein wenig mehr Einzelschritte benötigt, dafür aber auch tausendmal besser aussieht und sich auch bequemer trägt. Und nur ein klitzekleines Loch hat, wobei ich meine, dass da in der Anleitung auch ein Tipp zur Vermeidung stand. 


Die Socken wandern nun in den Schrank und warten auf den Winter. Und wenn ich sie dann auspacke freu ich mich. Yay!

Ich stricke übrigens die zweite Socke meistens mit der anderen am Fuß. Ergibt sich irgendwie so. Natürlich nur, wenn ich zuhause bin. Aber dann habe ich die eine, fertige an, und stricke die andere. Fragt mich nicht wieso!



15. Juli 2013

Obstkistenrecycling


Ein ganz herzliches Willkommen an die Leser, die in den letzten Tagen dazugekommen sind. Ich freue mich über euch, macht es euch gemütlich!


Letzte Woche ist mein kleiner großer Bruder erwachsen geworden. Es war also ein Geschenk nötig. Ein tolles Geschenk! Am liebsten etwas selbst gemachtes. Ich hatte zwar schon eine Kleinigkeit besorgt, aber ich mag es persönliche Geschenke zu vergeben. 
Tja, und nachdem sich der Mörderkopfschmerz am Mittwochabend lichtete, kam mir plötzlich eine super Idee. Ich wollte sowieso eine Bildcollage machen, und dafür noch einen Rahmen besorgen. Und dann sah ich eine von zwei kleinen Mandarinenkistchen, die schon ewig hier herumstehen und auf ihre Bestimmung warten (Der Herzmann mag übrigens keine Mandarinen. Es ist ganz schön anstrengend, so eine Kiste schneller leerzufuttern als die Früchte anfangen zu gammeln! Habs aber geschafft. Puh.). 
Jedenfalls schnappte ich mir die Kiste und noch ein paar andere Zutaten und legte los.


Telefon, Apfelsaft und Servietten sind eher unnötig, die Schere dagegen ist ganz nützlich. 

Bei der Stoffauswahl habe ich mich an diesen Notizpinnkorkdingern orientiert. Denn auch die waren ja für den kleinen großen Bruder, und somit stimmts dann im Zimmer wieder. Zuerst habe ich den blauen Stoff ausgeschnitten, etwas größer als der Boden der Kiste. An den Ecken habe ich die Zipfel durchgezogen und auf der Rückseite mit Heißkleber festgeklebt, innen dann an den Kanten den Stoff etwas umgeschlagen und festgeklebt, damit es nicht so fransig aussieht.

Die Seitenwände waren etwas fummelig, aber ich finde, dass es ziemlich gut aussieht. Ich wollte es fast schon behalten, das hübsche Kistchen!
Anschließend habe ich dann die Collage einfach auf den blauen Stoff geklebt. Nun kann man es an die Wand hängen, oder aber irgendwo hinstellen. 

Und es gibt noch so viele Möglichkeiten! Kleine hübsche Dekodinge hineinstellen, und allein bei der Stoffauswahl ... die andere Kiste wird hier vermutlich weiterhin rumstehen, weil ich mir nicht entscheiden kann. Jedenfalls hat man so ganz schnell einen tollen Bilderrahmen. Oder ein Miniregal. Oder eine hübsche Aufbewahrungsbox. Möglichkeiten über Möglichkeiten. Wenn die Mandarinenzeit wieder kommt, dann sammel ich weiter Boxen.

Na, was sagt ihr? Ein gutes Geschenk?




11. Juli 2013

Baustelle im Kopf


Immer mal wieder tauchen sie bei mir auf, miese, fiese, bösartige Kopfschmerzen. Meist läuft das so ab: Mh, irgendwie doofe Stimmung heute. Alles ist doof. Ein leichtes Ziepen ... das ist ja die Stelle, wo es immer wehtut. Nehme ich schon eine Tablette oder geht es von selbst wieder weg? Ein bisschen warte ich noch. Oh. Aua. Ja, Kopfschmerzen. Ich nehme mal lieber Tabletten. Oh. Geht nicht weg. Na dann auf in den Spaß!
Sie bleiben nämlich für zwei Tage. Mögen es offensichtlich bei mir. Und lassen sich auch durch Tabletten nicht vertreiben, wenn ich nicht ganz früh damit anfange. Ich mag aber keine Tabletten. 
Ganz schlimm wird es gegen Abend, so auch vorgestern: Ich bin praktisch zu nichts mehr in der Lage. Es ist nicht wie Migräne, mit Übelkeit/Erbrechen, Lichempfindlich bin ich auch nicht, und es wummert nicht bei Bewegungen. Aber es ist da, kontinuierlich, und drückt und schmerzt und macht mich unglaublich fertig. Ich ertrage dann echt nichts mehr. Warte nur, dass die Zeit vorbeigeht. 
Gestern ging es dann etwas besser, aber war immer noch da. Ich habe dann immer das Gefühl, nur noch an dieser Stelle im Kopf zu existieren, mich nicht ablenken zu können. Uni ist dann doppelt anstrengend. Volle, stickige Hörsäale, qualmende Raucher vor den Türen, Parfumwolken ... na wunderbar. 

Aber wenn es dann weggeht! Ich fühle mich wie neu geboren! Ich merke meist nur, dass ich auf einmal uuunglaublich gut gelaunt bin, Berge versetzen könnte. Und erst dann fällt mir auf, dass es nicht mehr wehtut. Und ich könnte die Welt umarmen, die ich die zwei vergangenen Tage verflucht habe.

8. Juli 2013

Linksammlung



Schon einige Male bin ich gefragt worden, ob ich nicht mal das Häkeln erklären könnte.
Könnte ich. Aber Worte drücken das sehr schlecht aus. Finde ich. Ich muss etwas sehen, damit ich es verstehe. Aber auch Fotos sind irgendwie ungünstig. Darum wollte ich eigentlich gerne ein Video machen, für euch. Ich habe aber feststellen müssen, dass meine Kamera dafür ungeeignet ist. Ich kann sie ja nur auf einem Tisch abstellen und dann meine Wurstfinger davor halten, aber das klappt nicht so wirklich.

Trotzdem möchte ich euch nicht hängen lassen, und habe daher mal ein paar Links gesammelt. Alle von derselben Dame, die eine sehr schöne Stimme hat (Hörbuchsprecher als zweiter Beruf?) und von der ich auch schon einige Dinge, beispielsweise Grannys gelernt habe:




Und zuletzt gibt es noch einen ganzen Häkellernkurs auf Youtube, der bestimmt auch toll ist. Ich gebe zu, ich habe mir jetzt nicht alle Videos angeschaut, aber ich vertraue der Dame sehr. Falls ihr dann trotzdem noch Fragen habt, dann meldet euch bei mir!

Und wem dann doch die Motivation/Zeit/Lust ausgeht, aber trotzdem noch diese eine Sache im Kopf hat, die er gerne gehäkelt hätte: Ich wäre immer bereit, auch Auftragsarbeiten zu erledigen. Ich würde sogar ne Granny-Decke machen, weil es so viel Spaß macht. Das Angebot steht.

Hat euch das geholfen? Kennt ihr die Seite schon? Ist auch super für Menschen, die schon ein paar Grundfähigkeiten haben.




Kirschen. KIRSCHEN!



Was gibt es schöneres als eine Schale voll mit Kirschen aus dem Garten der Eltern? (Außer zwei Schalen. Oder Kirschen im eigenen Garten. Aber das ist utopisch. Also bin ich sehr glücklich.)




Eben. 
Der Sommer ist da, und ich bin sehr froh.
Hatte ein entspanntes Wochenende, mit viel Natur, wenig Kopfarbeit, schön. 
Morgen die erste Klausur, die zwar pillepalle ist (Niederländisch) im Gegensatz zu dem Rest, aber trotzdem ist es eine Klausur, die ich gerne gut abschließen möchte. 
Tja, und dann noch die nächste Woche, dann war es das schon wieder mit dem Semester! Ferien!

Und da Studenten ja sowieso nichts machen, habe ich zweieinhalb Monate nichts zu tun ... Wie schön das wäre! Stattdessen warten zwei Monate Vollzeitpraktikum auf mich. Am Tag vor Beginn schreibe ich noch eine Mosterklausur. Kurz nach Ende des Praktikums - wahrscheinlich, der Termin steht noch nicht fest - habe ich eine mündliche Prüfung, und dann muss ich ja noch einen Praktikumsbericht und eine Hausarbeit schreiben. Und da soll mir noch mal jemand sagen, dass wir Studenten ja ein feines Leben haben. Haben wir, aber es nicht so leicht und langweilig, wie sich das alle immer vorstellen.
Falls das jetzt etwa abgenervt klingt: Nein! Ich bin sehr froh, dass das Semester vorbei ist, und freue mich unglaublich auf das Praktikum. Endlich etwas TUN. Endlich wieder zuhause sein, bei all den Freunden, die aus ganz Deutschland wieder in die Heimat zurückkehren. Herrlich.

In diesem Sinne, widme ich mich nun wieder de Nederlandse taal, ik mut nog en beetje uffenen. (Das könnte falsch sein :D)




5. Juli 2013

Frage-Foto-Freitag



Guten Morgen!
Lang, lang ists her, dass ich das letzte Mal beim Frage Foto Freitag von Steffi mitgemacht habe. Diese Woche war wieder Zeit und Idee, also bin ich wieder dabei!


1.) Jemand, mit dem du gerade viel Zeit verbringst?
Der Schreibtisch.



 2.) Etwas, das du gern dabei hast?
Schutzengel. Er hat schon seine Haare verloren, aber ohne ihn gehe ich nirgendwo hin.

 


3.) Was tut dir im Moment gut?
Family-Quality-Time.



4.) Was fandest du sehr lustig?
Die Einladung zum Candle-Light-Abendbrot von einer Freundin, plus besagten Abend.



5.) Gerne morgens?
Tee. 
 


Und ihr so?



3. Juli 2013

Schiffbruch mit Tiger


Hallo ihr Lieben!

Der Post von gestern über Jen Davis ist ja ganz gut angekommen, habe ich das Gefühlt. Hättet ihr Interesse an ein paar mehr Fotografen? Ich habe da durch das Seminar noch ein paar in Petto und auch generell eigentlich was dafür über. Wir könnten uns zusammen ein wenig mit Fotografie auseinandersetzen?


Schreibt mir mal in den Kommentaren, was ihr meint.

Heute soll es um ein relativ neues Buch gehen. Meine Mama sagte, ich müsse es lesen, und erzählte immer wieder begeistert davon. Also habe ich es mir ausgeliehen. Auf Mamas sollte man hören, die haben meistens recht!

Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel



Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt. 
Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald hat der Tiger alle erledigt - alle, außer Pi. Alleine treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean. Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt.


Ich war zuerst auch skeptisch. So ein dickes Buch, und es geht nur um den Tiger und den Jungen, das ist bestimmt nicht sonderlich spannend. Weit gefehlt!

Zuerst muss man sich aber durch eine etwas mühsehlige Einleitung kämpfen. Sie ist nötig, damit später alles verstanden wird, und auch nicht schrecklich öde, aber eben doch etwas trocken und etwas ausschweifend. Aber das lohnt sich definitiv.

Denn dann geht es los, das Schiff geht unter, und durch Zufall landet Pi auf besagtem Rettungsboot. Übrigens habe ich den Klappentext, den ihr oben lest, nicht gelesen, woraus sich folgendes ergab: An der Stelle, wo im Buch das Schiff untergeht, sitzt Pi ja auf dem Rettungsboot und sucht verzweifelt nach seiner Familie. Dann entdeckt er Richard Parker, der um sein Leben schwimmt, und feuert ihn an. Bedenkt, ich wusste nicht, dass es der Tiger ist, und dachte, das wäre ein Mensch, ein kleiner Junge! Als Richard Parker dann dem Boot ganz nahe kommt, fällt Pi ein, dass sie in einem Boot wären, und überlegt, ihn mit dem Paddel auf den Kopf zu hauen bis er untergeht. Da war ich so entsetzt! Nachdem sich alles geklärt hatte, war es dann verständlich. Aber stellt euch meine Überraschung vor ... 

Zurück zum Inhalt. Es wird ganz und gar nicht langweilig, weil es keine chronologische Aneinanderreihung der Tage ist, sondern Pi von verschiedenen Aspekten erzählt. Vom Glauben, wie er sich Essen beschafft, was diese "Reise" mit seinem Körper anrichtet etc.

Zeitweise ist das Buch schon etwas widerlich, aber in Extremsituationen tut ein Lebewesen eben alles, um zu überleben. Da müssen wir dann durch.

Es ist ein schönes, angenehmes Buch, das stellenweise richtig spannend wird. Ich kann es eigentlich jedem empfehlen, weil es so schön universal ist. Da findet jeder seine Lieblingsstellen.


Hat schon jemand von euch das gelesen?



2. Juli 2013

Jen Davis



Einen sonnigen Dienstag wünsche ich, 
Und möchte euch jemanden vorstellen. Es geht um eine Fotografin, die ich im Rahmen eines Gruppenprojektes an der Uni kennengelernt habe, und nun ziemlich interessant finde. Sie heißt Jen Davis, kommt aus den USA und hat nach einiger Zeit der Portraitfotografie angefangen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Denn sie ist jemand, der auffällt. Starkes Übergewicht ist nichts, das man übersieht, im wahrsten Sinne des Wortes.


Ich finde diese Person unglaublich interessant. Sie hat festgestellt, dass sie immer nur andere Dinge fotografiert hat, andere Menschen, aber sich selbst dadurch überhaupt nicht verändert hat. Also fing sie an, sich selbst als Motiv zu nehmen, hat sich absichtlich Situationen gestellt, die ihr wirklich unangenehm waren. An den Strand zu gehen, und sich neben die schlanken Frauen zu legen. Und natürlich all diese Fotos zu veröffentlichen! Aber sie hat durch diese Arbeit festgetstellt, dass es sie eben nicht nur als "die Dicke" gibt, sondern, dass sie viel mehr als das ist, viel mehr Möglichkeiten hat.

Deshalb hat sie sich 2011 für eine Magenverkleinerung entschieden. Heute sieht sie immer noch nicht aus wie ein Model, aber doch wesentlich besser. Vermutlich geht es ihr auch gerade gesundheitlich besser, und vor allem privat: Sie sagt selbst, dass sie bis zu dieser Veränderung nur Kontakt mit Männern aufnehmen konnte, indem sie sie als Models für ihre Fotos nutzte. Das Foto oben ist ein fremder Mann. Vielleicht der erste, der sie so umarmt hat. Der Mann unten ist ihr Freund. 

Ich mag sie, ihren Mut und die Aufgabe, die sie sich selbst gestellt und bewältigt hat.
Wer mehr über die Dame erfahren möchte, kann ihre Website besuchen (und dort viele weitere Bilder sehen) oder mal ein wenig googlen. 

Was haltet ihr davon?



1. Juli 2013

Flohmarktschätze



Hallo ihr Lieben!

Zwei Tage Sommer stehen uns bevor, nichts wie raus!
Das habe ich heute auch gemacht, ein paar Geschenke wollten noch unbedingt besorgt werden. Und weil ich schonmal in der Stadt war, habe ich noch bei All you can miet vorbeigeschaut, einem super Geschäft: Es funktioniert fast wie ein Flohmarkt. Es gibt Regale, die man mieten kann, und dann kann man dort seine Sachen reinstellen, die man loswerden möchte/selbstgemacht hat/nicht mehr braucht. Und andere können sie kaufen.

Manchmal finde ich nichts, manchmal finde ich was. Aber es ist ein super Prinzip, das mir echt gut gefällt. Es macht immer wieder Spaß, ein wenig herumzustöbern, sich darüber zu amüsieren, was Menschen so glauben loswerden zu können und das ein oder andere Schnäppchen zu machen. So wie heute:


Ein wirklich süßer Eulenkerzenständer, eine hübsche Tasse, ein dickes Buch, das ich nicht kenne, aber wohl mal ein Bestseller war, und ein ungetragener Rock. Alles zusammen neun Euro, davon das Buch fünf. Über so etwas freue ich mich sehr!


Was hat euch so der Montag gebracht? Konntet ihr ein wenig Sonne erhaschen? Hier hat sie sich nur kurz gezeigt, aber immerhin etwas. 


PS: Und vielen Dank für die zahlreichen Kommentare zu meinem Kleid im letzten Post! Ich habe mich sehr sehr sehr gefreut, und auch im realen Leben so viele nette Anmerkungen dazu bekommen. Die Verblüffung war jedes Mal groß, wenn ich enthüllte, dass es selbstgenäht ist.