30. August 2014

Maßband, Volume 2


Hallo ihr Lieben!

Ich hatte ja schon davon geschwärmt, dass ich noch ein Maßband werken durfte. Es sollte ebenfalls mit Blüte sein, aber gerne in warmen Farben. Ich habe ein wenig in meiner Restekiste gewühlt und bin fündig geworden. Der Rest ging ganz flott, und das Maßband kann schon bald übergeben werden.


Die Blüte ist bei diesem Mal eine andere, aus einer alten Mollie Makes. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hoffe, die Empfängerin ebenfalls. 





28. August 2014

Rums: Blumenwiese

Guten Tag ihr Lieben!

Das Kleid, das ich heute vorzuzeigen habe, ist schon seit ein oder zwei Wochen fertig. Damals dachte ich noch, ich könnte es 1-2 Monate tragen, bei schönstem Sommerwetter ... naja. Momentan wird es ja gerade wieder besser, vielleicht haben wir beide noch eine Chance. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob es so Strumpfhosen-Jacken-kompatibel ist?


Ich habe es endlich mal geschafft, draußen Fotos zu machen. Allerdings brauche ich auch da noch etwas Übung, so im Sonnenlicht ist die Farbe total rausgenommen aus dem Kleid. Deshalb habe ich auf dem nächsten Foto ein wenig rumgeverändert. Die Farben vom Kleid passen dort so halbwegs, nur, damit ihr eine Vorstellung habt. 

Der Schnitt stammt mal wieder aus der Maiburda von 2013 - da habe ich wirklich schon einiges draus genäht. Im Original ist das Kleidchen aus weißem Stoff und sieht wirklich entzückend aus. Ich hatte nach dem Zuschneiden (uff ... das ganze Kleid ist unterfüttert, das war mal eine ungeahnte Arbeit) ein wenig Zweifel, ob das nachher so alles sitzt, denn das Oberteil wird ans Unterteil genäht (logisch), aber es gibt weder Reißverschluss noch sonst etwas, sodass man ja das Stück irgendwie über den Kopf kriegen muss. Auf dem nächsten Bild werdet ihr es erahnen können: Ich sehe ein bisschen schwanger aus.


Meine Überlegung ist, nachträglich noch irgendwie ein Gummiband einzuziehen ... erstmal warte ich aber ab, ob es sich durch ein wenig tragen, waschen und bügeln noch hängt. 
Ansonsten war es mal eine neue Erfahrung, mit dem Füttern. Das habe ich aus demselben Stoff gemacht, der war sowieso im Angebot als ich ihn gekauft habe. Leider habe ich innen den Rock mit den Nähten nach außen eingenäht ... Denkfehler und Anleitung ignoriert, mein Fehler. Aber, das sieht man ja glücklicherweise nicht.


Sogar an der Länge musste ich nichts machen, die finde ich super so! Eine Kleinigkeit habe ich dann aber doch verändert: Das Oberteil ist ja ebenfalls gefüttert, trotzdem sollen aber die Träger einfach innen angenäht werden. Das fand ich unschön, wenn ich schon die Möglichkeit habe, sie zwischen den beiden Schichten verschwinden zu lassen? Ich habe also an der Naht vier Lücken gelassen und später die Träger abgemessen, angesteckt und dann rundherum abgesteppt. Schönere Lösung, wie ich finde. 

 Mal abgesehen von der Weite finde ich den Schnitt eigentlich ganz schön und würde ihn auch nochmal nähen, dann allerdings mit dünnerem Futter oder gleich dünnerem Stoff, wegen des Abstehens. Oder aber ich füttere den Rock nicht, solange der Stoff blickdicht ist, geht das ja auch. Mal sehen. 
So sieht es übrigens auf unserem Spielplatz um die Ecke aus, Backstage quasi. Die Einkaufswagen dienten mir als Ablagefläche, das Stoff-/Kleidungsstück da gehört aber nicht mir.


Ach ja, Dortmund.

So, mit meinem Kleidchen schwinge ich mich nun zu Rums und schaue, was es dort wieder für tolle Inspiration gibt. Wenn ihr so lieb seid und einen Kommentar da lasst, dann sagt mir doch bitte, ob ihr das Kleid auch herbsttauglich findet mit Strumpfhose etc. Danke :)




26. August 2014

Auf den Nadeln im August

Hallo ihr Lieben!

Wie im letzten Monat auch schon gibt es auf dem schönen Blog Engelenchen wieder einen Sammelpunkt für aktuelle Strickprojekte. Ich möchte wieder mitmachen, genau wie bei den Zusammenfassungen meiner Bücher gefällt mir der Überblick, den ich dabei über mein kreatives Chaos bekomme. Ich habe mir also alles zusammengerafft, auf den Teppich geworfen und eine kleine Fotosession eingelegt. Ich merke mal wieder, dass bei schlechtem Wetter ohne Blitz zu fotografieren schwer ist. Der Herbst ist da, es regnet und ist ih. Schade eigentlich, andersherum muss ich nicht mehr zwischen "geh raus, sei aktiv, nutz das gute Wetter" und "stricken, ich will stricken, ich will!" entscheiden. 
Lustigerweise ähneln sich meine Projekte, wenn ich sie mit dem letzten Monat vergleiche. Zwei sind geblieben, dann gibt es das obligatorische Sockenwollding und einen Pullover, immerhin aber einen anderen. Fangen wir mit den Dauerbrennern an, zum Beispiel der Decke:



Ein paar Reihen sind seit dem letzten Monat hinzugekommen, es geht schleppend voran. Ich habe eben immer den Zwiespalt zwischen meinen Projekten, will am liebsten alles gleichzeitig bearbeiten. 
Zweiter Dauerbrenner ist der Schal, der einen weiteren Rest dazubekommen hat und nun auf weitere Sockenwollreste wartet.


Anschließend eine kleine Auftragsarbeit. Das eingehäkelte Maßband hat einer Freundin meiner Mutter so gut gefallen, dass ich für sie auch eins machen darf. Sie ist Hebamme, und wir dann mit meinem Maßband die Bäuche ihrer Schwangeren messen, was ich wirklich schön finde. Es fehlt hier noch eine kleine Blüte, dann ist es auch schon fertig.


Aus den Resten der Socken für den Herzmann habe ich eine kleine Mütze begonnen, nach einer interessanten Anleitung. Mehr dazu gibt es dann, wenn sie fertig ist. Eventuell werde ich demnächst die Babyzeugproduktion etwas ankurbeln (nein, ich bin nicht schwanger), aber dazu ebenfalls später mehr.


Und, zum Schluss, mein aktueller Pullover. Gestrickt aus superweichem Garn, in wirklich schönen Herbst- und Winterfarben, wie ich finde. Ja, ich habe einen Fehler im Muster gemacht. Dabei ist es sehr simpel: jede zweite Masche wird tiefer gestrickt, und dann eben alle vier Reihen gewechselt. Aber genau darin liegt das problem: Wie stricke ich tiefer gestochene Maschen zurück? Ich habe also beschlossen, dass es ja nur das Rückenteil ist, ich also den Fehler nicht ständig sehe und damit leben kann. 
Momentan komme ich nicht so gut voran, weil das Muster zwar unglaublich simpel und deshalb langweilig ist, aber eben nicht simpel genug, dass man dabei problemlos Fernsehen kann oder ähnliches, denn hinschauen muss ich schon etwas, wenn ich tiefer steche. Und das nervt ein bisschen. Aber ich gebe mir Mühe, weiterzuarbeiten. Noch zwei Streifen oder so, und ich bin bei den Ärmelausschnitten angelangt.


Mehr Informationen zu den einzelnen Projekten findet ihr auf meiner Projektseite bei Ravelry
So, nun möchte ich sehen, was ihr so gerade bearbeitet. Ein kleiner Einblick, bittesehr, ich bin doch so neugierig!





25. August 2014

Der Leseknochen

Hallo ihr Lieben!

In der Bloggernähwelt kommt man kaum um ihn herum, auf jedem zweiten Blog finden sich bunte und kreative Ausführungen der Anleitung. Viele besitzen einen Leseknochen oder haben ihn verschenkt.

Wer diese Erfindung noch nicht kennt: Es handelt sich um ein Kissen, welches das Lesen erleichtern soll. Auf dem Bauch liegend kann das Buch dagegen gelehnt werden, oder beim Sitzen, indem das Kissen auf den Beinen liegt. 


Neben dem Stricken teilen meine Mutter und ich eine weitere Vorliebe: Das Lesen. Manchmal, besonders wenn sie ein schweres Buch liest, wird ihr das jedoch unangenehm. Deshalb habe ich gedacht, dass ein Leseknochen doch perfekt sein müsste, und ihr einen zum Geburtstag genäht.

Die Anleitung ist super simpel, macht aber doch was her. Auch dekorativ kann dieses Kissen was, und als Nackenkissen erfüllt es ebenfalls einen großen Anspruch an Bequemlichkeit. Vielleicht muss ich sowas noch für mich machen, wer weiß ...

Die letzten Tage war es etwas still hier, kommentiert habe ich bei euch auch nicht, und das hat einen Grund: Der Herzmann und ich waren bei den Nachbarn und haben uns Amsterdam mal ganz genau angeschaut. Darüber werde ich noch berichten, erstmal aber muss angekommen werden.




18. August 2014

Ein Maßband

Hallo ihr Lieben!

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an mein schönes Maßband, ich hatte es an dieser Stelle schonmal gezeigt. Das gute Stück erfreut mich sehr bei meinen Handarbeiten, muss ich ja sagen. 
Weil ja nun meine Mutter wieder sehr drin ist in der ganzen Strickerei und nur so ein olles Werbemaßband nutzt, dass weder stoppt, wenn es herausgezogen ist, noch flexibel ist, sah ich dort eine Art Lücke. Sie brauchte auch so ein Maßband. Nur nicht als Marienkäfer, denn das passt einfach nicht zu ihr. Ich habe nicht lange gezögert, bei Dawanda ein simples Maßband bestellt, welches sich auf Knopfdruck einzieht und spontan losgelegt.


Das hat eigentlich ziemlich gut geklappt. Mit grauem Restgarn habe ich erst einen Kreis gehäkelt, bis er groß genug war, dass das Maßband quasi darin Platz hatte. Dann habe ich ohne Maschen zuzunehmen zwei Reihen gehäkelt und dabei einmal zwei Stäbchen ausgelassen, stattdessen ein paar Luftmaschen gearbeitet, für das Band an sich. Dann bin ich wieder schmaler geworden und habe es oben zugezogen. Fertig. Für die Blüte habe ich eine schon häufiger genutzte Anleitung genommen, die aus dem Adventskalender vom letzten Jahr kommt. Hier ist ebenfalls Restgarn zum Einsatz gekommen.

Blüte arrangiert und aufgenäht, für den Schniepel am Ende des Maßbandes noch ein kleines Stückchen gehäkelt und festgenäht, und schon war das kleine Geschenk fertig.

Und ich habe schon einen Folgeauftrag von einer Freundin meiner Mutter, die Hebamme ist und gerne mit so einem Maßband die Bäuche ihrer Schwangeren ausmessen möchte. Wie schön ich das finde!




16. August 2014

Kleine Hermine

Hallo ihr Lieben!

Erst einmal möchte ich mich für die vielen freundlichen Kommentare bedanken, die ihr meiner Mutter dagelassen habt. Sie hat sich sehr darüber gefreut und vermutlich wird es demnächst mal wieder etwas von ihr zu sehen geben. 

Aber auch ich stricke noch, und wie immer übe ich mich in Resteverwertung, wie bei diesem Projekt.


Aus dem letzten Rest meines Schals habe ich mal wieder kleine Söckchen gestrickt, diesmal aber nicht ganz so winzig, nämlich statt mit 9 mit 11 Maschen pro Nadel, also schon für ein etwas größeres kleines Kind. Grund dafür: Das Muster. Hermione's Everyday Socks heißt es, ihr findet es bei Ravelry. Für mich als absoluter Harry Potter-Fan quasi Pflicht, das zu stricken. Zuerst gesehen habe ich es bei Fröbelina, wo es mir schon gut gefiel.

Und da das Muster über 4 Maschen geht, war eine Zahl von 44 Maschen irgendwie passend. Ich habe mich nicht wirklich an die Anleitung gehalten, quasi nur das Muster einmal angeschaut und dann frei Schnauze gearbeitet. Beim nächsten Mal würde ich mir überlegen, wie ich bei den Abnahmen am Fuß das Muster umsetze. Oder mal nachschauen, ob das in der Anleitung steht ...

Mein Fazit: Das Muster finde ich toll, da ich diesmal auch meinen eigenen Rat beherzigt und schlichtes Garn genommen habe, wird es wirklich sehr hübsch. Es lohnt sich, Sockenmuster bei Babysocken auszutesten, denn ich weiß jetzt, dass ich das unbedingt auch nochmal für mich stricken muss. 

Die Söckchen kommen in die Kiste zu den anderen und warten dort auf ihren Einsatz. 




14. August 2014

Gastbeitrag, sozusagen: Hallo Mama!

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich einen ganz besonderen Gast auf meinem kleinen Blog zu begrüßen, jemand ganz wichtiges: Meine Mama. Sie schreibt zwar nicht selbst, aber der Beitrag wird sich ganz um sie drehen. Genauer: Um eine Jacke. Eine Strickjacke. Eine gestrickte Jacke. Von meiner Mama. Aber von vorne.

Sie hat schon immer gestrickt, zu manchen Zeiten mehr, zu manchen weniger, wie das eben so ist. Dann hat sie mir zu Weihnachten den Blütenschal gemacht, den ich euch hier in einer erweiterten Version gezeigt habe. Die Zeit wurde etwas knapp, sie hat sich beeilen müssen und zack, war da ein Tennisellebogen. Was ein schlechtes Gewissen mir das gemacht hat, könnt ihr euch sicher vorstellen, denn danach war stricken eigentlich nicht mehr möglich.
Dabei war es meine Mama, die mir das Stricken beigebracht hat und damit quasi die Grundlage für den Blog hier gelegt hat, also bin ich ihr zu großer Dankbarkeit verpflichtet. Danke, Mama! Meine große Strickwut der letzten Jahre hat allerdings ihren Ehrgeiz wieder angeregt und sie hat festgestellt, dass stricken schon noch funktioniert, nur eben in Maßen. Tatsächlich hat ein wenig Übung diese Maßen vergrößtert, und sie ist mir in die Wolllust gefolgt. Nun blättern wir gemeinsam in Zeitschriften, sprechen uns bei Projekten ab und sitzen am Wochenende nebeneinander strickend auf der Couch. Das ist wirklich schön, sonst teilt ja niemand meine Leidenschaft mit mir. 
Nun seid ihr quasi auf dem aktuellen Stand. Zentraler Inhalt dieses Posts folgt nun nach der langen Einleitung.


Da steht sie, stolz wie Oskar, in ihrer wirklich schönen Jacke. Gestrickt aus Lana Grossa Aria, nach einer Anleitung aus der Filati Home, Ausgabe 51. Ein ganz schönes Mammutprojekt, muss ich respektvoll erwähnen, denn das Muster ist schon ziemlich aufwändig, die Jacke groß und lang und das Garn schwarz. Schwarz ist manchmal echt tückisch. 

Aber die Mühen haben sich doch sehr gelohnt. Einige Monate hat es gedauert, bis die Jacke fertig war, denn so viel Zeit hat meine Mutter gar nicht um zu stricken. Die Vorteile des Studentenlebens kann sie ja nicht genießen. Die Teile hat sie dann zusammengehäkelt, was sehr sauber und gleichmäßig aussieht. Zuletzt gab es noch an den Rändern und Ärmelbündchen eine Runde Krebsmaschen, dann wurde gewaschen, getrocknet und angezogen. Und das hoffentlich jetzt andauernd, denn es sieht wirklich toll aus, das gute Stück, und ist ja auch sehr universell einsetzbar, so in schwarz.
Hier könnt ihr nochmal das Muster genauer sehen.


Ich bin sehr froh, dass sie so glücklich damit ist und nun schon das nächste Projekt angefangen hat. Mildert mein schlechtes Gewissen ein wenig. Und damit sie besonders viel von diesem Besuch auf meinem Blog hat, schicke ich sie mal zusammen mit ihrer Jacke zu RUMS.

Nun seid ihr dran. Wie findet ihr die Jacke? Soll ich häufiger mal zeigen, was meine Mama so kreiert?





12. August 2014

Die ersten Mustersocken

Hallo ihr Lieben!

Socken gehen ja immer, finde ich. Lassen sich gut mitnehmen, brauchen nicht viel Platz, man muss sich an nichts erinnern und kann einfach weitermachen. Deshalb habe ich eigentlich immer ein Paar in Arbeit.
Dieses hier dagegen wollte etwas flotter vorangebracht werden, denn es ist ein Geschenk.


Besagte Beschenkte hat schon dieses Paar Socken bekommen und ist damit so glücklich, dass sie letztens Angst äußerte, die Socken werden wegen dem andauernden Tragen und daraus folgendem andauernden Waschen nicht lange leben. Mit ihrem Geburtstag stand also fest: Es soll doch bitte ein zweites Paar geben. Weil manche Menschen ja kritisch sind, was Farben anging, habe ich ihr erstmal den Knäul Wolle eingepackt. Sie war aber sehr zufrieden, also habe ich die Wolle wieder mitgenommen. Interessant sowas, übrigens "Gefällts dir?" "Ja, oh toll." "Okay, dann gib her." "Danke". 
Es handelt sich um Wolle von Zitron, mal wieder ein Neuling in meiner Kiste. Mehr Informationen findet ihr wie immer bei Ravelry.

Eventuell ist es aufgefallen: Da steckt ein Muster drin. (Steht ja auch schon im Titel ...). Ich habe mich mal versucht, in neue Gewässer quasi. Ich  muss sagen, so nervig ist es gar nicht, wie ich dachte. Natürlich gehen so ganz einfache Socken schon schneller, aber diese machen eben ein wenig mehr Spaß, wenn man noch ein wenig Tüfteln muss. Und immerhin kann ich jetzt ohne Zopfnadel zopfen, also habe ich sogar was gelernt. Die Socke habe ich zur besseren Ansicht des Musters mal eben über den Arm gezogen. Ich finde es ganz hübsch, kann aber vermutlich meine vorherige Einstellung bestätigen: Ich mag Muster lieber bei schlichten Farben, sprich einfarbigen oder nur leicht gemusterten Socken. Sonst geht es so unter und wirkt irgendwie zuviel. Nichts desto trotz gefällt mir das Muster, und ich würde es auch nochmal stricken. Bei Ravelry gab es Variationen, wo eine Kreiskette bis auf den Fuß weitergeführt wurde, sehr hübsch.

Fazit: War nett, die Wolle gefällt mir, am wichtigsten aber: Der Beschenkten gefällt es und das andere Paar Socken wird etwas entlastet.
Nun schaue ich doch mal, wer noch in welcher Form kreativ war heute.



5. August 2014

Da war doch mal was

Hallo ihr Lieben!

Die ganz alten Hasen von euch werden sich erinnern, dass der Herzmann und ich mal das sportliche Laufen anfingen. Hier könnt ihr lesen, was ich bisher dazu schrieb.
Erste Befürchtungen kann ich auflösen: Dass ich ein Jahr kein Wort zu dem Thema hab verlauten lassen liegt nicht daran, dass wir es aufgegeben haben. Nein, wir joggen nach wie vor. Den heutigen Tag nehme ich darum zum Anlass, euch zu berichten, weil wir heute das erste mal eine volle Stunde geschafft haben. Zwar schmerzen meine Beine nun durch Extrembelastung (nicht das Joggen, wir waren vor zwei Tagen im Kletterwald ...), aber ein tolles Gefühl ist es trotzdem! Eine ganze Stunde. Ich hätte nie gedacht, dass ich überhaupt mal mehr als zehn Minuten schaffe. Als ich dann merkte, dass eine halbe Stunde gar nicht so schlimm ist, habe ich trotzdem die ganze Stunde als weit entfernten Punkt gesehen. Mein Gipfelkreuz quasi. Und nun habe ich es erreicht. 
Wo wir vorher mit der Bahn zum Park sind, dort unsere 20-30 Minuten-Runde gelaufen - je nach Wetter, Konstitution und Motivation - und mit der Bahn zurück, haben wir nun diesen weg komplett zu Fuß gemeistert. Das ist schon toll, vor allem weil mir das Bahnfahren wirklich nicht gefallen hat. Meinem Kreislauf auch nicht, nach dem Laufen. 
Unser Pensum vom Anfang, mit jedem zweiten Tag joggen, schaffen wir mittlerweile nicht mehr. Momentan läuft es wieder ganz gut, und 1-3x pro Woche sitzt eigentlich immer drin. Das liegt aber wohl auch daran, dass wir beide sehr flexibel sind in unserer Tagesplanung. Und vor allem am Wetter: Regen und Kälte sind für mich immer noch große Hindernisse. Denn nach wie vor habe ich nicht so viel Spaß an sportlicher Betätigung, dass ich es vorziehe bei Regen durch Matsche zu joggen, wenn ich stattdessen gemütlich auf dem Sofa sitzen kann. Aber das ist gar nicht weiter schlimm, denn irgendwo in mir hat es klick gemacht. Selbst nach einer Pause von mehreren Monaten schaffe ich eigentlich immer die halbe Stunde durchzuhalten. Natürlich verändert sich mein Tempo dann über die Sportpause, aber wichtig ist mir vor allem die Zeit. Das Tempo kann man immer noch steigern. 
Wenn es nämlich eine längere Zeit ist, die wir mit Joggen verbringen, dann laufe ich mich irgendwann in eine Art Trance. Die Beine bleiben von allein in einem angenehmen Rhythmus, ich lasse meine Gedanken schweifen und muss auch die Atmung nicht mehr kontrollieren. Das hat sich ebenfalls verändert, Atemprobleme oder Muskelkater sind eigentlich keine existierenden Probleme mehr, zum Glück. Denn so kann ich sagen, dass es an manchen Tagen tatsächlich ein schönes Gefühl ist, laufen gewesen zu sein. 
Ich denke, wir werden es so beibehalten. Hoffentlich schaffen wir es dieses Jahr möglichst lange, unseren Schweinehund in den Herbst und Winter zu jagen. Ansonsten geht es im nächsten Jahr eben wieder von vorne los, bei einer halben Stunde. Jetzt, wo ich weiß, dass ich das kann, stört es mich nicht im geringsten.





1. August 2014

Gelesen im Juli

Hallo ihr Lieben,

es tut mir Leid, aber das hier wird ein kurzes Vergnügen. Im Moment wälze ich mich durch einen richtig dicken Schinken, der dazu noch eher Sachbuch ist als alles andere. Obwohl toll, kann ich solche Bücher nicht so schnell und viel lesen. Zusätzlich lese ich täglich viel für und in meiner Bachelorarbeit. Aber nächsten Monat, da wird es wieder etwas zu lesen geben für euch.