20. Februar 2015

Filzblüten hoch zwei

Hallo ihr Lieben,

es ist schon eine Weile her, dass ich für meine Mutter Blüten gehäkelt und dann gefilzt habe. Gebloggt habe ich darüber an dieser Stelle. Die Blüten sind bei ihr sehr gut angekommen, und deshalb fragte sie ein paar Wochen vor Weihnachten nach der Anleitung, um ihren liebsten Freundinnen ebenfalls ein paar Blüten zu filzen. Und wie sie da so ihm Farbrausch saß und hübsche Kombinationen zusammenstellte, bekam ich ebenfalls wieder Lust. Denn die Blüten sind in einer halben bis einer ganzen Stunde gehäkelt, dann schmeißt man sie schnell in die Wäsche und schon sehen sie einfach toll aus.


Ich entschied mich also, für eine gute Freundin aus der Uni ebenfalls ein Set aus Blüten zu häkeln. Sie ist gerade von zuhause aus- und mit ihrem Freund zusammengezogen, da passt doch ein wenig Deko für die neue Bude ganz gut. Die Farbentscheidung ging recht fix, das dunkle rot ist in etwa ihre Lieblingsfarbe, und die brauntöne passen einfach gut zu ihrer Einrichtung.
 

Der Mutter ebendieser Freundin gefielen die Blüten so gut, dass ich direkt eine Kopie anfertigen durfte. Die warten nun noch auf Abholung, sind aber auch schon fertig. 
Die Behälter für die Teelichter gibt es übrigens beim schwedischen Möbelhaus, die passen da ziemlich gut rein. Und die großen Teelichter bekommt man eigentlich überall. 




12. Februar 2015

Bootcuffs oder Stiefelspäher



Hallo ihr Lieben,

ja, wir sind immernoch bei Weihnachtsgeschenken. Das dauert auch noch ein bisschen, da ich im Moment nicht so häufig bloggen kann wie ich gerne möchte. 
Aber mit viel Glück ist eine Wohnung gefunden und dann wirds Ende nächsten Monats hoffentlich besser. 


Was ihr hier sehen könnt, ist ein Geschenk an meine liebe Mama. Diese wünschte sich nämlich ein wenig Deko für ihre Beine. Sie trägt im Winter gerne Stiefel zu Röcken oder Kleidern, und zu diesem Zweck wünschte sie sich so genannte "Boot-Cuffs", also quasi fake Stulpen, die eben der Deko am Bein dienen und nicht so wirklich wärmen. 
Wir haben dann zusammen bei Ravelry geschaut und uns gemeinsam für zwei Modelle entschieden. Und weil ich nett bin, habe ich beide gestrickt. Es gibt also noch einen weiteren Beitrag dazu. 

Das Garn ist reine Merinowolle von Lana Grossa in anthrazit, ich mag die Farbe gerne, und auch das Muster ist schön. Zopfen finde ich zwar immer noch ein bisschen anstrengend, aber für das Ergebnis lohnt es sich auf jeden Fall. Die Anleitung ist kostenlos und ziemlich simpel.

Mehr Infos gibt es wie immer bei Ravelry.




 

6. Februar 2015

Leseknochen nur für mich

 Hallo ihr Lieben, 

ich bin mal wieder in Reichweiten des Internets und möchte daher auch mal wieder etwas herzeigen.
Für meine Mutter hatte ich ja schon vor längerer Zeit einen Leseknochen genäht. Sie ist davon sehr begeistert, nutzt ihn nicht nur um das Buch anzulehnen, sondern häufiger um ihn sich in den Nacken zu stecken, das passt so schön, sagt sie. Ich glaube ihr das. Was wäre ich sonst für ein Kind, man glaubt seinen Eltern doch alles. 



 Jedenfalls hatte ich damit das erste Mal einen Leseknochen genäht und als Fazit gezogen, dass das ja wirklich schnell und einfach ging und irgendwie Spaß macht. Also habe ich wenig später den schönen Stoff, der schon für meine Nadelrolle angeschnitten wurde, herausgekramt und festgestellt, dass der Leseknochen so gerade noch daraus genäht werden kann. Schicksal, würde ich sagen. Flott zugeschnitten und zusammengenäht ... und dann erstmal wochenlang über der Stuhllehne hängen gehabt. Ich hatte nämlich keine Füllwatte da, und auch irgendwie keine Motivation, welche kaufen zu gehen. Am Stoffladen führt nämlich keiner meiner Wege auch nur annähernd vorbei, da muss ich schon extra hin. Und das finde ich doof. Bei Karstadt kostet Füllwatte mehr als das doppelte, das finde ich ja noch dööfer. Schreibt man so dööfer? Ne, doof steigert man anders. Doof, dümmer, am dümmsten. Ups. 
Zurück zum Knochen: Irgenwann stand dann ein Besuch bei Ikea an, und in Nähkreisen hatte ich schon häufiger von berüchtigten Kissenfüllungen gehört, die sich wunderbar eignen um selbstgenähte zu befüllen. Gesagt, gekauft, gestopft, gefreut.


Und nun wird mein schöner Leseknochen immer mal wieder benutzt, wenn es mir nicht zu kalt ist um im Bett zu sitzen. Sonst ist er aber auch dekorativ nicht von schlechten Eltern, macht was her, finde ich.

Das wird allerdings fürs Erste das letzte genähte Stück hier sein. Solange die Wohnsituation bei uns nicht besser ist - und vor Ende März/Anfang April wird das auf keinen Fall was - kann ich auch nicht nähen. Dafür stricke ich aber fleißig.
Fortschritte in dem Bereich sowie alles andere, was ich so mit meinem intelligenten Gerät festhalte, könnt ihr übrigens bei Instagram verfolgen.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!





2. Februar 2015

Gelesen im Januar 2015


Hallo ihr Lieben,
willkommen im Februar. Das wird ein schneller Monat, er ist so kurz. Aber er soll uns noch ein wenig mehr Schnee bringen, ich bin gespannt, ob sich das bewahrheitet.
Wie geht es euch denn so? Dadurch, dass ich kaum Internet habe, habe ich das Gefühl, kaum noch etwas mitzubekommen in der Online-Welt. Aber wir sind fleißig dabei, uns Wohnungen anzuschauen und finden hoffentlich auch bald etwas passendes. 

Kommen wir zum eigentlichen Inhalt dieses Beitrags, nämlich den Rezensionen des vergangenen Monats. 
 


Richard Montanari - Crucifix
Wie man sich anhand des Titels schon denken kann, hat das Buch einen kleinen religiösen Klatsch mitbekommen. Und zwar geht es um einen Mörder, der Nonnen umbringt, sie in ein Hochzeitskleid kleidet und aufwändig drapiert. Ermitteln tut der typische leicht belastete Kommissar und wird dabei unterstützt von einer Kollegin, die gleichzeitig noch die Schwester von einem der Opfer ist.
Das Buch war recht spannend und interessant, so Kloster fällt für mich irgendwie genau wie Internat oder sowas in eine Kategorie, die ich toll finde. Aber besonders ist mir der Inhalt nicht in Erinnerung geblieben, also nicht eine große Empfehlung. 

Hjorth und Rosenfeldt - Die Toten, die niemand vermisst
Traditionell habe ich auch in diesem Jahr ein Buch der beiden Autoren von meinem Bruder geschenkt bekomme. Es handelt sich um den dritten Teil (es gibt auch schon einen vierten, das Geburtstagsgeschenk steht also ;)) in der Reihe um den Psychologen Sebastian Bergmann.
Das Team ist bekannt und gefällt mir, obwohl alle Personen echt destruktive Tendenzen haben. Der Fall selbst war etwas dröge und wenig spannend, es geht um sechs Tote, die gefunden werden und zunächst schwer zu identifizieren sind. 
Außerdem geht es auch mit den Geschichten der Mitglieder des Teams weiter, das zieht sich so über die Bücher und gefällt mir wirklich ganz gut. 
Dieses Buch empfehle ich gerne.


Seiten des Monats: 1143