3. April 2015

Gelesen im März 2015

Hallo ihr Lieben,

ein dickes Dankeschön für all eure lieben Kommentare zu meiner Miette. Das macht mich immer sehr froh, wenn so viel Begeisterung auch bei anderen aufkommt und nicht nur ich fröhlich durch die Wohnung tanze in meinen neuen Dingen ;)
Wer von euch Bock hat, eine sommerliche Miette in einem klitzekleine Knit-Along zu stricken (bisher sind wir zwei ... ), der kann sich ja gerne mal kurz melden. Eine winterliche darf es von mir aus auch sein, ich will ja niemanden ausschließen hier.

Während ich recht viel gestrickt habe in den letzten Monaten, habe ich es im März nicht so oft geschafft, zu lesen. Das liegt hauptsächlich am Umzug, denn Abends habe ich meistens nur noch eine Seite geschafft bevor mir die Augen zufielen. 


Linda Castillo - Die Zahlen der Toten

Das Buch ist glücklicherweise der Beginn einer Reihe, denn es hat mir richtig gut gefallen. Es spielt in einem eher kleinen Dorf, in dem Chief Kate Burkholder sich meistens um entlaufene Kühe oder ähnliches kümmert. Doch dann wird eine Leiche gefunden, deren Zustand an die Opfer eines Serienmörders erinnert, der viele Jahre zuvor dort schon sein Unwesen trieb. 
Die Person Kate gefällt mir irgendwie sehr, auch wenn sie mal wieder unverständlicherweise große Probleme in ihrem Sozialleben hat. Das gehört sich halt so für Hauptpersonen in Krimis. 
Zusätzlich interessant fand ich, dass ein Teil des Dorfes aus Amischen besteht und zu merken ist, dass sich die Autorin mit deren Lebensweise auseinandergesetzt hat. 
Spannend war es außerdem auch ziemlich, hat einfach Spaß gemacht. Gut, dass die Reihe mittlerweile schon ordentlich gewachsen ist. 


Kim Edwards - Die Tochter des Fotografen

Eine kleine, peinliche Geschichte, jedenfalls für mich. Meine Mutter las dieses Buch und empfahl mir, es zu lesen. Tat ich, denn auf Eltern sollte man meistens hören. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, das Buch schonmal gelesen zu haben, aber fand es nicht in meinem Regal oder hier auf dem Blog. Ich las also weiter, denn die Geschichte ist gut: In den 60er Jahren bekommt ein junges Paar Zwillinge. Doch das Mädchen hat das Down-Syndrom, und während die Mutter noch betäubt ist und nichts mitbekommt, entscheidet der Vater, das Kind abzugeben. Seiner Frau erzählt er, sie sei gestorben. 
Natürlich möchte man sofort sauer werden, aber darum geht es in diesem Buch nicht. Es geht darum, was diese Lüge mit dem Paar anstellt, und auch, was das Mädchen für ein Leben führt. 
Ich fand es auch beim zweiten Mal super - denn kurz vor Ende fand ich das Buch bei meinen Eltern in meinem Bücherregal. Vor vier Jahren hatte ich es schonmal gelesen! Ich erwähnte ja schon häufiger, dass mein Gehirn bei Büchern wenig effektiv ist. Das ist nun der Beweis für euch. 



Seiten des Monats: 969





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