26. Juni 2013

Mützkopf!



So sagte mein Bruder immer. "Mützkopf!". Dabei weiß ich nicht mal wirklich, ob es um Menschen mit Mützen ging, aber der Ausdruck spring mir gerade im Kopf herum und will eingebunden werden. 
Wenn ja, dann werde ich ein immer exzessiverer Mützkopf, schon wieder habe ich eine neue in meinem Korb! Vor ein paar Wochen suchte ich ja verzweifelt nach der Anleitung für ganz bestimmte Mützen. Ihr konntet mir da leider nicht weiterhelfen, aber das verzeihe ich euch mal. Ich habe einfach eine Weile weitergesucht, alle möglichen Begriffe bei Pinterest ausprobiert, und irgendwann war sie dann da, die Anleitung! Erst war ich total enttäuscht, weil ich dachte, sie wäre in dieser mir unbekannten Sprache und damit wäre die Idee zuende, aber dann habe ich festgestellt, dass weiter unten eine englische Anleitung steht, und damit komme ich bei so etwas einfachem auch zurecht. Puh, nochmal Glück gehabt!
Tja, und dann war sie theoretisch auch schon fertig. Theoretisch. Denn es war ein langer Weg dahin!



Die Anleitung war verstanden und auch relativ schnell auf meine Maschenprobe und meinen Dickschädel umgerechnet, denn sie ist ja für Kinderköpfe gedacht. Ich habe dann auch sehr motiviert losgestrickt. Die Wellen waren toll, ich hatte Spaß daran, auch der Farbwechsel ging ganz gut, dachte ich. Dann stellte sich heraus: Die pinken Reste reichen nicht. Ich brauche noch ein Knäul! Mist, denn eigentlich wollte ich Reste vernichten, und nicht am Ende wieder neue haben. Aber was muss, das muss. Also zum Wollladen, und glücklicherweise noch etwas gefunden. Ich wusste nämlich nur die Marke, aber keine Sorte oder sonstwas. Bei soviel Glück war ich noch motivierter. Dann war ich fertig. Wollte anprobieren und durfte feststellen: Zu straff! An den Wellen, wo ein Farbwechsel nötig ist, habe ich den Faden immer mitlaufen lassen. Aber nicht locker genug, es ging nicht über den Kopf.

An dieser Stelle wollte ich das Ding gerne in die Ecke werfen ... habe ich aber nicht gemacht. Ich habe ALLES wieder aufgeribbelt und von vorne angefangen. Mit mehr Maschen und lockererem Faden. Und dann hat es endlich geklappt! Man, war ich glücklich!




Aber trotzdem war ja noch etwas über. Von beiden Farben. Aaalso habe ich die Anleitung diesmal wörtlich genommen und eine Babymütze gestrickt. Zwar war die Wolle wirklich knapp, also habe ich das Wellenmuster um eine Reihe verkleinert und ein wenig schneller abgenommen, als gedacht, aber auf einen kleinen Kopf wird es schon passen. Notfalls muss die erste Puppe herhalten. Ich habe dem Herzmann schon gesagt, dass wir wohl nun irgendwann eine Tochter haben müssen. Obwohl, so klein wie der Kopf für die Mütze sein muss kann man sie auch einem Jungen aufsetzen. Der wird sich schon nicht wehren.



Ich weiß gar nicht mehr, welche Idee zuerst da war, die von den beiden Farben zusammen als Mütze, oder eben das Bild der Anleitung. Jedenfalls ist es genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Supergut!

Und damit möchte ich am Me-Made-Mittwoch teilnehmen!



Kommentare:

  1. Hi Tüt , also die Mütze ist toll, gut gelungen , aber total schön finden wir das Foto von dir. :-* :-*

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  2. Hey, ich wollte dir immer noch mal schreiben, dass dir die Mütze echt gut gelungen ist :) Steht dir! Und deine Brille steht dir auch voll gut.
    Liebe Grüße, Goldengelchen

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