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8. Juli 2019

Hose Wrapped aka Panzerknackerhose

Hallo ihr Lieben,

mit ein bisschen Verspätung möchte auch ich mich bei der Parade der Wrapped-Hosen einreihen. Wem das nichts sagt: Das Schnittduett hat zum 2jährigen Geburtstag der Hose Wrapped einen kleinen Sew Along veranstaltet, bei dem ich direkt mitgemacht habe, hatte ich doch passenderweise kurz vorher Schnitt und Stoff gekauft und sowieso geplant, die Hose zu nähen. Seit Dienstag sammeln sich nun alle anderen Näherinnen mit ihren Hosen auf dem Schnittduett-Blog und ich habe es auch endlich geschafft, von meinem Exemplar Fotos zu machen!


Bei dieser Hose begann alles mit dem Stoff. Schon einige Male hatte ich ihn bei Stoff und Stil online gesehen und war drumherum geschlichen. Das Bordeaux ist einer meiner Lieblingsfarbtöne und Längsstreifen fand ich auch sehr spannend. Kurz kam er in Frage für ein Hochzeitsgastkleid, aber da die Streifen so breit sind, hatte ich mich doch dagegen entschieden. Dann kam jedoch der zündende Gedanke, eine Hose wäre doch lässig mit Längsstreifen. Zack war der Stoff im Einkaufswagen, bei mir zuhause und gewaschen. Fehlte nur noch der passende Schnitt. Hier habe ich kurz überlegt mal wieder die Lamise von Pattydoo zu nähen, die habe ich ja nun schon öfter im Schrank, aber manchmal soll es ja doch etwas Neues sein, und da dachte ich an die Hose Wrapped, die mich mit ihrem Gürtel schon längere reizte. Auch der Schnitt war gekauft, dank einer kleinen Rabattaktion durfte es dann auch der Papierschnitt sein. Da bin ich ja oft zu knauserig für, aber eigentlich lohnt es sich immer weil die Schnitte sich so viel besser aufbewahren lassen als die selbst geklebten. 


Beim Zuschnitt musste ich ein wenig tricksen. Ich habe nämlich für mich schon länger feste Stoffmengen etabliert: 1,30 für Hosen, 1m für Shirts mit kurzen Armen, 2m für Kleider usw. Laut Ebook braucht man für den Schnitt aber 2,30, und ich hatte da ja auch noch die Streifen auf deren Lage ich achten musste! Letztlich habe ich alles bis auf den inneren Bund und das Taschenfutter auf den Stoff bekommen, und diese Teile sieht man sowieso nicht. Ich habe sie aus einem Rest schwarzen Jersey ausgeschnitten, da freue ich mich sogar das noch verwertet zu haben. 1,50 hätten (mir) aber garantiert gereicht um die Hose auszuschneiden. Und ich habe sie auch noch um insgesamt 10 cm verlängert! Also ist die Mengenangabe sehr großzügig, bedenkt das, falls ihr sie nähen wollt und ein bisschen Erfahrung habt, wer sparen möchte, kann ruhig etwas weniger Stoff kaufen. 


Das Nähen an sich war einfach und unproblematisch, die Anleitung führt einen da ganz gut durch den Prozess und ist mit Bildern anschaulich gestaltet. Ich fand nur die Stoffwahl nicht so ganz praktisch (schwarz), da konnte ich nicht immer alles sofort erkennen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ebenso wie folgende Anmerkung: Es wird kaum aufs Bügeln hingewiesen. Ich bin in dem Bereich ein kleiner Monk und bügele eigentich jede Naht nach dem Nähen, bin auch der Meinung, dass es zu einem guten Ergebnis dazugehört. Deshalb mag ich Schnittmuster, die da explizit drauf hinweisen, entweder bei jedem Schritt oder aber vorneweg, das habe ich auch schon öfter gehabt, nach dem Motto: Nähe jede Naht nach deiner Vorliebe, versäubere sie und bügele. Aber gut, wer schon mal ein bisschen genäht hat weiß ja auch so, welche Nähte wohin gebügelt werden und sicherlich gibt es genug Personen, die da nicht so drauf versessen sind wie ich. 


Weil die Hose eigentlich aus Webware genäht wird, mein Stoff aber ein Jersey ist, hatte ich zunächst überlegt, sie eine Nummer kleiner zu nähen. Dagegen gesprochen hat dann aber letztlich meine Faulheit (für eine Version aus Webware hätte ich ja alles nochmal abpausen müssen!) und der Fakt, dass der Jersey gar nicht mal so elastisch war. So ist es eine 42 geblieben, die ich auch aus Webware nähen würde und die meiner Meinung nach gut sitzt. Damit das auch an den Beinen so ist, habe ich sie um 10 cm verlängert und euch in einem Tutorial auch ausführlich aufgeschrieben, wie ich da so vorgehe. Die 10 cm sind nämlich über das ganze Bein verteilt: 1cm im Schritt und je drei an Oberschenkel, Unterschenkel und Saum. 


Die Hose sitzt so bei mir nicht ganz in der Taille, sondern etwas tiefer, aber auch noch nicht hüftig. Eigentlich genau so, wie ich sie haben wollte, yeah!
Bei einer nächsten Version würde ich übrigens den Bund etwas breiter zuschneiden. Ich schaffe es bei so genau passenden Schnittteilen in die Gummiband eingezogen werden soll immer, diese etwas zu eng anzunähen, sodass das Gummiband nicht mehr reinpasst. Jedes. verfluchte. Mal. Und denke trotzdem beim nächsten Mal nicht dran, entweder schmaleres Band zu nehmen oder das Teil einen cm breiter zu machen. Die Hoffnung stirbt aber ja zuletzt; vielleicht hilft es, dass ich es hier aufschreibe. 


 Gestreifte Stoffe laden mich ja immer ein wenig zu Spielereien ein. Vielleicht ist das nur bei mir so? Aber irgendwie reizt es mich, damit Kontraste zu schaffen. So sind die Taschen und Bindebänder quer zugeschnitten, die Gürtelschlaufen auch. Damit ignoriere ich zwar bei diesen Teilen den Fadenlauf, aber das ist es mir wert. Sieht doch witzig aus, oder?


Dafür bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich mag, wie die Streifen am Po zusammentreffen. Aber vermutlich stört es mich ein winziges bisschen, dass es nicht genau gleichmäßig ist, und ansonsten fehlt einfach nur die Gewohnheit, Streifen am Po habe ich einfach nicht so oft. 
Ich habe übrigens ein paar Nähte gemacht, die in der Anleitung nicht vorgesehen sind; aus der Erfahrung aber durchaus nützlich sein können. Als erstes wäre da das Absteppen der Schrittnaht, für mich mittlerweile schon Gewohnheit nachdem mal 1-2 Hosen dort gerissen sind. So fühle ich mich einfach sicherer und die Naht wird auch nicht so stark strapaziert. Ansonsten habe ich das Taschenfutter auf die Nahtzugabe gesteppt damit es an der Eingriffkante nicht aus der Tasche herauslugt. Das sieht man von außen nicht, funktioniert aber gut! Und den Bund habe ich auch an der oberen Kante abgesteppt damit das einfarbige Futter nicht hervorkommt. Hätte ich bei Webware vermutlich nicht gemacht, aber Jersey ist ja doch etwas beweglicher, da wollte ich sicher gehen. 


Getragen habe ich sie zum ersten Mal zu meiner Geburtstagsfeier, und nach dem wie immer charmanten Kommentar des Freundes ("Sieht aus wie eine Clownshose") habe ich viele liebe Komplimente meiner Freunde bekommen. Da geht einem ja das Näh-Herz auf, oder? Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber sowas geht runter wie ein guter Cocktail. 

Happy sewing, 

Julia

20. November 2018

Finale Novemberwetter Sewalong

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Hallo ihr Lieben!

Die Zeit ist wie im Flug vergangen, und nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich, hatten wir vor ein paar Wochen noch 20 Grad am Tag und sind nun am Nullpunkt angelangt. Der Herbst hat uns nur kurz eine Stippvisite geleistet und danach gleich den Winter vorbei geschickt. Schade, denn meine neue Latzhose ist bei den aktuellen Temperaturen nur mit einer Strumpfhose drunter tragbar.



Dafür habe ich endlich ein zweites Paar locker lässiger Latzhose, die so bequem ist und sich gut anfühlt. Die Frohnatur von Lotte&Ludwig habe ich hier mal anders interpretiert, wird sie doch hauptsächlich aus Leinen oder dünnem Denim für den Sommer genäht. In meinem Fall, aus einem weichen Stoff mir unbekannter Herkunft, wirkt sie gleich ganz anders.


Auf diesem Bild sieht man, dass mir gar nicht in den Sinn gekommen ist, dass der Stoff eine "Richtung" hat. Wie Nicki oder Cord auch sind die abstehenden Mini-Fasern ausgerichtet und fangen das Licht ein. Ich habe Vorder- und Hinterhose nicht in die gleiche Richtung zugeschnitten, und das ist von der Seite nun sichtbar. Ärgerlich, sogar sehr, aber nicht zu ändern und deshalb artig zu akzeptieren.


Für meine Bedürfnisse und Maße habe ich einige Änderungen am Schnitt vorgenommen. 
- Der hintere Latz ist um 3cm verlängert und nachträglich noch verschmälert. Wie ihr unten seht, hängt er ein wenig unmotiviert herum, logisch, bei lockerem Stoff. Das war mir aber zu extrem, jetzt finde ich es okay. 
- Der vordere Latz ist um 6cm erhöht und um 1,5cm verschmälert worden
- Die Beine sind im Schritt um 2cm mittig erhöht, zur Seite auf 4cm auslaufend. Sonst auf Kniehöhe 5cm dazugegeben und am Saum nochmal 9cm. 
- Statt der Versäuberung der Latze mit Schrägband habe ich diese umgeschlagen und abgesteppt, Belege konstruiert und Träger gebastelt. Aus diesem Stoff hätte ich Schrägband nicht so gut bügeln können, weil dick, und auch irgendwie nicht passend zum Gesamtlook.


Trotz meiner Zugabe ist mir die Hinterhose immer noch nicht hoch genug. Die Passe sitzt meiner Meinung nach zu niedrig, da ist noch eingies an Luft nach oben. Ich möchte den Schnitt sehr gerne noch weiter optimieren und werde mich daran als erstes versuchen. Dafür sitzen die Taschen ganz gut, finde ich, und das viele Absteppen der Nähte hat sich auch bezahlt gemacht.


Die Latze (Lätze?) hängen im stehenden Zustand immer ein wenig herum, aber das ist notwendig, damit beim hinsetzen die Hose im Schritt keine unangenehmen Einengungen verursacht. Ihr wisst, was ich meine. Hier auf dem Bild sieht mana uch schön, dass mir die Hose hinten nicht lang genug ist, bzw. nicht genug Stoff um die Strecke über mein Hinterteil zurückzulegen und auf gleicher Höhe zu enden wir das Vorderteil. Verbesserung möglich!


Vielleicht würde ich bei einer nächsten Version sogar eine Nummer kleiner, also eine 42 nähen. Damit sollte der Bund immer noch über den Po gehen, aber es schlabbert nicht ganz so arg. Anders herum gehört das auch einfach zum Look dazu ... Ich überlege noch.


Die Beine sind trotz der massiven Verlängerung immer noch eher auf der knappen Seite. Umgeschlagen funktionieren sie aber auch, und jetzt im Winter sind die Schuhe ja eh höher, also ist das okay. Sie kristallisiert sich ja sowieso eher als tragbares Probemodell heraus (wobei die erste Version irgendwie besser sitzt, woran auch immer das liegt...).


Tatsächlich habe ich es auch noch geschafft, ein weiteres Teil für mich im Rahmen dieses Sew Alongs zu nähen. So ein Cardigan geht nach zwei aufwändigen Parkas und einer Latzhose dann doch ziemlich schnell, sehr angenehm. Ich habe meine beiden Teile kombiniert, aber damit ihr besser sehen könnt, das Outfit gewechselt.


Den Picea Cardigan von Fabelwald habe ich ebenfalls schon einmal genäht, das scheint wohl der Sew Along der zweiten Male zu sein. Beim ersten Mal, eher zur Probe, noch aus einem günstigen Strickstoff, der sich wenig hochwertig anfühlt. Dieses Mal aus kuscheligem Sweat von Stoff und Stil mit so netten weißen Nopsis, ich mag die Optik sehr leiden.


Ich habe die kurze, für mich um 8cm verlängerte Version mit V-Ausschnitt genäht. Beim Auflegen der Schnitteile auf den Stoff habe ich dann so lange herumgeschoben, bis ich die Jacke nochmal verlängern konnte, damit sie noch kuscheliger wird. So sind am Körper nochmal 15cm hinzu gekommen, der Stoff ist komplett aufgebraucht, perfekt. 



Weil ich meine Cardigans grundsätzlich offen trage, habe ich mir nicht die Mühe gemacht Knopflöcher und Knöpfe anzunähen und die Blende einfach so gelassen, wie sie ist. Die Form des Ausschnitts finde ich sehr schön, diese leichte Kurve auf Brusthöhe. Irre, wie viel körpernäher diese Version sitzt, im Vergleich zu dem grünen Cardigan. Selbe Größe, nur ein anderer Stoff. Größe 38 übrigens, was bei mir immer wieder leicht irres Kichern auslöst. Ich habe noch nie etwas in 38 genäht, abgesehen von diesem Schnitt.


Der Cardigan kann mit Bündchen gesäumt werden, oder eben einfach mit einem klassischen Saum. Da ich aus irgendwelchen Gründen ein Schnittteil für den Bund vertrödelt habe, musste ich nicht lange überlegen, welcher es wird. Hupsi! Aber bei so längeren Modellen finde ich eh einen geraden Saum schöner, als dieses leicht zusammen gezogene.


An den Ärmeln sind es aber ganz klassische Bündchen geworden, damit es kuschelig bleibt und nicht reinzieht. Die Ärmellänge finde ich genau richtig, so ein Glück! Achso, habe ich bisher nicht erwähnt, aber der Sweat ist praktisch nicht dehnbar. Die Ärmelbündchen anzunähen war dementsprechend ein kleiner Kampf, hat aber funktioniert.


Im Schnitt enthalten sind auch zwei verschieden große aufgesetzte Taschen. Der grüne Cardigan bekam damals die kleineren Taschen, diesmal wollte ich große, für Hände, Taschentücher, Handy und alles, was einem sonst so über den Weg läuft. Die machen sich gut, finde ich!


Das war also meine Ausbeute vom Novemberwetter Sewalong. Ein Cardigan, der mich definitiv wärmen wird bei diesem üsseligen Wetter und ein absolut gelungenes Projekt ist. Und eine Latzhose, die ich mag, mit der ich mich aber noch ein wenig anfreunden muss, weil der Sitz nicht perfekt ist und ich den Stoff so doof zugeschnitten habe. 

Das gemeinsame Nähen hat wie immer viel Spaß gemacht und ich bin gespannt, wie die anderen Damen in ihren Stücken aussehen. Es ist ja immer etwas anderes, den gesamten Entstehungsprozess mitzuverfolgen, da fiebert man sofort mehr mit. 

Auf den Bildern trage ich übrigens mein Agnes Shirt mit Rollkragen aus dem Beitrag vom ersten Picea Cardigan und meine Cleo von Tilly and the Buttons

Happy sewing, 

Julia



15. November 2018

Endspurt beim Novemberwetter Sewalong

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Hallo ihr Lieben,




jedes Jahr aufs neue bin ich überrascht vom schwindenden Licht im Herbst und habe Schwierigkeiten, Fotos für den Blog zu machen. Deshalb gibt es in dieser Woche leider keine Klamotte für euch, zumindest nicht an mir dran. Bald habe ich mich hoffentlich dran gewöhnt und es läuft wieder etwas flüssiger hier.

Weil es aber deutlich einfacher ist, eben schnell ein paar Bilder in der Wohnung zu machen, als ordentlich angezogen bei passendem Licht mit Stativ, Fernauslöser und Kamera an einer schönen Stelle zu stehen, teile ich heute meinen aktuellen Stand vom Novemberwetter Sewalong mit euch. Wir schauen, wie weit ich gekommen bin und was vielleicht bis zum Ende noch zu schaffen ist.






Schon beim letzten Mal hatte ich einen Stapel Decken und Laken für Frühchen präsentiert, die ich innerhalb der Gruppe Sternchennähen genäht habe. Kurz danach kam ja eine weitere Stoffspende bei mir an, mit vielen schönen großen Stücken. Also habe ich direkt weitere Decken und Bettlaken zugeschnitten und diese an zwei Nachmittagen genäht. 





Wenn es um die Anzahl der genähten Stücke im Rahmen des Sewalongs gehen würde, hätte ich wohl mit Abstand gewonnen, hihi. Insgesamt 48 kleine Decken und 24 Laken habe ich genäht und dabei viele schöne Stoffe in den Händen gehalten, die liebe Frauen mir überlassen haben. Wenn das nicht glücklich macht, was soll es dann?





Meine Latzhose ist fertig, juhu! Am hinteren Latz musste ich noch ein paar Änderungen vornehmen, ansonsten sitzt sie aber ganz zufriedenstellend. Auf dem Bügel sieht sie extrem breit aus an den Hüften, weil die Beine sich so zusammenklappen ... Tragefotos gibt es aber erst zum Finale, versteht sich von selbst, oder?


Tja, und dann habe ich rum überlegt, was noch zu schaffen ist bis zum Finale. Locker geplant hatte ich ja sowohl Shirts, als auch einen Cardigan. Die Entscheidung ist letztendlich der Bequemlichkeit zum Opfer gefallen: Der Schnitt für den Cardigan war schon abgepaust und erprobt, für die Shirts hätte ich erst kleben und ausschneiden müssen und vielleicht kein zufrieden stellendes Ergebnis erhalten. Der Cardigan hat also gewonnen und ist auch schon zugeschnitten. Hoffentlich bekomme ich ihn bis zur nächsten Woche noch fertig!


Happy sewing,

Julia



8. November 2018

November Wetter Sewalong - Zwischenstand

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Hallo ihr Lieben!

Nachdem mein letzter Beitrag doch eher von der längeren Sorte war, halte ich mich heute etwas kürzer. Beim aktuellen Zwischentreffen vom Sewalong soll es eine kleine Bestandsaufnahme geben, und die habe ich dann auch mitgebracht.

Die Frühchendecken sind bereits alle fertig, ich hatte die farbenfrohen Bilder im letzten Beitrag gezeigt, wer möchte, kann ja mal vorbei schauen. Ich war ja ganz erleichtert, dass ich den großen Stapel Stoff abgearbeitet hatte und nun nur noch kleinere Stücke für Kleidung übrig waren (davon aber auch eine Menge) ... und dann passierte das hier. 


Das Bild ist nicht schön, zeigt aber eine neue Stoffspende und in diesem Fall nur die Stücke, die wieder groß genug sind für Decken und Bettlaken. Es steht also ein weiterer Zuschneide-Marathon bevor. Ein bisschen freue ich mich ja, komme ich so dazu, ganz viele schöne Stoffe zu befühlen. 
 
Auch die andere Näharbeit aus der Kategorie Winzkleidung habe ich beendet. 

 





















Das Püppchen, dank Gendergedöns hauptsächlich in rosa gekleidet, hat nun schöne bunte und neutrale Sachen. Und eine Windel, die auch danach aussieht, anstatt eines dünnen rosa Schlüpfers. Ich hoffe, die Beschenkte freut sich darüber. Vermutlich aber eher die Eltern, da sie noch zu jung ist um zu verstehen, dass da jemand Kleidung für die Puppe gemacht hat. Ganz optimal sitzen die meisten Teile noch nicht, aber für den ersten Lauf sind ganz akzeptable Stücke dabei herumgekommen, finde ich. 


Und dann habe ich endlich angefangen für mich zu nähen. Die Latzhose ist schon fast fertig, nachdem ich eine Zwangspause machen musste. Das schwarze Garn war alle. Also ehrlich, schwarz und weiß sollte organisierte Hobby-Näherin doch immer da haben. Nun ja. Nachschub war zügig besorgt und jetzt fehlt der Latzhose nur noch der innere Bund, die Knöpfe und die Schnallen, dann bin ich fertig. Achso, die Po-Taschen fehlen auch noch, die mache ich immer erst ganz zum Schluss damit sie gut aussehen auf meinem Hintern. 
Auf dem Bild kann man es schon erahnen, ich habe nicht gemerkt, dass der Stoff eine Richtung hat wie Cord oder Samt und entsprechend verschieden zugeschnitten. Beim vorderen Latz sind die Seitenteile andersherum, was ja noch eigentlich gut aussieht. Leider ist die Hinterhose auch anders als die Vorderhose, was mich schon ein wenig ärgert. Ändern kann ich es aber nicht, also akzeptieren und als Designelement verkaufen. 

Ich bin zufrieden mit meinem Zwischenstand und hoffe, vielleicht noch ein Shirt nähen zu können im Rahmen des Sewalongs.


Happy sewing, 

Julia



22. Oktober 2018

Novembersewalong Teil 3: Probeteil und Zuschnitt

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Hallo ihr Lieben!


Zeit für einen aktuellen Zwischenstand beim Novembersewalong von Küstensocke! Der November naht schließlich mit großen Schritten und so langsam sollten die Vorbereitungen abgeschlossen werden, damit das Nähen beginnen kann. Ich habe tatsächlich mehr geschafft als ich dachte, andersherum aber auch weniger. Hä? Ja, eigentlich war mein Plan, die Teile entgegen des Zeitplans nicht parallel, sondern nach einander zu nähen, wie ich sonst auch vorgehe. Ich arbeite nie an mehreren Projekten gleichzeitig, das hätte mich zu sehr verwirrt. Somit wollte ich heute eigentlich auch nur einen Zuschnitt zeigen. Dann ist es aber doch anders gekommen, schaut her:



Der Plan zur Latzhose besteht weiterhin, und die habe ich auch als erstes zugeschnitten. Hier war einiges an Veränderung nötig, da ich bisher ja nur eine Version für den Sommer hatte und diese an den Beinen nicht ganz lang sein musste. Auch hatte ich damals zwar die Latzteile verlängert, dies aber nur oben und unten an den Schnittteilen, ich fauler Hund. Das habe ich diesmal auch ordnungsgemäß im Schnittteil selbst gemacht. Und zuletzt werden die Latze eigentlich mit Schrägband-Streifen gesäumt und damit auch oben verknotet, was ich mir zum einen optisch nicht so schön vorstelle für den Herbst und Winter, und zum anderen ist der Stoff auch einfach zu dick um daraus Schrägband herzustellen. Also wird es normale Träger geben, wofür ich erstmal die Schnallen besorgen musste damit ich weiß, wie breit die Träger zugeschnitten werden müssen. Vermutlich erstelle ich nun auch noch einen kleinen Beleg für den oberen Teil des vorderen Latzes, da dort ja dann die Knöpfe befestigt sind und schnell mal was ausreißen könnte. Für den Tunnelzug, der die Hose auf der Hüfte hält, muss ich mir dann auch noch eine passende Kordel suchen, auch hier wird überlicherweise Schrägband verwendet. 
Alles in allem also bin ich bereit um die ersten Nähte zu setzen, der Kleinkram erledigt sich von selbst. 


Ich hatte im letzten Beitrag ja schon davon erzählt, auch ein bisschen für die Frühchen nähen zu wollen. Kurz danach kam eine weitere kleine Stoffspende bei mir an und die Chance habe ich genutzt um die Kiste mit den Spendenstoffen einmal komplett durchzugehen und alle größeren Stücke in Decken und Bettlaken zuzuschneiden. Der Stapel liegt jetzt hier und kann ziemlich zügig verarbeitet werden. 


Und zu guter letzt gibt es da noch eine Puppe, die dringend Kleidung benötigt. Auch da war ich ganz motiviert und habe beim Durchschauen der Spendendstoffe direkt alles aussortiert, was sich nicht für Frühchen eignet, zum Beispiel Strickstoffe oder Viskosejersey, die halten nämlich die heiße Wäsche nicht durch. Daraus habe ich jetzt ein paar Kleidungsstücke in 38 zugeschnitten, die der Puppe passen sollten. Aus dem weißen Stoff wird noch eine richtige Windel um den doch recht freizügigen Slip zu ersetzen, den die Kleine trägt. Dafür fehlt allerdings noch Klettverschluss, bzw. generell für diese Aktion, weil das wohl die Verschlussart ist, die ein kleines Kind am besten alleine verschlossen bekommt.

Soweit zum aktuellen Stand. Wie ihr schon merkt, habe ich das Thema Probeteil bisher außen vor gelassen. Und so handhabe ich es tatsächlich fast immer: Probeteile nähe ich sehr, sehr selten. Ich nutze aber auch kaum super teure Materialien, sodass ich es verschmerzen kann, wenn es nicht perfekt wird. Kleidung, die ich absolut nicht tragen kann, habe ich bisher erst zwei Mal produziert, alles andere ließ sich noch retten. Außerdem müsste ich sparsamer Fuchs dann auch immer Stoff für ein Probemodell zu jeden Projekt kaufen ... puh. Ich bin dem Prinzip Probeteil nicht abgeneigt, auch, wenn es so klingt. Ich glaube, die Sachen die ich hauptsächlich nähe, erfordern das einfach nicht. Eher weite Sachen, von der Passform locker, müssen einfach nicht so genau sitzen wie ein enges Kleid aus Webware. Aber das handhabt vermutlich jede/r anders.


Happy sewing!

Julia

15. Oktober 2018

Stoffe und Schnitte - 2. Treffen Novembersewalong

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Hallo ihr Lieben,

beim heutigen zweiten Treffen des von der Küstensocke organisierten November-Sewalongs soll es um Stoffe und Schnitte gehen. Zum einen die Frage, was zuerst da ist, zum anderen unseren aktuellen Stand bei den Plänen. 

Bei mir gibt es interessanterweise keine Vorliebe. Manchmal habe ich einen Schnitt, den ich nähen will und kaufe dazu dann den passenden Stoff. Manchmal kaufe ich auch Stoff und weiß zwar, welches Kleidungsstück es wird, zum Beispiel eine Hose, aber noch nicht, welcher Schnitt. Meistens kaufe ich aber doch nach der ersten Variante ein, so bleibt auch kein Stoff liegen. Denn einfach nur Stoff kaufen, ohne zu wissen, was ich daraus nähen möchte, das kann ich nicht. In meinem kleinen Rolldings von Ikea (das, was jede in ihrer Nähecke hat) liegen aktuell sieben Stücke Stoff, die alle schon konkret verplant sind. Ich mag es so minimalistisch und übersichtlich, Material, das länger hier rumliegt, langweilt mich und setzt mich unter Druck.

Meine Pläne haben sich nach letzter Woche eigentlich nicht geändert. Aber diesmal gibt es deutlich mehr Fotos und ein paar konkretere Überlegungen. 


Das Stöffchen für die Latzhose ist mittlerweile gewaschen und wartet auf den Zuschnitt. Das sollte sich definitiv irgendwann im Laufe dieser Woche machen lassen. Ich hoffe sehr, dass dieses Reststück für die Hose reicht und ich nicht improvisieren muss. Wenn doch, dann kriege ich das auch noch irgendwie hin. Zum Material kann ich in diesem Fall nicht viel sagen, da vom Tauschtisch, und mit Brennproben bin ich auch nicht so versiert. 


Für die Basic Shirts gibt es ein paar Baumwoll- und Viskosejerseys zu verarbeiten. Oben auf ein roter, nicht ganz so schlabbriger Viskosejersey. Darunter feine dunkelblau-weiße Streifen und darunter ein viel zu kleines Stück Sommersweat. Meine Idee wäre, es mit einem einfarbigen Rest zu kombinieren und das Shirt zu teilen. Mal sehen, was mir dazu einfällt. Damit würde ich vermutlich anfangen, ist der Schnitt dann nämlich nicht so meins, habe ich nur Reste dafür hergegeben. Was besagten Schnitt angeht möchte ich mich mal mit der Shirtbox extralang von Ellepuls austoben. Noch muss geklebt und ausgeschnitten werden, aber dann könnte ich ohne extra zu verlängern direkt loslegen. Es gibt viele Ausschnittvarianten, Rollkragen, Rundhals, V-Ausschnitt und UBoot, also viele Möglichkeiten zu experimentieren. Hoffentlich kann dies mein Basic Schnitt werden und die Shirt Produktion beginnen. 


Auch über einen eventuellen Cardigan hatte ich noch gesprochen. Das ist der Stoff, ein dicker Sweat mit weißen kleinen Stippen, schön kuschelig. Da bin ich mir, was den Schnitt angeht, noch sehr unsicher. Hier zuhause habe ich den Picea Cardigan von Fabelwald, der mir ganz gut gefällt. Den Cardigan JOne von Prülla finde ich auch super interessant, fraglich nur, ob der besondere Kragen bei dem schwarzen Stoff überhaupt auffällt. Und natürlich müsste ich den Schnitt noch kaufen und abpausen ... Ich bin unentschlossen und dankbar für Ratschläge. Vermutlich werde ich mich erst entscheiden, wenn es dann so weit ist. 


Dann ist mir noch etwas eingefallen, was ich immer mal zwischendurch nähen könnte: Sachen für Frühchen. Dank einiger sehr lieber Damen habe ich nun eine große Menge Stoff für dieses Projekt (via Sternchennähen) und würde da gerne ein wenig abbauen, und natürlich den Kleinen etwas Gutes tun. Das macht mich nämlich sehr glücklich und sorgt sicherlich für gute Stimmung im grauen November. Erstmal nehme ich mir die großen Stücke vor und schneide Decken zu, und dann mal sehen, was sich so ergibt.

Happy sewing, 

Julia

9. Oktober 2018

Gemeinsam Nähen gegen das Novembergrau

Hallo ihr Lieben!

Durch Zufall habe ich heute den November Wetter Sewalong von küstensocke entdeckt, bei dem es darum gehen soll, ein schönes Kleidungsstück zu nähen, welches uns im grauen November ein bisschen Freude bringt. Was für eine tolle Idee! Nach dem Februar ist der November nämlich mein ungeliebtester Monat. Das einzige, was ihn schön macht, ist meistens die Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Nun habe ich noch einen Grund mehr, mich zu freuen, nämlich gemeinsames Nähen. 

Beim Treffen dieser Woche soll es um die Inspiration gehen. Was soll genäht werden?
Ich möchte zu allererst eine Latzhose nähen. Meine Frohnatur aus Leinen ist ein absolutes Lieblingsstück, aber definitiv nicht für Herbst und Winter geeignet. Bei der Annäherung Süd habe ich ja zum Glück einen schönen Winterstoff gefunden, der hoffentlich für eine Latzhose ausreich. 


Im Bild ist es der Stoff oben links. Ich glaube, dass das ein ganz tolles Teil werden kann. 

Und ansonsten ... habe ich noch Stoffe für Shirts hier, das wäre tatsächlich ein gutes Thema für den Sewalong, denn Shirts fehlen definitiv, bzw. müssten einige eigentlich aussortiert werden. Und der November ist definitiv noch Zwiebel-Look Zeit, da können ein paar Shirts also gar nicht falsch sein. Oder aber ein kuscheliger Cardigan, auch dafür wäre noch Stoff da. Mal sehen, wonach mir ist wenn ich die Latzhose fertig habe. 


Happy sewing, 

Julia

23. September 2016

Pyjama Sew Along - {7} Finale

Hallo ihr Lieben,

und herzlich Willkommen zur ersten Blogger-Pyjamaparty! Und zur ersten, zweiwöchigen Pyjamaparty! Denn so lange werde ich das Link-Tool offen lassen. Wer also jetzt erst Lust oder Zeit hat sich Schlafklamotte zu nähen: ran an die Maschine, wir haben Platz und freuen uns über jede Teilnahme.

Bevor ich euch meine beiden Sets näher zeige, liste ich nochmal die vergangenen Treffen auf:

 Als erstes habe ich Fifi von Tilly and the buttons genäht.


Von den Maßen her passte Größe 4 zu mir, und das fertige Teil ebenfalls. Allerdings würde ich bei einer zweiten Version die Hose mindestens eine Nummer größer nähen. Sie passt zwar, aber für Schlafklamotte mag ich es lieber etwas schlabbriger. Auch verlängern würde ich sowohl Hose als auch Oberteil. Einfach für ein bisschen mehr Lässigkeit.


Das Oberteil besteht aus einem alten Nachthemd meiner Oma, die Hose aus Chambrey. Für Harmonie zwischen den beiden habe ich die Träger aus dem Hosenstoff genäht und die Hose mit rosa Garn nochmal von außen abgesteppt. 
Mit der Anleitung bin ich gut zurecht gekommen, es gibt viele unterstützende Bilder. Das erste Mal mit im schrägen Fadenlauf zugeschnittenen Teilen zu arbeiten, noch dazu aus hauchdünnem Stoff, war schon abenteuerlich, hat aber auch gut geklappt. Ich bin zufrieden mit dem Teil! Leider wird es nun wohl in die Sommersachen-Kiste wandern, es ist ein bisschen frisch nachts.


Wie praktisch, dass ich da auch noch einen langen Schlafanzug genäht habe! Carolyn von Closet Case lässt sich zwar auch mit Shorts und kurzärmeligem Oberteil nähen, aber das mache ich dann zum Frühjahr hin. Jetzt wollte ich einen weichen, kuscheligen Schlafanzug für den Winter. Und das ist mir zum Glück gelungen!


Es waren keinerlei Verlängerungen nötig - Carolyn passt so ziemlich gut. Wenn ich stehe stoßen die Hosenbeine fast am Boden auf, und bei 1,80 ist das gar nicht mal so üblich. Passt also auf, wenn ihr kleiner seid! Ich habe außerdem die Variante mit den Paspeln genäht, und mit ein wenig Übung ließ sich das auch sehr gut bewerkstelligen. Die Anleitung hat da aber auch wirklich gut geholfen und ihre Aufgabe erfüllt.


Der Pyjama fühlt sich toll an und sehr bequem. Er ist ein wenig tailliert, aber trotzdem urgemütlich. Mag am Stoff liegen, aber bestimmt auch an den langen Ärmeln und Beinen, richtig schön zum Reinkuscheln. 
Hier habe ich verschiedene Größen für die beiden Teile gewählt: Das Oberteil ist in Größe 10 genäht, bei der Hose habe ich im Pobereich mit 14 angefangen und dann im Laufe des Beins bis unten zum Bündchen wieder auf 10 verschmälert, nach Schlaghosenschlafanzug war mir nicht. Das hat gut funktioniert, mein Hintern hat Platz genug.
Beim Kragen hab ich mich ein bisschen dusselig angestellt, mit der Bezeichnung upper/under collar habe ich bisher noch nicht genäht und war deshalb wohl etwas verwirrt. So hatte ich dann die Teilungsnaht des under collar erstmal schön offen nach oben hin liegen ... gut, dass man das noch wieder auftrennen und korrigieren konnte. 



Ich bin ja auch ein bisschen verliebt in die Taschen. Jetzt muss ich nur daran denken, vor dem Schlafen all die dort angesammelten Gegenstände wieder rauszunehmen. 

So, ich öffne euch jetzt die Tür zu meinem Schlafzimmer. Ich hoffe ihr habt Kissen und Decken dabei? Lust auf eine Kissenschlacht? Achja, der Dresscode: Schlafkleidung, bitte!



16. September 2016

Pyjama Sew Along - {6} Drittes Treffen

Hallo ihr Lieben,

das letzte Treffen vor dem Finale, wie aufregend! Ich verlinke euch nochmal all die anderen Beiträge:



Ich habe tatsächlich schon fertig genäht und bin darüber selbst sehr erfreut. So ein langer Pyjama mit Paspeln und allem drum und dran besteht aus vielen Teilen und kostet viel Zeit. Ich war kurz vor der Grenze, davon genervt zu sein, und das wäre ja irgendwie schade gewesen. Jetzt wo ich fertig bin kann ich auch endlich mal wieder was anderes nähen, und das fühlt sich gut an. 


Und zwischendurch schaue ich immer wieder auf meinen Pyjama, der so hübsch gefaltet daliegt. Ich hatte ihn nämlich noch nicht an! Die Überraschung spare ich mir für das finale Fotoshooting. 


Einen kleinen Denkfehler hatte ich bei der Übersetzung von Upper und Under Collar in meinem Kopf. So ist das Schildchen jetzt auf der Außenseite des Kragens. Ist aber überhaupt nicht schlimm, ich werde das Oberteil wohl nicht auf links anziehen deswegen. 


Die Verarbeitung der Paspel - war schließlich mein erstes Mal - hat wider Erwarten gut geklappt. Am Beinbündchen habe ich noch meinen Reißverschlussfuß genommen, der hat mich aber nicht nah genug an der Paspel nähen lassen, sodass ich später beim normalen Nähfuß geblieben bin. 


Die Optik gefällt mir jedenfalls schonmal sehr gut, die Haptik ist auch toll flauschig und ich bin sehr gespannt, wie es sich darin schläft. Noch ist es mir zu warm dafür, aber nächsten Monat kommt er dann endlich zum Einsatz. 

Und jetzt möchte ich unbedingt wissen, wie es bei euch aussieht!