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31. Mai 2018

Me Made May - zweite Hälfte

Hallo ihr Lieben,

ich denke, der Titel sagt schon alles und wir können direkt durchstarten?




17. Mai 2018 - Outfit Wiederholung und so. Deshalb mal wieder das oben drüber: In diesem Fall mein Goosebumps Tuch, ein absolutes Basic mittlerweile. Außerdem seit Jahren geliebt, mein Wind und Wetter Parka, den ich im Übergang wirklich dauerhaft trage. 
18. Mai 2018 - Mein Streifenpullover nach einem abgenommenen Schnitt. Der ist ja noch recht neu, erst Anfang des Jahres bei Sewing by the sea genäht, aber jetzt schon viel und häufig getragen. 



19. Mai 2018 - Das Shirt untendrunter ist nach demselben Schnitt, aber aus einem sehr dünnen und feinen Strickstoff. Ebenfalls häufig angezogen, einfach ein super Kombinationsteil. Darüber dann der eye catcher dieses Outfits, mein Cleo Latzkleid aus gestreiftem Stoff. 
20. Mai 2018 - Um den Fakt, dass ich am Wochenende arbeiten muss, ein wenig zu überspielen, habe ich die bequemste lange Hose angezogen, die in meinem Schrank ist: Die Ludwig Lässig aus angerauhtem Twill, super weich, sehr bequem. Gummibund und so. 



21. Mai 2018 - Ein freier Tag mittendrin ruft danach, ein Kleid zu tragen. Ich habe mich für das Bettine Kleid entschieden, welches ich ärmellos genäht habe. Der Stoff ist Musselin und so war es wirklich toll für den sommerlichen Tag, der mit einem Geburtstagsbrunch einer Freundin begann. 
22. Mai 2018 - Zurück zur Arbeit, mittelwarmer Tag, einer der seltenen, an denen ein Stricktop nicht zu spontanen Schweißausbrüchen oder aber Erfrierungen an den Armen führt. Privat würde ich das Top einfach so tragen, für die Arbeit natürlich noch mit einem engen Top darunter, damit keine unfreiwilligen Einblicke gewährt werden. 



23. Mai 2018 - Warm! Zeit für die kurzen Sachen, in diesem Fall meine Latzhose Frohnatur, kombiniert mit einem noch unverbloggten Shirt in rot-weiß gestreift. Die Kombination mag ich sehr gerne. 
24. Mai 2018 - Den freien Tag genutzt um ein wenig im Garten zu werken, dabei trage ich dann aber meist was altes, und das ist halt oft noch gekauft. Am frühen Abend war ich dann mit Sophia und Saskia zum Stricken verabredet und habe dafür mein Ditte Kleid angezogen, ein noch immer viel geliebtes Teil, nur mit den dreiviertel Ärmeln einfach unpraktisch, weil auch nichts drüber gezogen werden kann. Also ziehe ich es an mittelwarmen Tagen durchgehend an.



25. Mai 2018 - Gleicher Schnitt, etwas luftiger gemacht ohne Ärmel und aus einem dünnen Jeansstoff. Letzter freier Tag, es musste also ein Kleid sein. Pluspunkt hier: Es hat Taschen!
 26.  Mai 2018 - Die kirchliche Hochzeit einer Kollegin stand an, dafür habe ich mich minimal aufgebrezelt in einem noch unverbloggten Kleid mit spannender Rückenansicht. Da habe ich offensichtlich ein Faible für. Am Abend dann rein in den Nachtdienstblock, dafür andere Klamotte: Meine erste Lamise, die ich danach aber aussortiert habe. Der Stoff ist Plastik, unerträglich eigentlich, aber da wusste ich es noch nicht besser. 





27. Mai 2018 - Die Port Trousers kommen nochmal an die Frau, dazu das ebenfalls schon getragene Morning Mist Shirt. Andere Kombination mit schon bekannten Teilen, hat mir eigentlich gut gefallen. 
28. Mai 2018 - Die Hitzewelle macht alle ein bisschen dusselig und ich bin insgeheim doch ganz froh, dass ich aktuell Nachtschicht habe und somit nicht bei den verrückten Temperaturen auch noch arbeiten muss. Nachts ist es deutlich angenehmer, wobei bei uns in den Räumen trotzdem die Temperaturen nie unter 26 Grad fallen. Deshalb bleibt es luftig in einer Lamise aus Viskose (unverbloggt bisher), deutlich angenehmer, und dem oben schon erwähnten Shirt. 



29. Mai 2018 - Tagsüber habe ich Shorts getragen, die Chataigne Shorts aus einem Jeansstoff um genau zu sein. Für den Abend dann wieder dasselbe wie die Nacht zuvor, aber das wäre ja öde nochmal zu zeigen. 
30. Mai 2018 - Nachtdienste sind überstanden! Das wird mit Shorts gefeiert, die mir immer noch ganz viel Freude machen mit der Spitze und den fransigen Enden. Dazu ein gestricktes Top, zu dem Sophia immer noch die Anleitung schreiben muss. Wer Interesse hat, macht mal bei ihr ein bisschen Druck!
31. Mai 2018 - Der Tag unserer jährlichen Kanutour. Dazu also eher sportlich und kurz, in meinem Fall eine noch geheime Hose, ihr seht nur einen kleinen Einblick, und dazu das Top Kate.

Und damit ist der Mai schon vorbei! Mir hat es, wie im letzten Jahr, wieder Spaß gemacht meine tägliche Kleidung zu dokumentieren, mal andere Kombinationen auszuprobieren und eher missachtete Stücke hervorzuholen. Insgesamt habe ich zwei Teile aussortiert, die oben genannte Hose und ein Upcycling eines Herrenhemdes, das eher schief gegangen ist. Eine gute Bilanz, finde ich. 
Wenn ich alle Bilder so anschaue stelle ich ja immer wieder fest, dass ich eigentlich Kleider an mir am liebsten mag. Leider sind sie im Arbeitsalltag oft unpraktisch und bei mir eher was für den Herbst und Winter, wo die Strumpfhose von mir gewollt gewählt wird und nicht vorgeschrieben.
Blau scheint definitiv eine Lieblingsfarbe zu sein. Aber wer mag nicht blau?
Besonders auf Instagram habe ich eine Menge tolle Inspiration bekommen und viele spannende Outfits gesehen. Die Nählust ist aktuell ziemlich groß, aber die Zeit nicht in passender Menge vorhanden. Also wird es, wie immer, Stück für Stück weitergehen auf dem Weg zu einer abwechslungsreichen, zu mir passenden Garderobe. Ich hoffe, ihr begleitet mich weiter dabei. 


Happy everything, 

Julia

♥


31. Dezember 2017

The Sewing Oscars 2017

Hallo ihr Lieben!

Ja, hier war es ganz schön still. Irgendwie bin ich in ein kleines Loch gefallen: Kurz vor Weihnachten war viel zu tun und das Wetter schlecht, für Blogfotos war keine Zeit. Direkt am ersten Tag nach den Feiertagen ging es dann bei mir mit der Arbeit wieder los, und das bleibt jetzt auch so bis Mitte der nächsten Woche. Daneben finden trotzdem die üblichen sozialen Treffen statt, die am Jahresende nunmal terminiert werden, wenn alle wieder in der Heimat sind. Alte Schulfreund werden getroffen, Verwandte, Geschenke eingelöst, Restaurants besucht. Dementsprechend habe ich nur wenig Freizeit. Die Hälfte der Weihnachtsgeschenke muss auch noch fotografiert werden, damit ich sie euch präsentieren kann. Und irgendwie passt es mir nicht, einfach etwas anderes dazwischen zu schieben. Da kam der Aufruf von Nina gerade passend: Wie im letzten Jahr gibt es bei ihr eine Linkliste zu den Sewing Oscars 2017.


Da bin ich doch gerne wieder dabei, hilft so ein Überblick am Jahresende doch immens dabei, einen kleinen Abschluss zu finden und sortiert in das neue Jahr zu gehen. 




Der/Die beste Hauptdarsteller/in

Meine liebsten und am häufigsten getragene Kleidungsstücke. Achso: Relativ offensichtlich konnte ich mich bei keiner Kategorie für nur ein Teil entscheiden. Gut für euch, es gibt mehr zu sehen. Ich habe dann zwar mit dem Verlinken viel Arbeit, aber was solls. 
Mützen trage ich in der kälteren Jahreszeit (also von September bis Mai -.-) fast täglich auf dem Fahrrad. Stellvertretend dafür der Open Skies Hat, den ich in diesem Jahr auf dem Blog vorgestellt habe. Ebenso häufig trage ich in derselben Zeit meine gestrickten Socken. Auch hier gab es in diesem Jahr einige neue, aber am meisten Freude haben mir wohl die Katzensöckchen bereitet. Als Überraschungs-Hauptdarsteller hat sich die Latzhose Frohnatur von Lotte&Ludwig herausgestellt. Ich dachte ja, das viele Ausziehen bei jedem Toilettengang würde sie eher zu einem Schrankhüter machen, aber tatsächlich ist diese Latzhose so bequem und passt immer, dass ich sie im Sommer sehr häufig getragen habe. Außerdem einfach immer passend ist mein Megan Longline Cardigan von Tessuti. Die Farbe passt immer, er ist schnell übergeworfen und dünn aber trotzdem warm. Den habe ich wirklich dauernd getragen! Wenn ich dann mal nicht der Öffentlichkeit präsentiert werden musste, habe ich quasi in meinen Traumanzügen gelebt. Diesen Schnitt von Lotte&Ludwig feiere ich für seine Po-Klappe ja immer wieder. Nicht zu vergessen sind außerdem all meine Jacken, hier vertreten durch die Jacke Carol von La Maison Victor, meine einzige Jacke, die ich in diesem Jahr genäht habe, man glaubt es kaum. Bis auf eine richtig dicke Winterjacke besitze ich nämlich nur noch genähte Jacken und trage diese daher mit Abstand am häufigsten. 




Der/Die beste Nebendarsteller/in

Kombinationspartner habe ich mir so einige geschaffen, was super ist bei einer kleinen Garderobe die viele Funktionen erfüllen muss. Daher sind wir hier farblich auch nicht so abenteuerlustig.
Sehr häufig trage ich mein Goosebumps Tuch von Stichfest. Grau und grau passt immer, es fällt so schön, ist weich, nicht zu dick, kurz: Passt immer. Auch bei den Oberteilen lässt sich ein klarer Gewinner festmachen, mein schwarzer Pullover nach eigenem Schnitt hat es häufig direkt vom Wäscheständer an meinen Körper geschafft. Zu Anfang des Jahres sah es im Bereich Shirts bei mir ziemlich mau aus. Abhilfe habe ich mit einigen Agnes Shirts von Tilly and the Buttons gemacht, dabei habe ich das geringelte auch ziemlich häufig getragen. Gerne auch kombiniert mit meinem Jeansmini nach dem Schnitt Holly von La Maison Victor. Der ist ebenfalls schwarz und lässt sich daher zu fast allem kombinieren. Und, man konnte es oben schon raushören, der Megan Longline Cardigan erhält direkt seinen zweiten Preis. Er passt zu Kleidern, Hosen, Röcken, und ist damit ebenfalls ein Sieger was Kombinierbarkeit angeht.




Beste Regie 

2017 hat mir so einige herausfordernde Nähwerke gebracht. Am meisten gekämpft habe ich wohl mit meiner Delari Bag, da hat meine muntere Pfaff, die sonst auch fünf Lagen Jeans ohne Probleme näht, echt irgendwann gestreikt. Trotzdem ist der Rucksack toll geworden! Ebenfalls technisch nicht ohne Tücken war die Jacke Carol, die ich mit Spitzenfutter versehen habe, wordurch ich einige Belege erstellen und Änderungen machen musste. Gerade deshalb hat sie einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Bei der Jacke Lupin von Deer and Doe war das Material nicht ganz einfach: Kunstwildleder hat vorsichtiges arbeiten erfordert. Und zuletzt meine Ginger Shorts, hierfür habe ich das Schnittmuster auf Short-Länge gekürzt und Spitze verarbeitet. Alles in allem einfach ein recht aufwändiges Stück, mit allen Absteppungen, einem hübschen inneren Bund etc. Ich persönlich liebe ja all diese aufwändigen Arbeiten und deshalb sind auch bis auf eine Ausnahme alle hier vorgestellten Teile für mich etwas ganz besonderes. 




Bester Schnitt / Bestes Drehbuch

Diese beiden Kategorien habe ich mal zusammengefasst, da ich kaum einen Unterschied sehe bzw. mich schwer tun würde, diesen festzumachen. 
Sehr verliebt bin ich aktuell in den Pullover Bloom von La Maison Victor. Dieser sieht eigentlich Reißverschlüsse in den Seiten vor, die habe ich aber eliminiert und auf diese Art und Weise schon zweimal genäht. Beide Versionen trage ich total gerne: Die rote, etwas kürzere und den Stoffmix in grau weiß. Ebenfalls zweimal genäht habe ich Cleo von Tilly and the Buttons. Den Anfang machte das schwarze Latzkleid, und ich war überraschenderweise sehr verliebt. Ich wusste vorher gar nicht, wie dringend ich Latzkleider in meinem Leben brauche! Deshalb habe ich noch eine zweite Version mit Längsstreifen genäht und den Schnitt mit in diese Preisverleihung genommen. Und auch hier darf ein Preis für den Traumanzug einfach nicht fehlen. Eine tolle Erfindung, die mein Leben sehr bereichert. Vor allem im Winter. Kalt und so. 




Ehrenoscar

In dieser Kategorie gibt es meiner eigenen Schludrigkeit zu schulden nur einen Kandidaten. Denn weder das Kleid, noch der Pyjama, welche ich meinen Eltern zum Geburtstag im Sommer geschenkt habe, sind fotografiert worden. Und auch jetzt zu Weihnachten habe ich fünf Kleidungsstücke genäht, aber noch keines verbloggt. Ich werde also ein wenig schummeln und bei diesen Sewing Oscars nur Teile mit reinnehmen, die ich auch verbloggt habe. So haben sie im nächsten Jahr noch eine Chance, da sind nämlich ein paar tolle Sachen bei herausgekommen.
Der unangefochtene Gewinner des Ehrenoscars ist also der Meister Lenz, das Hemd, welches ich für meinen Papa genäht habe. Mit vielen abgesetzten Details war es aufwändig und einfach super schön.



Beste Kamera

Ein paar Stücke sind mir auch wegen der Bilder ganz besonders in Erinnerung geblieben. Für mein Top Mara zum Beispiel, dass ich extra für am Hals leicht kratzige Wollpullover genäht hatte, habe ich meinen Pulli mit dem Herz im Nacken angezogen. Das entstandene Bild mag ich super gerne. Ebenfalls toll finde ich die Fotos von meiner Kofte im Schnee, den haben wir hier schließlich nicht so wirklich häufig. Die Jacke Carol taucht hier noch ein letztes Mal auf, denn die Bilder habe ich im Bremerhaven Urlaub mit dem Herzmann von ihm machen lassen, und an diesen Urlaub erinnert mich jetzt noch der Sand in den Taschen meiner Jacke. Es war windig. Um mein Kleid Bettine von Tilly and the Buttons zu fotografieren, bin ich in den Wald gestiefelt. Hier sind sehr stimmungsvolle Bilder entstanden, schön braun war ich auch, sehr zufrieden!




Beste Visuelle Effekte

Da sind mir auch gleich ein paar besondere Kleidungsstücke eingefallen, die durch ihre Beschaffenheit auffallen. Zum einen meine Ginger Shorts mit der Spitzenverzierung. Zum anderen eine weitere Shorts, nämlich die Chataigne mit ihrem V-förmigen Bund vorne, den finde ich super spannend zu nähen und angezogen ziemlich schmeichelhaft. Natürlich sind es vor allem gestrickte Sachen, die visuell herausstechen, da wollte ich mich aber beschränken, weil es ja "Sewing Oscars" heißt ... trotzdem haben sich hier immer mal wieder gestrickte Werke eingeschummelt, so auch hier. Die Kofte ist definitiv visuell aufregend, ebenso mein erster Versuch mit Brioche, das Ramble Tuch. Viel zurückhaltender ist da meine Frohnatur aus reinem Leinen, es war aber mein erstes Projekt mit dieser Art Stoff und daher schon sehr besonders, so wie Leinen an sich auch.  




Bestes Kostümdesign

Auch hier biege ich mir die Definition der Kategorie ein wenig zurecht. Da ich mich zwar gerne Verkleide, aber Karneval und Co. gar nicht mag, habe ich keinerlei Kostüm genäht. Dafür habe ich in diesem Jahr ziemlich viel Babykleidung genäht und gestrickt, um meinen Resten an den Kragen zu gehen, und diese sollen auch einen Platz im Rückblick bekommen. Deshalb habe ich sie ihr untergebracht. Zumindest meine Lieblingsteile: Der Anzug Rumpelstilzchen aus dem Buch Nähen und Stricken für die Kleinsten ist so einer, er sieht schon ohne Füllung unglaublich niedlich aus, wenn da mal ein Mensch drin steckt, schmelze ich vermutlich. Aus Musselin habe ich einen schicken Strampler genäht. Zeitaufwändiger, aber mit ebensoviel Spaß verbunden ist der gestrickte Strampler aus Pairfect Garn nach einer Anleitung von Stichfest. Aus der selben Feder stammen auch die nächsten beiden Werke: Der Emilsbody, in dem ich einige einfarbige Reste verwertet habe, und der Pullover Sainte Chapelle, der alles andere als einfarbig ist. 




Bester Dokumentarfilm

Ich habe nur ein kleines Tutorial erstellt in diesem Jahr: Wie ihr Seitenschlitze in einen Pullover (auch abwandelbar für Kleid o.ä.) bekommt. Das Ergebnis macht mir viel Freude!



Goldene Himbeere

Zum Glück gibt es in dieser Kategorie nur zwei Kandidaten: Ein riesengroßer Reinfall und ein Stilfehler. An den Turia Dungarees von Pauline Alice habe ich mich vor ein paar Monaten versucht und stellte kurz vor Schluss fest: Träger zu kurz, hüftige Form für mich völlig ungeeignet, sieht nach Schwangerschaft aus. Ungewollte Betonung von Bauch und Hüftgold. Seitdem liegt die Latzhose hier herum, denn da lässt sich nichts ändern, sodass sie tragbar wird. So etwas passiert mir zum Glück sehr, sehr selten. Mittlerweile habe ich einen anderen Latzhosen Schnitt gekauft, der etwas taillierter konstruiert ist und probiere damit mal mein Glück. 
Als Reinfall kann man Lupin nicht wirklich verbuchen, denn sie ist wirklich schön geworden und sieht toll aus. Ich trage sie nur einfach nict. Irgendwie machen die Klappen vorne meine breiten Schultern noch breiter, und nur zu ganz bestimmten Teilen sieht sie gut aus. Zu zu wenigen Teilen. (Falls sich hier ein interessierter Abnehmer findet ...). Mit dieser Bilanz bin ich sehr zufrieden!


Puh. Ich bin ja nach dem Schreiben und zusammensuchen der Bilder und Links schon ganz schön erschöpft, vermutlich seid ihr beim Lesen irgendwo mittig zusammengebrochen. Falls ihr bis hierhin durchgehalten habt: Vielen Dank! Welches Teil hat euch in diesem Jahr am Besten gefallen? 



♥


 
 


8. November 2017

Ein Herbstoutfit inklusive Entschleunigung

Hallo ihr Lieben!

Für den heutigen Me Made Mittwoch habe ich mal nichts neues, wie sonst eigentlich immer, sondern eine Kombination aus Teilen, die ihr schon kennt. Und das spiegelt wunderbar wieder, womit ich mich schon länger beschäftige, wenn es um meine Handarbeiten geht.


Schon seit Beginn dieses Jahres gebe ich mir Mühe, beim Stricken und Nähen mehr acht zu geben auf mich, auf das Projekt selbst, auf den Prozess. Das alles ist mir nämlich über die Jahres des Handarbeitens und Bloggens ein wenig verloren gegangen. Der Reiz, jede Woche etwas neues zu zeigen, immer wieder etwas neues auszuprobieren, fertig zu werden damit man etwas neues anfangen kann, war und ist groß. Aber das bedeutet auch Stress und Druck: Bald ist Mittwoch, schnell noch die Fotos von der neuen Hose machen. Ohje, auf meiner Liste steht nur noch Kleinkram, jetzt aber mal gucken ob ich noch einen Pullover nähen kann in den nächsten Tagen. Ganz so schlimm war es nicht, aber es ging in die Richtung, und das gefiel mir nicht mehr.


Schließlich habe ich aus ganz anderen Gründen angefangen zu stricken und später zu nähen: Weil mir das Handarbeiten selbst so viel Freude bereitet. Weil ich mich dabei entspannen kann. Weil es wunderbar befriedigend ist, die Aneinanderreihung von Maschen zu betrachten, eine ordentliche Naht nach der anderen zu nähen, zu bügeln. Immer mal wieder innezuhalten und zu sehen, was man da mit seinen eigenen Händen erschafft. Herrlich. Dass ich es am Ende anziehen kann und es besser passt als gekaufte Kleidung: Extra Bonus. Aber: Mein Schrank ist gut gefüllt. Hier und da kann ich noch gekaufte Dinge ersetzen oder ein paar kleine Lücken füllen, aber das kann ich gemütlich angehen lassen.


Warum also lasse ich mich doch so schnell dazu verleiten, mich selbst zu stressen? Ich glaube, das liegt an der Vielfalt von Inspiration und Verlockungen. Angebote gibt es immer und überall, ob bei Schnittmustern, Stoffen oder Garnen. Denen kann ich gut widerstehen, aber trotzdem bringen sie ein Gefühl von "neu" mit sich. Ebenso wie soziale Medien, die Kleidung der Menschen die ich tagtäglich sehe, einfach alles, von dem man so geflutet wird. Möglichkeiten ohne Ende, das Hirn brennt durch und macht gedanklich eine immer länger werdende Liste. Und da ist er wieder, der Druck. Fertig werden, nächstes Projekt. 
Aber bevor es ganz so schlimm wird, mache ich mir lieber bewusst, dass ich das für mich mache. Kein Geld damit verdiene und niemandem etwas schuldig bin. 


Und, dass es völlig Schnurz ist, dass ihr sowohl Hose als auch Cardigan in diesem Beitrag schon kennt. Dafür habe ich die Hose super erfolgreich vom Sommer in den Herbst transferiert. Dieses Outfit hat mich ein paar Tage lang sehr glücklich gemacht. Und statt die Hose zu fotografieren, die noch ganz neu genäht ist, habe ich mich für dieses "alte" Outfit entschieden, um meine da oben runtergeschriebene Faselei zur Achtsamkeit zu unterstützen. Mich selbst zu bestärken, bevor ich wieder in einen kleinen Wahn gerate. 


Mit ausgelöst hat diesen aktuellen Denkprozess auch, dass ich meine Ausgaben der letzten zwei Jahre mal grob auskalkuliert habe. Denn für die nächsten Jahre steht bei uns eine große Investition an, und daher werden aktuell Pläne geschmiedet, es wird gerechnet und überlegt. Eben auch, wie viel ich für dieses Hobby ausgebe. Ich habe mir da nie wirklich drüber Gedanken gemacht, denn ich habe in beiden Bereichen, dem Nähen und dem Stricken, keinen Vorrat. Was ich habe, verarbeite ich, und dann wird neues besorgt. Und trotzdem kommt da eine nette Summe bei rum, logischerweise. Diese muss ich nicht unbedingt verringern, aber trotzdem überlege ich gerade bewusst, ob ich Teile nähe, weil ich sie brauche, oder weil es Spaß macht. Mein Schrank ist klein, wie ihr wisst, und viel geht nicht mehr rein. 


Daher widme ich mich aktuell ein wenig mehr meinen Resten, kombiniere diese zu schöner Babykleidung und entschleunige mich selbst in meinem Hobby. Damit es genau das bleiben kann: Erholsam, glücklich machend, beruhigend. 
Vielleicht sollte ich in dem Zuge auch einfach öfter meine Outfits hier zeigen, anstatt fieberhaft neues zu planen. Denn Handmade trage ich tagtäglich, die meisten Teile seht ihr hier aber nur ein einziges Mal, wenn sie brandneu sind. Irgendwie auch Quatsch. 


So, das war es mit dem nächtlichen Gedankensprudel. Es würde mich sehr interessieren, ob ihr dieses Verhalten von euch auch kennt. Produziert ihr auch mehr, als ihr braucht? Näht ihr manches Teil eher für den Blog, als für euch? Ertappt ihr euch dabei, immer schneller zu stricken und dabei auf die Wolle für euer nächstes Projekt zu schielen? Wenn ja: Stört euch das, oder gehört es einfach dazu?


Auf den Bildern trage ich übrigens neben Kaufshirt und -strumpfhose meine Chataigne Shorts von Deer and Doe, die tatsächlich in dieser Kombination super funktioniert. Da habe ich gar nicht mit gerechnet, freue mich daher umso mehr. Ich mag es, wenn Teile in allen Jahreszeiten funktionieren. Der Farbklecks obenrum ist mein Portage Cardigan von Melissa Schaschwary, heiß geliebt und gerne zu allem möglichen kombiniert. Sitzfalten und wirre Frisur gehören mit zum Outfit, versteht sich von selbst, oder? :)



♥

23. Juli 2016

Rundgang durch den Garten

Hallo ihr Lieben,

weil euch mein erster Gartenbeitrag so gut gefallen hat wie mir mein schöner Garten, habe ich in unregelmäßigen Abständen ein paar Bilder gemacht. Heute dann, zurück aus dem Urlaub, war es ziemlich nötig, mal wieder Ordnung zu schaffen. Und wo alles grad von Unkraut und Blättern befreit, gedüngt und die Erde gelocker ist, habe ich nochmal einen Haufen Bilder gemacht. Schnappt euch eine kühle Limo und kommt mit durch meinen Garten!



Letzten Monat gab es die erste große Ernte hier. Bis auf Erdbeeren, die direkt von der Pflanze in meinen Mund wandern, hat das ganze Gärtnern bis auf viel Freude noch nichts Essbares hervorgebracht. Meine Möhren und Kartoffeln sahen über der Erde immer ganz gut aus. Probeweise hatte ich schonmal eine Möhre gezogen, die war wirklich mini und eher so blassorange. Da sich da aber nichts weiter tat, beschloss ich, sie notfalls wegzuwerfen und die Töpfe dann anders nutzen zu können. Holla! Ich hatte wohl eine eher mikrige Möhre erwischt, denn die anderen sind zwar alle eher klein, aber knallorange und schmeckten ganz normal nach Möhre, sehr aromatisch sogar. Ich hatte beim Pflanzen auch nicht sehr viel nachgedacht und so Kästen für das Fensterbrett genommen, die sind natürlich für normale Möhren nicht wirklich tief, sodass sie eben nicht länger werden konnten. Aber gerade die runden sind wirklich gut geworden. Ich habe die Möhren zusammen mit anderem Gemüse zu einer leckeren Reispfanne verarbeitet. Das sauber Schrubben war zwar einiges an Arbeit, hat sich aber gelohnt. Ich habe gleich nochmal gesäht.
Die Kartoffeln haben mich ähnlich veräppelt: Ich hatte einen extra Kartoffeltopf gekauft, und zwischendurch immer mal wieder in der Erde geprökelt, dort aber nur etwa murmelgroße Kartoffeln gefunden. Ebenso ist der Beschluss gefallen, dann doch den Topf freizugeben, und siehe da: Eine gute Portion normalgroßer Kartoffeln kam hervor! Was habe ich mich gefreut beim Buddeln! Und das alles aus fünf Kartoffeln aus dem Supermarkt, wer hätte das gedacht. Auch die Kartoffeln habe ich geschrubbt, da sie eine ganz dünne Schale hatten aber so belassen und in Ofenkartoffeln verwandelt. Zusammen mit einem Kräuterdip haben wir zu zweit davon einmal gegessen und waren gut satt. 


Größter Grund der Freude nach dem Urlaub: Meine Wassermelone blüht endlich! Seht ihr die Minifrucht in meiner Hand und die oben in der Ecke rechts? Ich bin so gespannt, ob das noch was wird, denn sie hat über Wochen quasi keinen Fortschritt gemacht. Dann habe ich den Topf neben den Kürbis gestellt, weil die Pflanzen sich so ähnlich sind und der Kürbis quasi explodiert ist und siehe da, das scheint die richtige Entscheidung gewesen zu sein. 


Auch meiner Gurke scheint das warme Wetter zu gefallen. Im Juni sah es noch so aus: Erste kleine Blüten, darunter die Minigurken.


Heute dann: Eine große Gurke und so viele kleine, dass ich mal ein paar abgeknipst habe. Die Gurke ist bestimmt schon 20cm lang, also wird es langsam was. Nun muss ich schauen, dass sie gleichmäßig Wasser bekommt und eventuell was drunterlegen, damit sie auf der feuchten Erde nicht fault?


Mein Hokkaido war im Juni noch mit unglaublich vielen kleinen Früchten besetzt, die größte war wie oben auf dem Bild.


Der Pflanze ist die Hitze aber wohl nicht bekommen, bis auf zwei sind alle Früchte vertrocknet. Es gibt aber noch ein paar Blütenbildungen, mal sehen, ob sich sie besser wässern kann als der Herzmann. Der größte der beiden Kürbisse hat schon die richtige Farbe und liegt ziemlich gut in der Hand.


Der Kürbis hat sich selbst den Weg aus seinem Topf auf die Terasse gesucht. So kann den Früchten wenigestens nicht zu viel Feuchtigkeit von unten kommen, also lasse ich das mal so. Ich habe heute ganz viele Blätter und vertrocknete Früchte/Blüten abgeknipst und hoffe, dass ihm das gut tut und er seine ganze Kraft in die zwei Kürbisse und die neuen Triebe legt. 


Die Erdbeere wachsen an und für sich gut, es bilden sich immer wieder neue Blüten und Früchte. Ich hatte sie schon extra in einen großen Topf gepflanzt, damit sich nicht alles Getier im Garten daran satt isst. Leider hängen die Erdbeeren oft über den Rand hinaus, und wenn ich sie dann nicht rechtzeitig irgendwie reinhole, dann sind sie schon abgefressen bevor sie annähernd rot sind. Frechheit! Ab jetzt passe ich aber besser auf. 


Eine Paprikablüte an der gekauften Pflanze. Es sind ganz viele Knubbelchen zu erkennen, ob das noch Paprika werden dieses Jahr?


Vor der warmen Hauswand stehen Paprika und Tomaten, die ich ebenfalls aus Supermarktgemüse gezogen habe. Alle tragen sie mittlerweile Früchte. Hier werden es wohl kleine Paprika werden.


Die Töpfe mal etwas aus der Ferne. Ich habe heute radikal Triebe entfernt und nur die übergelassen, die Blüten oder Früchte tragen. Nun kommt viel mehr Luft und Licht an die Pflanzen, ich hoffe nur, dass es nicht zu viel war. Aber ich werde euch davon berichten. Jedenfalls freut es mich schon so tierisch, dass überhaupt Früchte entstehen. Eine kurze Recherche vor meinem Samen-trocknen ergab nämlich, dass Samen aus gekauften Früchten aus Supermärkten oft nichts taugen. 


Zuletzt die Physalis. Die hat unten einiges an Blättern gelassen, oben wächst sie aber immer weiter, blüht und bildet Früchte. Eine kleine ist schon abgefallen, die habe ich probiert: Lecker! 


Soweit zum aktuellen Stand im Garten. Im nächsten Jahr werde ich definitiv das Beet erweitern und etwas mehr Planung und Zubehör investieren. Den Tomaten hätte bestimmt was zum Hochwachsen geholfen, nur als Beispiel. Aber egal, ich freu mich über alles, was was wird und was ich dazulerne.


♥

26. Juni 2016

Gartenliebe

Hallo ihr Lieben!

Hier geht es ja eigentlich um meine größten Hobbies: Handarbeit und Lesen. Natürlich ist das nicht alles, was mein Leben ausmacht, aber es sind die Dinge, über die ich erzählen mag. Nun ist es so, dass Morgenrosa mich mit ihrem schönen Beitrag über ihre Gartenparzelle zu eigenen Erzählungen über Garten und Co. inspiriert hat.


 Was Garten angeht, kann ich mich eigentlich glücklich schätzen: Aufgewachsen bin ich in einem Haus mit sehr großem Garten, dahinter Wiesen und kleine Wälder. Gespielt habe ich mit den Nachbarskindern viel draußen, wir haben Sandkuchen gebacken und Baumhäuser gebaut. Später dann, als Jugendliche, war der Garten eher weniger Thema, kurz vorm Abi habe ich aber angefangen gerne mit meiner Mama unter dem großen Kirschbaum zu liegen, da wurde dann gelesen und gequatscht und gedöst. Auch abends lange draußen sitzen, Spiele spielen bis die Farben nicht mehr erkennbar sind, ausgiebig grillen ... das war alles immer sehr schön.


Wie es aber so oft ist im Leben: Man merkt erst, wie toll etwas ist, wenn man es nicht mehr hat. So auch hier. Mit dem Umzug nach Dortmund in eine Wohnung ohne Balkon spürte ich, natürlich vor allem im Sommer, wie sehr mir dieses draußen fehlte. Einfach mal für eine Stunde raus, lesen, zwischendurch reingehen können um etwas zu trinken oder etwas zu holen, das gab es halt nicht mehr. Bei gutem Wetter musste genügend Freizeit sein um in den Park zu fahren, dorthin musste man Koffer voll Zeug mitnehmen - ich jedenfalls. Decke, Buch, Trinken, Essen, Sonnenbrille, Sonnencreme, ein Hut ... fürchterlich für mich in dieser Hinsicht verwöhntes Ding. Außerdem muss man sich für den Park ordentlich anziehen und kann nicht in Unterwäsche rumliegen.


In Dortmund hat mir also ein eigenes draußen sehr gefehlt. Als dann feststand, dass wir nach Münster ziehen würde, wollte ich deshalb unbedingt einen Balkon haben. Auch, um die Chancen für eine eigene Katze zu erhöhen. Letztendlich ist es sogar ein eigener Garten geworden, klein zwar, aber für mich unglaublich groß. Dafür haben wir gerne auf mehr Wohnfläche verzichtet, denn bei gutem Wetter haben wir schließlich ein Zimmer mehr.


Letztes Jahr im März sind wir eingezogen, waren dann erstmal mit der Herstellung der Wohnung und der Einfindung in die neue Stadt beschäftigt. Im Garten haben wir nur wenig gemacht, eine schon vorhandene Rose umgesetzt, die anderen Pflanzen gepflegt und neuen Rasen gesät. Dann war der Sommer auch schon da, und er war so schön! Draußen sitzen, stricken, lesen, die Sonne genießen. Herrlich. 


In diesem Jahr dann wollte ich mehr aus meinem Garten machen. Blühende Pflanzen sind zwar schön, ich bin aber ein großer Fan von Nutzpflanzen. Im Baumarkt und im Internet habe ich also sowohl Pflanzen als auch Samen bestellt, ohne großartige Planung, einfach das, worauf in Lust hatte. Es gibt Mirabellen, Erdbeeren (die ersten 10 schmeckten schon wunderbar), Physalis, Gurke, Hokkaido, Blaubeere (dieses Jahr wohl noch nicht), Tomaten (die Samen sind aus Supermarktfrüchten, mal sehen ob das klappt), Paprika, Weintraube, Wassermelone, Kirsche, Möhre und Kartoffel, letzteres aber wohl in zu kleinen Töpfen, denn sie bleiben klein. 


Auch Kräuter habe ich einige gepflanzt, Rosmarin gab es im letzten Jahr schon, neu dieses Jahr sind Basilikum, Petersilie und Minze sowie Schnittlauch und Knoblauch. 


Ich hätte ja nie gedacht, dass mir das alles so viel Spaß macht. Die eingepflanzten Pflanzen besuche ich jeden Tag, schaue, was passiert, und freue mich tierisch über die ersten Blüten/unreifen Früchte. Bei den Samen in den Töpfen auf der Fensterbank war ich auch tierisch neugierig. Unglaublich, wie viel Freude so aufkeimendes Leben macht. Ich staune immer noch, wenn ich mir die Kürbispflanze (oben auf dem Bild) jetzt schaue und daran denke, das sich im Mai einen Samen in einen Topf gepackt habe und das daraus entstanden ist.


Ich bin gespannt, welche Pflanzen den Winter überleben werden. Da unser Rasen einfach nicht ordentlich wächst, er bekommt kaum Sonne ab, und mehr einer Wiese gleicht, überlege ich, das Beet für das nächste Jahr zu erweitern und somit mehr Platz für meine Experimente in Sachen Nutzpflanzen zu haben. Denn den Rasen nutzen wir sowieso eher wenig. 


Mein Sammelsurium aus Töpfen besteht aus welchen, die die Vormieterin zurückgelassen hat, neu gekauften und von den Eltern vermachten. Besonders nett für Kräuter finde ich die kleinen Töpfe für die Fallrohre, die unsere Terrasse begrenzen. 

Derzeit muss ich einige Töpfe vor zu viel Regen schützen. Rechts unter dem Fenster die Tomatenpflanzen
Auch Mia läuft liebend gerne zwischen den Pflanzen herum, schnuppert hier und dort und sitz auch gerne mal neben der Kürbispflanze im großen Topf. Ich freue mich sehr über diesen Garten und was er mir bringt - frischen Minztee zum Beispiel, oder die allerbesten Erdbeeren ohne jegliche Pestizide oder ähnliches. 




Schwierig wird es natürlich, wenn wir mal wieder umziehen wollen. Denn jemals wieder in einer Wohnung ohne Garten zu wohnen - für mich mittlerweile unvorstellbar. 



Wie ist es bei euch? Balkon? Park? Garten? Braucht ihr euer privates Grün oder seid ihr lieber öffentlich unterwegs?


♥



22. April 2016

Momentaufnahme

Hallo ihr Lieben!

Gestern habe ich bei zwei lieben Bloggerkolleginnen (Nele und Goldengelchen) einen Artikel gelesen, der mir gefällt. Ein kleiner Einblick in den Alltag, nichts besonderes, aber schön zu lesen. Da mache ich doch einfach mal mit!

Gerade jetzt ...

denke ich übers Packen nach. Was in Studienzeiten noch so routiniert abgelaufen ist, dass ich es hätte im Schlaf machen können, ist nun deutlich komplizierter! Heute geht es erst zu den Eltern in die Heimat, und dann am Sonntag für vier Tage nach Rom. Mein Kopf bekommt Knoten von verschiedenen Wettervorraussetzungen und den Notwendigkeiten einer Reise. Man hat ja immer das Gefühl, das allerwichtigste zu vergessen - wobei wir ja nicht ans Ende der Welt fahren und man eigentlich fast alles auch notfalls kaufen kann. Trotzdem, aufregend irgendwie.



mag ich meinen aktuellen Ausblick. Durch unsere großen Glastüren schaue ich auf die Terrrasse und den Garten, wo alles grün wird, die Sonne ein bisschen scheint. Das macht mich sehr froh! Seit letztem Jahr, seit ich den Garten habe nehme ich die Jahreszeiten viel bewusster wahr.

mag ich nicht meine Haare, und schließe mich damit den anderen beiden an. Sie sind lang und immer im Zopf/Dutt, der nichtmal besonders aussieht. Ich bin nicht geschickt damit, habe überall so Babyhaare die krisselig in alle Richtungen abstehen und bin genervt. Schon Monate denk ich dran, aber vermutlich ist es bald soweit: Sie sollen wieder ab!



fühle ich mich vorfreudig aufgeregt, Rom!

trage ich noch meinen Schlafanzug und Gammelsachen, denn außer einkaufen habe ich bis heute Abend nichts vor wofür ich das Haus verlassen muss. Nichts geht über einen gemütlichen Start in den Tag.

brauche ich andauernd Taschentücher, da fliegt wohl irgendwas rum, dass meine Nase zum Dauernießen bringt. Während ich das hier tippe habe ich ungelogen schon fünfmal geniest. Ärgh.

höre ich gar nichts, außer die leise schnarchende Mia. Ich bin irgendwie unbegabt darin, gute Musik zu finden und höre wenn überhaupt nur Radio

mache ich Pläne für die kreative Zukunft. Was nähe ich und brauche ich, was stricke ich und macht Sinn?

lese ich nach langer Überlegung doch noch die Game of Thrones Bücher. Die Serie haben wir geschaut nachdem der Herzmann alle Bücher las und ich dachte, die Bücher würden mich langweilen wenn ich schon grob weiß, was passiert. Aber es ist echt gut geschrieben und ich bin in der Mitte vom ersten. Nach Rom kommt aber was anderes mit und am Stück werde ich sie eventuell auch nicht alle lesen.

trinke ich wieder Wasser aus Flasche, nachdem ich von einer Bekannten gehört habe, dass so viele Medikamentenrückstände im Leitungswasser sind. Ich bin nun total verwirrt, dachte ich doch, dass das besser kontrolliert ist als das abgefüllte. Ich muss wohl mal einen Nachtdienst auf Recherche verwenden ...

vermisse ich jetzt schon den Herzmann und Mia. 

schaue ich immer noch liebend gerne Strickpodcasts.



träume ich wie immer ohne mich am nächsten Morgen daran zu erinnern, was schade ist, Träume sind immer so witzig! 



♥