2. September 2020

Vom Crop Top und guten Einflüssen

 Hallo ihr Lieben, 

schön, dass ihr am heutigen Me Made Mittwoch bei mir vorbei schaut. Diese Linkparty ist einfach das Highlight, so viele schöne Beiträge abseits von Werbung und Co. Auch der Austausch ist an diesem Tag immer ein ganz besonderer, da freue ich mich sehr drauf!

Ich erzählte auf dem Blog glaube ich schon mal von einem neuen Hobby, das sich im letzten Jahr entwickelt hat? Gemeinsam mit zwei Freundinnen besuchen wir sogenannte Lost Places; Orte, die verlassen wurden. Das können Fabriken sein oder Wohnhäuser, Geschäfte und große Hallen. In jedem Fall ist es sehr spannend und interessant. Von besagten Freundinnen wurde ich darauf hingewiesen, dass diese Locations sich sehr gut eignen um Bilder für den Blog zu machen und ab und zu schaffe ich es, dies zu bedenken und mir etwas anzuziehen, was ich noch zeigen möchte. So wie heute! Dickes Dankeschön also an die beiden, die dann auch noch die Fotos machen.

Ab und zu ist so ein kleiner Tritt in den Allerwertesten ja recht hilfreich und öffnet einem die Augen für neues. So ist es auch mit dem Bouldern geschehen: Hätte mir jemand vor anderthalb Jahren gesagt, dass ich freiwillig und gerne nach dem Spätdienst noch bis spät in die Nacht Sport mache, ich hätte schallend gelacht. Und heute? Macht mir das Bouldern mit den beiden so viel Spaß, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke und es völlig selbstverständlich ist, nach der Arbeit dort noch hinzudüsen.

Und nun schlagen wir endlich den Bogen zum heutigen Kleidungsstück. Im Gegensatz zu mir sind die beiden Freundinnen, von denen ich die ganze Zeit erzähle, deutlich kleiner und graziler. Und tragen seit einer Weile ganz gerne mal Oberteile, die kürzer sind als gewohnt, so genannte Crop Tops. Den Trend hatte ich für mich sofort abgehakt, wusste, dass ich mich nicht wohl fühlen würde. Aber bekanntlich geht pobieren über studieren, und dann war es einfach irgendwann so weit. Ein kleines Stück Jersey war noch übrig, den Stoff fand ich toll und bei der Überlegung, was ich da noch rausquetschen könnte, kam mir immer wieder ein Crop Top in den Sinn. Und dann beschloss ich, es einfach auszuprobieren.

Aber natürlich in einer für mich tragbaren Variante: So lang, dass zu hohen Hosen und Röcken alles bedeckt ist. Kastig geschnitten, damit locker. Kurze Ärmel, Rundhalsausschnitt. Ich habe ein wenig in meinen Schnittmustern gestöbert, denn extra dafür ein neues kaufen widerspricht all meinen Prinzipien. Ich bin dann auf das Mandy Boat Tee gestoßen, den Schnitt habe ich für mich bereits in einer langärmligen Version genäht und trage ihn sehr gerne. Der sollte es sein.

Genau wie bei der langen Version habe ich die Größe 2 zugeschnitten, zumindest in der Breite. Die Länge gab der Stoff vor, es war die "shorten"-Linie, die im Schnittmuster angegeben ist. Den Halsausschnitt habe ich im Vorderteil etwa 1,5cm nach unten verlegt, weil er mir im Original zu halsnah ist. Die Ärmel sind klitzeklein, weil die Schultern überschnitten sind, aber vorhanden.

Genäht war es dann natürlich total flott. Schulter- und Seitennähte schließen, der Halsausschnitt wird bei diesem Schnittmuster einfach nur nach innen geklappt nachdem er versäubert wurde. Ebenso habe ich die anderen Säume verarbeitet und alles mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Fertig! Die erste Anprobe war dann doch mit viel Unsicherheit verbunden, schließlich habe ich so ein Shirt noch nie getragen. Nach den ersten Kombinationsversuchen schlich sich dann aber langsam Freude ein. Zusammen mit einem langen Rock zum Beispiel habe ich mich sehr wohl gefühlt, oder mit der Hose vom Springinsfeld. Zuletzt dann mit dieser Jeans, die ich auch selbst genäht habe.

Auch die Socken, die hervorblitzen, sind selbstgestrickt. Nur als kleiner Hinweis am Rande. 

Was mich jedenfalls am meisten gefreut hat: Mit dem Top kommt ein ganz anderes Körpergefühl, Selbstbewusstsein gemischt mit Stolz. Und dafür bin ich sehr dankbar, mir selbst, aber auch den beiden. Dankbar für den positiven Einfluss, den sie auf mich haben, dankbar für mein Ausprobieren von ungewohntem.

Ich schätze, dass dies nicht das letzte Crop Top war, was ich mir nähen werde. Allerdings würde ich beim nächsten Mal doch einen anderen Schnitt ausprobieren, die Ärmel sind beim Mandy Boat Tee sehr eng, was mir persönlich für so einen Schnitt nicht ganz so gut gefällt. 

Übrigens: Den Stoff habe ich bei ebayKleinanzeigen gekauft, er war als Bio-Stoff bezeichnet. Die Qualität ist leider nicht so gut, nach ein paar Mal waschen kommt dieser leichte, weiße Flaum; ihr wisst bestimmt, was ich meine? Es macht mich traurig, aber dadurch wird das Shirt wohl nicht ewig bei mir bleiben. Schade!


So, und nun bin ich mal gespannt, wer heute noch so aus seiner Komfortzone getreten ist. 


Happy sewing, 

Julia



5. August 2020

Hochzeitsgastkleid ohne Hochzeit {Hinterland Dress}

Hallo ihr Lieben, 

die heutige Geschichte beginnt schon vor längerer Zeit, ich vermute, sogar im letzten Jahr. Da gab es eine Einladung zur Hochzeit einer Kollegin und Freundin. Das war natürlich erstmal ein Grund zur Freude, bei diesem schönen Anlass. Gleich danach kam die Vorfreude auf ein rauschendes Fest mit den lieben Kollegen, wir sind nämlich eine ziemlich tolle Truppe und verstehen uns sehr gut. 



Und natürlich wollte ich auch zu diesem Anlass nähen. Das Kleid vom letzten Jahr kam leider nicht in Frage, da auch dies eine Hochzeit unter Kollegen war. Wäre es etwas unauffälliger, hätte ich es nochmal angezogen, aber so war mir eher nach was neuem. So oft habe ich auch gar nicht die Gelegenheit für etwas Schickeres, also kam mir diese "Ausrede wie gerufen. 


Zum ersten Mal war ich aber mit meinen Plänen nicht alleine. Mittlerweile haben einige meiner Kolleginnen auch das Nähen für sich entdeckt, die eine über ihren kleinen Neffen, die andere hat die schon erlernte Fähigkeit wieder aufgefrischt. Eine weitere hat das Nähen ebenfalls neu angefangen und zu viert haben wir begonnen, unsere Hochzeitsgastkleider zu planen. Das war ein Spaß, eine eigene Gruppe gab es dafür, ich habe mein Wissen beigesteuert und nach einiger Zeit stand für alle ein Schnitt fest. Gemeinsam sind wir dann zu Stoff&Stil gefahren und haben eingekauft. Herrlich, da ich sonst dieses Hobby eher für mich auslebe, mal mit anderen darüber zu quatschen und sowas wie Stoff zu besorgen. 


Wir haben es dann sogar geschafft, zu dritt an unseren Projekten zu nähen. Eine Kollegin war leider terminlich nicht verfügbar. Zu dem Zeitpunkt war schon klar, dass die Hochzeit nicht wie geplant stattfindet und die große Feier auf das nächste Jahr verschoben wird. Wir hatten beschlossen, unsere Kleider trotzdem zu nähen und sie am Standesamt zu tragen. Zum Glück war dies kurz vorher wieder erlaubt worden! Also, nicht die Kleider, sondern am Standesamt zu gratulieren. Auch hier konnte eine Kollegin leider nicht dabei sein, irgendwer muss ja schließlich arbeiten. In Gedanken war sie aber bei uns. Wir haben anschließend die Gelegenheit genutzt und ein paar Bilder gemacht. Dafür, dass die anderen beiden erst seit kurzem Kleidung nähen, haben sie echt mega schöne Ergebnisse erzielt. Da bin ich ja schon ein bisschen stolz. 


So, nun aber wieder zu mir, die anderen sollen sich mal schön selbst ihren Blog aufmachen.
Ich wusste, dass ich wieder etwas langes für die Hochzeit wollte, das trage ich einfach so gerne und viele andere Gelegenheiten dafür gibt es leider nicht. Den passenden Stoff hatte ich schon zuhause: 1,5m Viskose von Stoff&Stil, einer der seltenen "keine Ahnung, was daraus wird, aber der muss mit"-Käufe. Den Stoff gibt es nicht mehr, aber einen ähnlichen mit blauen Streifen und großen Blumen. Beim Schnitt kam dann relativ schnell die Erleuchtung: Das Hinterland Dress sollte es werden. Mit kurzem Rock und Ärmeln hatte ich es schon mal genäht, jetzt wollte ich eine lange Version, ohne Ärmel. Die Größe ist eine 12 geblieben.


Als ich den Schnitt heraus gekramt habe, ist mir direkt positiv aufgefallen, dass der Schnitt für beide Varianten verschiedene Oberteile hat, die Armausschnitte also andere sind, je nachdem ob Ärmel reinkommen oder nicht. Das ist super wichtig für eine schöne Form. Falls ihr einen Schnitt habt, bei dem ihr die Ärmel eliminieren wollt, empfehle ich euch diesen Blogpost von Nina, die hat super beschrieben, worauf zu achten ist. 


So musste ich keine Änderungen vornehmen am Schnitt und nur schauen, wie ich alles aus 1,5 Metern herausbekomme für meine 1,80 Körpergröße. Wie ihr seht, hat es geklappt, dafür gab es aber auch ein paar Einbüßungen. Die Rockteile habe ich etwas verschmälert, da sie gerafft werden, ist das nicht weiter dramatisch und der Rock ist einfach nicht ganz so weit. Das Oberteil ist unabsichtlich auch etwas enger geworden ... denn eigentlich ist das Vorderteil ja mit Knopfleiste vorgesehen, bei dem gemusterten Stoff habe ich diese aber eliminiert und dann einfach stumpf das Schnittteil in den Bruch gelegt. Da fehlt jetzt etwas Weite, da halt eigentlich noch Knopfleisten dazukommen. Aber zum Glück passt es und ist nicht zu eng. 


Die Nahttaschen waren auch nicht drin im Stoff, das hatte ich aber sowieso nicht vor. ich habe einen schlichten weißen Baumwollstoff gewählt, der recht viel Stand hat. Zu Anfang hatte ich Befürchtungen, dass die Taschen sich so abzeichnen oder irgendwie ungünstig verhalten, aber im Gegenteil, ich finde es sogar praktisch, weil ich sie so viel schneller finde und sie eigentlich auch bleiben, wo sie sind anstatt so herumzuschlabbern. 


Hals- und Armausschnitt werden mit einem Streifen versäubert, eigentlich aus dem Originalstoff, aber auch dafür war nichts mehr da. Ich hatte erst mit einem vorhandenen Streifen Schrägband begonnen, aber das warf immer nur Falten. Letztlich durfte ich mich an den Resten von Emilies Kleid bedienen, der Stoff hatte eine ähnliche Qualität und war auch farblich im Bereich rot. So ist es dann ganz gut gelungen. Ich habe mich bemüht, den Außenstoff etwas nach innen einzurollen, damit nichts von der Versäuberung hervorblitzt. 


Für die Bewegungsfreiheit hatte ich von Anfang an Schlitze in den Seitennähten vorgeplant. Dazu habe ich mir die gewünschte Stelle markiert, die Seitennähte versäubert, bis zur Markierung zusammengenäht und die Nahtzugabe auseinandergebügelt. Dann habe ich bis zum Saum die Nahtzugabe auf die Rockteile nach innen gebügelt und einzeln festgesteppt. Bei der ersten Anprobe habe ich dann gefunden, dass die Schlitze noch zu kurz sind und sie etwas erweitert. 


Und dann war es fertig, mein luftig leichtes Sommerkleid! Vor ein paar Tagen bin ich beim Spaziergang mit dem Hund meiner Mama an dieser tollen Location vorbeigekommen. Wer braucht schon Meer, wenn es einen kleinen Strand an der Ems nur ein paar Minuten vom Haus entfernt gibt? Okay, ist kein Vergleich, aber für die Fotos fand ich es trotzdem sehr passend und eine gute Entschädigung. Wenn ich daran denke, wo ich im letzten Jahr die Bilder vom anderen Hinterland Dress gemacht habe ... da wird es mir glatt wehmütig ums Herz.


Im Schnitt enthalten ist übrigens auch ein Bindeband, um etwas Form in das Kleid zu bringen. Da meines etwas schmaler ist, insgesamt, ist das gar nicht unbedingt nötig, aber die Option wollte ich trotzdem haben. Ich habe es aber deutlich schmaler gemacht, als laut Schnitt vorgesehen. 


Es ist schon ein wenig traurig, dass ich das Kleid bisher nur für die Stunde am Standesamt und dann ein paar Mal für Bilder machen getragen habe. Aber mein langer Urlaub kommt jetzt, zusammen mit dem richtig heißen Sommer. Da wird es bestimmt Gelegenheiten für das Kleidchen geben. Ich mag es nämlich sehr!






Ich verlinke mich wie immer am ersten Mittwoch im Monat beim Me Made Mittwoch und bin gespannt, ob dort schon die ersten Herbstteilchen zum Vorschein kommen. 

Happy sewing, 

Julia

1. Juli 2020

Ein Schnitt mit vielen Gesichtern {Ogden Cami}

Hallo ihr Lieben,

ich war ja Anfang des Jahres ein bisschen schlau. Da wusste ich nämlich schon, dass das Jahr turbulent werden wird und es vermutlich besser ist, wenn ich mir die ersten Mittwoche jedes Monats markiere, um den Me Made Mittwoch nicht zu vergessen und rechtzeitig einen Beitrag schreiben zu können. Diese kurze Voraussicht hat sich schon mehrfach bezahlt gemacht, so auch in diesem Monat. Gerade wenn der erste Mittwoch auch noch der erste Tag im Monat ist, kommt es doch immer wieder überraschend. Ich bin doch bestimmt nicht die einzige, die immer noch an den Handknöcheln abzählt, ob ein Monat nun 30 oder 31 Tage hat?

Im letzten Jahr habe ich ja (für mich überraschend) das Ogden Cami lieben gelernt. Dünne Träger und V-Ausschnitt waren über lange Zeit in meinem Schrank nicht existent, mittlerweile vermehren sie sich aber rasant. Aus den beiden vom letzten Jahr sind mittlerweile schon viereinhalb geworden! Und die Neuzugänge stelle ich euch jetzt mal vor. 


Da wäre das schwarze Ogden Cami, eher zurückhaltend und schlicht, könnte man sagen. Dafür aber sehr anpassungsfähig, lässt sich wirklich zu allem kombinieren, jedes Wetter, Rock, Hose, egal, das Top macht alles mit. 


Alle hier vorgestellten Teile habe ich übrigens ohne Verlängerung in Größe 12 zugeschnitten und genäht, da hat sich seit dem letzten Mal nichts geändert. 
Eigentlich ist der Schnitt ja für Webware gedacht, aber ich hatte halt noch so schön fließenden schwarzen Jersey über, der eignet sich perfekt für ein schönes Top, fand ich. Weil es nur ein Reststück von Leggings war, musste ich etwas puzzlen und habe nun eine Mittelnaht im Rückenteil. Das fällt aber bei schwarz ja quasi nicht auf, und weil das Top so locker sitzt, spüre ich es auch nicht. 


Ansonsten habe ich alles gemacht, wie in der Anleitung vorgesehen, also mit Belegteilen genäht und so weiter, keine Jersey-mäßigen Anpassungen gemacht. 
Damit der Ausschnitt nicht zu tief wird, soll immer erstmal nur ein Ende vom Träger befestigt und dann bei einer Anprobe die finale Länge der Träger entschieden werden. Das habe ich hier ganz besonders bedacht, denn die Träger könnten sich ja auch noch ein wenig dehnen, bei dem Material. Bisher sieht aber alles ganz passend aus. 


Zum Glück ist der hintere Ausschnitt dem vorderen bis auf ein paar mm ziemlich ähnlich. Ich hatte nämlich unglücklicherweise das Vorderteil mit Mittelnaht zugeschnitten. Einmal kurz nicht aufgepasst, da war es schon passiert. So trage ich das Top jetzt immer "falsch herum", weil ich die Naht vorne natürlich nicht so gerne haben möchte. Weiß aber nur ich - und jetzt ihr. 


Das Detail mit den gedoppelten Trägern habe ich mir von einem Sport-BH abgeschaut. Gibt dem Ganzen das gewisse etwas, finde ich, und war gar nicht schwer. Ich habe das Top nun schon öfter getragen und mich immer sehr wohl darin gefühlt. Schade ist nur, dass der Stoff überhaupt keine gute Qualität ist und schon pillt. War ein Kauf über Kleinanzeigen und ist deshalb nicht weiter schlimm, aber eben schade. Zum Glück kann ich es ja nochmal nachnähen. 


Die nächste im Bunde ist dieses verruchte Stück. Falls ihr euch fragt, warum ich es nur auf dem Bügel zeige: Der Ausschnitt ist sehr tief. Ich wollte mir für diesen Sommer gerne ein Nachthemd nähen; ein paar Jahre hatte ich mal eines (auch hellblau) das ich sehr mochte, und nun über viele Jahre nicht. Dabei ist das Gefühl recht angenehm, finde ich. Weil ich den Schnitt mag und er so flott genäht ist, hatte ich ihn mir für dieses Projekt auserkoren und wollte ihn einfach verlängern. Passender Stoff war auch da, ein Meter hellblauen Viskose-Leinens schien mir perfekt, denn das Material ist super weich, kühlt angenehm und fließt so schön. Und knittert, wie ihr seht, bügeln war heute nicht drin. 


Neben der notwendigen Verlängerung auf das, was der Stoff maximal hergab (also ein Meter minus der Streifen für die Träger und Ausschnitte) habe ich noch ein wenig mehr abgeändert. Denn für mein Nachthemd wollte ich die Belege gerne eliminieren, das wäre irgendwie unbequem und unschön gewesen, außerdem war der Stoff ja knapp. Stattdessen habe ich alle Ausschnitte mit Schrägband aus dem Stoff eingefasst und bin dabei wie folgt vorgegangen: Ich habe zunächst die beiden Halsausschnitte separat eingefasst, dann die Seitennähte geschlossen. Dann habe ich im Armausschnitt angefangen, diesen einzufassen, und habe den Schrägbandstreifen am Ausschnitt vorbei geführt, dort einfach aufeinandergesteppt und hinten dann wieder angeschlossen. So sind die Träger entstanden und alle offenen Enden verpackt. Kleid gesäumt, fertig war es! Falls ich das nochmal wiederhole, würde ich die Armausschnitte ordentlich nach oben versetzen. Es sitzt so locker, dass da Nachts alles sonst wohin wandert und ich mir morgens was überziehen muss, wenn ich in die Nähe von Fenstern komme. Passend für den Sommer, aber eben auch etwas unpraktisch. 


Die letzte im Bunde ist fröhlicher und eigentlich schon ganz alt. Im Zusammenhang mit dem Umzug habe ich nämlich auch sehr viel sortiert, ausgemistet, verkauft und verschenkt. Unter anderem habe ich die aussortierten Kleider meiner Mutter und mir bei Kleiderkreisel eingestellt und dabei ist auch das ein oder andere Teil in mein Nähzimmerchen gewandert. Entweder, weil es nicht mehr gut genug war um verkauft zu werden, oder, weil ich den Stoff so schön fand, dass ich daraus selbst etwas haben wollte. Und das hier war so ein Kandidat. 


Ein Vorher-Foto könnt ihr am Freitag im Rahmen des Flickenfreitags auf meinem Instagram-Profil sehen. Es war auch vorher schon ein Top, allerdings recht hoch geschlossen, mit breiten Trägern und kleinen Fältchen am Ausschnitt. Nicht wirklich mein Stil, aber das knallige Türkis und die Herzen haben es mir einfach angetan. Ich dachte direkt an das Ogden Cami, auf Grund der beiden Lagen des Ursprungstops. Vorsichtig habe ich also alles auseinander geschnitten um möglichst wenig vom Stoff zu verlieren. Das Schildchen war noch drin, so weiß ich jetzt, dass ich Viskosejersey und Seide trage. Fühlt sich auch beides wirklich toll an!


Auch hier musste ich natürlich ein bisschen tricksen, das Futter ist nun etwas weniger breit als der Außenstoff, da es aber dehnbar ist, macht das gar nichts aus. Die Länge kam so gerade hin, und die Träger konnte ich auch noch irgendwie auf die Restchen auflegen und zuschneiden. Genäht war es dann ganz flott, der Saum war ja bei beiden Lagen schon fertig, so musste ich nur die Seitennähte schließen, beide Teile am Ausschnitt zusammenfügen und die Träger mit einnähen. Aus alt mach neu, in diesem Fall sehr gut gelungen, finde ich. 


Während die letzten beiden Teile erst vor zwei Wochen entstanden sind, gibt es das schwarze Top schon seit dem letzten Jahr. Es wollte aber nicht alleine auf den Blog und hat noch auf Gesellschaft gewartet, hihi. 

So, nun beende ich mal meine Albernheiten hier und schaue, wer noch so dabei ist beim Me Made Mittwoch. 

Happy sewing, 

Julia


24. Juni 2020

Vom Jumpsuit, der gar keiner war {Springinsfeld}

Hallo ihr Lieben,

ich grüße euch aus meinem Garten. Da hänge ich im Moment recht häufig rum, denn zum einen ist es warm und dann draußen am schönsten, zum anderen haben meine Eltern es richtig geschickt gemacht und sind im Urlaub, während sie neuen Rasen bekommen haben. Jemand darf nun also zwei Stunden morgens und Abends den Sprenkler laufen lassen ... nunja, es gibt auch deutlich schlimmeres, schätze ich. Und so habe ich nun die Zeit, hier zu sitzen und mal wieder einen Blogbeitrag zusammenzuschreiben. 


Wenn das mal nicht ein Aufhänger-Bild ist, oder? So viel Freude, weil es nämlich einen neuen Schnitt von Lotte&Ludwig gibt: Den Springinsfeld Jumpsuit. Noch mehr Freude, weil ich zum ersten Mal zusammen mit einer lieben Freundin Probegenäht habe. Das hat dann noch eine ganz andere Note als das Probenähen an sich: Es ist genauso aufregend, leicht stressig, aber eben auch verbindend und interaktiver. Wir haben gemeinsam Stoff ausgesucht, und weil sie noch nicht so lange näht, habe ich auch immer mal wieder mit ein wenig Rat zur Seite gestanden. Das hat mir jedenfalls gut gefallen, vor allem das gemeinsame Foto Shooting am Ende. Gerne wieder, meine Liebe!


Ich habe ja schon ziemlich viele Schnitte von Svenja, dem kreativen Kopf hinter dem Label Lotte&Ludwig genäht. Sie trifft einfach immer wieder genau meinen Geschmack, ihre Anleitungen sind übersichtlich und verständlich und sie ist eine super nette Person. In den Probenähgruppen findet immer ein so freundlicher und motivierender Austausch statt, da freue ich mich jedes Mal wieder, wenn ich dabei bin. Als ich ihre erste Version des Schnittes sah, war ich sofort Feuer und Flamme. Locker, Leinen, Lässig. Oh ja, genau meins!


Ziemlich schnell hatte ich ein Bild vor Augen, wie mein Jumpsuit aussehen sollte. Ich wollte Leinen, weil ich das Material sehr schätze auf Grund seiner kühlenden Eigenschaften und Bequemlichkeit, aber auch wie einfach es zu verarbeiten ist und wie langlebig. Und dieses Leinen sollte bitte olivgrün sein. Und damit stand ich dann erstmal vor einem Problem. Für den Schnitt eigent sich Viskose-Leinen am besten, reines Leinen könnte auch schnell mal zu steif sein. Bei Stoff&Stil gab es genau den Farbton, den ich im Kopf hatte, aber alles war ausverkauft, selbst meine zweite Wahl. In drei Geschäften vor Ort gab es entweder gar kein Leinen in Grüntönen, oder sehr blasse Farben, die mir auch nicht zusagten. Wir waren ja wie erwähnt zu zweit auf Stoffsuche und hatten schon eine online Bestellung aufgegeben, aus der Not heraus. Da kam dann aber die Nachricht, dass der Versand aktuell bis zu 14 Tagen dauert. Zu lange für die Deadline beim Probenähen. 


Und dann wurden wir zum Glück noch bei Stoffe Volkermann fündig. Da hätte ich mal direkt schauen sollen, eigentlich haben die immer etwas, was mir gefällt. Und noch dazu ziemlich gute Qualität, was sich dann auch am Preis bemerkbar macht. In dem Moment war mir das dann aber auch egal, ich wollte jetzt endlich den Stoff haben und loslegen können, also habe ich mir das reine Leinen für 18 € den Meter eingepackt. Drei Meter sind es geworden, obwohl der Schnitt nur 2,5 verlangt, denn ich hatte Pläne. Und ich bin groß, da kann man auch besser auf Nummer sicher gehen. Normalerweise kann ich die benötigte Stoffmenge gut einschätzen, aber hier haben mir die abgefahrenen Schnittteile für die Träger keine Möglichkeit gegeben, das vorher zu wissen.


Der Schnitt besticht durch viele gut durchdachte Details: Das Oberteil mit Knopfleiste wird mit Belegen versäubert, entweder wie bei Jerseyshirts und Bündchen, Beleg zur Hälfte gebügelt dran, oder aufwändig, wie bei Blusen und Kragensteg oder Manschetten, also erst eine Seite dran, dann umbügeln und die andere Seite. Ähnlich wie Schrägband, eigentlich. Ich habe die aufwändige Variante gewählt weil ich so etwas schon oft gemacht habe und es von innen ordentlicher aussieht. 
Die Träger sind ein wenig das Herzstück des Schnittes und sorgen für den außergewöhnlichen Look. Damit alles gut sitzt, wird übrigens dringend ein Nesselteil empfohlen, was ich auch gemacht habe (da hatte ich einen anderen BH an, dessen Träger auch komplett verdeckt wurden. Der hier sitzt nicht so gut ...). Dadurch lassen sich direkt notwendige Änderungen erkennen und Enttäuschungen vermeiden. Ich habe zum Beispiel bei der Hose schon beim Nesselteil 1,5cm Leibhöhe hinzugegeben und das Oberteil verlängert. Trotzdem musste ich an der Hinterhose die Schrittnaht noch um einen Zentimeter erweitern und hätte auch das Oberteil breiter machen müssen, aber das ist im Rahmen des Probenähens noch geschehen, sodass ich mir das sparen konnte. Außerdem konnte ich durch das Probeteil abschätzen, wie sehr ich die Hosenbeine verlänern  muss (10cm). Ich habe im übrigen im Oberteil eine 42 und in der Hose eine 44 genäht, getreu meinen Maßen. Zwischen verschiedenen Größen zu wechseln ist bei diesem Schnitt kein Problem, das kann man einfach leicht auslaufen lassen zum Bund hin. 


Im Schnitt sind für die Hose Leistentaschen vorgesehen, seitlich genauso wie hinten. Die seitlichen habe ich auch so genäht, aber die hinteren habe ich weggelassen. Nicht, um mir die Arbeit zu sparen (obwohl Leistentaschen echt fummelig sind, sauer darüber war ich also nicht ...) aber ich mag Leistentaschen auf dem Po einfach nicht. Die stehen oft ungünstig auf, der Taschenbeutel schlabbert komisch in der Hose herum und auf so viel Fläche sieht es oft unproportional aus, wenn da nur eine schmale Leiste zu sehen ist. Vielleicht ist das bei kleineren Größen (und Hinterteilen, hehe) anders, aber bei so einer hohen Hose ist das schon viel Raum, der gefüllt werden will, finde ich. Deshalb habe ich mich für aufgesetzte Taschen entschieden. 


Noch ein Vorteil des gemeinsamen Nähens: Es lässt sich wunderbar herumalbern!


Ihr seht, der Jumpsuit macht alles mit :) Ich hatte ihn auch an meiner Geburtstagsfeier an und habe dafür ganz viele liebe Komplimente bekommen, was mich sehr stolz gemacht hat. Ist ja schon eher ein außergewöhnlicher Schnitt und an hohe Hosen taste ich mich ja gerade erst heran, also schön zu hören, dass es nicht nur mir gefällt. 


Total spannend finde ich auch zu sehen, wie unterschiedlich der Schnitt an uns wirkt. Ich bin ein gutes Stück größer und auch breiter, trotzdem finde ich, das wir beide gut angezogen sind. Während ich mich für knöchellange Hosenbeine entschieden habe, hat sie die Wadenlange Version gewählt, um nicht drin zu ertrinken, bildlich gesprochen. Der helle Stoff hat auch einen ganz anderen Look als mein dunklerer. So ein Probenähen ist wirklich praktisch, um alle Facetten von einem Schnitt entdecken zu können! Ich muss auch erwähnen, dass ich sehr stolz bin auf ihr Ergebnis. Gerade ein gestreifter Stoff ist wirklich nicht einfach zu händeln, aber mit den Streifen hat sie wunderbar gespielt. Und trotz des leichten Zeitdrucks, der bei einem Probenähen immer im Hintergrund ist, hat sie es super hinbekommen und sich durch die Anleitung gewurschtelt. Ich hätte mir den Schnitt definitiv nicht zugetraut, als ich auf ihrem Stand war, als: Hut ab. Oder auf?


Wie immer bei Lotte&Ludwig sollte auch dieser Schnitt mit einigen Varianten daherkommen. Svenja hatte schon zu Anfang erwähnt, dass es auch die Möglichkeit gibt einen Zweiteiler zu nähen, und spätestens da war ich dann Feuer und Flamme. Denn eine Hose in diesem Stil wollte ich sowieso für den Sommer nähen, einen schlichten, etwas längeren und geknöpften Rock auch und alles davon einzeln tragen zu können, wie perfekt ist das denn! Trotzdem hatten Oberteil und Hose erstmal Priorität, mit meinen 3m Stoff war ich ja doch eher auf der knappen Seite. Vor dem Zuschnitt dachte ich noch, dass es niemals passen würde, aber dann habe ich ziemlich gut gepuzzlet; und obwohl ich alle Belege auch aus dem Außenstoff zugeschnitten hatte (eigentlich war dafür ein Futterstoff angedacht, aber ich wollte nicht, dass dieser herausschaut) war es mir noch möglich, zumindest einen halblangen Rock zuzuschneiden. 


Allerdings auch nur in einer ganz einfachen Variante: Vom übrig gebliebenen Stoff habe ich einen Streifen für den Bund abgeschnitten, dann die offenen kurzen Kanten zu Knopfleisten umgenäht. Den Bund gekürzt auf die passende Länge, den Rock oben gekräuselt, Bund drum, unten gesäumt, fertig. Keine Taschen, was mir sehr schmerzt, sehr gerne hätte ich große aufgesetzte Taschen gehabt. Aber vielleicht fahre ich dafür einfach nochmal in den Stoffladen und hole mir 20cm davon ... das geht ja nachträglich noch. 
Und somit habe ich ein Oberteil, eine Hose und einen Rock aus 3 Metern Stoff genäht. Alles lässt sich miteinander, aber auch mit 80% meines Kleiderschrankes kombinieren. Wenn ich in den nächsten Tagen mal die Muße (und vor allem Zeit!) habe, werde ich ein paar mögliche Outfits festhalten. 
Übrigens habe ich vergessen, das Oberteil zu verlängern, wenn ich mich nun also mehrfach vorbeuge, rutscht es doch hinten aus dem Rock oder der Hose heraus. Kein Drama, aber ärgerlich, denn es shoppt sich auch nicht ganz so sehr über den Bund, wie es gedacht ist. Muss ich den Schnitt wohl nochmal nähen ... 

Den gibt es übrigens als Ebook und Papierschnitt bei Svenja im Shop. Wenn ihr noch mehr Inspiration sucht, schaut unter dem #springinsfeldebook bei Instagram oder in der Lotte&Ludwig Facebook Gruppe, da werden oft nach der Veröffentlichung alle Beiträge geteilt. Es lohnt sich, den Schnitt näher zu betrachten, es ist wirklich ein schönes Projekt mit so viel Hilfestellung. Verschiedene Rockvarianten werden kurz vorgestellt, Varianten der Hose und unglaublich viele Schnittanpassungen werden erklärt, sodass das fertige Teil eigentlich nur gut sitzen kann. Soweit ich weiß haben selbst die verzweifeltsten Probenäher am Ende ein passendes und schönes Teil genäht, egal wie viele Anpassungen nötig waren. Wenn das mal kein Erfolgserlebnis ist. 


Zum Schluss noch ein Danke: An euch, fürs Durchhalten, da sind ja doch viele Worte aus mir herausgesprudelt, an E. fürs gemeinsame Nähen und an V. für die schönen Bilder. Nähen verbindet, und ich bin sehr glücklich darüber. 

Happy sewing, 

Julia

3. Juni 2020

Blaues Basic Shirt im Lost Place

Hallo ihr Lieben,


es war eine Weile still hier, genau genommen einen Monat. Der Umzug ist erfolgreich absolviert, aber hat auch viele Veränderungen mit sich gebracht. Der Arbeitsweg ist länger, wodurch der Tag gefühlt weniger Stunden hat, und natürlich ist unendlich viel zu tun im neuen Heim. Die wenige Freizeit, die mir da noch für mich bleibt, nutze ich lieber fürs Stricken und Nähen als um darüber zu schreiben. Denn ersteres ist für mich Akku aufladen, Erholung und Entspannung, das Bloggen ein netter Zusatz, der mir aber nicht so viel bringt. Noch dazu ist ja die Interaktion auf Blogs weiterhin im Rückzug, was ich traurig finde, aber andersherum auch gut verstehen kann. Ich tippe auch lieber flott eine Antwort auf Instagram anstatt auf einem Blog erstmal umständlich Namen, Website und Email anzugeben damit ich dann einen Kommentar hinterlassen kann. Der soll dann natürlich auch aus mehr bestehen als nur zwei Worten, also lese ich auch oft, ohne zu reagieren. Deshalb kann ich niemandem da etwas vorwerfen, aber schade ist es schon. Ich bin jedenfalls in all den Jahren des Bloggens das erste Mal soweit, zu hinterfragen, ob und wie lange ich das noch machen möchte. Aber erstmal geht es weiter, allein schon, weil es für mich eine tolle Möglichkeit ist, meine eigenen Projekte festzuhalten.

So, nun aber zum Handwerk!



Mitgebracht habe ich heute ein eher "langweiliges" Projekt. Dafür ist die Location ein ausgleichender Inhalt, denke ich. Und, so langweilig diese Basics auch zu nähen und zu zeigen sind, sind es doch die Stücke, die in Dauerschleife getragen werden, zu allem passen und sich so gut im Kleiderschrank machen. Also müssen sie definitiv auch gezeigt werden, diese Alltagshelden!
Ich habe mir aus einem schönen hellblau melierten Jersey den ich auf irgendeinem Reste-Ständer im Stoffladen fand ein einfaches Shirt genäht. 


Der Schnitt kommt aus dem Buch "Alles Jersey - Shirts und Tops" und wird vermutlich mein Standard-Schnitt für T-Shirts dieser Art werden. Es ist jetzt schon das vierte, welches ich aus diesem Schnittmuster mache, und ich trage sie alle unglaublich gerne. 
Dieses bestimmte T-Shirt ist ein Ersatz für ein altes Kaufshirt, dass ich viele Jahre sehr geliebt habe. Es sitzt zwar etwas anders, deutlich lockere und ist auch dünner, aber die Farbe war es, die ich daran so mochte. Ich habe es deutlich länger angezogen als ich wollte, einfach, weil sich kein Ersatz fand. Da habe ich über Pilling großzügig hinweg gesehen.


Aber wie so oft hat sich das Warten bezahlt gemacht und der passende Stoff lief mir über den Weg. Nun ist das alte Kaufshirt zum Sportshirt degradiert worden und darf dort seinen Ruhestand genießen, bevor es irgendwann vollständig ausgedient hat. Und für den Alltag habe ich mir meinen neuen Helden kreiert.


Entstanden sind die Bilder bei dem Besuch eines Lost Places. Das ist ein super spannendes Hobby, bei dem verlassene Gebäude besucht werden. Zusammen mit zwei Freundinnen mache ich dies ab und an, und beim letzten Mal ließ ich den Gedanken fallen, dass diese verfallenen Häuser teilweise super wären um dort Bilder zu machen. Beide stimmten mir zu, und so habe ich für diesen Lost Place dieses Outfit gewählt und die Kamera mitgenommen. Die entstandenen Bilder mag ich sehr, mein liebstes findet ihr auf Instagram. Ich würde es auch gerne hier zeigen, habe es aber irgendwie in den Tiefen meines Computers vergraben und finde es gerade nicht wieder. 


Zum Shirt trage ich übrigens gekaufte Jeans, Second Hand geshoppte Schuhe und meinen selbst gestrickten Cardigan

Der Beitrag wird wie immer am ersten Mittwoch im Monat beim Me made Mittwoch verlinkt, wo es noch viel tollere selbstgeschneiderte Kleidung zu sehen gibt. 

Happy sewing, 

Julia