15. September 2018

Update No 29

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Hallo ihr Lieben,

schön, dass ihr hergefunden habt. Macht es euch gemütlich und stöbert in meinen fertigen, aktuellen und geplanten Projekten. Wie immer gibt es zu den einzelnen Sachen noch Beiträge, wenn sie fertig sind. 


Neu im Schrank


Beim letzten Update war meine Hose noch in Arbeit, mittlerweile habe ich sie schon mehrfach getragen und sogar einen Post dazu geschrieben. Daher gibt es davon heute kein Foto mehr. 
Da mir aber noch ein anderes Teil aus der Nähmaschine gehüpft ist, gibt es trotzdem etwas genähtes zu sehen. So ein Glück! Die Bluse aus reiner Viskose ist gerade rechtzeitig fertig geworden, ich möchte sie nämlich gerne heute Abend auf einer Silberhochzeit ausführen. Das war meine erste richtige Bluse aus Viskose und gar nicht so einfach. Wenn ihr mögt, kann ich gerne mal ein paar Tipps zum Nähen mit Viskose zusammenstellen? 
Der Schnitt ist Granville von Sewaholic, der Stoff aus einem Geschäft von Online Stoffe Werning, ich verlinke euch mal den Online Shop, da finde ich die Viskose aber nicht.



Im letzten Beitrag waren es noch drei nette Stränge, mittlerweile habe ich mir daraus ein weiteres Einkaufsnetz gestrickt. Die sind einfach unendlich praktisch! Es ist reine Baumwolle, verstrickt nach der Anleitung von PaulaM. Ich habe mal mein anderes, schön deutlich ausgeleierteres daneben gelegt. Verrückt, wie groß die werden! Somit habe ich ein Teil fertig genäht und eins fertig gestrickt in den letzten beiden Wochen, sehr zufriedenstellend. 


Auf den Nadeln



 Mein Featherweight Cardigan ist weiter gewachsen, dank eingesprungenem Nachtdienst und monogamer Arbeit daran sind beide Ärmel fertig und beim Körper bin ich auch schon am Bündchen angekommen. Fehlt also nur noch der Kragen rundherum und ich habe einen neuen Cardigan. Ich poker noch ein bisschen, ob die 300g Nisse reichen werden oder ich ein viertes anbrechen muss. Wir werden sehen!


Aktuell stricke ich an nichts anderem, aber die nächsten Projekte sind in Planung. Zunächst kommt noch ein letztes Einkaufsnetz um Garnreste loszuwerden, die keine andere Verwendung finden können. Außer vielleicht Spüllappen, aber davon habe ich schon genug. Und die kann man nicht so gut verschenken wie die Netze, finde ich. Noch habe ich niemandem im Kopf, der sich über ein Netz in diesen Farben freuen würde. Vielleicht hat ja von euch jemand Interesse?
Wenn ich das Netz fertig habe, sind die Nadeln, die ich für den Stapel blaue Wolle brauche, frei und ich starte meinen Carbeth Pullover. Ja, obwohl ich nicht in die Arktis auswandern möchte, werde ich diesen Pullover stricken. Ich habe mich einfach total verliebt in diesen Schnitt und WILL ihn haben. Ausführliche Beratung von Sophia hat ergeben, dass das Rowan Alpaca Merino DK genau richtig sein könnte dafür, nicht zu schwer und nicht zu warm. Es handelt sich dabei um einen Restposten. Hach, ich freue mich schon!



Unter der Nadel


Ganz spontan habe ich für die Annäherung Süd noch einen frei gewordenen Platz ergattern können. Das war mit viel nervenaufreibender Organisation verbunden, weil ich nur in unseren hängenden Kalender in der Küche geschaut hatte als der Aufruf kam, da stand nichts drin, also habe ich "hier" geschrien. Nur um dann in meinem Taschenkalender zu sehen, dass ich einen Diensttausch gemacht und einen der drei Tage arbeiten musste. Panik! Am nächsten Vormittag konnte ich dann den Tausch wieder wegtauschen, aber bis dahin war ich ein bisschen angespannt. Zum Glück hat sich alles gelöst und ich bin richtig glücklich, so spontan noch nach Würzburg fahren zu können. 
Die nächste Panik dann: Ich brauche Stoff! Ein paar Shirts, ein Cardigan und eine Leggings, für mehr reicht mein aktueller Vorrat nicht. Im Gegensatz dazu wollte ich sowieso noch eine Übergangsjacke und eine Winterjacke nähen, und so ein Nähwochenende ist toll dafür, weil man so viel Zeit am Stück hat um sich auf ein Projekt zu konzentrieren. Ich bin also ein bisschen ausgerastet und habe hauptsächlich bei Junidesign viel Geld gelassen. 


Die Übergangsjacke wird dunkelblau mit grau gefüttert. Der Außenstoff ist Trench Dry Oilskin, das Futter ist super spannend, weil es von der einen Seite glatt, von der anderen kuschelig flauschig ist. Die glatte Seite packe ich also in die Ärmel, Körper und Kapuze werden flauschig und damit gemütlicher. 


Der Wintermantel soll dunkeloliv werden, auch hier habe ich Dry Oilskin gewählt. Das Futter wird zum einen eine wärmende Zwischenschicht und zum anderen dieses tolle Teddyfell. Für die Ärmel werde ich dann nochmal den glatten Stepp von der anderen Jacke verwenden. Leider habe ich mich wohl beim Garn vergriffen, da muss ich noch mal los.
Beide Jacken werde ich nach dem Schnitt Mein Wind und Wetter Parka nähen, damit bin ich bisher immer gut gefahren und die Optik mag ich auch sehr. Da liegt jetzt noch viel Arbeit vor mir: Den Schnitt neu kleben und ausschneiden, weil die bisherigen Jacken alle etwas zu eng an den Schultern waren und besonders die Winterjacke sicherlich mindestens eine Nummer größer muss. Dann alle Teile aus allen Stoffen ausschneiden, da gehen wohl einige Stunden für drauf. Aber egal, für das Ergebnis wird es sich lohnen! 

Ich schätze, dass ich bis zur Annäherung nichts mehr nähen werde. Vielleicht fange ich die Übergangsjacke schon mal an, aktuell wird es hier nachts schon ganz schön frisch. Aber da ich eine von den zwei Wochen bis dahin gar keine Zeit habe, kann es gut sein, dass ich über den Zuschnitt nicht hinauskomme, was auch nicht weiter schlimm ist.


Neuzugänge


Neben dem Garn für den Carbeth habe ich noch ein wenig mehr Wolle angehäuft. Der große Supermarkt hier vor Ort baut um und schließt daher für einige Wochen seine Tore. Dies ging mit vielen Rabatten einher, und ich war eigentlich für etwas anderes dort. Übrigens sehr gruselig, so ein halb leerer Supermarkt. So etwas kennen wir ja gar nicht, dass es nicht jedes Produkt in Hülle und Fülle gibt. Spannendes Erlebnis! Jedenfalls verkauft der Supermarkt auch Regia Garne, und ein bisschen was war noch über: Garn für Ringelsocken, auf einen Euro pro Knäul reduziert. Da musste ich einfach ein bisschen was mitnehmen.

Und was ist bei euch so los?

Happy sewing, happy knitting

Julia




13. September 2018

Khaki Port Trousers

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Hallo ihr Lieben!



Bei manchen Beiträgen ist es mir ja ein Rätsel, wie ich die Lücken zwischen den Bildern mit mehr als den Informationen zum Schnitt füllen soll. Dann gibt es einfach keine lustige Geschichte zu dem zu zeigenden Objekt, oder zum Nähen/Stricken oder oder oder. So ist es heute. Ich schreibe gerade einfach mal drauf los und schaue, was so passiert. 
Mitgebracht habe ich euch heute eine neue Hose in meinem Schrank, und ich wusste gar nicht, wie sehr sie mir fehlt, bis ich sie jetzt genäht und die ersten Male angezogen habe. Sie ist toll! Ich hatte ja vor kurzem schon mal erwähnt, dass die Farbe Khaki, oder Olive, oder wie auch immer man es nennen möchte, in meinem Schrank zu wenig präsent ist. Und das war offenbar auch bei Hosen der Fall, denn der Großteil meiner Oberbekleidung lässt sich hervorragend zu dieser Hose kombinieren. 


Genäht habe ich die Port Trousers von Pauline Alice, und bin damit zum Wiederholungstäter geworden. Okay, eine Shorts nach dem Schnitt halte ich aktuell noch zurück, weil die eher winterlich geworden ist und die heutige Hose doch mehr für den Übergang geeignet ist. Der verwendete Stoff, ein Twill von Stoff und Stil, ist nämlich schön dünn. Die Farbe fotografisch zu treffen, fällt dabei offenbar nicht nur mir, sondern auch der Website schwer, denn auch das dortige Bild zeigt ein zu grünes Grün. Eigentlich ist es genau das richtige Khaki, eine Mischung aus braun und grün, schön!


Wie die letzte Hose auch habe ich diese in 42 genäht, dabei aber an meiner breitesten Stelle auf 44 auslaufen lassen. Die dunkelblaue Hose saß damit super, hier macht sich der etwas dünnere Stoff bemerkbar und sie könnte vielleicht einen Tacken enger sein, weshalb ich sie nach einer ersten Anprobe schon ab den Taschen bis zum unteren Saum etwa 2cm enger gemacht habe. Trotzdem ist sie noch etwas locker, aber ich mag den lockeren Stil und Fall und habe deshalb nicht weiter angepasst.
Wir ihr auf dem obigen Bild sehen könnt, ist mir beim Nähen ein kleiner Fehler unterlaufen, ich habe das Schnittteil für den inneren Hosenschlitz von der falschen Seite mit Vlieseline bebügelt. Hups. Aber ich habe keine Notwendigkeit darin gesehen, dass Teil jetzt nochmal zuzuschneiden, nochmal aus Vlieseline und nochmal bügeln und dann trennen und dann nochmal nähen. Ach, ne. Eigentlich sieht es ja auch aus wie gewollt und ist nur aus dieser seitlichen Perspektive ersichtlich. Schnell war also beschlossen, dass es mir egal ist und jetzt so bleibt. 


Im Gegensatz zu meinem ersten Versuch mit diesem Schnitt habe ich hier noch ein paar Änderungen vorgenommen. Zum einen war mir die vorherige Hose einen Tick zu kurz, sodass ich hier noch 3cm hinzugefügt habe. So finde ich die Länge perfekt, auch im Sitzen rutscht es nicht zu sehr hoch. 
Des Weiteren saß mir der Bund ein bisschen zu niedrig, sodass ich hier mal ein wenig herumprobiert habe. Die Vorderbeine sind im Schritt um 1cm verlängert, hinten habe ich es von den Seitennähten zur Mittelnaht von 1 auf 3 cm auslaufen lassen. Somit sitzt die Hose am Rücken sehr hoch, ich fühle mich damit total gut eingepackt, richtig klasse. Vielleicht nehme ich noch einen Zentimeter wieder weg, wenn ich den Schnitt nochmal nähe, aber diese Methode muss ich unbedingt mal öfter ausprobieren.


Ein bisschen A. frisst Hose auf diesem Bild, aber nunja, die Rückenansicht ist ja auch wichtig. So sitzt sie auf jeden Fall nicht immer, das würde ich merken. Aber ihr könnt sehen, wie hoch der Bund ist. 
Manchmal komme ich mir ja echt seltsam vor, wenn ich diese Bilder mache. Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber ich stiefel immer mit Stativ und Fernauslöser los und suche mir eine schöne Ecke. Im besten Fall finde ich etwas, wo kein Mensch vorbeikommt, aber natürlich lässt sich immer dann jemand blicken, wenn ich meinen Po in die Kamera halte oder sonst irgendwie seltsam rumhampel. Das ist ganz schönes Selbstbewusstseins-Training, diese Foto Sache!


Zurück zur Hose. Die kommt mir wirklich allem daher, was eine richtige Hose braucht: Taschen vorne und hinten, Gürtelschlaufen, Reißverschluss. An den Hinterbeinen gibt es noch Abnäher, die eine gute Anpassung der Hose erlauben. Klafft sie zu sehr, kann man hier super noch Stoff wegnehmen, sitzt sie etwas zu spack, Stoff rauslassen. Eine praktische Sache, so Abnäher. 


Hier habt ihr der Vollständigkeit halber noch einmal eine Frontansicht. Ich habe nach Einsetzen des Reißverschlusses die Schrittkurve noch etwas angepasst, beim nächsten Mal muss ich das aber vorher machen, da ist doch noch ein wenig zu viel Stoff vorhanden. Sieht echt nicht aus, als ob sie gut sitzt, aber so ist das mit Fotos: Zum einen geben sie nur eine Momentaufnahme wieder, zum anderen nicht das Tragegefühl, und das ist wirklich klasse in dieser Hose. Nur für euch als Info, falls ihr mal Fotos macht und eins dabei ist, dass nicht wirklich schmeichelt. Nur eine Momentaufnahme!


Ich bin fast ein wenig traurig, dass ich diese Hose wohl nur noch ein, vielleicht zwei Monate tragen kann bevor sie zum Überwintern in die Kiste kommt. Mal sehen, ich könnte mir ja zum Trösten eine für den Winter nähen, aus einem Wollstoff oder so. Oder Cord. Mh, gar nicht so schlecht, diese spontane Idee!

Happy sewing, 

Julia


Verlinkt mit Sewlala, Nähfrosch


9. September 2018

YakZack

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Hallo ihr Lieben!

Was wie ein Schimpfwort in einer fremden Sprache klingt, ist eine Neuschöpfung von mir: Socken aus Wolle vom Yak und einem Zackenmuster. YakZack. Logisch, oder?


Diese Socken habe ich aus dem einem Rest von Sophias Regia Premium Merino Yak gestrickt. Ich habe keine Banderole dazu, aber laut den Farbbildern müsste es die Farbe "Pflaume meliert" sein. Da der Rest nicht ganz für ein Paar Socken reichen würde, habe ich, wie fast immer, mit Regia in Flanell kombiniert und damit Spitzen, Fersen und Bündchen gestrickt. Und damit es nicht ganz so öde wird, ist ein kleines Zackenmuster am Übergang von Spitze/Bündchen zum Fuß eingebaut. 


Gestrickt habe ich Spitze und Ferse auf dem Nadelspiel, den Musterteil auf 3,5er Sockenwunder weil ich zweifädig immer deutlich fester stricke und den Rest der Socke auf dem 2,5er Sockenwunder. Die Ferse ist nachträglich eingearbeitet. 


Ich habe quasi den Sommer über an den Socken gestrickt. Obwohl das eigentlich übertrieben ist. Die erste habe ich flott gestrickt, dann aber lange keine Lust auf die Zweite gehabt und mich letztlich doch überwunden, damit Platz für neues ist. Jetzt habe ich ein neues Paar Socken in meiner Schublade in einer traumhaft schönen Farbe, so meliert und genau mein Ton. Hachja. Nur noch ein paar Wochen, vielleicht sogar nur Tage, bis ich wieder täglich Wollsocken trage. Ich freue mich schon darauf!


Happy knitting, 

Julia



Verlinkt mit Woman on fire

5. September 2018

Ginger Jeans - Was lange währt

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Hallo ihr Lieben!

Falls ihr bei dem heutigen Beitrag das Gefühl eines Déja vu habt - ich habe schon einmal einen Post geschrieben, in dem ich der Meinung war, das Schnittmuster Ginger Jeans von Closet Case Patterns an mich angepasst zu haben. Hatte ich aber nicht, wie sich nach mehrfachem Tragen herausstellte. Das Thema "Jeans nähen" wollte ich dann eigentlich aufgeben, ich war der Meinung, entweder den Schnitt nicht ausreichend anpassen zu können ohne fremde Hilfe, oder aber einfach nicht an die Art Jeansstoff zu kommen, der für Skinny Jeans genutzt wird.  Ihr könnt ja mal eure eigenen Kaufjeans angrabbeln, so einen dünnen und dehnbaren Denim habe ich bisher noch nirgendwo in der Hand gehalten. Das mag auch an der anschließenden Aufarbeitung der Hose liegen, Stonewashed und Bleichen macht ja auch noch eine Menge mit dem Stoff. Aber trotzdem dachte ich, ich wäre nicht in der Lage mir eine eigene, gut sitzende Jeans zu nähen.



Bei meinem Besuch bei Stoff und Stil Anfang des Jahres habe ich dann natürlich auch bei den Jeansstoffen geschaut, eigentlich für eine Latzhose. Ganz überrascht habe ich zwei verschiedene Stoffe in der Hand gehalten, beide ungewöhnlich dehnbar trotz geringen Elasthan Anteils. Ich beschloss also, dem Schnitt noch einmal eine letzte Chance zu geben. Und zwar ganz von vorne. Alle bisherigen Anpassungen, Veränderungen und Notizen ignorierte ich erst einmal und beschloss, ganz anders an die Sache heranzugehen. Zwei "alte" Jeans (3 Jahre häufige Nutzung reichen schon aus, dass eine Jeans mehrfach geflickt und dann irgendwann nicht mehr zu retten ist) hatten vor kurzem aufgegeben, und die eine davon saß eigentlich perfekt. Also habe ich sie kurzerhand auseinandergeschnitten. 


Zum Vergleich habe ich dann das Vorder- und Hinterbein mal auf meine korrigierten Schnittteile gelegt - ganz anders. Dabei hatte ich, dachte ich jedenfalls, die Änderungen gemacht nachdem ich an eben dieser Hose geschaut hatte, wie die Schnittteile der Beine geformt sind. Aber das lässt sich an der Hose am Stück offensichtlich doch nicht so einfach machen wie gedacht. Meine korrigierten Schnittteile waren also offensichtlich Humbug. Für eine weitere Orientierung habe ich also meine auseinandergeschnittene Jeans mal auf den Schnittbogen gelegt und war erstaunt. Eigentlich ohne Änderungen hatte ich da die Hose in der Version B (also die höher geschnittene), Größe 12 liegen. Lediglich 1cm im Schritt und 2cm an den Beinen habe ich in der Länge hinzugegeben. Natürlich musste ich mir die Nahtzugaben vorstellen und die durchs Tragen bedingten Weitungen wegdenken, aber es war überraschend ähnlich alles.


Bei meiner veränderten Version von vorher war ich auch mit Größe 12 gestartet, hatte aber zum Po hin auf 14 erweitert und die Schrittkurve vorne und hinten total abgeändert. Dementsprechend gespannt war ich natürlich, ob der Original Schnitt besser sitzen würde. Ohne große Hoffnungen habe ich die Teile zugeschnitten, wie gewohnt erstmal die Beine mit großem Stich zusammengesteppt und bin zur ersten Anprobe reingeschlüpft. Und fast in die Luft gesprungen vor Überraschung! Die Hose fühlte sich ganz anders an, so passend, und sah auch super aus. Ein Aha-Erlebnis.


Da war die Motivation natürlich gleich wieder auf deutlich höherem Niveau. Voll Eifer habe ich gesteppt und genäht und gebügelt, und dann war es plötzlich so warm. Furchtbar warm. Tatsächlich hat die Hose seit ihrer Fertigstellung Anfang Juli im Schrank gelegen. Unangetastet. Für die Fotos habe ich sie das erste Mal fertig angezogen, und mich wieder gefreut, wie gut sie sitzt. Ohne Anpassung fürs Hohlkreuz, den Bauch, einfach klasse. 


Auf den Bildern von vorne sieht es aus, als wäre meine Absteppung um den Reißverschluss total schief. Das sieht aber nur so aus, weil es sich etwas verzieht durch die Form meines Körpers. Ohne mir darin ist alles total gerade. Da ich aber sowieso nicht vorhabe, mal ein Shirt in diese doch ziemlich hoch sitzende Jeans zu stecken, stört mich das nicht weiter. 


Für die erste wirklich perfekte Jeans musste es etwas besonderes geben, fand ich. Also habe ich ein Stück Snap Pap zugeschnitten und darauf ein Kreuzstichmotiv genäht, dass ich von einer angefangenen Tischdecke ausgeschnitten habe. Diese Decke ist mit etwa 20 dieser Blumenmotiven bestickt, aber nie fertig gestellt worden. Ich habe sie bei einer Haushaltsauflösung bekommen und kann so dieser Arbeit noch ein wenig Lebensverlängerung ermöglichen. Und schön sieht es auch noch aus!


Die Hose macht, im Gegensatz zu ihren Vorgängern, jede Bewegung bedenkenlos mit. Hinknien, Beine überschlagen, alles kein Problem. Traumhaft! Nun habe ich natürlich wilde Pläne. Ich möchte mich gerne mit Schmirgelpapier und Bleiche austoben, eine helle Version nähen, eine tiefer sitzende. Und vor allem mindestens zwei Ballen von diesem Stoff bestellen, falls ich niemals wieder solch einen finde. 


Was könnte euch noch interessieren an dieser Hose? Sie ist, wie alles, komplett mit meiner Pfaff genäht, mit normalem Nähgarn. Für die Absteppungen habe ich dickes Absteppgarn in einem Farbton zwischen Gold und Ocker verwendet. Reißverschluss und Knopf sind ebenfalls von Stoff und Stil. Der Futterstoff auch, der ist aber schon älter.


Was bin ich froh, dass das Thema Jeans nähen doch keine Endstation ist. Jetzt bleibt eigentlich nur noch Unterwäsche, dann habe ich alles einmal ausprobiert. Aber da habe ich noch ein wenig Zurückhaltung.


Heute ist endlich wieder der erste Mittwoch im Monat, also wandern ich und meine Jeans zum Me Made Mittwoch, wo wir uns in toller Gesellschaft wiederfinden werden. Außerdem verlinkt mit Nähfrosch und Sewlala.


Happy sewing, 

Julia


2. September 2018

Update No. 28

[Werbung wegen Markennennung]

Hallo ihr Lieben,

an diesem sonnigen Sonntag möchte ich euch gerne mal wieder auf den aktuellen Stand meiner Projekte bringen. Ich zeige euch, was fertig geworden ist und woran ich arbeite sowie meine Träumereien für die Zukunft. Alle Teile bekommen natürlich noch einen eigenen Beitrag. 


Neu im Schrank


In Sachen Baby-Strick ist es in letzter Zeit ja eher ruhig geworden hier. Das lag daran, dass ich kaum Reste hatte, die dazu verarbeitet werden konnten. Dann tauchte eine Kombination von rosa/lavendel/weiß auf, die einfach zusammengehörte. Dachte ich, aber es war ein harter Kampf, daraus etwas fertig zu stricken. Zuerst hatte ich eine Hose angestrickt, konnte nach einer Weile aber resigniert feststellen, dass das Garn nicht einmal für die Hälfte reichen würde. Also habe ich geribbelt. Für die Abwechslung habe ich nicht nochmal mit einer anderen Maschenzahl angefangen, sondern einen Cardigan angeschlagen. Nur um kurz vor der Abteilung der Ärmel festzustellen, dass ich einen Markierer zu wenig gesetzt hatte, somit an einer Stelle zu wenig Zunahmen gemacht und nun quasi eine Jacke mit nur einem Ärmel produziert hatte. Es fehlte einfach ein Abschnitt. Argh! Wieder geribbelt und das Spielhöschen Goldkind aus dem Klompelompe Buch angeschlagen. Die habe ich schon zwei Mal gestrickt, sollte also so schwer nicht sein. Anders als bei den letzten beiden habe ich eine Nummer größer gewählt, also 3-6 Monate. Das Garn hat ganz, ganz knapp gereicht und ich bin zufrieden. 


Ebenfalls endlich fertig sind die Socken, die ich immerhin schon im Juli angeschlagen habe. Mir war in den letzten Wochen total danach, alles fertig zu stellen und komplett neue Projekte anzufangen, also habe ich das auch gemacht. Die Socken sind eher kurz, da aus Garnresten gestrickt, trotzdem freue ich mich schon sehr, sie anzuziehen. 


Nach meinem roten Kleid, welches im letzten Update noch nicht angefangen war, jetzt aber sogar schon verbloggt ist, habe ich eine einfache Hose aus dickerem Jersey zugeschnitten und auch zügig runtergenäht. Ich habe sie schon getragen und bin ein bisschen verliebt. Mehr dazu bald :)


Zuletzt noch ein Teil, dass eher in die Kategorie Spaß-nähen fällt, denn Projektbeutel habe ich eigentlich genug. Aber eigentlich sagt ja eigentlich auch nichts aus, und dann kam Sophia mit einem tollen Eulenstoff um die Ecke, mit genau sechs Eulenköpfen darauf. In einer Größe, die drei super schöne Projektbeutel ergab, für unseren Mini-Münster-Stricktreff. Also habe ich fleißig drei Stück genäht, sodass jede von uns einen hat. Die anderen beiden sind mit rotem Stoff gefüttert und haben einen Boden, meiner ist mit grau versehen und eher ein Beutel, weil ich die Ecken falsch abgenäht habe. Naja, was solls, er ist trotzdem toll!


Auf den Nadeln


Hauptsächlich und eigentlich auch exklusiv stricke ich gerade an einem schlichten grauen Alltagscardigan. Ganz simpel in glatt rechts von oben, überhaupt nicht anspruchsvoll und genau richtig für müde Tage. Oder Nachtdienste. Deshalb bin ich auch schon so weit. Nachdem das erste Knäul alle war, habe ich nun den ersten Ärmel begonnen, da ich diese lieber erst so lang stricken  möchte wie sie mir gefallen und dann schaue, wie weit der Rest Garn am Körper reicht und ob ich eventuell nachordern muss. Garn ist Nisse von Stichfest, Anleitung der Featherweight Cardigan von Hannah Fettig


Geplant sind aktuell noch Socken, die Weihnachtsproduktion nimmt so langsam Fahrt auf. Auch hier Reste, aber mehr als genug für ein großes Paar. Ich plane, die Fersen, Spitzen und Bündchen aus dem hellen blau zu stricken und vielleicht noch ein kleines Muster dazwischen zu setzen, wie bei meinen Socken in grau-rot. Mal sehen, was mir so einfällt. 


Und dann wäre da noch ein Baumwollgarn für ein weiteres Einkaufsnetz, für mich, in einfarbig. Das mehrfarbige nutze ich nämlich sehr häufig, da wäre eine schlichtere Version genau richtig. Und schnell gestrickt ist es ja zum Glück auch!


Unter der Nadel


Aktuell nähe ich an einer weiteren Port Trousers aus einem dünnen olivefarbenen Stoff. Im letzten Jahr habe ich diese Farbe "entdeckt" - natürlich gibt es sie schon länger, aber vernäht habe ich den Ton noch nie. Bis dann die Jacke Carol kam und ich völlig verliebt war, beschloss, dass ich auch unbedingt eine Hose benötige die ähnlich aussieht. Gesagt, fast getan. Ich muss die Seitennähte nochmal aufmachen und etwas enger nähen, sowie die Schrittkurve vorne überarbeiten. Dann fehlen nur noch Saum, Bund und Gürtelschlaufen und schon ist sie fertig. Gut so, denn bald wird es für eine so dünne Hose zu kalt sein!


Für danach liegen hier noch einige Stöffchen bereit. Aus der geblümten Viskose möchte ich eine Bluse nähen, denn in zwei Wochen steht eine Silberhochzeit an und vielleicht wäre das genau die richtige Klamotte dafür. Die beiden Jerseys werden  zu T-Shirts verarbeitet, dafür habe ich mir die Shirt Box von Ellepuls zugelegt und bin gespannt, wie mir der Schnitt gefällt. Es gibt einige Variationen, die ich gerne ausprobieren möchte. 
Der dicke schwarze Sweat soll zu einem kuscheligen Cardigan werden, hier schwanke ich jedoch  noch zwischen den Schnitten. Da wäre der Picea Cardigan, welcher schon bei mir vorhanden ist und damit schnell genäht wäre. Empfohlen wurden mir aber auch der Cardigan JOne und Blackwood Cardigan, beide sehen toll aus und interessieren mich. Vielleicht muss ich eine Münze werfen. 
Neben einem schwarzen Jersey wäre dann mein Stoffvorrat auch schon wieder leer. Ich sollte also mal anfangen zu überlegen, ob und was ich für Weihnachten nähe und was dann noch für mich machbar ist. Definitiv brauche ich eine Winterjacke und eigentlich auch eine Übergangsjacke, was schon zwei Großprojekte wären. Ich brauche definitiv mehr Zeit. Gut, dass es bald anfängt ekelig zu werden draußen und man mehr Zeit im Haus verbringt. 


Neuzugänge


Sophia hat ein bisschen ausgemistet und Saskia und ich haben fair unter uns aufgeteilt. Eine Menge Potential für Babykleidung, ich freue mich schon darauf!

Und, woran arbeitet ihr aktuell so?


Happy sewing, happy knitting, 

Julia





29. August 2018

Waldemar Kleid

[Werbung da Markennennung, ich kriege aber nichts dafür]

Hallo ihr Lieben,

und Willkommen zur Präsentation von Kleid Nummer drei aus meiner "Der-Sommer-ist-ausdauernder-als-mein-Kleiderschrank"-Kollektion. Schätzungsweise habe ich in den letzten Beiträgen drölfzig Mal erwähnt, dass der Wunsch nach luftigen Kleidern die Möglichkeiten meiner Garderobe überstieg und ich daher zügig Nachschub nähte. Das letzte Kleid aus dieser Aktion habe ich heute für euch übergeworfen.


Meine drei neuen ergänzen sich perfekt. Das schlicht schwarze Farrow Dress kommt auf Grund der Webware mit einem Gefühl von Angezogen-sein daher, während das luftige Kleid von letzter Woche doch eher etwas freizügig und für den privaten Alltag gebraucht wird. Mein rot-weiß gestreiftes Schätzchen hier befindet sich genau in der Mitte dieser beiden Pole und fügt sich ganz wunderbar ein.


An meinen beiden rot-weiß gestreiften Shirts habe ich gemerkt, wie sehr mir das Muster gefällt und, dass ich gerne mehr davon hätte. Passenderweise gab es im Stoffladen schönen Baumwolljersey auf meinem spontanen Beutezug, also habe ich direkt zugeschlagen. Zuhause habe ich eine Weile über einen Schnitt nachgedacht, mich letztendlich dann für die einfache Variante entschieden: Das Plantain Tee von Deer and Doe saß gut, also habe ich es einfach zum Kleid verlängert. Um ein bisschen mehr Spannung reinzubringen, ist der hintere Saum leicht abgerundet.


Auch bei diesem Kleid habe ich meine bewährte Methode der Verlängerung angewandt: Ab der Achsel die Seitennaht auf die halbe Stoffbreite auslaufen lassen. Fertig! In diesem Fall aber doch etwas knifflig, weil ich gerne kleine Ärmelchen wollte und dafür beim Stoffkauf etwas knauserig war. Deshalb auch die Lösung mit dem am hinteren Rockteil längeren Saum, so konnte ich unter das Vorderteil so gerade noch die Ärmel quetschen und fühle mich trotzdem nicht zu kurz unterwegs.


Die Ärmel sind auch wirklich eher kleine Baby-Ärmel, für mehr als das hat es nicht gereicht. Der Ärmelsaum verschwindet quasi unter der Achsel, da ist eigentlich kein Stoff mehr vorhanden. Überraschenderweise sieht das besser aus, als ich dachte. Ich glaube, man nennt das Flügelärmel? Wie auch immer, sie sorgen für einen sportlichen Look, machen aber nicht unnötig warm. 
Ganz besonders stolz bin ich übrigens auf das Halsbündchen. Noch nie hat ein Halsbündchen so perfekt angelegen, keine Fältchen, keine Wellen. Traumhaft! Ich habe das Schnittteil ignoriert und das Bündchen nach Gefühl angenäht, offenbar sollte ich dies immer tun, denn wie gesagt, so ordentlich hatte ich mein Halsbündchen bisher selten.


Meinem Geiz beim Stoffkauf ist auch geschuldet, dass Ärmel- und Rocksaum nur einmalig umgeschlagen und mit einem spannenden Elastik-Stich meiner Nähmaschine abgesteppt sind. Der geht quasi gleichzeitig geradeaus und in regelmäßigen Abständen auch zur Seite, versäubert also direkt mit und sieht dabei akzeptabel aus. Eine gute Notlösung, auch, wenn ich doppelt umgeschlagene Säume lieber mag, weil die nicht so schnell umklappen.


Übrigens habe ich garantiert immer mindestens einen blauen Fleck pro Bein. Gerne zusätzlich dekoriert mit Rötungen oder Kratzern, ich finde immer etwas, woran ich mir weh tun kann, und wenn das nicht klappt, dann hilft die Katze.


Ich freue mich auf viele weitere Sommer mit diesem Kleid, denn ich bin mir sicher, dass es ein absoluter Dauerbrenner wird. Wahrscheinlich kommt es, kombiniert mit Strumpfhosen und Cardigan, sogar mit über den Winter. Es trägt sich logischerweise super bequem, eigentlich fehlen nur noch Taschen damit es perfekt ist. Aber nicht jedem Schnitt stehen Taschen, und bei diesem habe ich mich daher dagegen entschieden.


Das war dann jetzt auch schon der letzte wirklich sommerliche Beitrag von meiner Seite. Alles andere, was ich in letzer Zeit genäht und vor allem gestrickt habe, ist eher für den Herbst und Winter geeignet, also mal sehen, womit ich hier auf dem Blog die letzten Sommerwochen überbrücke. Ich freue mich aber schon, mit euch die anderen Schätze zu teilen und vor allem, sie selbst zu tragen!

Seid ihr auch schon mit der Herbstgarderobe angefangen, oder steckt ihr noch in den letzten Zügen des Sommers?


Happy sewing, 

Julia



Verlinkt mit Nähfrosch, Sewlala

23. August 2018

Aus Top mach Kleid - eigenes Design

[Werbung wegen Namennennung]


Hallo ihr Lieben!


Ich weiß ja nicht, wie es euch ergangen ist, aber dieser Somme hat mich an die Grenzen meines Kleiderschrankes gebracht. Nicht nur auf Grund der durchgehend hohen Temperaturen, sondern auch, weil ich zwei Wochen Urlaub hatte und nicht ans Meer gefahren bin. Denn dort lebt man nunmal eher in Badesachen und etwas zum Drüberziehen, die wirklichen Sommersachen werden nur abends getragen oder bei Ausflügen und sind daher weniger schnell bereit für die Wäsche. Hier in Münster war ich aber schon morgens nach dem Wäsche aufhängen bereit für die Dusche. Und nicht gewillt, kurze Hosen anzuziehen. Wenn ich die Option habe, etwas luftiges zu tragen, dann will ich das auch. Deshalb sind ja spontan zwei neue Sommerkleider entstanden, das erste habe ich letzte Woche gezeigt, und das zweite habe ich mir für heute übergeworfen. 


Im örtlichen Stoffladen war ich sofort in die Haptik dieses Stoffes verliebt. Es handelt sich um eine Mischung aus Baumwolle und Viskose, super glatt und fließend, elastisch, ohne dass Elasthan drin ist. Es gab den Stoff in mehreren schönen Farben, aber dieser helle Khaki Ton, der auf keinem der Bilder getroffen wird, hat mich am meisten angesprochen. Zuhause dann die Frage, welchen Schnitt ich nehmen könnte. Ich wollte ein ärmelloses Kleid, locker, um die Struktur des Stoffes schön auszunutzen. 


Weil das Kleid ja sehr dringend benötigt wurde, habe ich nicht lange gefackelt, ein gut sitzendes Kauf-Top aus dem Schrank gezogen und den Schnitt abgenommen. Für den lockeren Fall habe ich dann ab dem Armausschnitt die Weite auf die volle Breite des Stoffes (bzw. halben Stoffes) auslaufen lassen. Quasi ein langes Lineal vom Armausschnitt bis zum Saum. 


Genäht war es dann ziemlich zügig. Die kleinen Schulternähte schließen, Seitennähte zu und Bündchen dran. Diese habe ich nach Gefühl angenäht, und das liegt auch eigentlich ganz gut an. Leider reichte die Länge meiner Stoffstreifen nicht, um das Halsbündchen mit nur einer Naht im Nacken zu versehen, so prangt jetzt vorne eine weitere, und das nichtmal mittig. Ein bisschen nervt es mich, aber das Tragegefühl dieses Kleids ist zu schön, um mich weiter darüber aufzuregen. 


Der Stoff ist wirklich toll, jedenfalls was das Tragegefühl angeht. Einige Nachteile haben sich aber leider schon aufgetan. Zum einen betont er jedes noch so kleine Pölsterchen, weil er so glatt fällt. Also Bauch einziehen nach dem Essen! (Und sowieso immer, dank Hohlkreuz). Zum anderen zieht er total schnell Fäden, bzw kleine Schlaufen. Ich bin bisher nicht bewusst irgendwo hängen geblieben, habe aber schon einige Knötchen auf dem Kleid. Pilling kann es nicht sein, dafür sind die einzelnen Knoten zu weit gestreut. Richtig schade! Und Flecken zieht der Stoff auch magisch an. Es musste schon zweimal in die Waschmaschine auf Grund von Flecken, deren Herkunft mir ein Rätsel war. Und so ein großes Schwein bin ich eigentlich nicht, dass ich dauernd Flecken in meiner Kleidung habe ...


Ich bin gespannt, wie sich der Stoff weiterhin verhält und hoffe, dass das Kleid länger als zwei Sommer mitmacht. Denn, wie schon erzählt, es fühlt sich an wie im Nachthemd durch die Straßen zu spazieren, so locker luftig ist es. 


Welche Schnitte nutzt ihr am liebsten für so einfache Kleider? Oder macht ihr Marke Eigenbau, so wie ich?


Happy sewing, 

Julia


Verlinkt mit Sewlala, Du für dich am Donnerstag,