17. Oktober 2013

In aller Munde: Erbarmen



Ihr habt es hier schon gesehen, ich habe wieder mal ein Buch ausgelesen. Es handelt sich dabei um Erbarmen von Jussi Adler Olsen, das erste in der Liste von vieren (?), die momentan überall zu sehen sind.




Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?


Zu Anfang spielt die Geschichte wieder in zwei Strängen: Es wird von der Politikerin Merete erzählt, und wie sie letztendlich entführt wird, und von Carl Morck mit durchgestrichenem "o", einem grießgrämigen Ermittler, der trotzdem sehr symphatisch ist. Er wird dem neuen Dezernat Q zugeordnet, das alte Fällte wieder neu auflegen soll. Hier das beste am Buch: Er bekommt einen Assistenten, Assad, der einfach niedlich ist. Zusammen finden sie nach und nach raus, was mit Merete passiert ist.

Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es ein wenig an Spannung gemangelt hat. Es war eher wie ein Roman zu lesen, zumindest die erste Hälfte des Buches, dann wie ein Krimi. Unter Thriller stelle ich mir etwas mehr Drama und Spannung vor. Trotzdem auf jeden Fall ein gutes Buch, die anderen werde ich bestimmt auch noch lesen.


Hat hier jemand das Buch schon gelesen? Wie fandet ihr es?




13. Oktober 2013

7 Sachen am Sonntag

Wow, schon wieder habe ich es geschafft mitzumachen und freue mich sehr.
Wie immer, eine Idee von Frau Liebe, nun gesammelt bei Grinstestern: 7 Dinge, die ich am heutigen Tag gemacht habe, mit meinen Händen. Und go!


Da ich in den Semesterferien wie im Semester auch nur ganz selten ausschlafen konnte, hat sich mein Körper wohl an weniger Schlaf gewöhnt als der des Herzmanns. Bedeutet im Klartext: Ich liege wach im Bett, er träumt noch. Dann habe ich also die Zeit genutzt und mein Buch ausgelesen. Dazu demnächst mehr.


Dann ein wenig das Chaos des vorherigen Abends aufgeräumt. Wie seid ihr da veranlagt? Noch vor dem Schlafen die Gläser und alles in die Küche bringen, Kissen aufschütteln etc, oder alles liegen lassen? Ich mache letzteres, und dann wird morgens wieder klar Schiff gemacht.

Anschließend habe ich den Tisch für ein sehr spätes Frühstück gedeckt. Für den Herzmann mit Herztasse. Was ein Zufall!
 

Einen entspannten Sonntag eingeläutet, mit Apfelkerze (Liebe!) und Socken. 

Am Nachmittag mit dem Herzmann einen Film geschaut, dabei Kekse genascht. Und einen Apfel, aber der hat es nicht aufs Bild geschafft. Was nicht heißt, dass ich an dieser Stelle flunker!

Mich ein ganz bisschen auf den Unistart morgen vorbereitet. Wie ihr an dem Stundenplan seht ist da nicht viel Vorbereitung nötig. Ja, er beginnt erst um 12 Uhr, und das auch nur einmal die Woche. Ja, er geht nur bis Donnerstag. Ja, ich werde mir einen Zweitjob suchen. (Aber das Ding da am Dienstag ist echt fies. Ich hoffe sehr, mich da hinzwingen zu können ... brr, und das im Wintersemester!)

Und gerade noch geschnibbelt und gerührt und dann hoffentlich genug Essen für zwei Tage in den Ofen geschoben. Das was da so seltsam farbig ist, ist übrigens Thunfisch.

Und während der Ofen brummt und die Kerze flackert schaue ich mal, was die anderen heute so mit ihren Händen gemacht haben. Tschüssi!




10. Oktober 2013

Nadelspiel

Zu einem Sockenwollpacket hatte ich mir vor Wochen auch ein Nadelspiel aus Holz (Bambus, glaub ich) gegönnt. Ich war und bin total zufrieden damit, aber lustigerweise ist mit einigen der fünf Nadeln folgendes passiert:                                                               
Sie biegen sich leicht durch. Auf dem Video halte ich sie ganz gerade und drehe sie nur. Ich finds witzig :D










7. Oktober 2013

Stickbild Herbst

Einen guten Wochenstart wünsche ich euch allen. Für mich ist es die letzte Semesterferienwoche, und ich werde sie nochmal möglichst auskosten.

Vor einiger Zeit berichtete ich euch ja von meinen ersten Erfahrungen mit dem Sticken. Tolles neues Hobby, fand ich, und bat um Tipps bezüglich der weiteren Materialanschaffung. Und dann kam doch tatsächlich die liebe Katha von Bananenmarmelade im Bauwagen mit einem Angebot um die Ecke, das ich nicht ausschlagen konnte. Sie bot mir ein kleines Anfängerset, zusammengestellt aus ererbten Resten, als Kreativtausch sozusagen. Ich sagte natürlich sofort zu, und einige Zeit später kam ein kleines, liebevoll verpacktes Päckchen eingetrudelt.


Ich bekam einen lieben Brief, einen Stickrahmen, ein Tütchen voll mit Liebe und Sticktwist in allen Farben und eine zusammenkopierte Mappe mit tollen Anleitungen. Janosch, hallo? Das wird definitiv auch bald ausgetestet.


Lange überlegte ich, wie ich mich dafür revanchieren könnte. Das ich etwas sticken wollte, stand schnell fest. Gerne wollte ich einen Bauwagen sticken, am besten wie aus der Sendung Löwenzahn, denn da steht Katha drauf. Ich fand aber keine Vorlage im Netz, von daher habe ich mich für ein kleines Herbstbild entschieden, hier gefunden. Ein Igelchen unter einem Baum. Ich habe selbst vor Entzücken gequietscht beim Sticken (nachdem ich den Dreh wieder raus hatte und die ersten Fluchanfälle beseitigt waren) weil ich diesen Igel einfach so niedlich fand. Nun ja. Ich Dösel hab jedenfalls nur ein halbfertiges Foto, aber bei Katha könnt ihr das komplette Werk finden, sie hat es schon toll in ihre Herbstdeko integriert.

In einen Bilderrahmen gespannt und mit ein paar anderen Kleinigkeiten hat sich also mein Tauschpäckchen auf den Weg gemacht und ist gestern bei Katha angekommen. Ich bedanke mich öffentlich-virtuell für den Tausch. Gerne mal wieder! :)




6. Oktober 2013

7 Sachen am Sonntag

Oft bewundert, fast nie mitgemacht: Der 7 Sachen Sonntag. 7 Dinge des Tages, die mit den Händen getan wurden. Erfunden von Frau Liebe, die virtuell eher still geworden ist, daher gesammelt bei Grinstestern. Heute auch von mir!


Nach über 2 Monaten Sportpause die Musik in die Ohren gestöpselt und gejoggt. Wie man an der Gesichtsfarbe sieht ist dieses Foto nachher entstanden.


Zur Belohnung ein wenig Schokolade stibitzt.


Ein paar Seiten umgeblättert.


Des Herzmanns alte Kleider bei Kleiderkreisel hineingestellt. 



Den Schweiß wieder abgewaschen.


 Eine Anleitung aufmerksam studiert.


Mir gedanklich und für euch bildlich die Haare gerauft. 126 Maschen aufgenommen, dabei wohl nicht aufgepasst, nach 5 Reihen passte der erste Mustersatz nicht. Aufgeribbelt und gelernt, dass 8x4 gar nicht 24 sind. Peinlich für ehemals Mathe-LK ...



Und noch eine

Momentan überwiegen die Buchberichte hier auf dem Blog. Aber ich genieße es momentan auch seeehr, dass ich weder lernen, noch arbeiten, noch sonst was tun muss. Eigentlich muss ich gar nichts, und das ist toll. Es dauert aber auch nur noch eine Woche, dieser Schlunzzustand, dann fängt die Uni wieder an und ich bin mittendrin.
Trotzdem, es wird bald wieder etwas kreatives hier zu sehen geben. Zwei Tauschprojekte sind (fast) unterwegs, die dann bald gezeigt werden dürfen. Mit Weihnachtsproduktion hab ich auch schon angefangen, da gibt es vielleicht auch ein bisschen was zu sehen. Ansonsten werde ich gleich ein neues Projekt für mich aufnadeln, ein anderes ist fertig und muss nur noch perfektioniert werden. Ich bin also ganz und gar nicht untätig, wo gerade das Wollwetter wieder anfängt würde ich am liebsten den ganzen Tag nichts anderes tun als zu stricken.

Gut, kommen wir zum Buch. Ich habs von meiner Mama ausgeliehen: Das Nebelhaus von Eric Berg.




Vor Jahren haben die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie sich aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wochenende auf Hiddensee. Doch das Treffen endet in einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Kome. Zwei Jahre nach dem Massaker rollt die Journalistin Doro Kagel den Fall neu auf und kommt den tatsächlichen Geschehnissen jener schrecklichen Nacht auf die Spur ...


Nebenbei, ist schonmal jemand anderem aufgefallen, wie oft die Inhaltsangaben mit drei Punkten enden? Verrückte Sache. Aber hat nichts zum Thema zu sagen.
Das Buch braucht ein wenig Zeit um zu starten, bis man in der Geschichte drin ist, bzw in den Geschichten. Denn hier findet statt, was ich ganz gerne mag: Es werden zwei Storys gleichzeitig erzählt. Einmal wird sozusagen rekapituliert, was schreckliches geschehen ist auf Hiddensee, und abwechselnd damit wird erzählt, wie die Journalistin der Sache immer näher kommt. Das ist unglaublich gut gemacht, immer an spannenden Stellen wird durch Zeit und Raum gesprungen. Hält die Spannung und animiert zum Weiterlesen. 
Was mich außerdem die ganze Zeit kirre gemacht hat: Man weiß relativ schnell, wer der Personen im Koma liegt. Es gibt drei Tote, das sind weniger, als Personen da waren. Und das ist wirklich zum Haare raufen, erst gaanz am Schluss erfährt der neugierige Leser, wer denn nun überlebt hat. Mich hat es kirre gemacht.
Obwohl mir die Doro nicht so wirklich gefallen hat und ich teilweise auch völlig falsch mit meinen Verdächtigungen lag, hat mir die Handlung gut gefallen. Das Buch empfehle ich weiter.





2. Oktober 2013

Vergiss mein nicht


Heute mal wieder ein Buchrezension, Karin Slaughter schrieb Vergiss mein nicht und ich habe es gelesen.


Heartsdale, Georgia. Vor der Rollschuhbahn droht die 13-jährige Jenny, den drei Jahre älteren Mark zu erschießen. Polizeichef Jeffrey tolliver versucht, die Situation zu entschärfen - vergebens. Er muss Jennys Leben opfern, um Marks Hinrichtung zu verhindern. Aber es kommt noch schlimmer. Als Sara Linton die Leiche des Mädchens obduziert, macht sie eine schockierende Entdeckung ...

Von einem Thriller zu berichten, ohne zu viel zu verraten ist wirklich eine Kunst. Ich will  mich aber auch kurz fassen heute. Alles in allem ist es ein tolles, spannendes Buch. Ich habe es schnell gelesen und hatte Spaß dabei, habe mich ab und zu geekelt und war teilweise verwirrt. Die Hauptcharaktere waren sympathisch, die fiesen waren fies. Das Ende ist offen, deutet aber auf die reale Lage hin. Es werden nunmal nicht alle grausamen Fälle gelöst, leider. Ansonsten eine klare Empfehlung. Ich gehe jetzt stricken.