15. Juli 2014

Ich freu mich




Wie schön. Ich bin ganz stolz, irgendwie. Obwohl einer weniger ja nun auch nicht viel ausmacht, ist diese Zahl toll. Ich glaube, dass ich mir mal eine Kleinigkeit überlege, die ich euch schenken kann. Ihr erfahrt es bestimmt. 


Dickes Küsschen


Erste Erfahrung mit Bügeln

Guten Tag ihr Lieben,

vermutlich haben nun alle den Titel falsch verstanden. Eventuell war das beabsichtigt. Ein bisschen. 
Es geht hier nicht um die Tätigkeit, bei der Falten aus Kleidung herausgezaubert wird - obwohl meine Erfahrungen da auch eher minimal sind, ich bügel nämlich eigentlich nur Stoffe. Alles andere trägt sich ja halbwegs glatt. Und was es nicht tut, wird dann eben doch gebügelt.

Nun zum eigentlichen Thema: Um Taschenbügel geht es. Genau gesagt, winzige Taschenbügel.


Die flogen hier noch rum, und irgendwie wollten sie gerne verarbeitet werden. Geplant von meiner Seite war außen Kunstleder, das fand das Kunstleder aber eher nicht. Es war ein steifes Exemplar und eignete sich nicht wirklich für so ein kleines Projekt. Ich habe also umgedacht, nun ist ist ganz schnöde Stoff. Von meinem Rock, übrigens. 

Der Innenstoff war noch ein Rest von meiner ersten Susie, für die liebe K. Nun sind wir Täschcheninnenstoffschwestern. 
Und ist der Igel nicht niedlich? Nun hat auch er seine Bestimmung gefunden.

Wofür ich es benutze, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Es würde sich eignen, um beim Feiern nicht immer mein Riesenportemonnaie mitnehmen zu müssen. Es würde sich auch eignen, um Maßband, Stift und Vernähnadel hineinzupacken, also so Zeug, das man für Strickprojekte immer braucht. Ich werde schon ein Anwendungsgebiet finden.

Mit dem Täschchen gehe ich jetzt zum Creadienstag. Und nebenbei starre ich immer wieder auf die Fensterbank, wo mein erstes Glas mit Solarfärbung steht. Das ist so spannend! Bisher ist noch nichts passiert, aber bisher hat auch die Sonne noch nicht draufgeschienen. Ich warte und berichte.




13. Juli 2014

Auf den Nadeln

Hallo ihr Lieben!

Über Umwege habe ich den schönen Blog von Engelenchen gefunden, die einen Link-Up gestartet hat. Und dann noch einen thematisch so schönen. Jeder kann über die Projekte schreiben, die er gerade so auf den Nadeln hat. 
Ich finde diese Idee wunderbar, denn einerseits bekommt ihr so einen kleinen Überblick, andererseits kann man vielleicht - wie bei allen Aktionen dieser Art - neue schöne Blogs finden.

Ich starte dann mal mit meinen Projekten, vier Stück sind es. 


Da wäre zum einen ein dünner Pullover. Vorder- und Rückenteil sind fertig, ein halber Ärmel auch schon. Ich bin zuversichtlich, dass es diese Woche noch ans zusammennähen geht und ich ihn euch nächste Woche zeigen kann. Das Muster ist sehr simpel und lässt sich gut nebenher stricken, was für mich schonmal ein großes Plus ist. Ich habe ziemlich motiviert angeschlagen, dann aber eine oder zwei Wochen keine Lust mehr gehabt. Und bei Nadelstärke 2,5 und 3 kommt man eben nicht so schnell voran. Lacegarn. Jetzt bin ich jedenfalls ziemlich im Rausch. 

Ein Paar Socken habe ich eigentlich immer angeschlagen, für unterwegs ist das einfach praktisch. In diesem Fall ist es ein Geburtstagsgeschenk, und meine ersten Mustersocken. Hier noch etwas geknautscht, aber der erste ist schon fast fertig. 

Nun folgen noch zwei Dauerbrenner: Zuerst der Linen-Stitch-Schal aus Sockenwollresten, er wird auch noch lange angefangen herumliegen, denn so schnell bin ich mit dem Restenachschub noch nicht. Aber immerhin, drei Reste kommen bald dazu. Trotzdem möchte ich ihn zumindest bis Ende des Jahres weiterstricken.

Und dann ist da noch mein Riesengranny, das bisher nur ein wenig gewachsen ist und vermutlich auch nur langsam weiterwachsen wird. Es kribbelt mir zwar in den Fingern, meine Reste weiter abzuarbeiten, aber diese Pulloversache hat mich gepackt. Trotzdem, es wird, langsam. 

Mehr Informationen, Bilder und Co findet ihr in meiner Ravelry-Projektliste. Und nun zeigt her, was ihr so auf den Nadeln habt!





10. Juli 2014

Rums: Taschentuchaufbewahrung

Hallo ihr Lieben!

Irgendwann habe ich letztens mein letztes Taschentuchdingsi verloren, welches immer in meiner Handtasche herumtrödelte. Da war ich schon ein bisschen traurig, habe aber auch sofort in meinen Resten gestöbert und schnell etwas passendes gefunden: Dort habe ich Stoffe gekauft, und von dem für die Kissenbezüge war noch etwas über. Da mir die Farbe so gut gefiel, war es gebongt.


Ich gehe da übrigens nicht nach einem Schnittmuster vor, sondern nehme einfach ein schon vorhandenes Dingsi und schneide den Stoff dann danach aus, ein langes Rechteck. Dann werden die Enden ordentlich umgenäht - in diesem Fall sogar in hübsch, mit dekorativem Zick-Zack-Stich - und dann klappe ich sie aneinander und nähe nochmal rechts und links. Nahtzugaben an den Ecken kürzen, fertig ist es auch schon!

Da ich beim letzten Mal das Dingsi genommen habe, welches eine leicht offene Naht hatte (und zu faul war, dies zu beheben) bin ich nun noch glücklicher mit diesem perfekten Stück. 

Und damit gehe ich zu Rums, denn es ist nur für mich. Klar kann ich damit nicht gegen die ganzen großen Dinge, wie Kleidung und co anstinken, aber es ist ein Anfang. 

Achja: Ich weiß, dass es da diese super Abkürzung für diese Dinger gibt. Aber ich find sie blöd, weil sie mich an Kinder und Feuerwehrautos erinnert, und die haben damit ja doch irgendwie wenig zu tun. Also bleibe ich bei der ausgeschriebenen Version : )





9. Juli 2014

MMM: Tanktop

Herzlich Willkommen ihr Lieben!

Beim letzten Stoffkauf ist mir auch ein dünner Jersey in einer schönen rostroten Farbe in die Tasche gehüpft, und den passenden Schnitt dazu wusste ich auch schon: Ein Top sollte es werden. Genäht nach der Anleitung zu Modell 125 aus der Burda von Juni 2014.

Das war alles mal wieder ein wenig hampelig. Entschieden habe ich mich für Größe 42, das Ausschneiden ging dann auch alles flott. Selbst das aufbügeln von Vliseline Formband hat gut geklappt, nachdem ich - wie üblich - den ersten cm mit dem zu heißen Bügeleisen geschmolzen habe. Beim nächsten Mal würde ich mehr Nahtzugabe an Ärmel und Hals lassen, so sieht man leider an einigen Stellen innen das Formband noch.


 Sogar mein erstes mal Nähen mit der Zwillingsnadel hat an Arm- und Halsausschnittkanten super geklappt, und ich war schon angefangen Lobgesänge auf diese Nadel anzustimmen, weil: Sieht schon ziemlich gut aus, so eine schicke Naht.
Aber dann kam der Saum. Und ohne mir erkenntlichen Grund riss alle paar cm einer der Fäden. Was vor wenigen Minuten noch einwandfrei ging, hat mich dazu gebracht wütend rumzufluchen. Kann das nur daran liegen, dass am Saum kein Formband aufgebügelt ist? Dass ich keinen soo gutes Garn habe, vermute ich auch, weil geerbt. Aber es hat ja vorher funktioniert, und ich hatte nichts verändert.


Verlängert habe ich direkt beim Zuschneiden, statt 3cm Saumzugabe habe ich 6cm drangehängt, und finde die Länge nun auch ziemlich gut. 

Da der Schnitt aber sowieso ein relativ lockerer ist, habe ich mal wieder ein großes Produkt. Also, vorbeugen in dem Ding geht eher nicht. Ich muss mir wohl noch so ein Bandeau-Ding nähen, dann fühle ich mich darin wohler. Und dann werde ich das Ganze nochmal in 40 nähen um zu schauen, ob es dann etwas besser sitzt. Es gibt übrigens auch Brustabnäher, ganz verrückte Sache finde ich :D

Weil ich Depp bei der gestrigen Fotosession vergessen hab, mich auch mal umzudrehen, bekommt ihr leider nur ein verrenktes Rückansicht-Foto, weil ich allein bin gerade. Aber der Rückenteil ist halt schon schick ... üblicherweise würde ich allerdings entweder einen schwarzen BH oder einen ohne Träger tragen. Hupsi!

So, das war mein Beitrag zum letzten MMM vor der Sommerpause. Ich bin da ein wenig traurig, wo ich doch gerade erst angefangen habe in einen Rausch zu geraten. Natürlich nähe ich trotzdem weiter und zeige auch her, aber es ist schon schön, diese Verlinkung. Da ist dann etwas mehr persönliche Motivation hinter, bis Mittwochs etwas fertig zu haben.
Als Ersatz gibt es ein Dirndl-Sew-Along, aber leider kann ich mit einem Dirndl nun so gar nichts anfangen. Also sieht man sich nun nicht so regelmäßig mit etwas Genähtem, und ab Mitte September kann ich dann wieder alles dieser großen, tollen Gruppe präsentieren.






7. Juli 2014

Mein Tag und neue Wolle ...

Hallo ihr Lieben!

Heute mag ich einfach mal ein wenig meinen Tag erzählen. Nachdem ich nämlich grad eewig in der Küche gewerkelt habe und Vorbereitungen für mein morgiges Austragen einer Perfektes-Dinner-Runde unter Freunden getroffen habe, kann ich nicht mehr viel tun außer sitzen und tippen. Falls übrigens Interesse an den Leckereien besteht, die ich so gestalte, dann gebt kurz Laut und ich erstatte Bericht darüber.

Letztes Jahr über den Winter habe ich ja in einem Wollladen gearbeitet. Nach der Hauptsaison brauchten sie mich dort nicht mehr. Nun kam aber eine Anfrage, ob ich wieder Lust hätte, wegen Veränderungen im Personal und so. Da habe ich nicht nein gesagt, denn es ist wirklich eine angenehme Arbeit, die Kunden sind meinstens ziemlich nette Leute (gemeinsames Hobby verbindet und so) und 10-20 Stunden die Woche von Regalen voll Wolle umgeben zu sein, das kommt meinem persönlichen Traum (nämlich diese Regale bei mir zuhause zu haben ..) ziemlich nahe.

Und wie das nunmal so ist, sieht man all die tollen Dinge ...


Bei meinem jetzigen Pullover bin ich kurz davor, das Vorderteil zu beenden, fehlen also noch die Ärmel. Die riesen Granny-Decke ist auch noch lange nicht beendet. Socken schwirren hier immer irgendwie herum, diesmal aber tatsächlich als Geschenk und deshalb nicht ewig aufschiebbar, und dann ist da noch der Linen-Stitch-Schal. Ich habe also eigentlich ausgesorgt. Meine Projektlisten sind auch alle voll. Aber wer von euch mal an der Moina von Lang Yarns vorbeigekommen ist, der wird mich verstehen. So weich. SO WEICH! Es ist Seide enthalten, und das fühlt man auch. Ich könnte schon mit den Knäulen allein glücklich werden. Das Modell in der schon vorhandenen Zeitschrift gefiel mir dann auch noch ziemlich gut, nur ohne dritte Farbe werde ich es nun nachstricken. Aber erst wird der andere Pullover beendet, natürlich. 

Und, was werkelt ihr so? 





2. Juli 2014

MMM: Sommerkleidchen

Hallo ihr Lieben!

Auch diese Woche habe ich wieder etwas Genähtes herzuzeigen, so langsam komme ich in einen Rausch. 
Aus der Burda von Mai 2013 hatte ich mir das Modell 102 ausgesucht, ein einfaches und auf dem Modellbild wirklich schönes Sommerkleid. Mit der Stoffempfehlung im Kopf bin ich losgezogen, etwas passendes zu finden, was sich aber als sehr schwer herausgestellt hat. Wie im Beispiel auch wollte ich gerne einen Stoff mit großem Muster, allerdings nicht zu bunt. Alles was ich gesehen habe, beinhaltete mindestens 4 verschiedene Farben. Mäh. 
Der dritte Gang durch die Reihen brachte dann eigentlich nur einen tauglichen Stoff hervor, denn leicht und weich fallend sollte es ja auch sein, also quasi Satin. Entschieden habe ich mich für dieses Muster:


Und dann habe ich das Wochenende ausgiebig genutzt und genäht.


Was dieses Kleid hervorgebracht hat. Toll ja immer: Ich kann die Länge anpassen, und sie ist perfekt, obwohl mir ein Malheur passiert ist. Es war kurz vor Abfahrt und ich wollte das Kleid unbedingt fertig bekommen, denn sonst hätte ich ja bis zum nächsten Wochenende warten müssen. Hastig sollte ich allerdings nicht arbeiten ... ich hatte mir die Länge abgesteckt und wollte dann entlang der horizontalen Musterlinie etwas kürzen, um anschließend umzunähen .. leider habe ich wohl mal wieder nicht ganz gerade gearbeitet, sodass es ziemlich schief und vor allem kurz wurde. Für noch zweimal einschlagen war es definitiv zu wenig, also habe ich mal wieder gepfuscht und aus dem abgeschnittenen Streifen ein breites Schrägband gebügelt und das dann unten um den Saum genäht. Erleichterung, denn micht stört das so nicht. 


Eigentlich sieht der Schnitt einen Schlitz unterm Ausschnitt vor, mittig zwischen den Brüsten quasi. Das war mir aber zu doof, schließlich möchte ich mich darin auch bewegen und nicht gerade stehen müssen damit bloß nichts zu sehen ist. Ich glaube, damit habe ich mir auch die komplizierteste Stelle der Anleitung gespart.
Mit Gürtel gefällt mir das Kleid auch ziemlich gut, aber es geht auch ohne, finde ich, und das ist sowieso das allerbeste, wenn es ein bisschen variabel ist.


Für meinen Geschmack sind die Träger ein wenig zu weit auseinander, was aber auch daran liegen mag, dass ich sie noch ein wenig gekürzt habe damit der Ausschnitt nicht bis auf den Bauchnabel blicken lässt. 


Unterm Strich bin ich zufrieden, besonders über die Undurchsichtigkeit (das war bei den meisten Stoffen die gepasst hätten nicht der Fall), den leichten Fall und die Länge. Und das Muster! Aber nochmal nähen werde ich den Schnitt vermutlich nicht. Als nächstes hätte ich lieber mal etwas mit ein wenig mehr Form. Empfehlungen, für Schnitte, am besten für wenig Geld oder gar umsonst nehme ich gerne entgegen. 

Und nun schaue ich mal, was andere tolle Frauen sich erstellt haben, beim MMM, bevor der Schreibtisch wieder ruft.