12. August 2012

Buchempfehlung die letzte


Zu aller erst: Keine Missverständnisse, ich werde hier weiter Bücher vorstellen. Aber keine mehr, die in meinem Bücherregal schon viele Jahre herumstehen, sondern nur noch die, die ich gerade gelesen habe.


Das erste Buch heißt Julie und Julia und ist von Julie Powell geschrieben. Vor gar nicht so langer Zeit mit Meryl Streep und Amy Adams verfilmt worden, sehr amüsant!





Zum Inhalt: Man nehme 1 junge Frau Ende zwanzig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, 524 Rezpte,1 winzige Küche, 1 geduldigen Ehemann und viele Testesser. Für Julie Powell sind dies die Zutaten für ein großes Abenteuer: Innerhalb eines Jahres will sie sämtliche Rezepte des Kochbuch-Klassikers "Mastering the Art of French Cooking" von Julia Child nachkochen. Bei der Jagd nach obskuren Zutaten,bei nächtlichen Kochgelagen oder dem Versuch, die perfekte Omelette-Wendetechnik zu erlernen, entdeckt sie jedoch mehr als nur den Spaß am Kochen: die Lust am Leben selbst.


Erstes Argument für das Buch: Julie bloggt über ihre Kocherfahrungen. Herrlich!
Zweites Argument: Es ist unfassbar komisch, wie eine nicht gerade Gourmetdame versucht, einen Hummer zu kochen.

Ein amüsantes Buch für zwischendurch, nicht schweres aber sehr schön zu lesen, mit wohligem Gefühl als Beilage!


Nummer zwei und mein Favorit aus der ganzen Reihe: Carpe Diem von Autumn Cornwell





Der Inhalt:
"Also", sagte ich, "wie sieht der Plan aus?"
"Der Plan?"
"Die ausführliche Reiseroute für den Sommer."
Grandma Gerd kramte in ihrer riesigen gewebten Tasch und zog einen Umschlag heraus. Ich riss ihn ihr förmlich aus der Hand und öffnete ihn. "Aber da ist ja gar nichts drin."
"Genau. Wir sind Abenteurer Kleines. Und Abenteurer planen nicht. Sie leben. Sie erleben. LDA - Lebe Den Augebnlick! Das werden wir diesen Sommer tun - leben im Hier und Jetzt."

Ein Buch über Hocktoiletten, 100% Luftfeuchtigkeit, einen Cowboy namens Hanks und ein Mädchen, dass zum ersten Mal in ihrem Leben keinen Plan hat.


Das ist ein Buch, bei dem ich mehrfach wirklich in Lachen ausgebrochen bin. Urkomisch, witzig, genial.
Es ist ebenfalls eher ein Jugendbuch, aber ich habe es mehrmals gelesen und liebe es immer noch.

Die Protagonistin hat einen minütlich getimten Tag, alles hat seinen Platz, seine Ordnung, es gibt für alles einen Plan.
Der Urlaub mit ihrer Oma Gerd (also bitte, allein schon der Name!) im tropischen Regenwald läuft da ganz anders ab. Ein herrliches Chaos mit urkomischen Begegnungen.

Wer sich beim lesen amüsieren will: Nehmt dieses Buch!

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