31. Mai 2013

Ready Set Foto Vl


Augustina ist wieder etwas häufiger im Bloggeruniversum unterwegs und hat ihre Aktion Ready Set Foto aus dem Winterschlaf erweckt. Na da freue ich mich aber, denn das hat immer Spaß gemacht, und ihren Blog mag ich auch gerne. 
Das ganze läuft so: Montags gibt sie ein Thema bekannt, einen kurzen Satz, zu dem dann alle, die Lust haben, ihre Assoziationen fotografisch festhalten und Freitags auf ihrem Blog zeigen dürfen. Man hat also eine ganze Woche Zeit, sich etwas schlaues/witziges/interessantes zu überlegen.
Diese Woche war das Thema: Voll Banane. Und hier seht ihr meinen Beitrag.


Eine kleine Erklärung soll es natürlich auch noch geben. Voll Banane ist nämlich unser Verhältnis, das von der Banane und mir. Es ist paradox. Kompliziert, wenn man es in Facebook-Sprache ausdrückt. Unsere Beziehung ist kompliziert. Mit Banane ist es nämlich so: An und für sich mag ich sie. Also, das Obst. Ich mag den Geschmack. Aber sie hat einfach so viele komplizierte Charaktermerkmale, die Banane. Erstmal die Tendenz dazu, sehr schnell Detscher zu bekommen. Ich HASSE Detscher! Braune Stellen find ich ih, und darum herumzuessen ist echt gar nicht leicht. Da wären wir auch schon beim nächsten Thema: Eine Banane in der Öffentlichkeit zu essen (falls ich sie bis dahin unbeschadet transportieren konnte) ist irgendwie immer seltsam. Da kommen Assoziationen, die eigentlich pubertär sind, aber trotzdem dazu führen, dass ich mir komisch vorkomme. 
Außerdem hat Banane doofe Fäden innen, die man abfummeln muss. Und obwohl ich ihren Geschmack mag, denke ich oft nach einer halben, dass es jetzt auch irgendwie gut ist, denn dann geht mir die Konsistenz irgendwie gegen den Strich. Ich könnte jetzt natürlich gezüchtete Minibanenen kaufen, aber was da alles drinsteckt, wer weiß. 
Achja, Bananengeruch mag ich irgendwie auch nicht wirklich. Ganz schlimm ist die Schale im Müll, die fängt ja sofort an zu gammeln, habe ich immer das Gefühl. Und wenn der Herzmann eine Banane isst, dann muss er erstmal was trinken, bevor er wieder geküsst wird. Aber das ist ein generelles Problem meinereiner, ich mag keinen Essensgeruch in Kleidern oder Mündern. 
So, letzer Meckerpunkt, dann sind wir durch: Künstliche Banane geht ja mal gar nicht. Ob Joghurt, Weingummi oder diese wiederlichen Gelee-Dinger, da könnt ich ja würgen. Nichts für mich!

Jetzt wird mir wohl jeder zustimmen, dass es voll Banane ist, mein Verhältnis zur Banane. Oder??



29. Mai 2013

Taschenrettung



Einen schönen guten Morgen wünsche ich, auch wenn das Wetter keinen schönen Tag verspricht. Immerhin hatten wir hier im Pott zwei Tage Frühling, was will man mehr, wenn der Juni vor der Tür steht? Fällt mir nur immer schwerer, die Sache mit der Erderwärmung zu glauben, aber da habe ich ja auch keine Ahnung von. Von anderen Dingen aber schon: Handwerken! (Wenn das mal keine Überleitung war :)).
Seit längerer Zeit schon gibt es diese Tasche in meinem Schrank. Sie gehörte meinen Opa und hat ihn ins Krankenhaus begleitet, und dann wollte ich sie gerne behalten. Sie ist schön groß und perfekt für eine Wochenendübernachtung.




Einen kleinen Makel hat sie aber: Die Griffe sind schon ziemlich abgenutzt. Da für das Wochenende eigentlich ein Zeltausflug anstand, der nun auf Grund der Wettervorhersage leider gecancelt werden musste, habe ich meiner Kreativität freien Lauf gelassen.



Und es ist was gutes bei herausgekommen! Die Henkel sind nun hübsch eingepackt, ich mag die Farbkombination und das Erbstück, sozusagen, ist für weitere Jahrzehnte Begleitung gerüstet. Fühlt sich außerdem ziemlich toll an in der Hand.



Damit habe ich mal wieder einen Punkt von der Liste der Kleinigkeiten, die noch zu tun sind abgehakt. Leider musste ich die Tasche ungepackt wieder in den Schrank stecken, aber irgendwann demnächst findet sie bestimmt noch Verwendung. Bestimmt!



28. Mai 2013

Back to the roots Teil 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes


Jup, es ist so weit: Ich bin durch. Gestern war es soweit, ich habs zugeklappt, nach 1,5 Monaten in der wunderschönsten Parallelwelt die man sich wünschen kann:

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von Joanne K. Rowling


An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die fehlenden Horkruxe zu finden, um zu vollenden, was Dumbledore und er begonnen haben. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen. Mit Ron und Hermine an seiner Seite und einem magischen Zelt im Gepäck begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise, quer durch das ganze Land. Als die drei dabei auf die rätselhaften Heiligtümer des Todes stoßen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch er ahnt schon jetzt: Welche Wahl er auch trifft - am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten ...

Das letzte Buch. Ich habe es bisher glaube ich nur auf Englisch gelesen, weil ich damals nicht abwarten konnte. Jedenfalls waren da viele Dinge, an die ich mich nicht erinnern konnte, und ich habe mich selbst dabei erwischt, wie ich Sätze übersprungen habe weil ich so neugierig war. Dann muss ich mich immer ermahnen, dass Buchstaben in unserer Welt nicht weglaufen.
Achja, schön wars. Ziemlich spannend, wie ich finde, obwohl die meiste Zeit erzählt wird, wie sie durch die Gegend reisen  mit ihrem Zelt. Ganz dramatisch finde ich die Zeit, in der Ron weg ist. Man ist da schon irgendwie enttäuscht. Und dass Joanne uns mal eben noch reinwürgt, dass der liebe Dumbledore gar nicht so lieb und perfekt ist wie wir Jahrelang dachten, finde ich ja auch ziemlich mutig. Es hat aber an meiner Anhimmlung für ihn nichts geändert. Immernoch mein Held. A pro pos Held: Dobby! Hedwig! Man, da war ich doch glatt wieder ziemlich traurig. Von den Toten am Ende mal gar nicht zu sprechen ...
Was mir immer wieder auffällt, sind die eindeutigen Parallelen zum Nationalsozialismus. Grindelwald und Dumbledore haben sich 1945 duelliert .. na, da war bei uns ja auch ordentlich was los. Die Zauberer sollen über die Muggel herrschen, schlammiges Blut etc. Da hat die Frau Rowling wohl in unserer Geschichte Inspiration gefunden.

Zurück zum Buch: Am Ende wird natürlich alles gut. Aber ernsthaft: Ich weiß noch ganz genau, dass ich das Buch nach dem Auslesen am liebsten in die Ecke geworfen hätte. Oder das letzte Kapitel übersehen. Ich meine ... bitte WAS? Ich war noch nie, noch nie so enttäuscht von einem Buch. Ich finde es absolut schrecklich. Kommt mir vor, alles hätte Joanne das gar nicht selbst geschrieben. Imperius, oder so. Oder der Verlag wollte mit reinreden. Das passt nicht zu ihr, das habe ich überhaupt nicht erwartet. Alle sind glücklich, alle sind verheiratet, die Kinder haben soooo schreckliche Namen .. Albus Severus? Ich kann ja verstehen, wenn man jemanden ehren will indem man seine Kinder nach ihm benennt ... aber wenn Albus Severus dann irgendwann erfährt, dass der zweite Namensgeber den ersten getötet hat, wenn auch als eine Art Sterbehilfe - äh,ja. 
Nun ja. Ich könnte mich da ewig drüber aufregen, aber Fakt ist: Bis zum letzten Kapitel sind diese Bücher grandios, und ich könnte fast schon wieder von vorne anfangen. Was da am Ende passiert verstehe ich nicht, und es macht meiner Meinung nach ne Menge kaputt, aber ändern kann ich es ja nicht, nur meine Meinung sagen. Das habe ich hiermit.
Und jetzt müsst ihr alle unbedingt noch dieses Video sehen (3:40 ist die schönste Stelle), da muss ich nämlich dezent tief atmen um nicht zu heulen.
Damit einen schönen Abend!



Weisheit der Woche #11


Da habe ich über die ganze Aufregung mit dem Wochenrückblick für Fee doch glatt vergessen, euch mit der montäglichen Portion Weisheit zu versorgen! Sowas aber auch. Dafür gibt es die dann heute, und als Trost verrate ich euch, dass es später eine Buchrezension gibt und morgen mal wieder was Gewerktes. Es kommt wieder mehr Leben in den Blog!


Das Erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

(Adolf Kolping)


Eine ganz bestimmte Freundin von mir wird sich über den Verfasser der heutigen Weisheit tierisch freuen. Der ist aber auch ein kluges Kerlchen!
Ich bin nämlich der Meinung, dass er da auf dem richtigen Weg ist, der Herr Kolping. Für jede Regel gibt es eine Ausnahme, und wer sich mit seiner Familie aus wirklich ernsten Gründen nicht versteht oder sonstwas, da verstehe ich natürlich, dass in dessen Leben die Familie vielleicht etwas weniger wichtig ist. Aber gleichzeitig hat dieser Mensch sich dann vielleicht eine eigene Familie aufgebaut, oder mit Freunden eine Gemeinschaft gebildet, die ähnlich funktioniert. Menschen, die gänzlich ohne soziale Kontakte leben, gibt es kaum. Das zeigt ja schon, dass es wohl irgendwie gut tun muss, andere um sich herum zu haben. Und die Familie hat da einen großen Vorteil gegenüber Freunden oder Bekannten: Man ist irgendwie mehr zusammengeschweißt, durchs Blut, wenn mans schön poetisch sagen will. Familie kann man nicht ändern, man muss sich mit den anderen abfinden und kann sie meistens auch nicht verändern. Sie sind und bleiben Familie. Da aber jeder um diese Stabilität weiß, kann man sich vielleicht auch mal Dinge erlauben, die man bei Freunden nicht tut. Denn die kann man verlieren. Wer sich wochenlang nicht bei Mutti meldet, der wird am Ende vielleicht ein bisschen gestraft, aber letztendlich doch wieder mit offenen Armen empfangen. Das kann man nun so nicht über alle Freunde sagen. 
Auch Familie muss man aber pflegen, versteht mich nicht falsch!
Wenn alles gut läuft, ist, meiner Meinung nach, Familie eine Art Orientierung im Leben. Der Punkt, von dem aus alles losgeht, zu dem man immer wieder zurückkehren kann. Sie gibt Sicherheit und Zuversicht und bleibt Rückzugsort und Heimat. 
Ein Hoch auf die Familie!


27. Mai 2013

Wochenrückblick in Bildern zum Fee-Jubiläum


Hallo liebe Leser!
Wer von euch Fee von Fee ist mein Name noch nicht kennt, der sollte dort schleunigst vorbeischauen, sonst versteht er diesen Post nicht. Ich erkläre aber trotzdem mal: Seit genau 100 Wochen veröffentlicht sie jeden Montag einen Post, in dem sie die vergangene Woche zusammenfasst, anhand von drei Aspekten: Den getragenen Klamotten, dem gegessenen Essen und den gemachten Dingen. Nun, zum Jubiläum, hat sie dazu aufgerufen, dass möglichst viele Blogger ihrem Beispiel folgen. Und das tue ich hiermit!



1.Getragen: Univerherrlichenden Beutel und Multifunktionsring: Passt an Ring-, Mittel- und Zeigefinger. 2.Gegessen: Banaaane! 3.Gemacht: Dem Bodensee in Friedrichshafen einen Besuch abgestattet. Trotz Wolken sehr schön!


1.Mülltütenkleidchen zwecks Klamottenschonung. 2.Doppelkeks. Mehr als einen, aber so sieht es gesünder aus. 3.Einer ganz anderen Art von Vorlesung gelauscht. Dort werden tatsächlich Spiele analysiert!


1.Neue Haare. Man sieht es kaum, aber sie sind ein wenig rötlicher getönt worden. Sowas mache ich mit meiner besten Freundin, wenn man mich ein paar Tage da lässt. Hat in der Heimat aber leider niemand bemerkt. Nun ist es unser Geheimnis. 2.Weintrauben und After-Eight. Gesund vs. ungesund. 3.Koffer wieder gepackt und mich von meiner Lieben verabschiedet. Bis zum Sommer!


1.Zum besten Zugfahr-Outfit gekührte selbstgenähte Hose mit grün und geliebten Schmetterlingtuch. Die Brötchenkrümel gehören dazu, sie sind Dekoration. 2.Bahnhofsfrühstück: Brezel. 3.Zehn Stunden Zug gefahren, dabei ein Buch beendet und ein neues angefangen.


1.Lieblings-Wohlfühl-Klamotte: Jerseyrock mit Strumpfhose, Shirt und (Bruder)Cardigan. 2.Ja, Wiederholungstäter: Doppelkekse! 3.Mich an einem Wollblumenherstellgerät versucht, das bestimmt schon 50 Jahre auf dem Buckel hat. Das Ergebnis war aber nix. Witzig wars trotzdem!


1.Liebe in den Ohren. 2.Fress-mich-dumm-Kuchen, von der Mama gebacken. 3.Mich wie eine Königin gefühlt: Ein Zeltwochenende steht bevor, und dafür mussten drei Luftmatratzen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet werden. Also aufpumpen und draufsetzen und gucken, was passiert. Sind alle voll geblieben, also kann es losgehen!


1.Nassen Haarknödel. 2.Fertigessen. Ist böse, aber geht nunmal schnell. 3.Sonntag heißt neben Zugfahren auch: Uniwoche vorbereiten. Diese Woche ist zwar kurz, aber trotzdem muss man sich um sie kümmern.


So, das war meine Woche! Falls ihr nun denkt, dass ich seltsam esse: Ich bin definitiv nicht geeignet, Essen zu fotografieren. Es fällt mir immer erst ein, wenn es halb weggefuttert ist. Ich habe an allen Tagen eine warme Mahlzeit genossen, aber eben kein Bild davon.
Ansonsten muss ich sagen: Respekt, Fee, dass du das nun schon so lange machst! Ich musste jeden Tag überlegen, was ich nun fotografiere, wann, wie ... ganz schön anstrengend! Aber Spaß hat es trotzdem gemacht, und ich werde jetzt mal schauen, wer sonst so mitmacht.



24. Mai 2013

Back to the roots 6: Harry Potter und der Halbblutprinz


Hallo ihr Lieben! Ich bin zurück aus meinem kleinen Kurzurlaub und werde euch davon noch berichten, muss aber erstmal selbst wieder richtig ankommen. Schön wars, soviel kann ich euch schonmal verraten. 
Da ich insgesamt fast 20 Stunden Zug gefahren bin, habe ich natürlich ein ausgelesenes Buch mitgebracht:

Harry Potter und der Halbblutprinz von Joanne K. Rowling



Seit Voldemort, der gefährlichste schwarze Magier aller Zeiten, zurückgekehrt ist, herrschen Aufruhr und Gewalt in der magischen Welt. Als Harry Potter und seine Freunde Ron und Hermine zu ihrem sechsten Schuljahr nach Hogwarts kommen, gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen in der Zaubererschule. Dumbledore will seine Schützlinge vor dem Zugriff des Bösen bewahren. Um Harry zu wappnen, erforscht er mit ihm die Geschichte des Dunklen Lords. Ob auch Harrys Zaubertrankbuch, das früher einem "Halbblutprinzen" gehörte, ihm helfen kann? Nur ein Detail fehlt, das Harry finden muss, dann liegt das Geheimnis um Voldemort offen. Dumbledore führt ihn, doch im alles entscheidenden Moment ist der Halbblutprinz zur Stelle und zeigt sein wahres Gesicht.


Endlich mal eine gute Zusammenfassung! Im sechsten Buch gibt es viele Dinge, die mir gut gefallen. Einerseits die ganz deutlich merkbare Pubertät der drei: Ron wird zum Frauenheld und schlabbert mit Lavender rum, merkt aber nicht, wie er damit Hermine verletzt. Harry hält sich zurück und schwärmt für Ginny, braucht aber auch ewig, um da mal einen Schritt zu machen. Alle drei zanken sich oft, ein Zeichen der überschwappenden Hormone. 
Was sich ja durchs ganze Buch zieht, ist die Sache mit den Erinnerungen, die Dumbledore über Voldemorts Leben gesammelt hat. Nach und nach finden er und Harry so heraus, dass er seine Seele gespalten hat, in mindestens sieben Teile. Und auch die Suche nach dem Halbblutprinzen ist etwas, das immer wieder eingestreut wird. 
Tja, und dann kommt das Finale. Aber was für eins! Harry und Dumbledore machen sich auf den Weg, um einen Horcrux zu finden und zu vernichten, und Dumbledore schluckt dafür eine Menge Zaubertrank. Da kommt dann die erste Stelle, wo ich innehalten musste, um  nicht loszuflennen. Ich saß ja im Zug, da wäre das irgendwie ... doof gewesen: "Ich mache mir keine Sorgen, Harry", sagte Dumbledore, trotz des eisigen Wassers nun mit etwas kräftigerer Stimme. "Du bist ja bei mir."
Wow! Ich meine, Harry ist ein Teenager, der zwar schon einiges bewiesen hat, aber Dumbledore ist so ungefähr der Zauberer, hat sich grad ziemlich viel von einem unbekannten Trank reingekippt und Schmerzen gelitten, weiß nicht, was passiert, und trotzdem ist sein Vertrauen in Harry unerschüttert. Ich habe diesen Mann schon immer sehr bewundert, er war eigentlich mein Held des Buches. Dementsprechend war ich auch beim zweiten Mal lesen, obwohl ich es ja diesmal vorher wusste, echt traurig, dass er stirbt. Diesmal zwar nicht so geschockt, weil ich immerhin die Wut auf Snape nicht mehr so stark empfand, aber trotzdem ist es schrecklich. Und Harry muss alles mit ansehen, kann seinen Mentor nicht verteidigen. Seine Empfindungen sind an dieser Stelle meiner Meinung nach wunderbar verschriftlicht: Und er wusste, ohne zu wissen, woher, dass der Phönix verschwunden war, dass er Hogwarts für immer verlassen hatte, wie auch Dumbledore die Schule verlassen hatte, die Welt verlassen hatte ... Harry verlassen hatte.
Er bedauert diesen Verlust so sehr! Und das kann man ja wohl total verstehen. Dumbledore mit seinem Wissen war ein Vorbild für Harry, eine Art Großvater für einen Jungen, der eigentlich keine Familie hat. 
Hachja. An der Stelle sind mir dann wieder die Tränen in die Augen geschossen ... dass genau in dem Moment der Fahrkartenkontrolleur kam, war ja klar. Aber ich glaube, ich war unauffällig :D 
Noch eine letzte Stelle, nämlich die letzte im Buch, die ich mit euch teilen möchte: Seine Hand schloss sich wie von selbst um den falschen Horkrux, doch trotz allem, trotz des dunklen und gewundenen Wegs, den er vor sich liegen sah, trotz der letzten Begegnung mit Voldemort, die, wie er wusste, unweigerlich kommen musste, ob in einem Monat, in einem Jahr oder in zehn Jahren, trotz alldem fasste er Mut bei dem Gedanken, dass es doch noch einen letzten goldenen friedvollen Tag geben würde, den er mit Ron und Hermine genießen konnte.
So ein süßes Kerlchen, der Harry! Und so mutig. Ist ja nicht so, dass er eine leichte Aufgabe vor sich hätte. Aber da sieht man, was starke, gute Freundschaft eben ausmacht: Man fühlt sich sicher und geborgen.

Ich hoffe, ihr habt bei meinen Rezensionen zu diesen Büchern nicht das Gefühl, dass ich übertreibe oder so. Ich sehe das alles wirklich so, und ja, ich habe eine starke Verbindung zu der Serie und bin deshalb vielleicht etwas enthusiastisch, aber es begeistert mich einfach immer wieder. Also lasst euch mitnehmen von mir! :)

20. Mai 2013

Weisheit der Woche #10


Einen schönen freien Tag wünsche ich euch! Ich hoffe ihr genießt ihn und die kurze Woche. Von mir wird es nicht so viel geben, ich bin ja im Urlaub. Aber für die wöchentliche Portion Weisheit nehme ich mir natürlich Zeit :)

Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
(Arthur Schopenhauer)

Da hat er ziemlich recht, der Schopenhauer, zumindest bei den meisten Menschen! Sicherlich, jeder hat da seine Wünsche und Träume, und daran ist ja auch nichts auszusetzen. Ziele sind wichtig, und auch Träume retten einen schnell vor doofen, unglücklichen Situationen.
Aber ich denke, hier sind die Menschen gemeint, die andauernd sehen, was andere mehr/besser/schneller haben, aber gar nicht vergleichen, was sie den anderen vielleicht voraushaben. Man sollte viel mehr wertschätzen, was das Leben einem gibt, besonders die nicht materiellen Dinge. Familie und Freunde und Liebe sind so schön und so toll, aber werden oft viel zu selbstverständlich hingenommen. Nur, weil man seine Eltern nicht so schnell loswird, sollte man sich trotzdem um sie bemühen und ihnen zeigen, dass sie einem wichtig sind. Nur, weil man seine große Liebe für sich hat, heißt das nicht, dass sie bleibt wenn man sie nicht wertschätzt und selbst merkt, was man da besonderes gefunden hat. 
Ich habe kein Auto, das ist bestimmt schade. Aber ich brauche es auch nicht. Dafür habe ich einen tollen Herzmann, eine wunderbare Familie mit der ich mich super verstehe, ich komme finanziell gut über die Runden, habe liebe Freunde usw. Denkt an das, heute haben wir schließlich alle ein wenig Zeit über.

15. Mai 2013

Ich hab ein Höschen an!


Ja, gerade in diesem Moment. Ein selbstgenähtes!
Und wer nun an Schlüpper denkt und sich schon auf die Bilder freut, der kann nun nen Schmollmund ziehen. Es geht um eine ganz simple Hose. Die Blumenhose aus der Burda 05/2013.

Man, bin ich aufgeregt! Aber erstmal prästiere ich euch das gute Stück, bevor ich zu schreiben anfange ...


 Bis dahin war es ein harter Kampf, Freunde!
Die erste Burda, die ich mir kaufte, war voll schöner Schnitte. Aber auch voll schwieriger Schnitte, wie ich fand. Ich war gefrustet. Bei der nächsten schaute ich zuerst im Laden genauer hin, was denn so drin ist, was für mich machbar ist. Und stellte fest, dass viele Stücke mit dem netten "Leicht"-Kringel versehen waren. Ich erhoffte mir viel und nahm sie mit, blätterte, zeigte und beschloss dann, mit der Hose anzufangen. Denn die war ja nochmal ganz ausführlich erklärt, das sollte also wohl klappen.
Soweit, so gut. Stoff! Denn bis jetzt besitze ich zwar einige schöne Stücke, aber alle Baumwolle. Und nicht so geeignet für Kleidung. Also wurde ein Ausflug geplant, in einen groooßen Stoffladen. Riesige Vorfreude, gefolgt von Enttäuschung: Seltsame Sortierung, schlechte Schildchen, Verwirrung. Ich fand dann aber doch einen Stoff, der mir vom Muster her zusagte. 
Und dann ging es los! Schnittmuster abmalen - da war ich definitiv zu optimistisch, von wegen, Backpapier löppt wohl. Vielleicht wäre es besser gegangen, wenn ich eine Rolle gehabt hätte, und nicht diese Zuschnitte für Faule. Denn wer schonmal versucht hat Backpapier aneinander zu kleben, weiß, wovon ich spreche. Es geht nicht.












War also ne ziemliche Hampelei, alles irgendwie zugeschnitten zu kriegen und so. Dann ist mir auch aufgefallen, dass ein Stoff mit Streifen für das erste Probestück vielleicht gar nicht so klug ist. Wenns schief wird ... aber zu spät. Also habe ich die letzten zwei Tage herumgenäht, mit meiner lieben Mama telefoniert zwecks "Was wollen die von mir?" und habe gestern Abend stolz festgestellt: Sie ist tragbar! Am Bund etwas weit, aber bei so einer lockeren Stoffhose ist das nicht weiter schlimm.


Jetzt hoffe ich, dass das Wetter halbwegs warm wird, damit ich diese Hose für die lange Zugfahrt anziehen kann. Bequemer geht es nämlich nicht! Und vielleicht zieh ich einfach ne Leggins drunter, wenn die Temperaturen nicht passen ...
Oh, und weil ich mal nur halbwegs belämmert dreinschaue, auch ein Ganzkörperfoto: 


Hiermit möchte ich dann auch unbedingt zum zweiten Mal beim Me Made Mittwoch teilnehmen. Juhu!



14. Mai 2013

Back to the roots Teil 5: Harry Potter und der Orden des Phoenix


Ja, bei diesem Teil war ich echt fix. Meine Rezension zum vierten Band habe ich euch am 7.5. präsentiert, also vor einer Woche. Da hatte ich das Buch etwa zwei Tage ausgelesen, und heute morgen habe ich dann den fünften Band zugeklappt und etwas erleichtert weggelegt. Über 1000 Seiten können echt schwer sein in der Handhabung!


Harry Potter und der Orden des Phoenix von Joanne K. Rowling



Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt ihn eine größere Unruhe denn je - warum schreiben seine Freunde Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem: Warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu entstanden sind? Noch ahnt er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phoenix gegen Voldemort ausrichten kann... Als Harrys fünftes Schuljahr in Hogwarts beginnt, werden seine Sorgen nur noch größer. Und dann schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Harry muss seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen.


Öhm, die Beschreibung trifft mal wieder nicht so meinen Geschmack, aber das ist nebensächlich. 
Ich habe übrigens nach meinem letzten Beitrag über den vierten Band etwas recherchiert, weil ich ja so verwirrt war über die Erscheinung der Geister aus Voldemorts Zauberstab: Es ist so, dass es in der ersten deutschen Ausgabe wohl diesen Fehler gab, es danach aber ausgebessert wurde. Gut, finde ich. Sowas raubt mir den Schlaf!.. Spaß.
Aber auch im fünften Teil ist mir das ein oder andere aufgefallen. Beispiel? Harry sieht bei der Hinfahrt zur Schule zum ersten Mal die Thestrale, die die Kutschen ziehen. Später erfährt er, dass man sie nur sieht, wenn man den Tod gesehen hat. Harry hat Cedric Diggory sterben sehen, deshalb sieht er nun die Thestrale. Soweit, so klar. Aber! Am Ende des vierten Buches fährt er auch ganz normal mit den Kutschen zum Zug, und dort sieht er die Thestrale nicht. Und sowieso, ist nicht seine Mutter vor seinen Augen gestorben, als er noch ganz klein war? Rätselhaft.
Gut, kommen wir zum Inhalt: Der fünfte Band ist der erste, den ich nur einmal gelesen habe. Ich erinnerte mich dumpf an das Gefühl von Langeweile. Und ich habe keine Ahnung, warum! Vielleicht, weil ich dieses Buch weniger häufig gelesen habe wie die letzten, oder weil ich den Film ebenso selten gesehen habe, aber ich fand es richtig spannend, und es waren sooo viele Dinge, derer ich mir nicht im geringsten bewusst war, oder die ich nur noch ganz schwach im Kopf hatte. Es war toll! 
Harrys Ärger ganz am Anfang konnte ich gut verstehen, dass niemand ihm sagt, was so los ist in der Zaubererwelt. Dann wird er fast von der Schule geworfen, kommt aber immerhin ins Hauptquartier des Ordens und somit unter seinesgleichen. Er trifft Sirius Black und all seine Freunde wieder, außerdem werden viele neue Charaktere eingeführt. 
Das neue Schuljahr mit Professor Umbridge sorgt dann für ziemlich viel Stress. Ich habe sie so sehr gehasst! Ihre fiese Feder, die mit dem Blut der sie führenden schreibt, ekelhaft! Und wie sie nach und nach die Schule übernimmt, grauenhaft! Toll finde ich es, wie alle Lehrer und Schüler zusammenhalten und versuchen, es ihr so schwer wie möglich zu machen. Sowas gefällt mir :)
Dann noch das Ministerium, das alles daran setzt, Harry und Dumbledore unglaubwürdig erscheinen zu lassen, damit niemand in Panik gerät, weil Voldemort vielleicht doch zurück ist. Damit verbunden natürlich viel Verachtung gegen Harry, die arme Socke. 
Und am Ende dann, ganz grausam, verliert er (mal wieder) einen ihm so wichtigen Menschen. Sirius fällt durch diesen blöden Vorhang und ist weg. Nach dem fünften Band habe ich übrigens mal begonnen, eine Fanfiction zu schreiben. Mir tat Harry so Leid!
Tja, und dann natürlich, ein ganz dicker Brocken des Buches, die Prophezeiung und ihre Bedeutung. Keine leichte Last, die Harry nun zusätzlich tragen muss. 

Ach ja. Es war mal wieder schön. Ich habe zwei ziemlich lange Zugfahrten vor mir und werde die letzten beiden Bücher auf jeden Fall einpacken. Kann ja nur schön werden!



13. Mai 2013

Weisheit der Woche #9


Guten Tag! Ich hänge jetzt schon ein paar Stunden an der Nähmaschine und habe ein noch nicht zeigbares Projekt vollendet, dafür aber auch eins angefangen, dass ihr zu sehen bekommt sobald es fertig ist. Ich hoffe sehr, es wird toll!

Nun aber zu dem Satz, den ich mir heute ausgesucht habe.


Geh deinen Weg und lass die Leute reden.
(Dante Alighieri)


Den hab ich aus einem Kalender, gedruckt auf einem Bild von einer Berglandschaft mit einem einsamen Weg ... und das trifft auch schon den schwierigen Nerv, den ich hier sehe. Einsamkeit! Wer alle ignoriert und für sich bleibt, der wird zweifellos kein sozial aktives Leben führen. Der wahre Kern: Was Menschen über dich sagen, die dir egal sind, ist nicht wichtig und sollte dich nicht zu stark beeinflussen. Aber man darf es nicht zu extrem auslegen, finde ich: Nicht alles, was jemand sagt, ist Unsinn. Jeder sollte fähig sein, Kritik anzunehmen und seine eigenen Taten, Gedanken und Verhaltensweisen kritisch zu betrachten. Niemand ist perfekt! Und wer vielen Leuten vor den Kopf stößt sollte vielleicht mal überlegen, woran das liegt. Anstatt davon auszugehen, dass diese Leute nur böses wollen oder ähnliches.

Aber es stimmt schon, man sollte sich auch nicht alles zu sehr zu Herzen nehmen. Abstand kann nicht schaden, solange er nicht zu arroganter Distanz wird.

Fazit? Nicht alle anderen Meinungen sind wichtig, aber einige ganz bestimmt.

Und jetzt flitz ich wieder an die Nähmaschine!

12. Mai 2013

Tote Hose?


Wie bei den meisten Bloggern ist es auch bei mir: Wird das Leben turbulent, wird der Blog etwas stiller.
Momentan komme ich kaum dazu, zu stricken, zu häkeln oder zu nähen. Beziehungsweise beschäftige ich mich da mit x Projekten gleichzeitig und kann so nichts zuende bringen. Außerdem sind da einige Sachen, die schnell fertig werden müssen, die ich euch dann aber noch nicht zeigen kann. Geheimnis, sozusagen!
Zusätzlich handelt es sich bei vielem um Großprojekte, die einige Wochen brauchen werden, bis sie fertig sind.

Dann fordert die Uni natürlich auch ihre Aufmerksamkeit ein und amüsiert mich dieses Semester zusätzlich noch mit einigen Exkursionen und anderem witzigen Kram. Und ich habe aus Spaß einen Sprachkurs belegt: Niederländisch! Superwitzig und macht mir wirklich Freude :)

Am Wochenende werde ich mich mal wieder in den Süden des Landes begeben, nach Baden Würtemberg, um dort eine liebe liebe Freundin zu besuchen, wie ich es hier schonmal tat. Daher wird es in nächster Zeit auch nicht unbedingt aktiver hier. Es muss geplant, gepackt und vorbereitet werde. Lange Zugfahrten brauchen schließlich Unterhaltungsmöglichkeiten!

Einen Nebenjob habe ich nun endlich auch, der natürlich auch nochmal ein paar Stündchen meiner Zeit raubt. Dazu muss ich mich noch ein wenig ums Praktikum kümmern - eine Stelle habe ich, aber so ganz passt es noch nicht.

Ja, das war eigentlich alles, was mich im Moment so beschäftigt. Und weil es doch so einiges ist, setze ich mich jetzt auch wieder dran. Bis bald, ihr Lieben!

7. Mai 2013

Back to the roots Teil 4: Harry Potter und der Feuerkelch



Ein Wochenende mit vielen Sonnenstunden liegt hinter mir, also viel gelesen, also Buch durch:

Harry Potter und der Feuerkelch von Joanne K. Rowling.


Das Buch war müde und hat sich auf die Seite gelegt, deshalb müsst ihr nun den Kopf auf die Seite kippen um das Titelbild bewundern zu können. Ich mag das Design der Cover übrigens sehr gerne!

Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. Doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen lässt: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.

Manchmal frage ich mich ja, wer diese Texte schreibt. Ernsthaft, die brenzligste Situation ist ja wohl, wenn Harry da auf dem Friedhof ist und fast umgebracht wird, und da sind seine Freunde nunmal leider gar nicht da. Der letzte Satz ist damit irgendwie ein wenig entwertet ... 
Aber das ist ja eigentlich gar nicht so wichtig, mir nur grad beim Tippen aufgefallen.
Also, das vierte Buch der Reihe habe ich wider Erwarten doch ganz begeistert gelesen. Denn obwohl mir die Handlung durch häufiges Sehen des Films sehr gegenwärtig war, habe ich mich gerade an den Dingen erfreut, die im Film verändert oder gleich weggelassen wurden. 
Das Trimagische Turnier fand ich sehr spannend, die Quidditch-Weltmeisterschaft war ganz nett (wobei mich da die Zelte und die Verkleidung der Zauberer mehr begeistert hat) .. 
Ich habe schon immer sehr mit Harry gelitten in dem Teil des Buches, in dem Ron sich von ihm abwendet. Er tut mir da einfach ziemlich Leid, und ich finde es ja so ungerecht! Er kann doch nichts dafür, dass irgendein Depp seinen Namen in diesen Kelch wirft ... aber alles klärt sich ja wieder, und dann ist es auch wieder wirklich schön.
Das Ende dann ist wirklich grausig. Als ich es 2001 mit 8 oder 9 das erste Mal gelesen habe, bin ich wieder aus dem Bett gekrochen und habe es unten bei meinen Eltern im Wohnzimmer zuende gelesen, weil ich mich alleine ein wenig gefürchtet habe. Das ist heute glücklicherweise anders. Schließlich lese ich mittlerweile auch die ekelhaftesten Thriller ohne Probleme ... früh übt sich, nech?
Jedenfalls halte ich das Finale für schon ziemlich spannend und gruselig, im Gegensatz zu den vorherigen. Wenn das schleimige Restchen von Voldemort da in den Kessel geworfen wird und irgendeine Skelett-Schlangen-Kreuzung da wieder rauskriecht ... uärgs. 
Aber Harry schaff ja wie immer alles und nutzt die Verbindung der Zauberstäbe um die Toten aus Voldemorts Stab nochmal herauszulösen. Das hat mich übrigens immer irritiert: Nur so wenige? Der Kerl hat unglaublich viele Menschen getötet? Aber gut, ich habe es mir dann so erklärt, dass nur die mit einer Verbindung zu Harry erschienen sind. Dann aber: Die Toten erscheinen in umgekehrter Reihenfolge, die jüngst gestorbenen zuerst ... und trotzdem kommt Harrys Papa vor seiner Mutter?? Geht nicht in mein Hirn. Für mich ein Fehler in der Geschichte. Nicht weiter dramatisch, natürlich.

Alles in Allem habe ich wieder sehr viel Spaß gehabt beim lesen, und vom fünften Teil habe ich auch schon wieder über 200 Seiten verschlungen. Da eben dieser Band aber seeehr dick ist, dauert es vermutlich noch ein Weilchen ...


6. Mai 2013

Weisheit der Woche #8



Auf den Geist muss man schauen. 
Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt.

Euripides


Sehr kluge Worte, die sich leider viel zu wenig Menschen zu Herzen nehmen. Ich verachte alle, die sich ihre Freunde nach dem Aussehen aussuchen. Nach dem Motto: Ne, die passt nicht zu mir, die ist nicht hübsch genug. Andersherum aber genauso widerlich: Sich "hässliche" Menschen auszusuchen, um selbst als der beste Mensch der Gruppe hervorzustechen.
Glücklicherweise kenne ich niemanden, der nach einem dieser beiden Verfahren vorgeht. Super! 
Und, ich muss ja auch zugeben, dass ein gewisser Charakter oft mit einem bestimmten Äußeren einhergeht. Wenn ich jetzt so an die verschiedenen Schulcliquen zurückdenke, dann gab es da auch die "Tussis", also eine Truppe von Mädels, bei denen kaum eine ein Gramm zu viel wog, alle immer ziemlich gut gestylt waren usw. Ich gehe trotzdem nicht davon aus, dass sie nur wegen ihres Aussehens Freunde sind, sondern weil das Aussehen ja von der Persönlichkeit beeinflusst wird: Wer viel Wert auf sein Äußeres legt, sich für Make Up und Klamotten interessiert, der sieht dann ja oft auch so aus. Dass man sich dann zusammenschließt, auf Grund von gleichen Interessen usw, ist ja total natürlich. 

Trotzdem finde ich bunt gemische Freundeskreise irgendwie interessanter und authentischer. Es gibt doch so viele verschiedene Menschen, da wäre es irgendwie schade, nur eine "Art" zu seinen Freunden zählen zu können. 
Natürlich lege ich auch Wert auf gewisse Dinge. Ein gepflegtes Aussehen ist immer wichtig, und ich freue mich, wenn jemand einen eigenen und zu sich passenden Stil gefunden hat. Aber nur weil jemand keine Modelmaße hat oder schiefe Zähne, schließe ich diese Person nicht von vorn herein aus. 
Ich glaube aber, dass das leider unbewusst doch irgendwie passiert. Also, nicht anhand der oben genannten Merkmale, sondern vielleicht, weil ich von den Klamotten auf eine bestimmte Einstellung schließe und dann diese Person nicht mag. Frauen mit künstlichen Nägeln, zu viel Make Up und zu kurzen Klamotten zum Beispiel begegne ich glaube ich immer eher reserviert, weil ich davon ausgehe, dass ich mich mit ihnen nicht gut unterhalten kann. Aber es MUSS ja nicht so sein. 
Vielleicht sollte man sich selbst immer wieder ermahnen, offener zu sein und die Vorurteilsmasche nicht immer zu nutzen, obwohl es so schön einfach ist, Menschen in Schubladen zu stecken.



5. Mai 2013

Miniurlaub


Der Herzmann und ich, wir fahren ja beide fast jedes Wochenende zu unseren Eltern in die Heimat. Wir haben sie lieb, das ist der erste Grund. Aber gerade im Sommer kommt noch ein weiterer dazu: Grün, Natur, frische Luft! In Dortmund haben wir weder Garten, noch Terasse, noch Balkon. Wenn wir also bei schönem Wetter raus möchten, dann muss das schon ein wenig geplant werden, denn für 10 Minuten in den Park gehen lohnt sich einfach nicht.



Jetzt, wo also die Sonne herauskommt, freue ich mich noch mehr, nach Hause zu kommen. Unser Garten zuhause ist wunderschön, und die letzten beiden Tage habe ich größtenteils draußen verbracht. Natürlich habe ich mir auch meinen ersten Sonnenbrand eingefangen ... aber auch sehr viel gelesen, geredet, lecker Kuchen und Eis geschlemmt und die Sonne genossen, die aus ihrem Winterschlaf erwacht ist.

Und Blumen gegossen! Das habe ich irgendwie schon immer gerne gemacht. Mit dem Schlauch, durch den Garten, jede Pflanze bekommt ihren Schluck. Das dauert ein Weilchen, ist aber irgendwie eine schöne Beschäftigung. Und es riecht so gut dabei. Das ist irgendwie ein Sommerduft für mich, das kalte Wasser, dass auf die warme Erde trifft ... 
Ich freue mich schon, wenn der Kirschbaum nicht nur Blüten, sondern Früchte trägt. Auch wenn er dann nicht so wunderschön aussieht wie jetzt.

Dank Studententicket fahren wir also jedes Wochenende zu unseren Lieben und genießen einen kleinen Urlaub. Das ist toll, und ich freue mich schon wieder auf Freitag!



2. Mai 2013

Verschönerung


Es ist schon ein wenig her, dass ich diese Filzuntersetzer aufgehübscht bzw überhaupt mal hergestellt habe. Dann habe ich letztens diese Anleitung gesehen und fand sie supertoll. Ewig vorgenommen zu testen, dann endlich gemacht:







Leider hat die weiße Wolle nicht für alle gereicht, aber so etwas durcheinander gefällt es mir auch gut. 
War eine klitzekleine Arbeit aber mit viel Wirkung! :)