12. Oktober 2012

Unboxing Tauschbox!


Vor allem bei Youtube gibt es tausende "Unboxing xy"-Videos. Da geht es zwar meistens um Klamotten oder Make-Up, aber egal.
Ich lasse euch heute teilhaben an meiner Paketöffnung!



Schnippischnappi

Schlaues Kärtchen

Tee und Liebe!



Und da haben wir es auch schon! Ich habe nämlich mit Juliane von eG-monstermamma  getauscht. Sie hatte vor kurzem ein altes Geschirr angeboten und ich habe mich sofort verliebt. Ich meine, Hallo, es ist rot? Wie sollte ich dem denn wiederstehen?

Juliane weiß, dass ich stricken kann, und bat um einen Schal als Tauschobjekt. Das habe ich liebend gerne gemacht, und im Gegenzug diese hübschen Stücke bekommen. Voll vintage, ey!


Es ist hässlich, aber zeigt die Farbe etwas besser.




Ein Teller ist leider nicht mehr zu retten, die Tasse hat nur ein kleines Stück verloren und wird liebevoll geklebt und keinen Kindern zum Trinken gegeben. Aber das ist eigentlich gar nicht soo schlimm.

 



Ich bin mit meinem Tausch jedenfalls völlig zufrieden und freue mich schon darauf, die hübschen Schmuckstücke in mein (leider schon vollen) Küchenschrank einzuräumen. Irgendwo wird sich wohl ein Plätzchen dafür finden.

Und damit die Juliane etwas zappelig wird: Schau mal, eine kleine Vorschau!

 

Ich möchte dir nochmal ganz, ganz herzlich danken, ich für meinen Teil habe mich gefreut, und ich werde den Kräutertee probieren, obwohl ich eben noch schrieb, dass ich keinen Kräutertee mag. Da ist auch Apfel drin, der schmeckt mir bestimmt ;)


Ich fahre jetzt gleich zum Doppeldate zum Chinesisch-Mongolisch-Japanischem Buffett und schlag mir den Bauch so voll, dass ich nur noch Rolle. Mahlzeit!

11. Oktober 2012

Grannys 56-58




Endzeitstimmung

Ich will euch heute mal wieder ein Buch vorstellen, dass ich vor ein paar Tagen ausgelesen habe.

Es handelt sich um den Roman Der Zorn von Denis Marquet




 Erst brechen in einer kleinen amerikanischen Stadt Menschen auf offener Straße zusammen und sterben in Minuten an einem tödlichen Virus, dann häfuen sich die Schreckensmeldungen aus aller Welt: Hunde zerfleischen ihre Besitzer. Schwimmer verschwinden im Ozean. An den Bäumen wächst giftiges Obst. Springfluten, Wirbelstürme und Erdbeben häufen sich in erschreckendem Ausmaß. Umweltkatastrophe oder ein heimtückischer Schlag mit biologischen Waffen? Wer ist der Feind? Regierung und Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel. Nur zwei Menschen wissen, was wirklich passiert ...



Uuuuuh, mag manch einer jetzt denken. Das klingt aber mysteriös!

Nun, zeitweise ist es das auch. Und sogar etwas gruselig, wenn man sich vorstellt, dass ein herzensguter Hund plötzlich sein Frauchen zerfleischt ... schauerlich. 
Diese Ereignisse finden also statt, und die Regierung versucht so viel wie möglich zu vertuschen während sie die besten Wissenschaftler des Landes zusammenkramt und nach einer Lösung suchen lässt. Die Situation verschlimmert sich allerdings immer mehr und scheint ausweglos zu sein.
Erst ziemlich spät wird klar, wer eigentlich die Hauptpersonen dieses Romans sind, denn zu Anfang werden verschiedene Ereignisse geschildert und auch recht ausführlich weitergeführt. So wird erst in der Mitte des Buches (zumindest für mich, vielleicht ist ja wer anders schlauer) eindeutig, dass der Wissenschaftler Greg die Hauptfigur ist, zusammen mit seiner Freundin Mary, die auf einer Exkursion im Regenwald unterwegs ist und dort eine sehr spirituelle Erfahrung macht.

Letztendlich wird eindeutig, dass die Erde sich gegen den Menschen wendet, der sich nicht darauf besinnt, wie wichtig sie für ihn ist, der sie ausnutzt.
Diese Moral finde ich an und für sich gut. Denn viel zu oft wird rücksichtslos gehandelt, wo wir doch nur diesen einen Planeten haben. Der Mars wird zwar detailliert in Betracht genommen, aber wohnen werden wir da in den nächsten Jahren wohl eher nicht. Wir sollten also sorgsam mit unserer Umwelt umgehen.
Allerdings wird die Botschaft zeitweise auch sehr ... esoterisch. Der Mensch verliert die Verbindung zu seiner Seele, und das macht alles kaputt, oder so. Der Teil hat mir nicht so gut gefallen. 

Ansonsten erinnert es glaube ich an "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen, aber es fliegt noch hier rum und wartet darauf. Allerdings ist die Thematik ähnlich soweit ich weiß, also brauche ich jetzt erstmal etwas anderes.



Ich empfehle das Buch also bedingt. Es ist ganz nett und zeitweise auch echt spannend, aber auch eben esoterisch und ein bisschen ... unrealistisch.


8. Oktober 2012

Wäscheklammerzuhause

Guten Morgen!
Ganz früh melde ich mich aus dem Wochenende zurück.
Draußen ist es noch dunkel, aber langsam geht die Sonne auf und beschert mir hoffentlich einen richtig schönen goldenen Oktobertag.
Heute geht die Uni wieder los, und ein bisschen freue ich mich sogar darauf. Zwar hab ich erst um vier meine Veranstaltung, aber bis dahin gibt es auch noch einiges zu erledigen.


Vor ein paar Tagen habe ich eine Kleinigkeit genäht. Weil ich mich aber über jede gelungene Kleinigkeit freue, möchte ich sie auch gerne herzeigen!
Bis vor kurzem wohnten meine Wäscheklammern in dieser ganz netten, aber nicht so tollen Tüte. 



Nun wohnen sie in meinem ersten selbstgenähten Utensilo! Die Anleitung hab ich von Farbenmix und glücklicherweise sehr schnell verstanden. Das Ganze hat sogar gut funktioniert, obwohl ich beim Zuschneiden total rumgepfuscht habe.
 


Ansonsten stricke ich sehr fleißig und kann euch hoffentlich Ende der Woche das Ergebnis zeigen. Die Uni bietet nunmal viele Möglichkeiten für Handarbeit :)

Ich wünsche allen NRW-Studenten einen guten Semesterstart, und dem Rest der Leser eine tolle Woche!

4. Oktober 2012

Grannys 52-55


Nicht viele, und das wird auch wohl eine Weile so bleiben. Die Decke drängt ja nicht, und ich habe noch so viele andere Dinge geplant. Ein Tauschprojekt, und auch zu Weihnachten wollte ich so einges selbstgemachtes verschenken, und das geht nunmal vor. 

Einen schönen Abend noch!

Rosenkissen und Messeeindrücke

Ist das ein Wetter draußen! Total zum Drinnenbleiben ... das werde ich für den Rest des Tages auch tun.

Gestern ist zwischen Kuchenbacken (Rezept folgt) ein Projekt fertiggeworden, dass ich hier schon vorgestellt hatte. Gestern war überhaupt ein recht kreativer Tag, und heute geht es so weiter, denke ich :) 



So sieht es aus, mein fertiges Kissen. Ich bin sehr stolz und schaue es einfach nur an. 
Die Anleitung ist eigentlich auch sehr leicht und das Kissen war - bei der Nadelstärke und Fadendicke - ratzfatz fertig. (Die Zeit, in der ich panische Wolleinschätzungsfehler machte und einiges wieder aufribbelte, um es dann nochmal zu häkeln weil die Wolle doch reichte, lasse ich mal weg.)
Es fehlte nur noch ein Kisseninlet. Ein rundes. 

Hatte ich nicht, wollte ich auch nicht noch kaufen gehen, weil ja gestern Feiertag war. Aber diese Sonne, die zwar süß ist, aber nicht wirklich zum Restkissenberg passt, die konnte ich opfern.
 


Leider war drinnen kein Kisseninlet, sondern einfach nur Füllwatte. Die hätte ich auch da gehabt, aber egal. Also aus etwas Stoffrest fix ein rundes Kissen genäht, die Füllung rein und zugenäht. Das Blumenkissen rundherum zugehäkelt, fertig.

 


Was ich mit der Sonne jetzt anstelle, weiß ich auch noch nicht. Wegwerfen bestimmt nicht. Man könnte ne total süße Kindertasche daraus machen, aber ich hab kein Kind :D 
 

Kommen wir zu den Messeeindrücken. Ich hab heute den Dortmunder Herbst in den Westfalenhallen besucht. Sieben Messen finden dort statt, mich hat aber eigentlich nur die Ideenreich interessiert.
Tja, Satz mit x, würd ich sagen. Sehr viel Scrapbooking, Schmuck und schon fertige Dinge, die verkauft wurden. Ich hatte auf mehr Material und Anregungen gehofft. Gekauft habe ich nur einen Stoffrest, weil außerdem alles ganz schön teuer war, wie ich fand. Alles nicht so, wie ich es mir ausgemalt habe. Schade! 
Aber wenigstens konnte man dort halbwegs ruhig stöbern. Ich hab einen Blick in die anderen Hallen geworfen, und da kam ich mir vor wie live auf einem dieser netten TV-Sender, wo einem Dinge verkauft werden. Herrlich lustig und ein wenig traurig, wie viele Leute sich vom neuesten Lappen der trockenwischt beeindrucken lassen.

Nunja. Ich freu mich nun einfach auf den Stoffmarkt am Samstag und hoffe, dort das ein oder andere Schnäppchen zu finden.

2. Oktober 2012

Ommas Schürze


Guten Morgen! Wie gehts so? Ich bin grad ein bisschen traurig, weil einer von euch mich verlassen hat. Schade! Aber es soll natürlich nur lesen, wer auch Spaß daran hat. Das ist in Ordnung. 

Heute habe ich mal wieder etwas genähtes zu zeigen, yeah. Und zwar besitze ich schon etwas länger eine alte Schürze meiner Oma. Sie ist rosa und hat weiße kleine Punkte, und Rüschen, und ist unglaublich süß.



Allerdings handelt es sich dabei um eine dieser Schürzen, die meiner Meinung nach total nutzlos sind. Eine halbe Schürze. Ich weiß ja nicht wie ihr kocht, aber wenn ich beim Kochen diese Schürze trage, dann bleibt sie sauber. Weil sie ja irgendwie unterhalb der Kochfläche ist. Mein Oberteil wird aber ganz oft dreckig. Das hat mich gestört. Also habe ich Ewigkeiten den Vorsatz gehabt, passenden Stoff zu kaufen und die Schürze zu verlängern.

Und diesen Stoff habe ich nun endlich gekauft! Wunderschön ist er!
Um es nicht völlig zu verhunzen habe ich eine Schürze von meiner Mama als Augenmaßmodell genommen. Auf Schnittmuster stehe ich nicht so.

 

 Beim Auf-dem-Boden-Herumkriechen hat mir meine Katze freundlicherweise Gesellschaft geleistet. Danke!
Ich hab dann also ein Viereck zugeschnitten. Einen langen Streifen für um den Hals und zwei etwas breitere um an den Seiten noch Rüschen zu machen.



Alles erstmal ein bisschen umgenäht und so, und dann angesteckt. Fürs nächste Mal muss ich die Rüschen unbedingt in Nährichtung anstecken, das erspart einiges an Fummelei!
 

Dann angenäht, ein bisschen verändert, hier und da gekürzt und geschummelt und fertig ist sie. Ich bin nicht ganz zufrieden, aber doch ziemlich. Auf dem Bild sieht es zwar nicht sonderlich passend aus vom Stoff, tut es aber. Und ich bleibe demnächst sauber beim Kochen, allein das reicht mir ja schon. 
 


Ich werde gleich eine Freundin abholen, die mich in der Heimat besuchen kommt, und ihr dann ein wenig alles zeigen. Und dann werde ich eine leckere Tomatensuppe kochen. Mmmh. 
Also gehe ich jetzt. Tschüss!