18. Mai 2015

First Frida

Hallo ihr Lieben,

heute nur ganz fix, ohne viele Worte, denn meine Nähmaschine ruft laut nach mir. 
Ich habe vor einiger Zeit zum ersten Mal Kinderkleidung genäht, weil ich gerne Reste aufbrauchen wollte. Dabei habe ich mich an das Freebook Frida von Milchmonster gehalten. Sehr einfach und ziemlich flott gemacht, ich denke, den Schnitt werde ich noch öfter verwenden.









14. Mai 2015

Häkelmantel

Hallo ihr Lieben,

am heutigen Rums nimmt mir mal wieder meine Mama das Zepter aus der Hand. Vorhang auf:




Der Mantel, den sie trägt, ist nach einer Anleitung aus der Filati Home 50/12 gehäkelt. Dabei hat sie sich für genau dieselbe Farbe des Garns Casual entschieden, eine Mischung aus Alpaka und Merinowolle, superweich. Die Farbe beschreiben wir mal mit "rosenholz".


 


Der Mantel ging ihr recht flott von der Hand, das geübte Häkelauge erkennt, dass das Muster auch recht simpel ist und hauptsächlich aus Stäbchengruppen besteht. 
Natürlich hat sie den Mantel etwas verlängert, ist schließlich ebenfalls eine große Frau. Dabei sind die Ärmel sehr lang geworden, sodass sie sie jetzt immer umschlägt. Beziehungsweise trägt das Model auf der Seite die Ärmel ja auch recht lang, von daher soll das wohl so.



Ganz besonders sind auch die Knöpfe, die werden nämlich ebenfalls gehäkelt, in Blütenform. Knopflöcher braucht es nicht, sind ja genug Löcher im Mantel. Damit sie die Jacke aber ordentlich schließen kann und es gleichmäßig ist, hat sie an die Stellen, wo Knopflöcher sein sollen, jeweils ein gehäkeltes Blatt genäht. Super Idee, oder?

Ich finde der Mantel steht ihr gut, und trotz der vielen Löcher ist er super warm. Was sagt ihr?






9. Mai 2015

Baby Sweater

Hallo ihr Lieben,

zum Wochenende gibt es mal wieder etwas klitzekleines von mir. In meinem Vorhaben, erstmal ordentlich Reste wegzunadeln bevor es Nachschub gibt - neue Wohnung mit weniger Platz bedeutet Platz sparen, auch beim Hobby - habe ich beschlossen, dass ich schon recht viele Mützen habe. Die sind sonst nämlich eine geliebte Möglichkeit, alles ab 2 Restknäulen sinnvoll zu nutzen. Aber, wie gesagt, erstmal reicht es an Mützen. Und bevor ich Wolle für noch eine Restedecke sammele, für die es gar keinen Bedarf gibt, bleibt nur noch eins: Babykram! (Dass sind natürlich die einzigen Gründe. Nicht, dass ich das alles furchtbar niedlich finde und schonmal anfange zu stricken, für den Babyboom im Freundeskreis. Neeeein). 



In diesem Fall handelt es sich um eine Komposition aus mehreren Resten, die in eine Babyjacke gewandert sind. Der größte Teil ist der Rest von meiner Miette, ich dachte eigentlich auch, dass es für die ganze kleine Jacke reichen würde, aber dann musste ich eben doch noch kramen. Das dunkle ist noch von meiner Oma und etwas stärker, wodurch die Ärmel einen leichten Puffärmel bekommen. Und das Strahleblaue am Schluss ist noch von meinen Stulpen. Da habe ich doch ordentlich abbauen können.




Meiner Puppe passt die Jacke nicht ganz, aber es ist ja auch eine Puppe, und Strickzeug hat man ja auch lieber erstmal zu groß, damit es möglichst lange getragen werden kann, oder?
Die Anleitung ist ziemlich simpel, die Jacke wird von oben gestrickt, die Blende ist auch direkt dran. Fies ist, dass dort keine Knopflöcher angegeben sind, und wenn man selbst nicht mitdenkt, dann fehlen die am Ende. So wie bei mir. Ich habe mir mit Schlaufen beholfen und es fett auf der Anleitung notiert, damit ich beim nächsten Mal gleich Knopflöcher mitstricke. Ansonsten habe ich aber keine Anmerkungen. 



Die Knöpfe stammen aus meinem Fundus und sind einfach schön. So kleine Projekte sind super, es geht einfach flott und ist doch ein ganzes, richtiges Kleidungsstück. Ich red es mir außerdem damit schön, dass ich immer wieder neue Techniken lerne, ob es nun Dinge für Erwachsene oder Kinder sind. 

Mehr zum Projekt wie immer bei Ravelry.





8. Mai 2015

Auf den Nadeln im Mai

Hallo ihr Lieben,

nach langer, langer Abstinenz werde ich in diesem Monat mal wieder einen Einblick in meinen Strickkorb gewähren. Ich selbst schaue immer gerne bei der Sammlung auf Maschenfein vorbei, habe es in den letzten Monaten aber nicht wirklich geschafft selbst teilzunehmen. Nun stricke ich aber wieder an einem langwierigeren Projekt, also lohnt sich das Zeigen. Außerdem habe ich kaum Bilder von der Entstehung meiner geliebten Teile, nur die fertigen. Das finde ich schade und kann dem so entgegen wirken.



Da wäre zum einen das obligatorische Paar Socken. Für unterwegs, zum Mitnehmen, warten oder für den Fall, dass ...
Das Garn habe ich selbst gefärbt und an dieser Stelle vorgestellt, das Stricken macht daher doppelt Spaß. Eine Socke ist fertig, die zweite wird es hoffentlich auch bald. Wie immer hapert es durch das Wissen, dass ich genau dasselbe nochmal stricken muss.



Und dann noch dieses Großprojekt: Ein Kleid wird es, aus der aktuellen Rebecca in einem traumhaften Mintton. Es ist bisher gut und simpel zu stricken, zieht sich aber ordentlich weil richtig viele Maschen auf der Nadel liegen. Trotzdem bin ich tierisch motiviert. Ein Unterkleid werde ich mir dazu allerdings auch noch nähen müssen, sonst wird das etwas freizügig mit dem Lochmuster. (Warum das Bild so vermurkst komisch grün schimmert da links verstehe ich auch nicht, es wird erst so, wenn ich es bei Blogger hochlade.)



Noch etwas für den Sommer: Eine Shorts soll es werden, gehäkelt. Mein allererstes Kleidungsstück für untenrum, und ich bin auch ziemlich skeptisch. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, also probiere ich es mal aus und wer weiß, vielleicht lebe ich diesen Sommer in dieser Hose. 

Ich bin gespannt, wie weit ich am Ende des Monats bin!





5. Mai 2015

Gelesen im April 215


Hallo ihr Lieben, 

für den Monat April fällt meine Rezension recht kurz aus. Das Buch habe ich von der lieben Nele geschenkt bekommen, dankeschön dafür! :) 



John Katzenbach - Der Professor

Ein bisschen verrückt, dieses Buch: Ein Mädchen wird entführt. Der einzige Zeuge ist ein alternder Professor, der zusätzlich mit einer Krankheit belastet ist, die seine Erinnerung schwächt und den Alltag erschwert. Das Buch stellt absichtlich seine verzweifelte Suche nach dem Mädchen sowie deren Schicksal dar - denn entführt wurde sie von einem Pärchen, dass noch einiges mit ihr vorhat. 

Das Buch ist gut geschrieben, der schrullige Professor irgendwie sympathisch. Bedingt durch seine Krankheit wird er begleitet von seinen Lieben, die leider alle schon verstorben sind, ihm aber gute Ratschläge erteilen. 
Ein bisschen schleppend liest es sich schon, ist aber durchaus zu empfehlen.



Seiten des Monats: 555





2. Mai 2015

Babyeulen

Hallo ihr Lieben,

heute kommt quasi ein kleiner Nachtrag zum letzten Beitrag. Während ich so bei den Socken vor mich hinstrickte, überlegte ich, ob sich das Muster nicht auch auf Babysocken adaptieren lässt. Schließlich stricke ich fast aus allen Sockenresten ein Paar Babysocken. Und weil ich so scharf darauf war, habe ich es direkt ausprobiert.


Auf den Bildern erkennt man es sehr schlecht, aber jeweils am Schaft und auf dem Fußrücken gibt es eine Eule, der Rest ist ganz klassisch glatt rechts gestrickt. Ich finds niedlich. 

Der Rest der Wolle ist dann in den Sockenschal gewandert und ich habe wieder ein Knäulchen komplett vernichtet.






30. April 2015

Eulensocken


Hallo ihr Lieben, 

Menschenskinder, so eine tolle Reaktion auf mein Kleid gestern habe ich gar nicht erwartet. Ich bin sehr gefüllt mit euren Komplimenten und total stolz. Danke!
Heute wenden wir uns aber mal wieder den Stricknadeln zu, beziehungsweise dem, was zuletzt darunter gehüpft ist. Ein Paar Socken, ich glaube, es sind die Socken für die ich am allerlängsten gebraucht habe bisher.



Na, seht ihr sie, meine Eulenschar? Ich bin ein bisschen verliebt in die kleinen knubbeligen TIerchen, wie sie da auf meinen Füßen sitzen. Herrlich. 
Die Anleitung gibts wie so oft über Ravelry, es ist eine deutsche Übersetzung. Zu Anfang musste ich mich ein wenig durchwurschteln, aber die Eulen sind flott drin, und irgendwann haben sich die Finger auch wieder an das Zopfen ohne Zopfnadel gewöhnt. Die vorgeschlagenen Perlen habe ich aber weggelassen, weil Stricksocken bei mir einen hohen Gemütlichkeitsfaktor haben, der durch Perlen ja quasi bombardiert wird. Nä. 
Das Muster habe ich ein bisschen falsch gestrickt. Ich habe mich quasi nur nach den Charts gerichtet, die Ferse habe ich ganz normal gestrickt ohne der Anleitung zu folgen, und das tue ich immer über die 1. und 4. Nadel. Das ist der Grund, warum dann an der Spitze so Streifen längs laufen, die sollten nämlich nicht so sein. Als ich das realisierte, war ich eben an der Spitze angekommen und es war mir egal. 

Die Socken sitzen super, außerdem ist dies mein erster Versuch mit Merino-Sockengarn. Schön weich, muss ich sagen, aber ich glaube es pillt auch schnell. Das Muster werde ich aber kein zweites Mal stricken, es ist mir einfach viel zu aufwändig für ein Paar Socken. 

Auf meinen Socken hüpfe ich nun zu Rums. Bis bald!