30. Oktober 2013

Ein ganzes halbes Jahr

So, frisch eingeflogen aus London bin ich und habe euch eine Rezension mitgebracht. Naja, nicht wirklich, aber das Buch habe ich immerhin ausgelesen, als ich nach dem Rückflug im Bett lag. Nachts um zwei. Will schon was heißen. Es handelt sich um ein Werk, dass zur Zeit ebenfalls viel herumgeistert und ziemlich bekannt ist:

Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes




Vermutlich habt ihr alle schon von dem Buch gehört. Mal wieder sagte meine Mama, dass ich es lesen müsste. Ich las die Inhaltsangabe (a la "Die Liebesgeschichte von Will und Louise, Will im Rollstuhl, Louise ziellos) und dachte: Näääh. Klingt kitschig und berechenbar und nicht sonderlich spannend. Trotzdem habe ich dann eingewilligt, und wie es nunmal so ist, Mama hatte recht. (Und nein, so schrecklich ist meine Mama ganz und gar nicht, aber ich musste grad dran denken.)

Jedenfalls, zum Buch: Will ist nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt und ständig auf Hilfe angewiesen, war ihn zu einem biestigen Mensch macht. Louise ist nach Kündigung auf der Suche nach einem neuen Job und landet dann bei Will. Zu Anfang ist sie völlig eingeschüchtert und verletzt von seinem Verhalten, doch dann setzt sie sich durch und die beiden nähern sich an.

Das ist erstmal die grobe Zusammenfassung. Der Autor macht etwas wunderbares, er macht alle Charaktere fuchtbar liebenswert, selbst wenn sie fies und gemein sind. Einfach, weil man sie verstehen kann. Das Buch ist spannend, weil die Zeit eine große Rolle spielt, die verrint. Die nächste Seite kann gar nicht schnell genug kommen. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle, denn es ist weder schrecklich kitschig noch eine typische Liebesgeschichte, die berechenbar ist. So ein Glück!
Und jetzt noch ein paar Gedanken, die diejenigen nicht lesen sollten, die das Buch noch lesen wollen. (Ab hier einfach markieren, dann könnt ihr es lesen .)




Das wichtigste Thema dieses Buches ist ja wohl die Entscheidung Wills gegen das Leben. Er sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben, möchte sterben, und gibt seiner Familie noch ein halbes Jahr in dem sie ihn genießen können. Louise findet das heraus und versucht, ihm zu zeigen, wie lebenswert sein Leben sein kann, durch Aktivitäten und im Endeffekt dadurch, dass sie sich in ihn verliebt. Trotz alle dem entscheidet er sich gegen das Leben, was ich persönlich furchtbar traurig finde. Ich kann mich in diese Thematik ziemlich reinreden, denn ich akzeptiere da jede Meinung, aber ich finde es einfach so schade, dass ein (fiktiver) Mensch sein Leben so sehr an seiner körperlichen Gesundheit festmacht. Eine Person zu finden, die einen liebt, halte ich für etwas sehr wertvolles. Das macht das Ende des Buches für mich sehr tragisch.

Was mir an dem Buch übrigens ganz und gar nicht gefallen hat ist das Ende unter dem Aspekt, dass es so offen ist. Sie geht einfach, weil sie noch etwas vorhat, und das war es dann. Dem Buch hängen aber noch irgendwelche Infomaterialien an, die ich nicht gelesen habe, aber ich dachte auf den letzten Seiten, dass da noch ca. 50 kommen, weil ich eben nicht vorher geblättert hatte. Logisch, oder?

Und, bitte, er sagt, dass er sie liebt, und nennt sie in seinem Brief, den sie nach ihrem Tod bekommt immer noch bei ihrem Nachnamen? Das finde ich absolut grauenhaft und irgendwie schrecklich unpersönlich und distanziert, ich weiß ja nicht. Ist mir wirklich sauer aufgestoßen. 


Was habt ihr von dem Buch gehalten?


24. Oktober 2013

Stuhlsocken


Guten Tag ihr Lieben!
Während ich grad auf unsere Waschmaschine warte (grandiose Geschichte dahinter, vielleicht erzähle ich die mal ...) kann ich euch noch ein schnelles Werk von mir präsentieren: Stuhlsocken.


Auf Pinterest hab ich sie beim Rumstöbern entdeckt und gedacht "oh je, wie kitschig". Und im nächsten Moment dann ganz anders, denn wie ihr seht, haben wir Fliesen in der Wohnung. Die Fugen sind ordentlich tief, und immer wenn man die Stühle vor- oder zurückzog, schrabbte es so unangenehm laut. Das störte uns vor allem, weil der Bewohner der Wohnung unter uns schon bei mehr als einem Nagel, den wir in die Wand schlagen vor der Tür steht und über den Lärm schimpft. Gerne auch, wenn Lärm aus einer Wohnung über oder neben uns kommt ... jedenfalls schrie jedes Mal das schlechte Gewissen wenn wir die Stühle bewegten. Und da es sich um den Esstisch handelt, war das häufig. Nun haben die Stühle Socken und sind fast lautlos, ein Traum! :) 





23. Oktober 2013

Der Wollbär


Guten Morgen liebe Leser!

Zu dem heutigen Post ist eine etwas längere Einleitung nötig, macht euch also darauf gefasst.
Bis vor ein paar Tagen habe ich mein Strickzeug in einem ganz typischen Korb am Sofa aufbewahrt. Nun hat sich das geändert, weil meine Mama eine Strickanleitung für einen Sack gefunden hat, die ihr sehr gut gefiel. Sie bestellte Filzwolle, strickte ewig, wusch und war unzufrieden. Ein wenig unförmig und das Muster kam kaum raus! Also beschloss sie, es nochmal mit der empfohlenen Wolle zu versuchen. Das klappte um Längen besser, und nun hat sie einen wundertollen Sack. Weil sie den misslungenen aber nicht wegschmeißen wollte, schenkte sie ihn mir. Und obwohl er nicht so ist, wie er sein sollte, finde ich ihn ziemlich toll. Danke Mama!




Eigentlich ist der obere Rand gezopft, und die unförmigen Beulen sind regelmäßige Knubbel. Jedenfalls wohnt nun dort mein Strickzeug. Und nun zum eigentlichen Inhalt:  In dem Korb, in dem ich vorher mein Strickzeug lagerte, lag ganz unten noch eine Tüte, die wohl (wie der Korb und meine Wolle schließlich auch) noch von meiner Oma stammen musste. Eine unglaublich niedliche Tüte. Da ich ja jetzt das Prinzip der Weiterverwertung von Plastiktüten kenne, hatte ich sofort die Idee, noch eine Tasche zu nähen. Der Herzmann half mir bei der Stoffauswahl und dann legte ich auch schon los.



Ich wollte eine einfache Einkaufstasche, aber gefüttert zwecks Stabilität. Ich habe mich dieser Anleitung bedient und bin damit auch ganz gut klar gekommen. Zuerst habe ich die Träger genäht, dann den Bären auf den Außenstoff aufgenäht. Leider ist mir dann beim Zusammennähen ein Fehler unterlaufen. Da finde ich, dass auch die Anleitung nicht deutlich wird. Erst soll rechts auf rechts jeweils Außen- und Innenstoff am Boden aneinandergenäht werden. Hab ich gemacht. Dann sollen Außen- und Innenstoff rechts auf rechts aneinandergelegt werden und die kurzen Seiten geschlossen, mit den Trägern dazwischen. Hab ich ebenfalls gemacht. Als nächstes steht dort, die langen Seitennähte zu schließen und eine Wendeöffnung zu machen. Hab ich auch genauso gemacht. Eigentlich hätte ich aber erst noch einmal umlegen müssen, sodass Außen- und Innenstoff jeweils aufeinanderliegen ... ihr versteht? Ich hatte also einen langen Lappen mit einem Träger an jedem Ende. Unschön. Musste wieder auftrennen und neu nähen. Natürlich ist das fast selbstverständlich, dieser Schritt, ich kann mich auch selbst auslachen dafür, aber für Anfänger dürfte das ruhig in einem Nebensatz vermerkt sein.
Naja, jedenfalls ist sie fertig und ich bin ziemlich glücklich damit. Die Träger muss ich vielleicht nochmal fixieren, eine Naht wird wohl nicht ausreichend sein. Aber mein Wollbär ist so süß! 


So toll karierter Stoff ist übrigens super geeignet für einen Schiefschneideprofi wie mich. Endlich mal passt alles ganz gut :) 





22. Oktober 2013

The question is ...

Es ist verrückt, aber ich bin schon wieder getaggt worden, diesmal von Michy von Mubolon goes kreativ. Danke dafür, wie immer stehe ich Rede und Antwort und lasse dann den Fluss der Fragen versiegen.



1. Was gefällt dir am meisten am Bloggen

Ich bin immer ziemlich stolz auf meine selbstgemachten Dinge, und möchte sie dann gerne auch anderen Menschen zeigen. Die Kommentare machen mich glücklich. Außerdem habe ich durch den Blog eine Art Inventar, kann meine Fortschritte sehen, mir Dinge nochmal angucken. Ohne ihn hätte ich wohl kaum Fotos von meinen ersten gestrickten Socken oä gemacht. 

2. Was ärgert dich an Menschen

Ich mag Menschen nicht beim Essen zusehen. Das finde ich irgendwie schrecklich. Beziehungsweise gucke ich schon, aber dann so, dass es für die Leute glaube ich eeetwas komisch wirkt. Weil ich starre. Ansonsten gefällt mir weder Unpünktlichkeit noch Unzuverlässigkeit.

3. Was macht dich glücklich?

Meine Lieblingsbeschäftigungen ausführen, mit lieben Menschen Zeit verbringen und einen vollen Tag haben.
 
4. Geduldig oder ungeduldig?

Ungeduldig.
5. Lieber kalt oder warm?

Definitiv warm! Ich bin eine Mimose, was das Frieren angeht, und werde dann auch ganz schnell quengelig und schlecht gelaunt. Find ich selbst ätzend, kann es aber nicht ändern
6. Hättest du einen Wunsch frei, was würdest du dir wünschen?

Dass ich die Vorstellungen, die ich von meinem Leben habe, erreiche und zufrieden bin.
 
7. Wie setzt du dich für diese Welt ein?

 Ich bin da wohl eher durchschnittlich, aber immerhin versuche ich etwas umweltfreundlich zu leben. Besitze kein Auto, obwohl das wohl auch große finanzielle Gründe hat, aber immerhin weiß ich, dass es auch ohne gut geht. Ich versuche Strom und Wasser zu sparen und generell wenig zu verschwenden.

8. Glaubst du an Geister?

 Nicht konkret an Geister, aber an irgendetwas, vielleicht ein Gefühl oder eine Erinnerung ...

9. Was kannst du am Besten?

 Egal was ich schreibe, es wird ja doch eingebildet klingen.

10. lachen oder singen?

 Ich singe gerne, aber lieber in Gesellschaft oder ganz allein für mich. Lachen tu ich auch gerne. Und nun?



Das wars für heute, ihr Lieben. Morgen gibt es dann aber wieder etwas kreatives.


21. Oktober 2013

Déja vu? Nein, Kreativtausch!

Dekadent sitze ich hier mit einem Tee vor dem Laptop während Essen im Backofen brutzelt und freue mich immer noch. Warum? Nun, ich habe getauscht! Denise von Goldengelchen fragte irgendwann, ob ich nicht Socken für sie stricken möge, und ich könnte etwas von ihr genäht bekommen. Da hab ich nicht lange überlegt! Und was ich bekommen habe, ist so toll, dass ich mich schon seit Freitag freue. Immer wieder.


Es hat einige Mails gebraucht bis wir alles geklärt hatten, aber dann hat Denise sich so richtig ins Zeug gelegt. Ich besaß bisher keine grüne Tasche, und vor allem keine so schöne Tasche! Sie ist so toll lang, dass ich sie quer tragen kann, und ziemlich geräumig. Stabil sieht sie auch aus, das wird morgen direkt mal getestet, da darf sie nämlich mit zur Uni. Detailaufnahmen? Gern!


Superfeine Nähte und Details, wie unterschiedliches Garn je nach Stoff und ein hübsches Webband lassen mein Herz noch höher schlagen. Innen ist sie übrigens etwas andersherum, mit Dreiecken als Hauptstoff und nur kleinen grünen Taschen. Wuhu! Und es gibt Fake-Paspel. Ihr merkt, mir gefällts.
Aber damit natürlich nicht genug, zusätzlich gab es noch eine liebe Karte (die ich brav erst zuletzt aufgemacht habe, auch wenn ich einige Zeit darauf starrend überlegt habe) und einen Schlüsselanhänger. Dazu eine kleine Geschichte: Ungefähr vor einer Woche sagte ich zu irgendwem, dass mein Schlüsselbund ganz schön nackig sei. Viele Schlüssel, ein metallenes Herz, fertig. Nix Farbe, nix schön. Ich überlegte schon so ganz leicht, mir da was zu überlegen, und dann das:

Hat sich erledigt! So werde ich den Schlüssel auch in der neuen riesigen Tasche ohne Probleme wiederfinden!

Jetzt zeig ich euch noch kurz, was Denise bekommen hat, dann ist aber auch Schluss für heute.
Sie war von meinen Ringelsocken so begeistert, dass sie gerne genau dieselben wollte. Ich bin also losgestiefelt zu Karstadt und musste schweren Herzens feststellen, dass die Wolle nicht mehr da war. Aber die nette Verkäuferin hat dann mit mir alle Lagerschränke unter den Schaukästen durchgesehen, und im letzten war doch noch ein Paket! Da war ich aber froh. Nun können wir Partnerlook tragen!

Und weil ich fix fertig war mit den Socken und Lust dazu hatte, gab es noch ein Schildchen und eine kleine Tasche, aus Ikea-Stoff mit Kordel aus der Restsockenwolle. Wenn das nicht zusammenpasst, dann weiß ich auch nicht weiter.


Ich bin sehr zufrieden mit diesem Tausch und werde es immer wieder machen, wenn jemand Lust hat! :) 





Fragen über Fragen

Einen guten Wochenstart wünsche ich euch allen. Ich hab heute Unifrei: Der einzige Tag mit zwei Veranstaltungen, und beide fallen aus. Dafür habe ich aber schon ein paar Dinge geplant und teilweise sogar schon geschafft. Um halb neun. Das finde ich gar nicht mal schlecht, dafür, dass ich theoretisch auch einfach den ganzen Tag im Bett liegen könnte. Jedenfalls ist der London-Trip, auf den ich mich tierisch freue, schon etwas besser geplant. Gleich wird der Kühlschrank wieder gefüllt, und an die Praktikumsarbeit muss ich mich heute auch dringend setzen. 
Aber, zuerst mal, bin ich von Svenja von L'inutile getaggt worden, mein Herz freut sich. Nun gibt es mal wieder ein paar wichtige Infos über mich, auf gehts.
1. Gehst du lieber in den Zoo oder den Freizeitpark?
Definitiv in den Zoo. Der Freizeitpark bringt mir nichts, ich bin nämlich ein großer Schisshase und würde maximal mit einem Kettenkarussell fahren. Zoo ist da schon toller, ich mag Tiere gerne. Auch wenn ich ab und an denke, dass sie dort eingesperrt sind. Dann denk ich an "Schiffbruch mit Tiger" und alles ist wieder gut. 
2. Was findest du an dir am nervigsten?
Meine Ungeduld, und dass ich mir vieles viel zu sehr zu Herzen nehme, mir schnell Sorgen mache, über Dinge endlos nachgrübel. Ich wäre manchmal gern unbeschwerter und weniger Kopf-Mensch.
 

3. Was finden andere an dir am nervigsten?
Vermutlich ebenfalls meine Ungeduld, dass ich Kritik oft nicht einfach hinnehmen kann. Oder, Herzmann? K.?
4. Wie stellst du dir dein Leben mit 80 Jahren vor?
Mit 80 würde ich gerne irgendwo in einem kleinen Häuschen sitzen, das ich mit Liebe eingerichtet habe, mit dem Herzmann und trillionen Enkelkindern die zu Besuch kommen, und den ganzen Tag für meine Lieben und mich stricken, häkeln und nähen. 
 

5. Welche Lebensmittel musst du immer im Haus haben?
Wasser, Brot und irgendetwas zum Drauftun, Tee, Nudeln, Kartoffeln. Obst ist auch ganz gut.
6. Welche Sprachen sprichst du und welche würdest du gerne können und warum?
I speak English, Francais en een beetje Nederlands. Ich glaube, damit ist auch alles, was ich mag an Sprachen abgedeckt. Ich würde es gerne häufiger nutzen können ... 
7. Wie viele Einwohner hat der Ort in dem du lebst?
Dortmund hat 580 956 Einwohner, die Stadt, aus der ich komme so um die 36 000.
 

8. Weißt du noch wer deine Sandkastenliebe war und habt ihr noch Kontakt?
Ich hatte keine Sandkastenliebe. Es gab da einen Nachbarjungen in meinem Alter, mit dem ich viel unternommen habe. Der wollte mich mal küssen, was ich so doof fand, dass ich zu Mama rannte: "Hilfe, der will mich küssen!" Kontakt haben wir nicht wirklich, aber er wohnt immer noch dort, also läuft man sich doch ab und an über den Weg.



9. Wenn du einer Person ewiges Glück schenken könntest, wen würdest du wählen und warum?
Das ist eine sehr interessante, schwierige Frage. Hätte ich Kinder, wäre die Antwort vermutlich ziemlich einfach. Aber so ... ich habe grad ein wenig darüber nachgedacht, und ich glaube, ich weiß keine Person. Denn ist ewiges Glück gut? Ist es gut für eine Person, wenn sie nirgendwo mal scheitert, mal neu anfangen muss? Ich hätte etwas Angst, dass das zu Arroganz und ähnlichem führt. Also: Niemanden. Weil das Leben nicht nur supertoll ist.
 

10. Womit kann man dich aufmuntern wenn du richtig schlechte Laune hast?
Indem man sich nicht von meiner Laune mitreißen lässt und mich bemitleidet, sondern ablenkt, Quatsch macht, albern wird.
11. Was ist deine frühste Kindheitserinnerung?
Kann ich nicht wirklich sagen, es gibt da einige Dinge aus dem Kindergarten, die ich noch weiß, das sind aber eher so Bruchstücke. Ich bin generell nicht so gut im Erinnern.
Vielen Dank für die Fragen, Svenja, das war spaßig. Wie immer gebe ich keine Fragen an bestimmte Leute weiter, aber wer mag, darf trotzdem irgendwas über sich erzählen. Ich lese es bestimmt ;)

17. Oktober 2013

In aller Munde: Erbarmen



Ihr habt es hier schon gesehen, ich habe wieder mal ein Buch ausgelesen. Es handelt sich dabei um Erbarmen von Jussi Adler Olsen, das erste in der Liste von vieren (?), die momentan überall zu sehen sind.




Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?


Zu Anfang spielt die Geschichte wieder in zwei Strängen: Es wird von der Politikerin Merete erzählt, und wie sie letztendlich entführt wird, und von Carl Morck mit durchgestrichenem "o", einem grießgrämigen Ermittler, der trotzdem sehr symphatisch ist. Er wird dem neuen Dezernat Q zugeordnet, das alte Fällte wieder neu auflegen soll. Hier das beste am Buch: Er bekommt einen Assistenten, Assad, der einfach niedlich ist. Zusammen finden sie nach und nach raus, was mit Merete passiert ist.

Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es ein wenig an Spannung gemangelt hat. Es war eher wie ein Roman zu lesen, zumindest die erste Hälfte des Buches, dann wie ein Krimi. Unter Thriller stelle ich mir etwas mehr Drama und Spannung vor. Trotzdem auf jeden Fall ein gutes Buch, die anderen werde ich bestimmt auch noch lesen.


Hat hier jemand das Buch schon gelesen? Wie fandet ihr es?