1. Oktober 2014

MMM: Kuschelweich gestreift

Hallo ihr Lieben,

zum heutigen MMM komme ich nach Langem mal wieder mit etwas Gestricktem um die Ecke. Zwei Monate hat mich dieses gute Stück begleitet, nun ist es endlich soweit, dass ich es anziehen und herzeigen kann.


Die Einzelteile von meinem neuen Pullover habt ihr schon auf dem Blog sehen können, in den Auf-den-Nadeln-Beiträgen. Fangen wir doch mit den harten Fakten an: Das Modell ist aus der FAM 205, Anleitung Nummer 65. Die war soweit ich das erkennen konnte fehlerfrei und auch ziemlich simpel. Vorder- und Rückenteil werden gleich gestrickt, die restlichen Maschen oben dann stillgelegt. Bei dem Ärmeln läuft es ebenso, und wenn dann die Seitennähte geschlossen sind, werden alle übrigen Maschen aufgenommen und ein Bündchen gestrickt. Was übrigens tierisch nervt, man hat den ganzen Pullover auf dem Schoß, muss ihn immer herumdrehen, und in meinem Fall auch noch zu große Rundnadeln, sodass immer ein Stück Seil herausgezogen werden muss ... aber ich wollte nunmal endlich fertig sein.

Das ist er nun seit zwei Tagen. Ich will ihn unbedingt noch waschen, gerade auch weil er unter den Armen schon etwas locker-fladderig hängt und manchmal ein wenig Falten wirft, vielleicht kann ich da noch etwas herumziehen. Allerdings habe ich etwas Angst, dass mir das dunkle rot ausfärbt und die helle Farbe einfärbt. Das wäre ein Desaster. Katastrophe. Weltuntergang.

Gestrickt wird der Pullover übrigens mit dem schönen Garn Moina von Lang Yarns. Es ist eines von diesen "Schlauchgarnen", die nicht verzwirnt sind oder so, sondern quasi gefüllt. Da Seide mit drin ist, ist das Garn so unglaublich weich - und der Pullover erst. Ich vermute, dass ich ganz oft in den Arm genommen werde, wenn ich ihn trage. Gut so. 

Einige klitzekleine Fehler sind mir unterlaufen. Ganz zu Anfang habe ich beim Rückenteil vergessen, das Muster zu wechseln, und wusste auch nicht, wie ich das zurückstricken soll. Ich habe beschlossen, dass es nun so bleibt. Mir doch egal, kann ich mit leben, so oft schaue ich mir auch nicht auf den Hintern. 

Ich bin jedenfalls rundum zufrieden mit dem Pullover. Er ist schön lang (für Frauen, die nicht so groß sind wie ich, könnte es schon fast als Kleid durchgehen :D) und weich und trägt sich gut. 
Was aus diesem Projekt gelernt wurde: Streifen sind nett, aber denk dran, dass der Faden immer mitgeführt werden muss und es dich nervt. Beim Zusammennähen helfen sie dafür, dass alles gleichmäßig bleibt. Mach andere Randmaschen. Oh, und italienisch anschlagen kann ich nun auch. Eine interessante Sache, aber vermutlich werde ich das nicht nochmal machen. Ich kann dabei so schlecht einschätzen, wie fest/locker es wird.

Jetzt habe ich persönlich für eine Weile die Schnauze voll von großen Strickwerken und werde ein wenig mit Mützen, Schals und Stulpen herumdümpeln. Aber ich bin mir sicher, dass es doch schnell wieder zu Jacken und Pullovern zurückgeht, für eine habe ich die Wolle sowieso schon da ...
Was sonst noch so neu in Kleiderschränken ist, schaue ich mir jetzt beim MMM an. 






28. September 2014

Herbst Jacken Sew Along # 1

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich gerade eine gefühlte halbe Stunde nach dem "#"-Zeichen gesucht habe darf ich nun aufgeregt verkünden: Ich mache beim Herbst Jacken Sew Along mit! (Wer hätte das nach dem Titel vermutet. Ihr Genies.). Organisiert wird das Ganze von Karin und Chrissy, bei ersterer gab es den allerersten Informationspost, bei zweiter können sich die ganze Woche lang alle versammeln, die Lust haben mitzunähen. Danke schonmal an die beiden für die Moderation, ich finde es ganz famos. Das ist das erste Mal, dass ich bei einem Sew-Along mitmache, ich bin ganz aufgeregt und gespannt, wie das so wird.

Los geht es heute mit:
Welchen Mantel/ welche Jacke möchte ich nähen? Was brauche ich? Für den Herbst oder den Winter? Oder beides? Welche Schnittmuster kämen in Frage? Habe ich bereits eine Auswahl oder fehlt mir jegliche Idee? Was mache ich als Mantel/Jackenanfänger?

Falls ich bei der heutigen Sammlung nicht das ultimativ bessere Modell bei einer der anderen Teilnehmerinnen finde und klauen darf, habe ich mich schon auf eine Burda-Jacke festgelegt. Sie soll dann als Übergangsjacke dienen, für Herbst sowie Winter. Einen richtigen Wintermantel fände ich zwar um Längen toller und auch sinnvoller in meinem Schrank, aber da traue ich mich noch nicht ganz heran.





Das Heft zu diesem Schnitt besitze ich schon, und die Jacke steht quasi ewig auf meiner Wunschliste. Also, Nähwunschliste. Ich habe mich bisher nicht drangetraut, weil ich noch nichts mit Ärmeln genäht habe. Aber irgendwann muss ich wohl anfangen, nicht wahr? Und durch das Rudelnähen habe ich die größte Reichweite mit möglichen Fragen und Problemen, das ist sicherlich nett.

Stofftechnisch stelle ich mir etwas festes vor, und grau soll es sein. Grau ist nämlich meine Kombi-Farbe erster Wahl, was Jacken, Schuhe und Taschen angeht.
Außerdem werde ich die Schulterpolster weglassen - Schultern habe ich genug. Hoffentlich lässt sich das ohne große Unförmigkeiten erledigen. Am allerliebsten würde ich die Jacke auch noch füttern, damit die schäbigen Nähte einen nicht andauernd gucken. Da ich das aber unmöglich selbst in meinem Kopf zusammenstellen kann, brauche ich noch eine gute Anleitung. 

Das wärs auch schon von meiner Seite. Ich hoffe sehr, dass ich den passenden Stoff in einem der Geschäfte finde, dir mir zur Auswahl stehen, und nicht im Netz bestellen muss. Ich fasse nämlich lieber an, was ich nachher tragen soll.

Am 12.10 geht es dann weiter mit Stoffvorstellungen und erste Schritte bei Karin.
Und ich werde nun immer mal wieder bei der Linksammlung vorbeischauen und gucken, ob mich noch etwas besseres anspringt. Und mir die Sachen von 2012 durchlesen, auf die so nett verwiesen wurde, da finde ich bestimmt was zu meinem Futter-Problem.



26. September 2014

Eine neue Ära beginnt


Hallo ihr Lieben!

Am letzten Wochenende bin ich mit einem sehr schweren Gepäckstück wieder nach Dortmund gereist.


Ja, das ist eine Nähmaschine. Fangen wir mal ganz vorne an.
Das Goldengelchen hat auf seinem Blog letztens so nebenbei erwähnt, dass sie ihre Nähmaschine loswerden möchte. Ich bin darauf angesprungen und habe sie mal angeschrieben. Das klang alles sehr super, und ich wollte mit meiner Mama Rücksprache halten. Das Nähen am Wochenende hat mich schon ein wenig genervt - natürlich ist es Trillionen Mal besser als gar nicht - und ich dachte, dass eine eigene schon etwas besser wäre. Die Antwort meiner Mutter: "Dann nimm doch meine mit."
Ja, so kam ich zu dem tollen Gerät. Sie ist nicht geschenkt, sondern nur geteilt. Wenn meine Mama sie braucht, dann bringe ich sie selbstverständlich zurück. Und kleine Verbesserungen nehme ich einfach mit nach Dortmund und erledige sie. Das ist eine ziemlich gute Lösung, diese Maschine kenne ich schließlich schon recht gut. Außerdem ist sie trotz ihres Alters wirklich fähig, hat elastische Stiche und sowas alles. 
Es ist ein schönes Gefühl, damit zu nähen, denn meine Mutter hat mit dieser Maschine auch schon einiges für mich und meinen Bruder genäht. Als wir noch klein waren, gab es wirklich viel selbst genähtes im Kleiderschrank. Selbst gefütterte Winterjacken und so. 

Eine kleine Problematik hat sich allerdings ergeben. Meine Nähwerkstätten werden durch diese Leihgabe nun zusammengeführt und es gibt ein Platzproblem: Ich habe doch wohl recht viel Stoff. Dank den unglaublich großzügigen Angaben von Burda bleibt immer genug für ein zweites Kleidungsstück übrig, und aus der Anfangszeit habe ich auch noch recht viele Baumwollstoffe. Deshalb steht nun vor allem da Vernichtung auf der Liste. Ein paar Ideen habe ich schon gesammelt, die mir helfen werden:

  • Eine Nadelrolle für meine Nadelspiele
  • Ein Leseknochen - da fehlt dann noch Füllung
  • Eine Wimpelkette
  • Eine neue Kulturtasche, passend dazu eine Schminktasche
  • Evtl ein Oberteil aus einem der dünneren Baumwollstoffe
  • Ofenhandschuhe
  • Eine zweite Schürze
Das sind meine Ideen bisher. Wer noch mehr weiß, immer mal her damit. Natürlich wird hier auch weiterhin Kleidung genäht. Ich glaube, ich muss aber gedanklich erstmal im Herbst und Winter ankommen und mir überlegen, was ich so tragen möchte, bevor ich da loslege.
Eine Frage an alle Nähfrauen unter euch: Was ist eigentlich mit Ottobre-Schnitten? Ich habe gestern in der aktuellen Ausgabe geblättert und fand sie ganz nett, aber irgendwie ist Burda ja doch überrepräsentant auf Blogs, zumindest auf denen, die ich lese. Woher kommt das? Keine gute Erfahrung mit Ottobre? Passen die Schnitte nicht?




24. September 2014

Liebster Blog

 Hallo ihr Lieben!


Ich bin getaggt worden, von der guten Millefilla. Ihr kennt das Prinzip sicherlich, Fragen, neue Fragen, neue Blogs. Wer mich kennt weiß, dass ich gerne die Fragen beantworte, es dann aber jeden selbst entscheiden lasse, ob er sie mitnehmen und beantworten will oder nicht. So wird es diesmal auch laufen. Los gehts mit News über Tüt!
  1) Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Im Prinzip durch das Lesen von anderen Blogs, die mich begeistert haben und mir ein "Will-ich-auch"-Gefühl gaben. Also habe ich es versucht.

2) Angenommen, du könntest deinen Lebensunterhalt allein vom Bloggen bestreiten: Wo würdest du dann leben wollen?
Tolle Annahme! Also, wenn das möglich wäre, dann würde ich tatsächlich trotzdem in Deutschland bleiben. Vermutlich ins schöne Münsterland ziehen, in ein eigenes Haus mit Garten in ruhiger Lage. Spießertraum volle Kanne.

3) Was inspiriert dich am meisten für neue Ideen?
Ich habe das Gefühl diese Frage immer zu bekommen bei Awards, verrückt. Mich inspirieren andere Blogs, Pinterest, das Internet allgemein. Ravelry! Leider ist mein Kopf eher unkreativ, ich könnte vermutlich niemals selbst eine Anleitung erstellen.

4) Was zeichnet für dich einen guten Blog aus?
Natürlich vor allem der Inhalt. Ich mag Blogs, die ein wenig vielfältig sind. Hauptthema DIY zum Beispiel, aber auch ein wenig Privatleben. Wichtig ist natürlich auch die Schreibweise - ich muss das Gefühl haben, dass der Verfasser mir sympathisch ist. Bilder sind ebenfalls toll. Und auch die Optik muss mir zusagen, wenn ich auf einem Blog lande, der nur so blinkt und funkelt und irgendwelche Gadgets hat, knallbunt ist ... dann klicke ich sofort wieder weg.

5) Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?
Ohne Wecker aufstehen - dabei ist es mir dann auch egal wann, hauptsache ich wache von selbst auf. Noch ein wenig lesen vielleicht, dann gemütlich und ausgedehnt frühstücken und den Tag mit Handarbeiten, vielleicht einem Spaziergang und netten Menschen verbringen. Abends gemütlich auf der Couch ausklingen lassen. Darf ich nochmal die unrealistische Variante versuchen? Ich wache auf, und die Laktoseintoleranz ist weg ...

6) Was macht dich wütend?
Unpünktlichkeit treibt mich gerne mal in den Wahnsinn. Ungerechtigkeit auch.

7) Über was kannst du lachen?
Da bin ich nicht so leicht, ich glaube, ich lache nicht so schnell. Natürlich mit Freunden, wenn es witzig wird. Aber irgendeine Richtung finde ich schwer. Ich bin jedenfalls nicht wirklich ein Freund von dummen Witzen oder so Simpsons-Quatsch.

8) Welcher Reisetyp bist du?
Finanziell ist das noch nicht möglich, aber mir gefällt am Besten, wie es bei uns in der Familie immer war: Eine Ferienwohnung mieten, ein Auto mieten, und dann das Land auf eigene Faust entdecken. Hotel ist gar nicht so wirklich mein Fall. Ziele sollten warm sein und Strand haben, Ausnahmen wie Skandinavien und USA bestätigen die Regel. Da ist es natürlich auch warm und Strand, aber ihr wisst, was ich meine.

9) Bist du Nachteule oder Lerche (Langschläfer oder Frühaufsteher)?
Ich habe keine Probleme damit, früh aufzustehen, kann aber auch gerne lange wachbleiben. Da ich aber ab acht Uhr Abends etwa nicht mehr wirklich funktioniere, was Hirnleistung angeht, bezeichne ich mich mal als Lerche.

10) Wie würdest du dich mit drei Worten beschreiben?
Hilfsbereit, Freundlich, Familienmensch.



22. September 2014

Stulpen, Version "Mini"

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte ja schon angedeutet, dass es hier in der nächsten Zeit Stulpen zu sehen geben wird. Einläuten möchte ich diese neue Kategorie heute durch ein Winzpaar, dass ich mal wieder aus Sockenwollresten gestrickt habe:



Die Anleitung (mehr Infos auf der Projektseite bei Ravelry) habe ich schon vor einiger Zeit gefunden und mir gemerkt. Ich Babywahnsinnige habe so im Kopf, dass gerade für Tragebabys so schöne Wollstulpen bestimmt was gutes sind. Als dann beim letzten Paar Socken relativ viel übrig blieb, habe ich mich rangemacht. Im Endeffekt ist es sehr simpel und schnell gestrickt. Die Länge habe ich einfach irgendwann als genug befunden, noch ein Bündchen oben drangesetzt und fertig.


Sie sehen so niedlich aus an meiner Puppe. Ich vermute, dass sie in dieser Größe einem Neugeborenen passen, aber auch nicht wirklich ewig. Aber vielleicht täusche ich mich, ich habe ja kein Anschauungsobjekt zur Verfügung. 

Falls ich nochmal welche stricken sollte - und das wohl eher, wenn es angefragt wird oder ein konkretes Geschenk werden kann, nicht einfach nur so - dann würde ich es mit einem durchgehenden Rippenmuster versuchen, damit ein wenig mehr Dehnbarkeit in die ganze Sache reinkommt, und mehr Maschen anschlagen. Aber es war eine nette Sache für zwischendurch und hat sich fast von selbst gestrickt. Ab in die Babykiste damit!







20. September 2014

Auf den Nadeln im September

Hallo ihr Lieben!

Wie in den letzten Monaten auch zeige ich euch heute, was alles in meinem Strickkorb vor sich hinlümmelt. 
Da wäre zuerst einmal die Granny-Decke, die in einem seperaten Post schon genug Aufmerksamkeit bekommen hat und deshalb hier nur eben hergezeigt wird. Da hat sich auch noch nicht wieder was getan.


Aber immerhin: Bei meinem Pullover bin ich gut vorangekommen und optimistisch, ihn beim nächsten Beitrag schon von den Nadeln runter zu haben. Das Vorderteil ist beinahe fertig, fehlen also nur noch Ärmel.

Weil die Sockennadeln im Moment leer bleiben müssen (ich warte quasi auf einen Startschuss), brauchte ich ein anderes Projekt, dass sich gut mitnehmen lässt. Dieser Herbst und Winter werden bei mir im Zeichen von Stulpen stehen, dementsprechend handelt es sich hierbei um eine ganz simple Stulpe, aus einem tollen Garn. Malabrigo ist die neue Sorte im Lanade-Shop, die ich auch mal ausprobieren wollte. Das Blau ist ein Knaller. 

Der Linen-Stitch-Schal ist um ein gutes Stück gewachsen. Ich darf dieses Jahr eigentlich gar nicht mehr so viele Socken stricken, denn eine gute Höhe hat er schon. Ich stelle mir vor, an Silvester morgens abzuketten oder so ...

Das waren sie, meine aktuellen Projekte, die ich auf dem neuen Blog Maschenfein mit anderen teile. Zwischendrin ist ein kleines Projekt fertig geworden, dass ich euch in der nächsten Woche wohl noch zeigen werde.




18. September 2014

RUMS: Stricktop à la Mama

Hallo ihr Lieben!

Nach gestern geht es heute direkt schwungvoll weiter, wieder habe ich ein neues Kleidungsstück in meinem Schrank vorzustellen.


Ein gestricktes Shirt, oder Top, wie man es sehen mag. Wer sich nun fragt, warum das Ganze beim letzten Auf den Nadeln-Beitrag nicht zu sehen war und auch sonst bisher keine Präsenz auf dem Blog gezeigt hat: Ich habe es heute Nacht gestrickt. Glaubt ihr nicht? Kluge Köpfe. Obwohl das schon toll wäre, so Schlafstricken ... in der Realität ist es so, dass meine Mutter dieses Oberteil gestrickt hat, noch relativ zu Anfang ihrer zweiten Strickkarriere. 
Die Anleitung ist aus demselben Buch, aus dem auch mein Top mit den Spitzenärmeln kommt. Und auch bei dieser haben wir uns das Hirn in Knoten gedacht, weil ein kleiner Fehler in der Anleitung war. 

Warum ich nun das Top meiner Mutter trage? Sie hat es anprobiert, dann in den Schrank gelegt, denn es war Sommer und zu warm. Letztens war das Wetter dann passen und das gute Stück sollte ausgeführt werden. Bei der Gelegenheit stellte meine Mama fest, dass ihr der Halsausschnitt zu eng ist und sie es überhaupt nicht anhaben kann. Verkaufen oder vererben waren die Alternativen. Ich zog es über, hatte keine Probleme mit dem Ausschnitt und auch sonst passt es super (die Länge! Toll!), sodass ich es erben durfte. Mensch, bin ich glücklich. Ich weiß das durchaus sehr zu schätzen, denn es steckt ja doch viel Arbeit dahinter. 
Für mich ist das ja bei jedem Projekt der Albtraum, nachher, am Ende von unzähligen Stunden Arbeit, feststellen zu müssen, dass es nicht passt und ich damit nichts anfangen kann. Das tut mir leid für dich, Mama. Ich hoffe, es ist dir ein Trost, wenn du mich darin herumspazieren siehst. Ich werde es hüten und pflegen und ganz dolle wertschätzen. Versprochen.

Zum Schluss noch ein paar harte Fakten: Gestrickt ist das Top aus reiner Merinowolle, das fachkundige Aushilfe-im-Wollladen-Auge vermutet Merino Big von Lana Grossa. Farblich haben wir hier ein sattes petrol (was meiner Mama ziemlich gut steht). Das Muster besteht aus glatt rechts gestrickten Maschen und Umschlägen, soweit ich weiß, die dann die Löcher bilden. Gestrickt wird von oben in einem Stück. Im Ursprung ist das Shirt vermutlich nicht so lang, denn meine Mama und ich sind beides große Frauen und brauchen oft etwas mehr Länge. Und wenn man so von oben strickt, kann man es ja ganz angenehm anpassen, Pluspunkt.

Da ich das Shirt zwar nicht selbstgestrickt habe, meine Mama aber für sich selbst, schicke ich es zu RUMS und den anderen begabten Frauen dort. Alle lobenden Kommentare gehen an dich, liebe Mama! Danke!