Ende August passte es mir irgendwie nicht in den Kram, über Bücher zu schreiben, daher gibt es in der heutigen Version die Bücher aus zwei Monaten. Es ist von allem was dabei, daher wünsche ich euch viel Spaß.
George R.R. Martin - Das Lied von Eis und Feuer - Sturm der Schwerter
Die Hälfte habe ich geschafft, oben auf dem Bild liegt der fünfte Band, beim sechsten bin ich fast in der Mitte angelangt. Band drei und vier fand ich etwas langatmig, fünf ging so, sechs nimmt etwas mehr Fahrt auf. Noch immer lese ich diese Saga gerne, aber eben mit weniger Spannung weil ich schon weiß, was passiert.
Daniel Glattauer - Ewig dein
Bei Frauke auf dem Blog habe ich die Rezension zu diesem Buch gelesen und war gleich interessiert. Und manchmal werde ich dann ganz wagemutig und kaufe mir das Buch einfach. In diesem Fall hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Erstmal beginnt alles wie bei einem netten Roman: Judith trifft Hannes, das Ganze ist witzig, sie treffen sich, verlieben sich. Eine Zeit lang läuft alles perfekt, doch dann wird Judith Hannes' Aufdringlichkeit und sein Liebesbedürfnis zu viel. Sie versucht die Beziehung zu beenden, doch das funktioniert nicht wirklich. Und kurz vor Schluss wartet nochmal ein richtiger Knaller auf den Leser, mit dem man überhaupt nicht rechnen kann. Irre gut, habe ich sehr gerne gelesen.
Max Bentow - Die Totentänzerin
Nach dem Federmann und der Puppenmacherin kommt die Totentänzerin, das dritte Buch in einer Reihe um den Berliner Ermittler Niels Trojan. Ein Psychothriller, der durch sein Suchtpotential schnell ausgelesen war. Wie es in guten Krimis dazu gehört, wird in diesem Fall die Familie eines Mitarbeiters bei der Polizei involviert und Trojan steht zwischen Loyalität und Moral. Das war ein spannender Kampf, mal ganz abgesehen vom eigentlichen Fall, der richtig gruselig war. Ich sage nur Staubsaugerroboter mit Kamera .... Klar Empfehlung!
Joanne K. Rowling - Harry Potter und das verwunschene Kind
Ich hätte nie geglaubt, nochmal einen Titel in dieser Form in den Händen zu halten und zu lesen. Offen gebe ich zu, dass ich ein richtiges Potter-Fangirl war. Das erste Buch habe ich mit acht oder neun Jahren geschenkt bekommen, das letzte erschien als ich 16 war. Es hat mich quasi durch meine Jugend begleitet und begeistert. Ich hatte alle Poster aus den Zeitschriften in meinem Zimmer hängen auf dem einer der Darsteller war, las die Bücher immer mal wieder, beschäftigte mich mit Fanfictions. Schön war das, wenn auch im Nachhinein ein wenig verrückt.
Das Buch war schon vorbestellt, kam am letzten Wochenende an und in dem Moment, in dem ich die Verpackung öffnete, war ich wieder 16 Jahre alt, ehrlich! Den ganzen Tag auf der Arbeit habe ich kribbelig gewartet, bin dann abends direkt ins Bett gestiegen und habe entgegen aller Vernunft fast bis Mitternacht gelesen, obwohl am nächsten Tag Frühdienst anstand. Dasselbe Programm am Abend danach und das Buch war weggelesen. Und ich musste fast weinen. Es war ein bisschen wie zuhause sein, dort in dieser Welt, und durch die Art und Weise des Textes kann der Kopf sich ganz viel dazudichten. Es handelt sich ja um das Script des Theaterstückes, und so ist es auch geschrieben. Da ist ganz wenig Beschreibung und viel Dialog, wenig Hintergrund, viel Handlung. Bis auf einige Lektüren aus dem Deutschunterricht habe ich sowas noch nicht gelesen, hat mir aber tatsächlich gefallen.
Achso, die Handlung: Nun, da hätte sonstwas stehen können, ich hätte es trotzdem toll gefunden. Ich mag gar nicht viel verraten, es gibt ja sicher noch viele, die das Buch noch lesen wollen, daher mal ganz vage: Ich mag, dass es auch in der Welt von Harry ganz normale Familienprobleme gibt mit rebellischen Kindern. Ich habe auch das Gefühl, dass Joanne ein wenig mit den Fans spielt, denn es gibt verschiedene Versionen der Zukunft des goldenen Trios zu lesen, im Laufe der Geschichte. Das ist ziemlich interessant!
Ich hätte ja gerne, dass sie nun noch die Jahre zwischen Band sieben und diesem aktuellen ausfüllt, aber das bleibt wohl Wunschdenken. Ebenso wie ein Besuch des Theaterstücks, das wäre das allerbeste. Hach. Ich glaub ich muss mal wieder die Bücher alle hintereinander weglesen ...
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