8. Juli 2012

DIY: Mal ein anderer Beutel

Halloo!

Heute hab ich gleich weitergemacht mit dem Nähen :) Es macht einfach zu viel Spaß!

Das Buch befiehlt folgendes:




Was ich unbedingt noch anmerken muss: Die Nähanleitung für diese Tasche ist (kurzgefasst) etwa so: Längsseiten nähen, oben Saum machen, auf rechts drehen, Träger dran.

Es muss also offensichtlich eine Tasche sein um Leute zu veräppeln? Die unten offen ist, damit alles wieder rausfällt und man sich vor Lachen auf dem Boden kugelt?

Mh.
Ne.
Ich habs einfach unten zugemacht. Ätsch.



Aber ersteinmal Stoff zugeschnitten. Das ist der von Ikea.





Und dann hab ich halt so rumgenäht und herausgekommen ist das hier:



Sie sieht schief aus, ist es aber nicht! Ich muss sagen ich bin sehr zufrieden :) Sie wird vermutlich verschenkt, sicher bin ich mir da aber noch nicht.

Mit der Anleitung dazu bin ich jedenfalls nicht zufrieden. Ich finde sie zu ungenau und bin mir bei einigen Dingen auch nicht sicher, ob ich alles richtig gemacht habe.


Aber egal!

Ich klemm mich nun wieder hinter meine Unisachen. Nächste Woche ist die erste und vollste meiner Klausurwochen, drei Stück. Also lernen!

7. Juli 2012

DIY: Laptop-/Handy-/Sonstwastasche

Einen schönen Samstag wünsche ich! Hat heute wer das Sams zu Besuch?


Ich muss zwar (eigentlich) ganz viel lernen, aber keiner lernt ohne Pausen. Ich nutze diese gerne, um ein wenig kreativ zu sein.
In diesem Fall für Geburtstagsgeschenke, die zwar erst im August anstehen, aber ... es ist das nächste Kapitel in meinem Nähbuch, also hab ich schonmal angefangen. Ist ja auch schön, wenn man nicht kurz vorher hektisch nach Geschenken sucht.

Die beiden zu beschenkenden Mädels gehen mit mir zur Uni.
Beide besitzen keine Laptoptasche.
Da hab ich ganz schlau kombiniert.


Es braucht: Filzplatten.
Die Maße der Laptops.




So MUSS es am Ende aussehen. Weil ich so ein krasser Rebell bin hab ich das komische unnütze Filzschlaufending an der Seite weggelassen. Mutig, oder?




Platten halbwegs passend ausgeschnitten, festgesteckt. Gummiband abgemessen und eingeschoben, ebenfalls festgesteckt.




Hier das kleinere Exemplar der Handytasche in fertig, mit herrlich schiefen Nähten und noch nicht abgeschnibbeltem Faden. Hat Charme, denke ich.




Für die erste Freundin, die gerne rot mag. Wie ihr seht hab ich noch Verwendung für die Schreibmaschinen aus dem DIY:Ketten - Post gefunden. Ein wenig farblich mit Nagellack angepasst dienen sie nun als Schlüsselanhänger, hoffe ich.



Ein Bild, auf dem das Ganze ohne Blitz zwar dunkler, aber auch flauschiger aussieht.




Und hier das andere Set.





Ich hoffe sehr, dass die Beschenkten zufrieden sind und es vor allen Dinge passt! Aber ich muss wohl noch einen Monat warten. Schade.


Was ich diesmal gelernt habe: Zum Unterfaden ... ihr könnt es euch denken.
Filz staubt!
Gerade zuschneiden werde ich niemals lernen.
Die Nähmaschine und das Radio in der selben Steckerleiste führt dazu, dass das Radio nur noch rauscht wenn ich nähe.
Immer nochmal ganz genau gucken, ob man nicht vergessen hat eine Nadel rauszuziehen. Gibt sonst böse Überraschungen!


Was sagt ihr? Ich denke, das ist ne super Alternative zu den Überteuerten Dingern auf dem Markt. Man kann sich gaaanz viele nähen und farblich zum Outfit abstimmen! :D

5. Juli 2012

Barnslig hat was zum Anziehen

Ich habe ja letztens von meinem ersten Sockenstrickversuch berichtet.
Es ist eine Socke geworden. Nur leider keine besonders hübsche.
Und das Baby, das die tragen muss, sollte auch schon etwas größer sein.
Ich habe kein Baby, aber glücklicherweise passen sie Barnslig fast perfekt!

Der Herzmann ist heute nicht da, also ist Barnslig Kuschelersatz.



Wie man auf dem ersten Bild schon sieht: Am Schluss habe ich einen fehler gemacht, die Socke ist etwas spitz geworden. Hab versucht sie so cool nach oben zu biegen, aber das ging auch nicht.


Leider hat Barnslig keine Hacke. Deshalb kann er die Ferse in der Socke auch nicht wirklich ausfüllen. Das ist aber nicht weiter schlimm. Hauptsache er motzt nicht, dass sie hässlich ist.

Tut er glücklicherweise auch nicht. Braver Kerl!

Ich sitze momentan an einer Socke in meiner Größe. Mal sehen, ob das besser klappt!


Der letzte Schnitt

Zum Geburtstag hat mir der Herzmann ein Buch geschenkt.


Final Cut von Veit Etzold.
Ein Triller. Also genau nach meinem Geschmack.



Das andere lese ich auch. Aber nicht so gerne.



Der Buchrücken teilt dem neugierigen potentiellen Leser folgendes mit:


Du hast 438 Freund auf Facebook.
Und einen Feind.
Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.
Er wird dich suchen.
Er wird dich finden.
Er wird dich töten.

Du hast 438 Freund auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.



Wer jetzt nicht schon schreiend und weinend zu Mama gelaufen ist und noch immer neugierig, klappt für gewöhnlich das Buch auf und bekommt im Klappentext folgendes zu lesen:


Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mir der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird:
der Namenlose.



Uuuuh ... klingt das nicht schauderlich?
Ist es auch. Vor allem aber blutrünstig und abgrundtief böse. An manchen Stellen ist selbst mir als erfahrener Leserin von Trillern halbwegs schlecht geworden. Ich frag mich immer, wie man auf diese Ideen kommt ...
Ich habe ja schonmal erwähnt, dass ich auf Frauenhauptrollen in solchen Büchern stehe. Und auch hier gefällt mir das!



Nunja, was soll ich noch so sagen? Man hofft die ganze Zeit, dass die Ermittler den bösen Menschen fangen (wie in jedem Triller), zeitweise ekelt man sich und es schaudert (wie in jedem Triller) und am Ende wird alles gut (wie in jedem Triller). Offensichtlich ist es ein guter Triller. Wirklich! Also wer lesen möche: Tut das ruhig. Mir hat er gut gefallen!

4. Juli 2012

Buchvorstellung drei

Heute zwei Bücher vom selben Autor, die ich beide supergern gelesen habe!

Nummer eins: Der Joker von Markus Zusak.

Inhaltsangabe:
Kurz bevo ich in den Bankraub geraten bin, habe ich Bilanz über mein Leben gezogen. Ein Taxifahrer, der schwindelt, was sein Alter angeht. (Eigentlich muss man zwanzig sein, um Taxi fahren zu dürfen.)
Keine Ausbildung
Keine Freundin
Nur eine schäbige Hütte und ein sabbernder Hund namens Türsteher.

Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Dasein ändert sich schlagartig, als er eines Tages einen Banküberfall verhindert und ein Ass im Briefkasten findet - die ersten von vier Spielkarten, die seinem Leben eine höchst denkwürdige Wendung geben.

"Eine Geschichte über Freundschaft, Leidenschaft und Zivilcourage: So gut, dass es einem das Herz bricht." Teenreads


Wirklich! Es ist ein absolut spannendes Buch was die Story angeht. Die Spielkarten führen Ed zu Personen, und was er dadurch erlebt ... phänomenal!
Außerdem vermittelt es eine tolle Botschaft. Ich empfehle es ausnahmslos jedem. Ed selbst ist einem trotz seiner unglaublichen Faulheit echt sympathisch, was wohl auch die Perspektive bezweckt.





Das nächste Goldstück: Die Bücherdiebin von Markus Zusak.

Inhaltsangabe:
Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter, die ständig krank war. Ihren Bruder Werner - auf der Fahrt nach Molching zu den Pflegeeltern. Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Tode. Und sie stiehlt ihr erstes Buch - ein kleiner, aber folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste. Dann stiehlt sie weitere Bücher. Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Lisa Hubermann. Das von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.


Klappentext:
Januar 1939. Liesel und ihr kleiner Bruder Werner sind auf dem Weg nach Molching bei München, wo sie Pflegeeltern übergeben werden sollen. Doch Werner kommt niemals dort an, ein heftiger Hustenanfall kostet ihn das Leben. Sein Grab findet er im Schnee. Im Schnee auf dem Friedhof findet Liesel ihr erstes Buch. Mit dem "Handbuch für Totengräber" und der Hilfe ihres gütigen und liebevollen Pflegevaters Hans Hubermann lernt Liesel lesen - und stiehlt fortan Bücher. Von der Straße, aus den Feuern der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Liesel stiehlt, was Glück und Hoffnung schenkt in diesen dunklen Tagen. Es sind barbarische, gefährliche Zeiten. Und als die Hubermanns einen jüdischen Faustkämpfer im Keller verstecken, ist der Tod Liesel näher als je zuvor.
Die Bücherdiebin erzählt von kleinen Freuden, großen Tragödien und der gewaltigen Macht der Worte. Eine eindrignliche, nachhaltige Geschichte von beeindruckender Kraft.


Menschen, lest dieses Buch! Auch ich hatte Geschichten über den Nationalsozialismus langsam satt, nachdem dieses Thema in jedem Schulfach außer Mathe breitgetreten worden war. Aber das hier ist wirklich anders. Die größte Besonderheit ist wohl, dass das Buch aus der Sicht des Todes geschrieben ist. Allein das macht es schon zu einem wertvollen Stück.
Und die Geschichte, die es erzählt ist so bittersüß ... das einzige Buch bisher, bei dem ich geweint habe. Aber auch erfüllt war von positiven Gefühlen. Liesel ist so ein tolles Mädchen, und mit welcher Begeisterung sie liest ist wunderbar. Ihr Pflegevater ist ebenfalls eine Person, die man lieben muss.

Wer eine einzigartige Geschichte lesen möchte, sollte sich dieses Buch aussuchen.




Willkommen, Leser Nummer sieben! Ich freue mich, dass du da bist!

2. Juli 2012

Fahnen, Wimpel und was sonst so flattert


Stolz darf ich präsentieren: Mein erstes Stoffgenähtes Projekt! *Trommelwirbel*
Eine Wimpelkette!


Dazu zweierlei Stoff:
(Der Rest, der da noch rumfliegt ist Deko ...)





Wimpelchen ausschneiden




Buchstabenvierecke mit Vlisofix bebügeln




Ausschneiden, Buchstaben auf Wimpelchen bügeln




Buchstaben festnähen




Vom Wimpel zusammennähen hab ich keine Fotos. Dafür vom lustigen Schrägband, das mir so einige Nerven gekostet hat!



Und da ist (ein Teil davon) das fertige Prachtstück! Ich für meinen Teil bin stolz, trotz schiefer Nähte.
Natürlich istmir auch mal wieder der Unterfaden leergegangen. War ja klar. Ich kann nicht so gut aus meinen Fehlern lernen.


Jedenfalls bin ich begeistert, das nächste Projekt liegt auch schon in den Startlöchern.


Bekommen hat die Wimpelkette übrigens meine liebste Freundin (Huhu!), und es steht ihr Name drauf. Deshalb musste der Post auch eine Weile warten, sie wohnt (leider) viel zu weit entfern von mir und die Post braucht auch immer ein bisschen.
Aber es hat mir viel Spaß gemacht und ihr hoffentlich auch eine Freude bereitet!


PS: Herzlich Willkommen ihr zwei neuen Menschen, die mich lesen mögen! Ich freue mich sehr und hoffe, dass ihr euch wohl fühlt :) 

1. Juli 2012

Buchempfehlungen die zweite

Viel brauche ich wohl nicht zu sagen, so einleitend. Es gibt wieder mal ein paar schöne Bücher, die ich vorstellen möchte.





Zuerst ein Klassiker für Kinder: In einem tiefen, dunklen Wald von Paul Maar.

Die Inhaltsangabe:
Weil ihr keiner der Bewerber, die um ihre Hand anhielten, gefiel - sie war nämlich nicht nur ziemlich schön, sondern auch ziemlich hochmütig -, kam Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora auf die ungewöhnliche Idee, sich von einem Untier entführen zu lassen. Wenn der König dann ausrufen ließ, dass derjenige, der seine Tochter befreite, sie zur Frau und das halbe Königreich dazu erhalten sollte, würden die mutigsten und schönsten Prinzen von weit her kommen. Aber das Untier - vermutlich ein Vegetarier - war überhaupt nicht an der Prinzessin interessiert, sondern nur an den leckeren Pralinen, die sie bei sich hatte. Henriette-Rosalinde-Audora musste sich also mehr oder weniger selbst entführen, wenn ihr Vorhaben gelingen sollte. Und auch sonst lief nicht alles nach Plan ...

Nun mein Senf zu dem Buch: Allein schon wegen der Zeichnungen ist es definitiv lesens- bzw. schauenswert. So goldig!
Ich habe jetzt noch meinen Spaß daran durch die Seiten zu blättern.
Außerdem erzählt die Geschichte von einem taffen Mädchen das es wirklich in sich hat und ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Eine tolle Alternative zu Dornröschen, Rapunzel und all den anderen glitzernden rosaroten Prinzessinnen. Die sind natürlich auch toll. Würden in der realen Welt aber hilflos verloren sein. Ein bisschen Mut und Stärke können da nicht schaden, und die vermittelt das Buch.
Außerdem ist das Untier wirklich originell.






Das nächste Buch ist in meinem Fall die englische Version, es gibt sie aber mittlerweile auch auf Deutsch:
Numbers - Time to run von Rachel Ward

Inhaltsangabe:

Since the day her mother died, Jem has known about the numbers. When she looks in someone's eyes, she can see the date they will die. Life ist hard, until she meets a boy called Spider. Suddenly her world seems brighter. But on a trip to London, Jem foresee a chain of events that will shatter their lives for ever ...
Ich hoffe jeder versteht die paar englische Sätze daoben. Falls nicht, nochmal die Kurzfassung: Jem sieht in den Augen der Menschen, wann sie sterben. Was sicherlich nicht schön ist. Sie lernt einen Jungen kennen und ein Abenteuer beginnt.
Ich muss sagen, das Buch war schon fesselnd. Zunächst die typische Jugendatmosphäre die aufkommt. Dann die Sache mit den Zahlen: man überlegt, wie es wohl ist bei jedem Menschen sofort zu wissen, wann er stirbt. Schrecklich! Wie kann das arme Mädchen damit klarkommen? Und zack, sie ist einem sympathisch.
Besonders das Ende hat es in sich. Ein riesiger Überraschungseffekt folgt auf den nächsten.

Dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche empfehlenswert!