26. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke DIY Teil 3: Männerschal

 Männer besitzen ja kleidungsmäßig meist nur das Nötigste. Eine Jacke, ein paar Schuhe, einen Schal.
So auch der Herzmann.
Als er im letzten Jahr seinen einzigen Schal in der Heimat vergaß, musste er ein paar Wochen einen meiner Schals tragen. Damit das in Zukunft nicht mehr nötig ist, habe ich wuunderbar dicke Wolle gekauft und ihm flugs einen Zweitschal gezaubert.

Weil er neuem eher kritisch gegenüber steht, habe ich es so einfach wie möglich gehalten. Neutrales schwarz, keine aufregenden Muster, kein Rundschal. Momo mag ihn jedenfalls.







Ich bin sehr gespannt, ob er ihm gefällt. Wenn nicht, dann nehme ich ihn. Ich hab auch noch keinen schwarzen Schal :)





25. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke DIY Teil 2: Memo-Boards

Einen wunderschönen 1. Weihnachtsfeiertag wünsche ich euch! Die meisten werden wohl heute der Sippe einen Besuch abstatten, oder Besuch bekommen, oder? Wer trotzdem etwas Zeit hat darf sich anschauen, wie ich ein Geschenk für mein Brüderchen gebastelt habe.

Der hat sich nämlich etwas Deko für sein Zimmer gewünscht. Nachdem ich zuhause ausgezogen bin hat er mein altes Zimmer bekommen, das größer ist als sein altes, und da fehtl noch ein bisschen was für die Wände. Ich habe ein wenig überlegt und wollte dann unbedingt ein hübsches Memoboard machen. Anfangs sollte es ein großes werden, eine ganz normale Kork-Pinnwand, mit Stoff bezogen. Zwecks Stoffkauf bin ich dann zum schwedischen Möbelhaus, und dort auf die kleinen runden Korkuntersetzer gestoßen. Noch besser, fand ich, und flugs waren die und passender Stoff im Korb gelandet. Von einer lieben Freundin noch ein monstermäßig cooles Gerät ausgeliehen und los ging es!



Ich wollte gerne verschiedene Stoffe haben, aber trotzdem sollte es schlicht sein. Weil in seinem Zimmer blau eine vorherrschende Farbe ist - typisch Junge halt - habe ich mich dafür entschieden, und für den hübschen, maritimen grauen Stoff. Die Korkuntersetzer also auf den Stoff legen und groooßzügig drumherum ausschneiden.

 


Und dann ordentlich spannen und festtackern. Bei Motivstoff natürlich schauen, wie es vorn aussieht. Und bitte, vorsichtig sein! Das ist ein richtig fieses Ding und ich bin froh, dass die Tackernadeln nur im Kork gelandet sind. Bei jedem "Peng" bin ich zusammengezuckt. Hülfe!

 


Zwecks Aufhängung habe ich noch ein Stück Wolle mit angetackert. 

 


Fertig sind sie, die Pinnwände! Ein paar farblich passende Nadeln haben sich auch schon gefunden, und fertig ist es. Ich bin ziemlich zufrieden damit, weil es doch eine schnelle Sache war, aber sehr wirkungsvoll. 

 



Das könnte ich für meine Bude ja glatt auch nochmal machen ....

24. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke DIY Teil 1: Wärmflasche

Auf gehts!


Das folgende Geschenk ist für eine Freundin aus der Uni. Wir haben mit 4 Mädels gewichtelt und uns auf einen Wert von 5 Euronen geeinigt. Die Wolle war fix gekauft, davon gebraucht habe ich nur einen Bruchteil, und auch die kleine Wärmflasche habe ich schnell gefunden. 





















Dann habe ich den Umriss auf ein Papier gezeichnet, eine Maschenprobe gemacht weil auf der Banderole nix stand und dann mal so in etwa angefangen. Nach zwei Reihen habe ich an jeder Seite nochmal zwei Maschen aufgenommen, um die Form etwas besser hinzubekommen. Und dann habe ich einfach immer weiter hochgestrickt, nach folgendem Muster: 6M Perlmuster, 4M rechts, 5M links, 4M rechts, 5M links, 4M rechts, 6M Perlmuster. Gezopft habe ich alle 6 Reihen, glaube ich :D


 Dann war irgendwann die passende Höhe erreicht und ich habe abgestrickt. Das Ganze nochmal, für die Rückseite, und der grobe Teil ist schon fertig!
Nun die beiden Teile rechts auf rechts legen und an den langen Seiten sowie unten zusammenhäkeln.



Nun ist die Hülle ja noch viereckig, so eine Wärmflasche hat aber ja einen Hals. Ich habe dafür aus drei Fäden der Wolle zwei relativ lange Bänder geflochten und durch die Wärmflasche gezogen, sodass an jeder Seite zwei Enden rausschauten und man an diesen die Hülle zusammenziehen kann ... schwer zu erklären, aber ihr seid ja pfiffig ;)
Für die Enden habe ich dann noch jeweils ein Herzchen gehäkelt, bzw zwei und mit Watte gefüllt.

 





Die Fotos von der fertigen Wärmflasche sind leider alle nicht so gut geworden, aber mit ein bisschen Phantasie könnt ihr bestimmt erkennen, wie wunderschön sie ist ;) Ich bin jedenfalls sehr zufrieden und werde das für meine eigene Wärmflasche bestimmt auch noch wiederholen. Es macht Spaß und sieht so hübsch aus!

Weihnachtsgeschenke DIY: Ready?

Während ich die folgenden Sätze schreibe ist es noch Anfang Dezember. Ich habe alle handgemachten Geschenke fertig und bereite die dazu passenden Posts vor, damit ihr um Weihnachten herum etwas zu lesen habt und ich schön ruhige Feiertage :) 

Während ihr das hier lest, seid ihr hoffentlich vollgefuttert, glücklich und mit euren Lieben zusammen. Es ist Weihnachten! Und damit, von mir ganz herzlich, an meine lieben Leser und alle anderen, die zufällig vorbeischneien:

Frohe Weihnachten!

Ich hoffe, ihr habt/hattet ein wunderschönes Fest, so , wie ihr es euch gewünscht habt.

Aber genug der Laberei, eine kurze Erklärung noch, und dann geht es mit dem ersten Post los: Jeden Tag bekommt ihr nun eins meiner Geschenke, die ich verschenkt habe, zu sehen. Automatisiert, versteht sich. Ich bin gespannt, was ihr so dazu sagt.

20. Dezember 2012

Schuhu: Eulenstulpen! ♥



Ich maaag Eulen sehr gerne. Ist voll in grad, ich weiß, und sonst interessieren Trends mich nicht, aber bei den Eulen, da bin ich voll dabei!

Weil aber jeder dritte mit dem Ring/der Kette/dem Shirt rumläuft, hab ich gedacht, nutz ich mal meine Fähigkeiten und schaffe mir etwas individuelles.

Eulenstulpen!



Auf dem Foto nicht sooo gut erkennbar, aber in echt ein Träumchen! Die Anleitung für die Eule an sich habe ich von hier und auch so übernommen. Wolle hatte ich noch, schöne weiche, Nadeln musste ich leider kaufen. Die sind ganz schön teuer! Ich wollte eigentlich gerne welche aus Bambus haben, da klimpert es dann beim Stricken nicht so und sie fühlen sich schöner an, aber die sind ja NOCH teurer. Schade, das muss warten bis ich mal reich bin.
























Die Armstulpen an sich habe ich relativ frei Schnauze gestrickt. Ein Bündchen aus rechts-links, so hoch wie ich wollte, und dann mit der Eule angefangen. Zwischendurch noch ein Daumenloch, auch nicht großartig schwer. Und oben habe ich dann noch ein kleines Perlmuster eingefügt, weil wegen nicht einrollen und sowas alles. Und weil es doch mehr Wolle war, als ich dachte, und ich sooo schlecht schätzen kann, war für eine Reihe Stäbchen am Bündchen noch etwas übrig, so sind sie noch ein Stück länger und wärmer. Das schwierigste war eigentlich, die Knöpfe auszusuchen. Ich habe so viele! :D Aber ich bin nun sehr zufrieden und habe wieder was schönes, an dem ich mich erfreuen kann.

So, und jetzt packe ich meine Tasche für den Heimaturlaub und gehe danach auf eine Weihnachtsfeier mit Kommilitoninnen. Wir werden uns vollfressen (Lachs in Teig, Ofenkartoffeln, Tiramisu ... ♥) und wichteln. Ich freu mich schon!







17. Dezember 2012

Handschuhe, selbstgestrickt!

Selbstgestrickte Handschuhe standen schon lange auf meiner "To-Strick"-Liste. Deshalb habe ich auch die Grannys beiseite gelegt, denn die Handschuhe brauche ich jetzt, wo es kalt ist, und nicht im Sommer. 

Beigebracht hat es mir, wie auch das Sockenstricken, die Dame von Nadelspiel.com. Tausende von Anleitungen findet ihr da! Und unter anderem eben auch eine für Fäustlinge

Ich hatte das Gefühl, dass Handschuhe schneller gehen als Socken. Socken sind kompliziert. Und anstrengend. Handschuhe stricken mag ich. 

Erstmal wollt ihr vermutlich etwas sehen, oder? Na, dann schaut mal hin!




Sind sie nicht wuuunderschön? Ich bin richtig stolz darauf, muss ich sagen! Die Schneeflocken habe ich frei Schnauze draufgenäht mit einer dicken Nähnadel. Schön ist was anderes, aber im Winter ist es doch eh fast immer dunkel.

Was mich allerdings nervt, wenn man zwei Dinge nacheinander strickt, wie eben Socken oder Handschuhen: Man hat den ersten fertig und bemerkt ein paar Dinge, die man nicht nochmal machen würde. Aber man muss ja noch einen zweiten machen, und der sollte eigentlich ja nicht komplett anders sein, also muss man dieselben "Fehler" nochmal begehen. Meine Handschuhe beispielsweise hätten ruhig ein paar Maschen mehr gebrauchen können. Sie passen gut, aber sie sitzen eben hauteng. 






Mein Papa hat auch schon angemerkt, dass er gerne welche hätte. Da war ich ganz überrascht, sonst ist er nämlich gar nicht so. Aber gut, dann werde ich demnächst schwarze Wolle kaufen und auf gehts! :) 

Was sagt ihr zu meinen Handschuhen?


15. Dezember 2012

Das Schicksal ist ein mieser Verräter


Ich habe mal wieder ein Buch ausgelesen. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green.



Klappentext:

"Krebsbücher sind doof." sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jährige Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bliebt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen.
Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit.- Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr größter Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennenzulernen, macht Gus ihren Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen.

Ich finde diese Inhaltsangabe zwar ziemlich schrecklich, weil sie eigentlich das Buch falsch beschreibt, aber okay. Ich schreibe es mal ein wenig mehr aus meiner Sicht.

Hazel wird zu einer Selbsthilfegruppe praktisch gezwungen, weil ihre Mutter überzeugt ist, dass sie etwas mehr unter Menschen kommen muss. Dort trifft sie dann auch Augustus und die beiden fangen an, viel miteinander zu unternehmen. Sie verlieben sich nicht einfach so, denn Hazel sieht sich selbst als tickende Bombe und möchte Augustus nicht verletzen. Das am Ende alles anders kommt, damit kann keiner rechnen.

Was ich an diesem Buch toll finde, ist als erstes die Schreibweise. Hazel schreibt aus ihrer Sicht, und sie ist ein wunderbar erfrischender und sarkastischer Mensch, dass es viel Spaß macht ihren Gedanken zu folgen.
Obwohl dieses Buch von zwei sterbenden Menschen handelt, habe ich oft laut gelacht und mich unglaublich amüsiert. Es gibt da wirklich wunderbare Stellen. Beide gehen so locker mit ihrer Erkrankung um, können köstliche Witze darüber machen. Schön!

Ich empfehle dieses Buch. Es ist schnell gelesen, weil es spannend ist und auch nicht so unglaublich lang. Aber es ist schön. Gus und Hazel sind so unglaublich intelligent und charmant, man möchte sie gar nicht mehr missen und kann das Buch kaum aus der Hand lesen.

Schaut doch mal rein!