10. November 2015

Auf den Nadeln im November 2015

Hallo ihr Lieben,

gefühlt gehen die Monate immer schneller vorbei, und obwohl der November bisher ungewöhnlich warm ist kann ich jetzt schon mit Sicherheit sagen: Ich werde nicht alles stricken können, was ich diesen Winter tragen möchte. So eine Schande. Aber glücklicherweise kommt da ja noch der ein oder andere Winter. 

Momentan stricke ich an ein paar kleineren Pflicht-Projekten: Wenn davon eins fertig ist, darf ich was aus der letzten großen Wollbestellung anschlagen. Daraus soll eine Jacke, zwei Mützen und eine Weste werden, ich freue mich auf jedes einzelne davon sehr! Bis dahin wird es wohl noch ein wenig dauern, denn diese hier haben Vorrang:




Aus den Resten vom Featherweight Cardigan habe ich eine Mütze angeschlagen. Und natürlich einen Strickweise ausgewählt, die ewig braucht. Das Ganze wird dann, wenn es toll aussieht, meine erste kleine Anleitung. Die Mütze liegt leider zwischendurch viel, weil ich das Garn kenne und man nur sehr langsam voran kommt. Aber ich habe große Ambitionen hier aufzuholen.



Lange habe ich meinen Sockenresteschal hier nichtmehr hergezeigt. Dabei habe ich bis vor kurzem (wer den Blog kennt kann es sogar an der Farbe sehen, bis zu meinen Hermiones-Socken) immer direkt den letzten Rest in den Schal eingestrickt bevor ich ein neues Paar Socken angeschlagen habe. Das ist etwas eingeschlafen, deshalb werde ich jetzt mal ordentlich Reste verstricken. Dieses Jahr will ich ihn wirklich unbedingt beenden.


Das letzte Projekt, bei dem ich aktuell sogar schon bei der Ferse angelangt bin, ist ein Paar Socken für eine Kollegin. Die war ganz neidisch auf die Socken, die aus meinen Schuhen rausguckten und überlegte, ihre Oma mal wieder um ein Paar zu bitten. Da kann ich ja nicht anders, als mich auf den Boden zu schmeißen und "Ich, ich, ich!!!" zu brüllen mich anzubieten. Ich schickte Fotos von meinem Vorrat und sie wählte dieses Garn aus, mit wirklich tollen Herbstfarben. Ich freue mich schon, ihr das Paar zu überreichen!


Der Dimasq ist mittlerweile fertig und wartet darauf, dass die Anwesenheitszeiten der Besitzerin mit den Anwesenheitszeiten des Herzmannes sich im geringen Bereich des zulässigen Tageslichts überschneiden. Schwierige Sache, gerade jetzt im Nachtdienst bekomme ich selbst mit viel Glück vielleicht zwei Stunden Licht ab. Und sehe grausig aus. Und mache mich nicht großartig zurecht. Fotos also erst nächste Woche. Jedenfalls, worauf ich eigentlich hinauswollte: Es ist was übrig geblieben. Sowohl große Fair-Isle Lust als auch Garn. Und aus diesem will ich nun noch Handschuhe stricken. Allerdings färbte die Wolle beim waschen des Tuchs ordentlich ab (buhu), sodass ich aus dem Knäul nochmal zum Strang wickelte, alles ordentlich wusch und mit Essig fixierte und dann trocknen lies. Bisher keine Möglichkeit, die Handschuhe anzuschlagen. Aber bald. Glücklicherweise ist es noch nicht sooo kalt aktuell ...


Mehr tolle, wunderbare, inspirierende Strickwerke findet ihr bei Marisas Sammlung Auf den Nadeln. Und meine Beiträge der letzten Monate unter diesem Label. Da muss ich doch glatt mal selbst gucken, was ich schon alles geschafft habe.



1 Kommentar:

  1. Wow! Ich glaube um bei mir selbstgestrickte Socken zu ergattern muss man a) gleiches Blut haben b) Weihnachten sein :D
    Gar nicht weil ich knauserig bin, sondern weil ich so endlos viele Sachen vorhabe, da kann man nicht so spontan kommen und Socken in der Schlange vordrängeln...Bei dir ja offensichtlich auch noch einiges in Planung also hoffentlich weiß die Kollegin was du da leistest, quasi ein Ü-Ei Experiment mit Nadeln ;-)

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