12. April 2015

12 von 12 im April 2015

Hallo ihr Lieben,

mit der Rückkehr des Internets in mein Leben schaffe ich es endlich wieder, an so schönen Aktionen wie den 12 von 12 teilzunehmen. Immer am 12. des Monats zeigen alle Teilnehmer 12 Einblicke in ihren Tag und verlinken sich bei Draußen nur Kännchen. Ich diesmal auch wieder:


Morgens sind wir beide erstmal direkt aus dem Bett aufs Sofa gekrabbelt und haben noch eine halbe Stunde gelesen. Das mag ich sehr. Danach gab es ein leckeres Frühstück. Und weil ich nach dem schminken einen leichten Grauschleier bemerkte, als ich die Brille aufsetzte, habe ich sie mal geputzt. Viel besser danach.

Weil das Wetter heute wieder so schön war und wir bisher kaum herumgekommen sind in unserem neuen Zuhause, haben wir einen langen Spaziergang gemacht. Dabei viel Grün gesehen - wie ich das vermisst habe. Außerdem einen Kriegsfriedhof gefunden, und eine etwas wackelige "Brücke".

Zurück zuhause habe ich mich fröhlich auf dem Boden ausgebreitet und für das nächste Nähprojekt zugeschnitten. Mittlerweile bin ich auch schon am Nähen. Zwischendurch kam eine Frau, die unser Expedit gerne haben möchte. Deshalb haben wir es ihr auch gleich abgebaut, so kann sie es leichter abholen. Während ich in der Küche das Essen vorbereitete, habe ich immer mal wieder zum Fenster hinausgeschaut. 


Zu Essen gab es dann wenig später. Danach habe ich noch ein bisschen genäht, und jetzt geht es zum Strickzeug und Tatort auf das Sofa. 






11. April 2015

Blogparade Häkelglück

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr genießt alle das Wochenende. Bei uns hat sich der Frühling nach zwei Tagen erstmal wieder in den Kurzurlaub verabschiedet, ich habe aber gehört, dass er bald wiederkommt. Wäre auch zu schade, es war nämlich sehr schön die letzten beiden Tage, trotz Arbeit. 
Aber so ein grauer Tag wie heute eignet sich dafür super zum Bloggen und kreativ sein - ich werde später noch die Nähmaschine aufbauen.

Daniela vom schönen Blog Gemacht mit Liebe hat eine Blogparade gestartet und damit eine kleine Lücke in der überfüllten Online-Welt entdeckt, denn wer von euch kennt solche Verlinkungen speziell zum Thema Häkeln? Es gibt recht allgemeine für alles, was kreativ ist, zum Stricken gibt es auch schon viel, aber nur ums Häkeln dreht es sich selten. Das ist schade, denn da gibt es unglaublich viele Dinge, die mehr herumkommen sollten. Darum geht es deshalb auch in der Blogparade, dass die Vernetzung besser wird und man neue Blogs kennenlernt.
Daniela wird nun monatlich eine Frage stellen, die beantworten kann, wer mag. Ich selbst zähle mich zwar nicht wirklich zu den großen Häkelfrauen, da mir das Stricken einfach besser liegt und ich so selten Häkele. Trotzdem habe ich ja schon das ein oder andere Projekt geschafft; und als Daniela mich dann noch dezent auf eins davon hinwies, habe ich beschlossen, mitzumachen. 



Die Frage, welches unser liebstes Häkelprojekt ist, kann ich eigentlich wirklich schnell beantworten. Bisher habe ich ein großes Projekt gehabt, nämlich meine Granndy Decke. Die ist fast täglich in Benutzung und wird daher von mir besonders geliebt.
Die Entstehung der Decke habe ich auf dem Blog dokumentiert, unter dem Label "Grannys Decke" könnt ihr nachverfolgen, wie sie sich nach und nach gebildet hat.
Das Besondere an der Decke: Sie besteht fast komplett aus Resten von meiner Großmutter. Nur ein wenig weiße Wolle musste ich am Ende nachkaufen. So hatte ich die Möglichkeit, einen großen gelben Sack voll mit undefinierbaren Garnen in den unterschiedlichsten Mengen aufzubrauchen. Da waren fünf Knäul rosa, aber auch etwa drei Meter von einer anderen Farbe. Sie hat offenbar alles aufbewahrt, und mich macht es stolz, dass ich alles gebrauchen konnte.


Die Grannys waren außerdem super zum Mitnehmen, einen Großteil habe ich in der Uni gehäkelt. Einfach morgens ein paar Farben in einen Beutel werfen, Schere und Häkelnadel dazu und dann während der Vorstellung munter Farbkombinationen zusammenbasteln.
Das Zusammenhäkeln am Ende ging dann nicht ganz so schnell, es war ja doch recht eintönig. Mit dem Ziel vor Augen reichte dann aber die Motivation aus, um auch noch einen hübschen Abschluss rundherum zu häkeln. Nun ist die Decke groß genug für zwei Personen, liegt bei uns auf dem Sofa und wärmt uns.

Ich schließe nicht aus, dass ich nicht noch die ein oder andere Decke häkeln werde, vor allem mal nach meinen Farbvorstellungen und mit etwas aufwändigeren Grannys. Gerade arbeite ich an einem großen Granny, das so nach und nach zur Decke wird, und verbrauche dort ebenfalls die letzten Reste meiner Großmutter.

Häkeln tue ich also offenbar besonders gerne Decken, und ich denke, das wird auch so bleiben.





9. April 2015

Bettwärmer aka Zaria

Hallo ihr Lieben,

so schnell sieht man sich wieder. Aber ich sagte ja, dass ich noch einiges zu zeigen habe, und deshalb gibt es heute wieder ein Teil zu sehen, dass schon etwas länger fertig und in Gebrauch ist.


Ich maule ja immer rum, dass ich keine Tücher mag, also Dreiecktücher. Und das hat sich auch nicht geändert in letzter Zeit, ich weiß, dass ich sie nicht tragen würde, weil die langen dünnen Zipfel mich nerven würden. Aber: ich lese ja sehr gerne. Vorzugsweise im Bett, vor dem Schlafen. Und im Winter bibbere ich dabei so vor mich hin und führe einen ständigen Zwiespalt zwischen "noch ein paar Seiten" und "scheißekalt!". Doch mit diesem Tuch ist die Debatte nun endlich beendet, denn wenn ich mir das um die Schultern werfe, ist es angenehm warm für den Teil, der nun mal oberhalb der Decke sein muss fürs Lesen.
Schon witzig, etwas nur fürs Bett zu stricken, Spaß gemacht hat es aber trotzdem tierisch.

Die Anleitung nennt sich Zaria und ist über Ravelry auf Englisch zu bekommen. Die Konstruktion ist recht simpel, aber Tücher sind sich im Grundaufbau ja auch ähnlich: Es wird immer am Anfang der Reihe zugenommen, und auf einer Seite auch am Ende. So ensteht eine asymmetrische Form. Nach einer gewissen Zeit kommt dann der Lace-Part, der auch nicht sehr schwer ist und trotzdem viel hermacht. 
Ich habe mich nicht ganz an die Anleitung gehalten, sondern alles etwas vergrößert, denn gestrickt ist das Tuch aus den Resten meines Streifenpullovers. Da hatte sich die Zeitschrift ja ordentlich verkalkuliert, zwei rote und drei helle Knäul hatte ich noch. Nach diesem Tuch war pro Farbe auch noch jeweils eins über, aber da bin ich auch gerade dran, es wird also was mit der Restevernichtung.

Nach meiner ersten Tuchstrickerfahrung weiß ich also: Für mich keine praktische Verwendung, das Stricken macht aber Spaß. Falls also jemand mal gerne ein Tuch hätte, in der Verwand- und Freunschaft, kann ich loslegen. 

Und weil so ein Tüchlein ja doch eher was für Frauen ist, verlinke ich mich mit meinem Tuch bei RUMS

Mehr Infos zum Projekt gibt es wie immer bei Ravelry.





8. April 2015

Hosen-Premiere

Hallo ihr Lieben,

seit langer Zeit wird es heute mal wieder etwas Näh-Content geben. Denn seit dem Umzug hat die Nähmaschine ihren eigenen Platz und ist überhaupt wieder in meiner Reichweite, sodass ich meine letzten freien Tage genutzt habe, um endlich mal wieder zu nähen. Dabei bin ich ein bisschen in einen Rausch geraten, habe schon für das nächste Projekt zugeschnitten und für das übernächste ist der Schnitt schon abgepaust. Jetzt brauche ich nur noch ein bisschen Zeit, denn mal eben für ne Stunde setze ich mich einfach nicht dran. 

Miteinbegriffen in die neu entdeckte Nählust ist der Wunsch, mal ein wenig Stoffe zu vernichten. Da war zum Beispiel noch eine halbwegs ordentliche Menge von dem Rock über, und eine Shorts wollte ich ja eh gerne aus diesem Stoff machen. Ich habe also meine Zeitschriften durchblättert und mich dann für eine Shorts aus der Burda easy F/S 2014 entschieden. Den Schnitt finde ich online leider nicht. 


Zugeschnitten habe ich in 40, das sollte laut meinem Po-Umfang passen. Tat es aber leider nicht. Nachdem ich die ersten großen Hindernisse überwunden hatte (Burda-Anleitungen plus mehrere Monate Pause ergibt viel Kopfzerbrechen) und die Teile soweit zusammen waren, dass ich mal reinschlüpfen konnte, durfte ich feststellen: Die sitzt nicht. Ganz schlabberig und unschön.

Allerdings hatte ich an dieser Stelle den hochkomplizierten Bund, den ich auch im Nachhinein nicht einhundertprozentig verstehe, schon angenäht. Und überhaupt keine Lust, alles wieder aufzutrennen um an der Seite was rausnehmen zu können. 
Also war ich so frei und habe fette Abnäher vorne angebracht. Schauts euch an, da sind echt noch einige cm weggepfuscht worden. Sollte ich mir merken, bei der nächsten Hose mal 38 ausprobieren, obwohl ich sowas ja niemals gekauft tragen könnte. 

Dieser "Tunnel" ist eigentlich dort, weil man mit Klett noch so einen Gürtel anbringen sollte. Da hatte ich dann aber absolut keine Lust mehr drauf, außerdem nicht genug Stoff. Wenn ich will, kann ich ja auch einen ganz normalen Gürtel durchziehen. 


Für die Taschen habe ich als Futter ebenfalls Reste genommen, von meinem Wasserfallshirt. Yay!


So richtig zufrieden bin ich noch nicht, aber für einen Neuanfang finde ich sie in Ordnung. Wird vielleicht eher eine Zuhause-Hose.

Allerdings finde ich die Beinform ganz nett, dieses Hochgezogene an den Seiten. Ist mal was anderes. 

Und dass die Streifen fast nirgendwo aufeinander passen, ist natürlich der Resteverarbeitung geschuldet, mir aber auch sehr sehr egal. 
Ich denke mit dieser Shorts bin ich ziemlich qualifiziert, beim heutigen Me Made Mittwoch mit dem Unterthema Frühlingserwachen mitzumachen. Denn mein gutes neues Stück muss wohl noch ein paar Wochen im Schrank liegen, bevor ich es ausführen kann.

PS: Diese Hose sieht natürlich super aus an schneeweißen Beinen mit ein paar dekorativen blauen Flecken. Nur zu empfehlen ;) 




3. April 2015

Gelesen im März 2015

Hallo ihr Lieben,

ein dickes Dankeschön für all eure lieben Kommentare zu meiner Miette. Das macht mich immer sehr froh, wenn so viel Begeisterung auch bei anderen aufkommt und nicht nur ich fröhlich durch die Wohnung tanze in meinen neuen Dingen ;)
Wer von euch Bock hat, eine sommerliche Miette in einem klitzekleine Knit-Along zu stricken (bisher sind wir zwei ... ), der kann sich ja gerne mal kurz melden. Eine winterliche darf es von mir aus auch sein, ich will ja niemanden ausschließen hier.

Während ich recht viel gestrickt habe in den letzten Monaten, habe ich es im März nicht so oft geschafft, zu lesen. Das liegt hauptsächlich am Umzug, denn Abends habe ich meistens nur noch eine Seite geschafft bevor mir die Augen zufielen. 


Linda Castillo - Die Zahlen der Toten

Das Buch ist glücklicherweise der Beginn einer Reihe, denn es hat mir richtig gut gefallen. Es spielt in einem eher kleinen Dorf, in dem Chief Kate Burkholder sich meistens um entlaufene Kühe oder ähnliches kümmert. Doch dann wird eine Leiche gefunden, deren Zustand an die Opfer eines Serienmörders erinnert, der viele Jahre zuvor dort schon sein Unwesen trieb. 
Die Person Kate gefällt mir irgendwie sehr, auch wenn sie mal wieder unverständlicherweise große Probleme in ihrem Sozialleben hat. Das gehört sich halt so für Hauptpersonen in Krimis. 
Zusätzlich interessant fand ich, dass ein Teil des Dorfes aus Amischen besteht und zu merken ist, dass sich die Autorin mit deren Lebensweise auseinandergesetzt hat. 
Spannend war es außerdem auch ziemlich, hat einfach Spaß gemacht. Gut, dass die Reihe mittlerweile schon ordentlich gewachsen ist. 


Kim Edwards - Die Tochter des Fotografen

Eine kleine, peinliche Geschichte, jedenfalls für mich. Meine Mutter las dieses Buch und empfahl mir, es zu lesen. Tat ich, denn auf Eltern sollte man meistens hören. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, das Buch schonmal gelesen zu haben, aber fand es nicht in meinem Regal oder hier auf dem Blog. Ich las also weiter, denn die Geschichte ist gut: In den 60er Jahren bekommt ein junges Paar Zwillinge. Doch das Mädchen hat das Down-Syndrom, und während die Mutter noch betäubt ist und nichts mitbekommt, entscheidet der Vater, das Kind abzugeben. Seiner Frau erzählt er, sie sei gestorben. 
Natürlich möchte man sofort sauer werden, aber darum geht es in diesem Buch nicht. Es geht darum, was diese Lüge mit dem Paar anstellt, und auch, was das Mädchen für ein Leben führt. 
Ich fand es auch beim zweiten Mal super - denn kurz vor Ende fand ich das Buch bei meinen Eltern in meinem Bücherregal. Vor vier Jahren hatte ich es schonmal gelesen! Ich erwähnte ja schon häufiger, dass mein Gehirn bei Büchern wenig effektiv ist. Das ist nun der Beweis für euch. 



Seiten des Monats: 969





1. April 2015

Meine erste Miette

Halllo ihr Lieben,

während der April seinem Namen wettertechnisch alle Ehre macht (gerade scheint die strahlendste Sonne, dazu kräftiger Regen) nehme ich zum ersten Mal seit gefühlten hundert Jahren wieder am Me Made Mittwoch teil. Ist das schön! Ich habe es ja ein bisschen sehr vermisst. Die Jacke, die ich euch heute zeige, ist schon einige Wochen fertig und auch schon diverse Male getragen worden; es mangelte mehr an Gelegenheiten um Bilder zu machen. Jetzt habe ich meinen Fotografen wieder an meiner Seite, dafür ließ das Wetter nur Fotos innerhalb unserer 4 Wände zu. Bisschen Schwund ist immer. 

Die strickversierten unter euch wissen schon seit dem Titel, worum es geht und was sie hier sehen werden. Für alle anderen: Miette ist eine Anleitung von Andi Satterlund, für umme und trotzdem sehr schön, gut gemacht und verständlich geschrieben. Katharina hat mich damals damit angefixt, und beim Bachelor-Belohnungs-Paket (das nun fast leer ist) habe ich Nepal von Drops mitbestellt, eben für diese Miette. 


Ein schönes Blau, nicht wahr? Und auf diese Knöpfe bin ich auch sehr stolz, die habe ich in meinem künftigen Lieblingsladen entdeckt, hier in Münster. Aber zurück zum Stricken selbst: Die Anleitung war easy-peasy, überhaupt kein Problem wenn man die englischen Strickbegriffe kennt (oder Nachschlagen mag, hier zum Beispiel). Und dann geht das mit so dicken Nadeln und in einem Stück ja auch echt flott voran, ich habe nur rund zwei Wochen gebraucht, das ist wirklich flott für mich und eine ganze Jacke. Aber so ohne Nähte ist man auch motivierter, irgendwie.

 Gestrickt habe ich in der 38er Größe, und die sitzt ziemlich gut. An den Ärmeln ziemlich eng, am Körper gut und bequem, aber ich wollte sie auch recht figurnah. Wer jetzt zwischen den Originalbildern und meiner Version hin- und herschaut wird bemerken, dass meine ein wenig länger ist. Mit Dreiviertelärmeln komme ich irgendwie schlecht klar, das ist immer zu kalt wenn es kalt genug für dicke Wolljacken ist. Die habe ich um 25 Reihen verlängert, wenn ich meine Notizen richtig lesen kann. In der Anleitung ist die Stelle angegeben, an der dies geschehen kann, nett, oder? Auch das Bündchen habe ich an den Ärmeln um ca. 5 Reihen verlängert. 


Und weil sich mir der Sinn einer Bolero-Jacke aus Strick nicht erschloss - denn wenn kalt, dann doch überall - habe ich auch den Körper verlängert, auch das ist angegeben, man wiederholt einen gewissen Teil einfach so oft, wie man mag. Ich habe das zweimal getan und bin auch mit dieser Länge super zufrieden. Ihr seht ja, zu meinem Kleid passt das ziemlich gut. Weil die Anleitung für die Blende dann ja nicht mehr passt, habe ich da ein bisschen geschätzt und mehr Maschen aufgenommen. Damit habe ich Glück gehabt. Und die Knopflöcher habe ich auch etwas mehr verteilt. Wie bei meiner gestreiften Jacke habe ich auch bei dieser die Knopfleisten verstärkt, mit einem dünneren Band. Das ist nicht ganz so fest, ihr seht es ja unten, ein wenig klafft es noch auf. Stört mich aber nicht weiter. Leider habe ich vergessen die Jacke offen getragen zu fotografieren. Hupsi!
Die kurze Version kann ich mir allerdings aus Baumwolle für Sommerabende ziemlich gut vorstellen. Denn zum letzten Mal habe ich diese Jacke bestimmt nicht gestrickt.


Jetzt muss ich mir wohl noch ein paar passende Kleider dazu nähen. Vor meinen Augen wäre da ein helles Jeanskleid mit schönem Kragen, der so aus der Jacke herausschaut ... 


Projekt bei Ravelry




29. März 2015

Stripey Rikke Hat

Hallo ihr Lieben,

einen schönen Sonntag wünsche ich euch. In meinem letzten Beitrag konntet ihr ja schon ein wenig erahnen, was ich aus den Resten vom Foolproof Scarf gemacht habe. Erst hatte ich zu wenig, dann habe ich vorsorglich etwas mehr bestellt und hatte je Farbe ungefähr zwei Knäul übrig. Mäh. Aber andersherum hatte ich mir vorgenommen, auch mal passende Sets zu stricken, sonst stehe ich nämlich oft vor meinen Schals und Mützen und habe Schwierigkeiten, eine gute Kombination zu finden. 

Lange Rede kurzer Sinn: Aus den Resten habe ich eine Mütze gestrickt.


Eine schöne, gemütliche Mütze. Einen Rikke Hat, um genau zu sein. Die Anleitung dazu gibt es über Ravelry, und das hier ist auch schon die zweite Version von meiner Seite. Die erste war damals rot, gefällt mir heute immer noch gut und macht einfach viel her. Denn obwohl es unglaublich simpel vonstatten geht - einfach nur eine Runde rechts, eine Runde links um das kraus rechte zu erzielen - geht es in der Runde, und nach dem Bündchen wird auf eine größere Nadel umgestiegen. Das wars auch schon an Zauberei, sieht aber toll aus. 
 

Den Effekt sieht man allerdings in einer einfarbigen Version etwas besser, muss ich zugeben. Dafür passt die Mütze super zum Schal und wärmt auch sehr durch das relativ feste Gestrick im unteren Bereich. 
Ein bisschen dolle Stolz bin ich auch auf den Reihenanfang, der schön ordentlich aussieht. 
Die Streifen habe ich übrigens auch ganz langweilig gesteigert, immer eine "garter ridge" mehr, also eine Reihe rechts und eine Reihe links pro Farbe. 
 

Und, was sagt ihr?